
Vida-Zustimmung zu AUA-Sparpaket steht noch aus
Der Betriebsrat handelte mit der Geschäftsführung ein 300 Millionen Euro schweres Sparpaket aus. Noch steht die formelle Zustimmung der Gewerkschaft aus.

Der Betriebsrat handelte mit der Geschäftsführung ein 300 Millionen Euro schweres Sparpaket aus. Noch steht die formelle Zustimmung der Gewerkschaft aus.

Die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft Lauda meldete am Freitag nicht nur das fliegende Personal der Basis Wien zur Kündigung beim Arbeitsmarktservice Niederösterreich an, sondern auch die 70 Angestellten in der Zentrale in Schwechat. Indes plant den die Fliegenden bereits eine Demonstration vor dem Hauptsitz der Österreichischen Gewerkschaftsbunds. Geschäftsführer Andreas Gruber bestätigte im Gespräch mit Aviation.Direct, dass man „vorsorglich“ auch das Büropersonal der Firmenzentrale gekündigt habe. Gleichzeitig bekräftigte er, dass die derzeit in Wien stationierten Maschinen des Typs Airbus A320 auf die Bases Palma de Mallorca, Düsseldorf und Stuttgart verlegt werden. Diese sollen weiterhin in Betrieb bleiben und sind von den Maßnahmen nicht umfasst. Das Unternehmen werde sich neu ausrichten und daran orientiere sich auch die Anzahl der künftig im Schwechater Büro benötigten Mitarbeiter. Ryanair wolle sowohl am Unternehmen, als auch am AOC und dem Flugbetrieb festhalten. Lediglich ab Wien werde künftig nicht mehr Lauda, sondern Ryanair (und weitere Konzernschwestern) fliegen. Die Entscheidung zur Nichtunterfertigung des Kollektivvertrags durch die Gewerkschaft Vida wurde am Freitag äußerst kontrovers diskutiert. Einerseits gab es viel Lob dafür, dass sich die Arbeitnehmervertreter nicht haben erpressen lassen, auf der anderen Seite wurde kritisiert, dass die Verhandlungen mit der WKO zu spät aufgenommen wurden und die Jobs regelrecht „geopfert“ wurden. Für die laut Bundeskanzler Sebastian Kurz deutsche Fluggesellschaft Austrian Airlines arbeitet die Regierung derzeit gar an einer Sonderlösung für die Kurzarbeit, die bis in das Jahr 2022 fortgesetzt werden könnte. Finanzminister Gernot Blümel bestätigte, dass es entsprechende Planungen gibt. Dies ist insofern bemerkenswert, da die Tochtergesellschaft der Lufthansa weder

Hunderttausende Airline-Kunden warten europaweit auf Erstattungen für ihre Tickets. Peter Kolba und Fairplane haben sich nun zusammengeschlossen, doch kostenfrei ist die Aktion nicht.

Die einen sind zutiefst betroffen, andere feiern regelrecht und die Lauda-Geschäftsführung sieht die Schuld bei Finanzminister Gernot Blümel und der Gewerkschaft Vida.

Ab 2. Juni 2020 gibt es wieder Flüge nach Tallinn und wenige Tage später folgt die lettische Hauptstadt Riga.

Die Gewerkschaft Vida hat den geforderten Kollektivvertrag nicht unterschrieben. Nun wird die Basis Wien geschlossen, das fliegende Personal wird gekündigt und die Konzernschwestern übernehmen die Strecken. Tickets sollen gültig bleiben und von Ryanair anerkannt werden.

Österreichische Ryanair-Tochter wendet sich mit ungewöhnlicher Bitte an den Finanzminister und fordert die Belegschaft dazu auf sämtliche politischen Kontakte durchzutelefonieren.

An Bord von Verkehrsflugzeugen müssen MNS-Masken getragen werden, doch der Mittelsitz muss nur dann freibleiben, wenn es die Auslastung zulässt.

Neustart nach Corona-Pause ab 21 europäischen Flughäfen. An Bord müssen Passagiere und das Personal MNS-Masken tragen.
Schweiz-Flüge ab Samstag wieder frei, aber ab 23. Flüge dürfen Passagierflüge aus folgenden Ländern nicht mehr in Österreich landen: Volksrepublik China, Iran, Italien, Weißrussland, Frankreich, Spanien, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Ukraine und Russische Förderation.