Jan Gruber

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Jan Gruber

Palma: Eurowings Europe hebt wieder ab

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Europe wird am 27. Juni 2020 um 7 Uhr 45 nach rund dreimonatiger Flugpause wieder abheben. Der “Erstflug” wird auf der Strecke Palma de Mallorca-Hannover durchgeführt werden. Zunächst wird die spanische Basis mit zwei Airbus A320 neu durchstarten. Von dort aus werden Ziele wie Berlin, Bremen, Dresden, Hannover, Leipzig, Karlsruhe/Baden-Baden, München, Münster-Osnabrück, Nürnberg und Saarbrücken bedient. In Österreich verbindet Eurowings Salzburg und Innsbruck angeflogen. Schrittweise soll die Anzahl der Flugzeuge, die reaktiviert werden, angehoben werden. Nebst Palma de Mallorca unterhält Eurowings Europe auch in Wien und Pristina Bases. Jene in Wien wurde mit der Aufgabe zahlreicher Strecken bzw. der Übergabe an die Konzernschwester Austrian Airlines defacto geschlossen. Wann Pristina und Salzburg ihren Betrieb wieder aufnehmen werden, wurde noch nicht kommuniziert. Auch ist noch nicht klar welche Auswirkungen die Beendigung des Wetleases, der kurzzeitig für Austrian Airlines geflogen wurde, auf das in Wien stationierte Eurowings-Europe-Personal haben wird. „Wir freuen uns riesig, dass Eurowings Europe wieder abheben kann“, sagt Robert Jahn, Geschäftsführer von Eurowings Europe. „Ich danke unseren Gästen für ihre Geduld und ihr Verständnis in dieser schwierigen Phase. Und ich möchte mich ganz besonders bei unserem Eurowings Europe Team bedanken, das in den vergangenen Wochen viel Ungewissheit ertragen und Durchhaltevermögen beweisen musste. Umso mehr freuen wir uns, dass wir jetzt wieder starten und ganz für unsere Feriengäste da sein können.“

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Österreich hob Landeverbote vorzeitig auf

Die Republik Österreich hob am Samstagabend sämtliche noch bestehenden Flugverbote vorzeitig auf. Dies geht aus dem NOTAM A1568/20 unmissverständlich hervor. Der Bann für ankommende Passagierflüge aus insgesamt zehn Ländern wurde am 20. Juni 2020 um 21 Uhr 59 ersatzlos aufgehoben. Das bedeutet konkret, dass nicht nur aus Spanien kommende Maschinen, sondern auch jene, die in der Volksrepublik China, im Iran, in der Lombardei, in Weißrussland, Portugal, Schweden, Russland, im Vereinigten Königreich und der Ukraine gestartet sind, wieder mit Passagieren an Bord in Österreich landen dürfen. Dies ermöglicht den Airlines die Wiederaufnahme ihrer Verbindungen. Bis dato wurde noch kein NOTAM veröffentlicht, das die genannten Länder bzw. die Region Lombardei (Italien) mit einem neuerlichen Bann belegen würde. An den Einreisebestimmungen der Republik Österreich ändert sich durch die Aufhebung des Landeverbots allerdings nichts. Das NOTAM 1568/20 im Wortlaut: A1568/20 – COVID 19: FLIGHT RESTRICTIONSACCORDING TO PARA 25 EPIDEMIC ACT 1950FLIGHTS FROM PEOPLES REPUBLIC CHINA ISLAMIC REPUBLIC IRAN REGION LOMBARDY – ITALY BELARUS PORTUGAL SPAIN UNITED KINGDOM SWEDEN UKRAINE RUSSIAARE PROHIBITED TO LAND AT FIR LOVV. EXEMPTED ARE: FLIGHTS IN THE IMPERATIVE INTEREST OF THE REPUBLIC OF AUSTRIA, CARGO FLIGHTS, EMERGENCY FLIGHTS, AMBULANCE FLIGHTS, FERRY FLIGHTS, REPATRIATION FLIGHTS, FLIGHTS TO TRANSPORT SEASONAL WORKERS IN THE AGRICULTURAL OR FORESTRY SECTOR AS WELL AS NURSING AND HEALTH PERSONNEL. EXEMPTIONS TO THIS PROHIBITATION OF LANDINGS DO NOT RELEASE PAX FROM ANY ENTRY REQUIREMENTS. 19 JUN 11:29 2020 UNTIL 20 JUN 21:59 2020. CREATED: 19 JUN 11:30 2020

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Staatshilfe: Level Europe ging leer aus – Konkurs!

Weil die IAG-Tochter keine Staatshilfe erhalten hat, musste Konkurs angemeldet werden. Dies geht aus einer Veröffentlichung des Kreditschutzverband von 1870 hervor. Die insolvente Fluggesellschaft Level beantragte nach Angaben des Kreditschutzverbands von 1870 beim Landesgericht Korneuburg die Eröffnung eines Konkursverfahrens. Die Verbindlichkeiten betragen rund 12,3 Millionen Euro, exklusive Ticketgläubiger. Der vom Kreditschutzverband genannte Wert ist für Airline-Pleiten durchaus gering. Doch ein pikantes Detail birgt sich im Insolvenzantrag, denn Österreich griff nur Austrian Airlines finanziell unter die Arme, während Level leer ausging und Insolvenz anmelden musste.  Ohne Berücksichtigung der Inhaber von Flugscheinen sind 129 Gläubiger betroffen. Level Europe beschäftigte zuletzt 231 Dienstnehmer, davon 198 in Österreich und 33 in den Niederlanden. Den Verbindlichkeiten in der Höhe von 12,3 Millionen Euro stehen nach Angaben des KSV1870 Aktiva von rund 8,4 Millionen Euro gegenüber.  Die Insolvenzgründe laut Angaben des Unternehmens im Antrag: „Das schuldnerische Unternehmen hat seine Geschäftstätigkeit zum 01.03.2018 aufgenommen und den ersten operativen Linienflug am 17.07.2018 durchgeführt. Finanziert wurde das Schuldnerunternehmen durch die International Consolidated Airlines Group (IAG). Aufgrund des schwierigen Marktumfeldes waren zwei weitere Kapitaleinschüsse durch den Eigentümer im Jahr 2019 und 2020 erforderlich. Die Buchungszahlen und Umsätze entwickelten sich im 4. Quartal 2019 erwartungs- und planungsgemäß. Durch die COVID-19 Pandemie wurde diese Umsatzentwicklung jedoch gestoppt. Gleichzeitig wurden Kostensenkungsmaßnahmen wie z. B. Verhandlungen mit Lieferanten und Dienstleistern, Einführung von Kurzarbeit, Eliminierung nicht zwingender Kosten, usw. umgesetzt. Bemühungen um staatliche Unterstützung respektive Finanzierung blieben erfolglos. Die Konkursantragstellung war daher alternativlos. Derzeit belaufen sich die Verbindlichkeiten auf rd. 12,3 Millionen Euro.“  Die Veröffentlichung

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Mai: 97,9 Prozent Rückgang in Deutschland

Im Mai 2020 fiel das Fluggastaufkommen an den deutschen Airports um 97,9 Prozent auf 464.245 Passagiere. Auch im Bereich der Fracht war ein 10,5-prozentiger Rückgang zu verzeichnen. In der Bundesrepublik wurden 370.643 Tonnen Luftfracht umgeschlagen. Insgesamt gab es nur 27.046 gewerbliche Flugbewegungen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies ein Minus von 86,2 Prozent, teilte die Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen am Freitag mit. Die innerdeutschen Flugverbindungen verzeichneten einen Rückgang um 96,9 Prozent. Der Europaverkehr hatte 98,3 Prozent Einbußen und auf der Langstrecke waren um 97,8 Prozent weniger Passagiere unterwegs. Zusammengefasst ist festzuhalten, dass aufgrund der Corna-Pandemie das Fluggastaufkommen auf unter drei Prozent des Vorjahreswerts abgefallen ist. Die Airports blieben jedoch am Netz und wurden auch für dringend benötigte Krankentransporte sowie Frachtflüge genutzt. Die Corona-Pandemie schlägt sich auch deutlich spürbar auf die bisherige Jahresgesamtleistung nieder. Deutschlandweit worden von Jänner bis Ende Mai 38,31 Millionen Reisende gezählt. Damit liegt man um 59,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Innerdeutsch beträgt das Minus 61 Prozent, im Europaverkehr 60,4 Prozent und auf der Langstrecke 52,4 Prozent. Insgesamt gingen die gewerblichen Flugbewegungen im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 48,3 Prozent zurück.

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Level-Pleite: Wizzair bietet Rescue-Fares an

Der ungarische Billigflieger Wizzair bietet Passagieren des insolventen Mitbewerbers Level Europe Sondertarife an. Unter Eingabe des PNR-Codes der ursprünglichen Buchung können für Reisen bis 31. Juli 2020 Oneway-Tickets um 9,99 Euro gebucht werden. Dies gilt für Level-Passagiere, die eine Buchung auf Amsterdam-Mailand Malpensa, Amsterdam-Wien, Málaga-Wien, Barcelona-Wien, Heraklion-Wien, Larnaka-Wien oder Rhodos-Wien haben. Das Wizzair-Ticket muss unter https://wizzair.com/#/rescue gebucht werden. Dabei muss die ursprüngliche Buchungsnummer von Level eingegeben werden. Auch der Mitbewerber Ryanair bietet ab Wien auf manchen Strecken vergünstigte Tarife an und reagiert damit auf die Pleite von Level. Fast alle Lauda-Flüge werden ab der Wiederaufnahme des Flugbetriebs unter dem FR-Code durchgeführt.

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Aufsichtsrat genehmigt Tuifly-Verkleinerung

Nun ist es fix: Die Flotte der deutschen Tuifly wird halbiert und rund 700 Mitarbeiter müssen gehen. Die VC kritisiert die Entscheidung. Der Aufsichtsrat der Tui AG gab am Donnerstag grünes Licht für das Sparprogramm. Dieses beinhaltet die Reduktion der Tuifly-Flotte auf 17 Flugzeuge. Dadurch bedingt werden zahlreiche Stellen abgebaut. Die Vereinigung Cockpit kritisiert diesen Schritt heftig und wirft vor, dass Staatshilfen zum Abbau von Arbeitsplätzen verwendet werden. „Wir sind entsetzt über die nun beschlossene Reduzierung von Flotte und Jobs bei Tuifly und halten sie für einen schweren Fehler. Es ist der falsche Weg und zutiefst verwerflich, dass das Unternehmen die Corona-Krise nutzt, um deutsche Arbeitsplätze mithilfe von deutschem Steuergeld abzubauen. Diese Entscheidung ist zugleich wirtschaftlich unsinnig und sozial verantwortungslos. Sie zerschlägt politisches Porzellan, das die Tui in der Krise noch dringend brauchen wird“, so VC-Präsident Markus Wahl.

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Special: Avianca mit Dreamliner in Wien

Mit einem Avianca-Dreamliner hatte Wien-Schwechat am Donnerstag eine definitiv nicht alltägliche Landung. Das Langstreckenflugzeug wird am Freitag gegen 15 Uhr 00 den Airport wieder in Richtung Bogota verlassen. Aus Bogota kommend konnte der Flughafen Wien am Donnerstag einen besonderen Gast begrüßen. Die Fluggesellschaft Avianca landete auf der Runway 29 mit einer Boeing 787-8. Der Dreamliner trägt die Registrierung N782AV. Die Flugnummer war AV151. Das Outgoing des Langstreckenjets der südamerikanischen Fluggesellschaft ist als AV151 am Freitag um 15 Uhr 00 geplant. Flugziel ist Bogota. Am Wiener Flughafen nutzte die Boeing 787-8 das Gate F01. Thomas Ramgraber hielt einige Impressionen des Special Visitors fotografisch fest:

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Wien: Lauda baut 94 fliegende Mitarbeiter ab

Die Fluggesellschaft Lauda teilte am Donnerstagabend mit, dass jene 12 Piloten und 82 Flugbegleiter, die ihre Zustimmung zum neuen Kollektivvertrag nicht erteilt haben, gekündigt werden. Nach Angaben von Geschäftsführer Andreas Gruber wird es beim fliegenden Personal im Sommer 2020 keinen über diese 94 Personen hinausgehenden Abbaumaßnahmen geben. Wie berichtet wird Ryanair die Fluggesellschaft Lauda künftig nicht mehr auf eigene Rechnung unter OE-Flugnummern fliegen lassen, sondern zwischenzeitlich wurden nahezu alle Verbindungen auf den FR-Code umgestellt. Lauda fungiert dann auf vielen Strecken als Wetlease-Provider für die Konzernschwester Ryanair DAC fungieren. Lauda-Chef Andreas Gruber sagte, dass diese Umstellung kommerzielle Vorteile für Lauda habe. Die Lauda-Flotte wird sich bei 30 Airbus A320 einpendeln. Ursprünglich sollte diese noch heuer auf 38 Maschinen aufgestockt werden. In Wien wird man zehn A320 im Auftrag der Ryanair DAC betreiben. In der ursprünglichen Planung vor der Corona-Krise wäre man mit 16 A320 auf eigene Rechnung geflogen und hätte noch zusätzlich drei Boeing 737-800 von Ryanair im Wetlease beschäftigt gehabt. Sämtliche geplanten Übernahmen weiterer Airbus A320 finden aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht statt. Bestehende Verträge will man neu verhandeln. Künftig wird Lauda als reiner Wetlease-Operator positioniert. Das bedeutet, dass der Carrier keine Flüge mehr auf eigene Rechnung unter dem OE-Code durchführen wird, sondern im Auftrag anderer Fluggesellschaften fliegen wird. Dies sind naturgemäß Konzernschwestern innerhalb der Ryanair Group, der nebst Lauda die Ryanair DAC (=operative Fluggesellschaft Ryanair), Malta Air, Buzz und Ryanair UK angehören. Konzernmutter ist die börsennotiere Ryanair Holdings plc. Für Passagiere bedeutet das konkret, dass diese künftig formell

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Ryanair versucht aus Level-Pleite Kapital zu schlagen

Noch ist der Insolvenzantrag von der Level-Geschäftsführung gar nicht beim Landesgericht Korneuburg abgegeben worden, schon wirbt Ryanair mit „Rescue-Fares“. Die chaotische Pressemitteilung spricht von neun Zielen ab 8,99 Euro, jedoch findet sich in selbiger nur eine Destination um diesen Preis. Der irische Billigflieger versucht aus der Pleite des Mitbewerbers Level Europe Kapital zu schlagen und bietet eigenen Angaben nach auf neun Strecken ab Wien Sondertarife ab 8,99 Euro an. Die Medienmitteilung wirkt allerdings äußerst chaotisch, denn die Liste der Destinationen enthält nur ein einziges Ziel, das um diesen Preis angeboten wird. Angesichts der Tatsache, dass fast alle Lauda-Strecken bereits auf Ryanair-Flugnummern umgestellt wurden, ist es wenig verwunderlich, dass die Konzernmutter selbst die Vermarktung und die Öffentlichkeitsarbeit übernommen hat. Route Flüge pro Woche Tickets ab Wien – Barcelona 9 12.99€ Wien – Palma 9 26.99€ Wien – Malaga 7 8.99€ Wien – Santander 2 28.99€ Wien – Larnaca 2 19.99€ Wien – Paris Beauvais 2 22.99€ Wien – Kos 1 51.99€ Wien – Rhodos 2 19.99€ Wien – Heraklion 2 29.99€ „Level-Kunden können weiterhin die niedrigsten Tarife und den zuverlässigsten Service genießen, indem sie zu Ryanair wechseln. Um Kunden zu unterstützen, die von der Einstellung des Level-Flugbetriebs betroffen sind, haben wir Sondertarife freigeschaltet. Bis Ende Oktober können Kunden von Wien aus zu neun Sommerzielen schon ab 8,99 Euro fliegen, und diese Sondertarife sind ab sofort bis Sonntag, 21. Juni, um Mitternacht nur auf der Website Ryanair.com buchbar. Da diese erstaunlich günstigen Tarife schnell vergriffen sein werden, sollten sich Kunden jetzt auf

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ADAC verleiht Stuttgart besonderen „Award“

Airport ist Testsieger in der Kategorie Busbahnhöfe. Preise und Awards gibt es in der Luftfahrtbranche so viele, dass man fast der Meinung sein kann, dass es für jeden Airport und jede Airline irgendeine Auszeichnung gibt. Der Flughafen Stuttgart erhielt nun einen für einen Airport durchaus ungewöhnlichen Award: Der ADAC verlieh dem Flughafen den Preis Testsieger in der Kategorie Busbahnhöfe. „Das Stuttgart Airport Busterminal ist ein wichtiges Element der Verkehrsdrehscheibe am Flughafen, die Autobahn, S-Bahn und Fliegen miteinander verbindet. Seit seinem Start 2016 ist das Fernbusterminal am Flughafen sehr gut angenommen worden, sowohl bei den Fernbusstrecken als auch bei den Regionallinien. Das dichte Streckennetz ist wichtig, und wichtig ist für uns auch, dass der Busbahnhof genauso wie der Weg von und zum Terminal barrierefrei und damit für alle einfach zu bewältigen ist“, so Flughafenchef Walter Schoefer in einer Aussendung.

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