Jan Gruber

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Jan Gruber

Slowakei reaktiviert Tourismuswerbung in Israel

Slovakia Travel, die nationale Organisation zur Förderung des slowakischen Tourismus, hat ihre Präsenz in Israel wieder verstärkt und wirbt nun direkt von Tel Aviv aus für das Land. Gabriela Madrová, die Leiterin der Auslandsvertretung, ist seit Mai von der slowakischen Botschaft aus tätig, um Israel als wichtigen Quellmarkt für Touristen anzusprechen. Israel zählt zu den bedeutenden Herkunftsländern für den slowakischen Tourismus, und man erhofft sich durch die direkte Präsenz eine weitere Steigerung der Besucherzahlen. Matej Fekete, Generaldirektor von Slovakia Travel, betont, daß die aktive Vertretung vor Ort den Einreiseverkehr weiter stärken werde. In Israel präsentiere man die Slowakei als sicheres Reiseland mit vielfältigen Angeboten, von Naturerlebnissen über fast 2000 Thermal- und Mineralquellen bis hin zu UNESCO-Welterbestätten, Burgen, Schlössern und Höhlen. Ein besonderer Fokus liege auf den slowakischen Heilbädern, die für israelische Bürger eine attraktive Möglichkeit zur Entspannung böten. Zudem verweist Madrová auf die Auszeichnung der Slowakei durch den Reiseführer Lonely Planet als eines der Top-10-Reiseziele für 2025, was die Attraktivität des Landes zusätzlich unterstreiche. Bereits auf der Tourismusmesse IMTM 2025 in Tel Aviv präsentierte sich die Slowakei mit Unterstützung der dortigen Botschaft. Dabei stieß das touristische Angebot aus allen Regionen der Slowakei auf großes Interesse bei israelischen Reiseveranstaltern und -büros. Um den erwarteten Anstieg des Reiseverkehrs zu unterstützen, werden Ende Mai Direktflüge von Tel Aviv nach Bratislava und Piešťany aufgenommen, was die Anreise für israelische Touristen erheblich erleichtern dürfte.

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Großtender für Passagierterminal des neuen polnischen Flughafens CPK gestartet

Die polnische Gesellschaft Centralny Port Komunikacyjny (CPK) hat ein wettbewerbliches Dialogverfahren zur Auswahl des Generalunternehmers für das Passagierterminal des geplanten neuen CPK-Flughafens eingeleitet. Mit einem geschätzten Wert von über fünf Milliarden Złoty (PLN) handelt es sich um die bisher größte Ausschreibung des Unternehmens in diesem Jahr. Die Unterzeichnung des Vertrags wird für 2026 erwartet, die Fertigstellung des Baus bis Ende 2031. Dieser Schritt stellt eine bedeutende Chance für polnische Bauunternehmen dar und soll die nationale Wirtschaft ankurbeln. Die Ausschreibung für den Generalunternehmer des Passagierterminals ist einer der zentralen Bauaufträge für den neuen Flughafen. Interessierte Unternehmen können ihre Teilnahmeanträge bis zum 29. August dieses Jahres einreichen. In der ersten Phase werden die Teilnahmeanträge geprüft, woraufhin CPK plant, bis zu fünf Bieter zur Phase des wettbewerblichen Dialogs einzuladen. Dieser Dialog soll es CPK ermöglichen, die besten technischen und wirtschaftlichen Lösungen für das komplexe Bauvorhaben zu ermitteln. Der geplante Passagierterminal soll das Herzstück des neuen Flughafens bilden und eine Fläche von etwa 450.000 Quadratmetern umfassen. Zum Vergleich: Der Terminal des Chopin-Flughafens in Warschau erstreckt sich über 165.000 Quadratmeter. Der Hauptterminal wird direkt mit den Flugsteigen verbunden sein. Zum Zeitpunkt der Eröffnung soll der Terminal über fast 140 Check-in-Schalter verfügen, mit der Möglichkeit, diese Zahl auf bis zu 170 zu erweitern. Das Design des Terminals, des Bahnhofs und des Verkehrsknotens stammt von einem Konsortium aus Foster + Partners und Buro Happold in Zusammenarbeit mit über 30 weiteren Firmen. CPK-Chef Dr. Filip Czernicki betonte, daß die Anforderungen in diesem Verfahren darauf abzielen, Unternehmen zu gewinnen,

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Cebu Pacific und Flyadeal vereinbaren strategische Partnerschaft

Die Billigfluggesellschaften Cebu Pacific aus den Philippinen und Flyadeal aus Saudi-Arabien haben eine strategische Partnerschaft besiegelt. In Manila unterzeichneten die Geschäftsführer beider Unternehmen, Michael Szucs von Cebu Pacific und Steven Greenway von Flyadeal, ein Memorandum of Understanding (MoU). Die Vereinbarung umfaßt vielfältige Möglichkeiten der kommerziellen Zusammenarbeit sowie Unterstützung in den Bereichen Wartung und Technik. Die erste Phase der Kooperation sieht vor, daß Flyadeal für die bevorstehende Hauptreisezeit im Sommer im Königreich Saudi-Arabien zwei Airbus A320 von Cebu Pacific im Rahmen eines Wet-Lease-Abkommens nutzen wird. Im Gegenzug prüft Cebu Pacific die Möglichkeit, während der starken Winterperiode in Südostasien zum Jahresende A320 von Flyadeal im Wet-Lease einzusetzen. Laut Greenway liegt der Ursprung der Partnerschaft in der gemeinsamen Nutzung von Kapazitäten, um saisonale Schwankungen auszugleichen. Cebu Pacific wird seine A320 während seiner Nebensaison, die üblicherweise im dritten Quartal des Jahres liegt, an Flyadeal vermieten. Diese Periode fällt mit der Hauptsaison von Flyadeal zusammen. Greenway betonte, daß dies die erste von den saudischen Behörden genehmigte Partnerschaft einer saudischen Fluggesellschaft mit einer externen Airline darstelle. Flyadeal, nach eigenen Angaben die am schnellsten wachsende Fluggesellschaft im Nahen Osten, plant zudem den Einstieg in den Langstreckenmarkt mit einer Bestellung von zehn Airbus A330-900neo, die ab 2027 zwischen Saudi-Arabien und den Philippinen sowie in ganz Südostasien eingesetzt werden sollen. Greenway äußerte sich zu der Vereinbarung und hob hervor, daß Flyadeal von der Erfahrung Cebu Pacifics im Bereich der Low-Cost-Langstreckenoperationen profitieren könne, da Flyadeal in zwei Jahren die gleichen A330-900neo in seine Flotte aufnehmen werde. Zudem böten sich Vorteile

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Ryanair setzt Flüge nach Tel Aviv bis Ende Juli 2025 aus

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair lässt sämtliche Flugverbindungen von und nach Tel Aviv bis zum 31. Juli 2025 eingestellt. Diese Entscheidung bedeutet eine Verlängerung der bereits zuvor erfolgten Aussetzung der Flugdienste nach Israel. Als Begründung nannte Ryanair Sicherheitsbedenken am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv. Die Fluggesellschaft hatte ihre Flüge nach Tel Aviv bereits zuvor temporär gestoppt. Die aktuelle Verlängerung deutet darauf hin, dass die Einschätzung der Sicherheitslage weiterhin als problematisch angesehen wird. Andere Fluggesellschaften hatten ihren Flugbetrieb nach Israel nach dem Beginn des Gaza-Krieges im Oktober 2023 ebenfalls zeitweise oder dauerhaft reduziert oder eingestellt. Einige haben ihre Verbindungen jedoch wieder aufgenommen. Die Entscheidung von Ryanair dürfte Auswirkungen auf Reisende haben, die in diesem Zeitraum Flüge von oder nach Tel Aviv geplant hatten. Betroffene Passagiere müssen sich nun nach alternativen Reisemöglichkeiten umsehen. Es ist derzeit unklar, ob Ryanair plant, die Flüge nach dem 31. Juli wieder aufzunehmen oder ob eine weitere Verlängerung in Betracht gezogen wird.

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Wiener „Chalet Moeller“ feiert zehnjähriges Bestehen

Das Wiener Restaurant „Chalet Moeller“, geführt von Roman Moeller, begeht sein zehnjähriges Jubiläum. Seit seiner Gründung im Jahr 2015 hat sich das Lokal in der Gastronomieszene der Stadt etabliert und erfreut sich großer Beliebtheit. Anlässlich des runden Geburtstages veranstaltet das „Chalet Moeller“ ein Fest, bei dem Gäste die Gelegenheit haben, das kulinarische Angebot des Hauses kennenzulernen und mit dem Team zu feiern. Die Speisekarte des „Chalet Moeller“ zeichnet sich durch eine Verbindung von traditionellen österreichischen Gerichten und modernen Interpretationen aus. Zum Jubiläum werden spezielle Kreationen an offenen Küchenstationen präsentiert, darunter Filetsteak, Rehrücken und geschmorte Schweinsbackerl. Auch ein Orangenrisotto sowie vegetarische und vegane Optionen wie Burrata und Guacamole stehen auf der Karte. Für den süßen Abschluss sorgen verschiedene Desserts, darunter Cheesecake und Pralinen. Neben dem kulinarischen Angebot wird es auch eine Gin-Station mit dem hauseigenen Gin geben. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Politik haben sich für die Feierlichkeiten angekündigt, was die Bedeutung des „Chalet Moeller“ als gesellschaftlicher Treffpunkt in Wien unterstreicht. Gastgeber Roman Moeller und Betriebsleiter Goran Djordjevic zeigten sich erfreut über das zehnjährige Bestehen und blickten positiv in die Zukunft des Restaurants.

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Airbus warnt vor anhaltenden Lieferverzögerungen bis ins Jahr 2028

Die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 hatte die moderne kommerzielle Luftfahrtindustrie abrupt zum Stillstand gebracht. Während sich Fluggesellschaften und Flughäfen weltweit in den folgenden Jahren wieder erholten und eine starke Nachfrage verzeichneten, kämpfen einige mit der Bedienung dieses Booms aufgrund von Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge. Dies zwingt Fluggesellschaften dazu, ältere Maschinen länger im Dienst zu halten oder sogar Flugverbindungen zu streichen. Der multinationale europäische Flugzeugbauer Airbus ist ein Beispiel für einen Hersteller, der von diesen Lieferverzögerungen betroffen ist. Ähnlich wie viele Unternehmen weltweit sieht sich Airbus mit Problemen in der Lieferkette konfrontiert, die zu einem erheblichen Produktionsrückstand geführt haben. Jüngste Berichte deuten nun darauf hin, daß die Auswirkungen dieser Schwierigkeiten noch mehrere Jahre anhalten werden. Drei weitere Jahre Lieferverzögerungen erwartet Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hat Airbus seine Kunden, darunter Fluggesellschaften und Leasingfirmen, gewarnt, daß die Auslieferungen seiner Flugzeuge voraussichtlich noch bis zu drei weitere Jahre von Verzögerungen beeinträchtigt sein werden. Das Unternehmen soll die Betreiber auf einer kürzlich abgehaltenen Kundenveranstaltung am französischen Hauptsitz in Toulouse über die Situation informiert haben. Reuters berichtet unter Berufung auf Branchenkenner, daß Flugzeuge, deren Auslieferung bis ins Jahr 2027 und sogar 2028 geplant war, aufgrund des erheblichen Produktionsrückstands, der durch die branchenweiten Probleme in der Lieferkette entstanden ist, von Verzögerungen betroffen sein könnten. Eine andere Quelle habe nach einer kürzlichen Präsentation geäußert, daß es „kein wirkliches Zeichen der Besserung“ gebe. Airbus selbst gab gegenüber Reuters an, mit seinen Zulieferern zusammenzuarbeiten, um die Auswirkungen der aktuellen Situation auf seine Kunden zu mildern. Fortbestehende

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Eurest für herausragende Dienstleistungen am Flughafen Wien ausgezeichnet

Im Rahmen der „Vienna Airport Business Night“ am 27. Mai 2025 wurden Unternehmen der Vienna AirportCity für ihre Innovationskraft, Dienstleistungsqualität und Fachkompetenz geehrt. Das Gastronomieunternehmen Eurest konnte in allen genannten Bereichen überzeugen und erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Bester Dienstleister“. Eurest ist seit 2021 am Flughafen Wien tätig und verantwortet dort die Verpflegung der Flughafenmitarbeiter und der Austrian Airlines. Das Unternehmen betreibt zudem seit dem vergangenen Jahr die Verpflegung des Flughafen-Kindergartens sowie das öffentliche Betriebsrestaurant „one two eat“ im Office Park 4. Die Auszeichnung würdigt somit die breite und qualitativ hochwertige Versorgung der Belegschaft und weiterer Nutzer am Flughafenstandort. Georg Hirsch-Stronstorff, Geschäftsführer von Eurest Österreich, zeigte sich erfreut über die Anerkennung und betonte das Engagement seines Teams. Er sieht den Preis als Ansporn für die weitere Entwicklung des Angebots. Der „Vienna Airport Business Award“ wurde von Wolfgang Scheibenpflug von der Flughafen Wien AG sowie Georg Hirsch-Stronstorff und Balazs Csurgay von Eurest überreicht. Eurest Österreich ist eine Tochter der Compass Group PLC und verfügt über mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Gemeinschaftsgastronomie. Das Unternehmen versorgt täglich über 60.000 Gäste in mehr als 140 Betrieben und Institutionen in Österreich.

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„Geschmackloses Mitbringsel“: Zoll beschlagnahmt Krokodil-Handtasche am Düsseldorfer Flughafen

Ein ungewöhnliches und rechtlich bedenkliches Souvenir ist Zollbeamten am Düsseldorfer Flughafen ins Netz gegangen. Bei der Kontrolle eines 65-jährigen Reisenden, der aus der Republik Moldau einreiste, entdeckten die Beamten eine Damenhandtasche, die aus dem Leder eines streng geschützten Krokodils gefertigt war – inklusive Kopf und Beinen des Tieres. Wie der Zoll am Freitag mitteilte, war das bizarre Accessoire als Geschenk für die Ehefrau des Mannes gedacht. Die auffällige Tasche aus Krokodilleder wurde bereits vor etwa drei Wochen im Handgepäck des Reisenden entdeckt. Um die genaue Lederart zu bestimmen, wurde das ungewöhnliche Fundstück zunächst beschlagnahmt. Die anschließende Untersuchung durch Experten der Stadt Düsseldorf brachte Klarheit: Es handelte sich um die Haut eines Sumpfkrokodils, einer Art, die unter strengem Schutz steht. Die Einfuhr solcher Produkte ist grundsätzlich verboten, um den Bestand dieser gefährdeten Tiere zu sichern. Strafverfahren wegen Verstoßes gegen Naturschutzgesetz Gegen den 65-jährigen Reisenden wurde umgehend ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz eingeleitet. Dieses Gesetz dient der Umsetzung internationaler Artenschutzabkommen und regelt unter anderem die Ein- und Ausfuhr geschützter Tier- und Pflanzenarten sowie daraus gefertigter Produkte. Verstöße können empfindliche Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen nach sich ziehen, abhängig von der Schwere des Vergehens und dem Schutzstatus der betroffenen Art. Der Zoll zeigte sich wenig amüsiert über den Fund. Die Behörde bezeichnete die Handtasche, die offensichtlich aus einem kompletten, wenn auch verarbeiteten Krokodil bestand, als ein „ebenso kurioses wie geschmackloses Mitbringsel“. Die Veranschaulichung des vollständigen Tierkörpers durch die Verarbeitung mit Kopf und Beinen unterstreicht die ethischen Bedenken im Zusammenhang

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Lufthansa stellt Flüge nach Paderborn/Lippstadt ein

Die Lufthansa hat ihren Flugbetrieb vom Flughafen Paderborn/Lippstadt vorerst eingestellt. Am Freitagnachmittag führte die Fluggesellschaft die letzte planmäßige Verbindung von München zu dem nordrhein-westfälischen Airport durch. Dies markiert das Ende einer langjährigen Präsenz der Lufthansa an diesem Standort. Hintergrund der Einstellung ist offenbar eine strategische Neuausrichtung der Lufthansa, bei der regionale Flughäfen verstärkt auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Die nun vakante Strecke soll ab dem 1. September 2025 von der Initiative Skyhub PAD übernommen werden. Skyhub PAD ist ein Zusammenschluss regionaler Unternehmen und Initiativen, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Anbindung des Flughafens Paderborn/Lippstadt zu sichern und weiterzuentwickeln. Es bleibt abzuwarten, mit welchem Fluggerät und zu welchen Konditionen Skyhub PAD die Verbindung nach München wieder aufnehmen wird. Die Initiative hatte bereits in der Vergangenheit Pläne zur Stärkung des regionalen Luftverkehrs vorgestellt. Die Passagiere, die bisher die Lufthansa-Verbindung nutzten, müssen sich ab September auf einen neuen Betreiber der Strecke einstellen.

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Ryanair stellt Flugbetrieb in Maastricht ein

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird ihren Flugbetrieb am Maastricht Aachen Airport nach der Sommersaison 2025 einstellen. Dies meldete das niederländische Luftfahrtportal Luchtvaartnieuws unter Berufung auf Unternehmensangaben. Ryanair ist gegenwärtig der bedeutendste Anbieter an dem grenznahen Flughafen mit elf wöchentlichen Verbindungen zu fünf Zielen. Als Hauptgrund für die Entscheidung führt Ryanair steigende Betriebskosten an. Diese Kosten könnten nach Ansicht des Unternehmens nicht länger durch die generierten Einnahmen kompensiert werden. Diese Entwicklung stellt eine Zäsur für den Maastricht Aachen Airport dar, der stark von der Präsenz der Billigfluglinie profitierte. Ryanair bediente von Maastricht aus Destinationen wie Alicante, Bari, London-Stansted, Porto und Zadar. Die Ankündigung von Ryanair wirft Fragen nach der zukünftigen Ausrichtung und den Passagierzahlen des regionalen Flughafens auf. Es bleibt abzuwarten, wie die Verantwortlichen des Maastricht Aachen Airports auf den Weggang des wichtigsten Anbieters reagieren und welche Schritte unternommen werden, um die entstandene Lücke zu füllen und die Attraktivität des Standorts für andere Fluggesellschaften zu erhalten.

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