Jan Gruber

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Jan Gruber

Mary Ellen Mark: Eine Hommage an die humanistische Fotografie

Mit der Ausstellung „The Lives of Women“ würdigt das Wiener Fotomuseum WestLicht ab dem 22. November 2024 das Lebenswerk der renommierten Fotografin Mary Ellen Mark. Diese bis dato umfassendste Präsentation ihres Schaffens in Österreich zeigt das bahnbrechende Werk einer Künstlerin, die über Jahrzehnte hinweg das Leben von Menschen an den Rändern der Gesellschaft dokumentierte. Ihr empathischer und respektvoller Blick auf Frauen und Mädchen macht sie zu einer Ikone der humanistischen Fotografie. Eine Fotografin der Marginalisierten Mary Ellen Mark (1940–2015) gilt als eine der bedeutendsten Vertreterinnen des Bildjournalismus. In einer Zeit, in der Fotografie überwiegend von Männern dominiert wurde, setzte sie mit ihren Arbeiten ein Zeichen für Sensibilität und Authentizität. Sie verstand sich nicht nur als Beobachterin, sondern als Anwältin ihrer Protagonistinnen, deren oft prekäre Lebenswelten sie mit beeindruckender Nähe und Integrität dokumentierte. Ihre Werke wurden in führenden Magazinen wie Life, Rolling Stone und Vanity Fair veröffentlicht und gehören heute zum Kanon der Fotografiegeschichte. Meilensteine ihres Schaffens Die Ausstellung präsentiert rund 100 Fotografien, darunter ikonische Serien wie Ward 81, eine intime Reportage über Patientinnen einer psychiatrischen Klinik in Oregon, und Falkland Road, die das Leben von Sexarbeiterinnen in Mumbai beleuchtet. Auch Indian Circus, eine Serie über Wanderzirkusfamilien in Indien, sowie das oscar-nominierte Projekt Streetwise über obdachlose Jugendliche in Seattle finden ihren Platz in der Schau. Ergänzt wird die Ausstellung durch Filme, darunter die Dokumentation Streetwise mit Musik von Tom Waits, sowie durch Buchpublikationen und Zeitschriftenbeiträge. Ein Spiegel der Gesellschaft Mary Ellen Mark hielt nicht nur den Lebensrealitäten marginalisierter Gruppen den Spiegel

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Kulinart Stuttgart 2024: Ein Genussfestival für alle Sinne

Die Kulinart Stuttgart 2024 bewies sich erneut als eine Messe der Extraklasse für Liebhaber von Genuss und Stil. Am 16. und 17. November verwandelte sich die historische Phoenixhalle im Römerkastell in einen Treffpunkt für Gourmets, Design-Fans und Freunde hochwertiger Handwerkskunst. Besucher erwartete eine feine Auswahl an Delikatessen, edlen Getränken und stilvollen Accessoires – präsentiert in einer Umgebung, die sowohl geschmackvoll als auch einladend wirkte. Die Vielfalt der Aussteller und Produkte war beeindruckend. Von regionalen Spezialitäten wie handgefertigten Käsen und Wurstwaren bis hin zu internationalen Highlights wie französischen Champagnern und italienischen Trüffelkreationen wurde ein breites Spektrum geboten. Besonders hervorgehoben wurden nachhaltige und biologisch produzierte Waren, deren Herstellung von den Produzenten direkt am Stand erläutert wurde. Auch die Welt des Designs hatte ihren festen Platz: Hochwertige Tischdekorationen, Kochutensilien und elegante Möbel ergänzten das kulinarische Angebot und machten die Messe zu einem Erlebnis für alle Sinne. Workshops und Verkostungen als Publikumsmagnet Neben der Ausstellung waren die interaktiven Programmpunkte ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung. Wein- und Spirituosenverkostungen boten den Besuchern die Gelegenheit, neue Geschmacksrichtungen zu entdecken und sich von Experten beraten zu lassen. Workshops zu Themen wie nachhaltigem Kochen oder moderner Tischkultur erfreuten sich großer Beliebtheit und schufen eine inspirierende Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Die Messe punktete durch ihre entspannte und doch professionelle Atmosphäre. Die Phoenixhalle bot mit ihrem industriellen Charme den perfekten Rahmen für diese Veranstaltung. Die gute Organisation war in allen Bereichen spürbar: Von klar ausgeschilderten Wegen über gut erreichbare Informationsstände bis hin zu ausreichenden Sitzgelegenheiten war an alles gedacht, was

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Kammerspiele Wien: Dickens‘ Klassiker im Glitzergewand der Sixties

Mit „Miss Scrooge – Ein Weihnachtsmärchen“ holen die Kammerspiele der Josefstadt die wohl bekannteste Weihnachtsgeschichte der Weltliteratur in einer erfrischend neuen Inszenierung auf die Bühne. Regisseur Werner Sobotka verlegt Charles Dickens‘ zeitlosen Klassiker „A Christmas Carol“ in die pulsierenden Swinging Sixties, komplett mit Glitzer, Glamour und musikalischem Schwung. Die Premiere des Stücks, das am 16. November 2024 uraufgeführt wird, verspricht einen unvergesslichen Abend für die ganze Familie. Eine moderne Interpretation eines Klassikers Charles Dickens veröffentlichte „A Christmas Carol“ 1843, eine Erzählung, die seither unzählige Male adaptiert wurde. Ob in Filmen wie „Die Geister, die ich rief“ mit Bill Murray oder der charmanten „Muppets-Weihnachtsgeschichte“ – der Wandel des griesgrämigen Ebenezer Scrooge zum weihnachtlichen Wohltäter ist ein Thema, das Generationen berührt. Nun bekommt die Geschichte in den Kammerspielen ein feminines Gesicht und eine neue Ära: Aus Ebenezer wird Ebenita Scrooge, gespielt von Maria Köstlinger, die als erfolgreiche, aber kaltherzige Modekauffrau gezeigt wird. Mit viel Feingefühl und Humor erzählt Werner Sobotka, wie Ebenita in einer schillernden Nacht von den Geistern der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft heimgesucht wird, um ihr Herz für die Freuden des Weihnachtsfestes zu öffnen. Glamour trifft Gesellschaftskritik Die Inszenierung spielt im Kontext der 1960er Jahre – einer Zeit des Umbruchs, des Konsumrauschs, aber auch sozialer Spannungen. Sobotka nutzt diese Ära, um den Kapitalismus und die Oberflächlichkeit zu beleuchten, ohne dabei den Kern von Dickens’ Botschaft zu verlieren: Weihnachten als Fest der Menschlichkeit und Nächstenliebe. Besonders beeindruckend ist das Bühnenbild von Judith Leikauf und Karl Fehringer, das den Zeitgeist der Sixties

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KKK-Messe Wels: Wahrliche Kunstwerke in Tortenform

Im oberösterreichischen Wels geht derzeit ein Messe-Trio, das ganz im Zeichen von Kuchen, Kaffee und Kreativität steht, über die Bühne. Liebhaber von Mehlspeisen kommen hier auf ihre Kosten, jedoch gibt es auch das eine oder andere zu bemängeln, das besonders für Besucher, die nicht aus der Region stammen, ein Ärgernis ist. Wer mit dem Auto zur Welser Messe anreist, ist freilich nicht vom fragwürdigen Öffi-Konzept der oberösterreichischen Stadt betroffen. Es ist gar nicht so einfach mit den Bussen, die den Löwenanteil des ÖPNV-Nahverkehrs bewerkstelligen, zum Messezentrum zu gelangen. Es gibt schlichtweg keine Haltestelle direkt bei der Veranstaltungsstätte, was besonders unter dem Aspekt, dass sich der eine oder andere österreichische Politiker mit Umwelt- und Klimaschutz rühmt, nicht gerade zeitgemäß ist. Auch fehlt in den Fahrzeugen bzw. Aushangfahrplänen jeglicher Hinweis darauf, dass sich das Messezentrum etwa fünf bis zehn Minuten zu Fuß entfernt befindet. Zwar gibt es mit der Almtalbahn eine umsteigefreie Bahnverbindung zwischen dem Welser Hauptbahnhof und der Messe Wels, jedoch bedienen die Österreichischen Bundesbahnen diese Strecke nicht gerade hochfrequent. Die Taktung ist so gering, dass mitunter zwei Stunden und länger auf den Regionalzug gewartet werden muss. Somit kann das Ausweichen auf die Linienbusse notwendig werden, jedoch ist zu berücksichtigen, dass einige Minute Gehzeit ab den nähest gelegenen Haltestellen einkalkuliert werden müssen. Eigentlich wäre es eine Kleinigkeit während der Veranstaltungen Sonderstopps auf bestehenden Routen einzurichten oder aber Shuttlebusse ab dem Hauptbahnhof bereitzustellen. Insbesondere im Hinblick darauf, dass das Welser Messezentrum für österreichische Verhältnisse nicht gerade klein ist, wäre dies durchaus angebracht.

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Einzige Strecke eingestellt: Blablacar Bus ist raus aus Österreich

Erst vor wenigen Monaten ist der französische Fernbusbetreiber Blablacar Bus in den österreichischen Markt eingetreten. Zwischenzeitlich hat sich das Unternehmen, das die Städte Salzburg und Wien angesteuerte hatte, wieder zurückgezogen. Es handelte sich um die Verlängerung einer bestehenden Route von Paris nach München. Diese wurde bis Budapest – mit Stopps unter anderem in Salzburg und Wien – verlängert. Auf Anfrage erklärte ein Sprecher von Blablacar gegenüber Aviation.Direct: „Ich kann bestätigen, dass die Strecke von Paris nach Budapest, die durch Österreich führt, kürzlich eingestellt wurde. Diese Strecke wurde speziell für den Sommer eingerichtet, um der höheren Nachfrage während der Ferienzeit gerecht zu werden, und wurde daher wie ursprünglich geplant kurz nach den Herbstferien eingestellt. Möglicherweise werden wir den Betrieb im nächsten Sommer wiederholen.“

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Sky Alps erweitert Sommerflugplan 2025 um neue Ziele ab Bozen

Die Südtiroler Fluggesellschaft Sky Alps stellt ihren Sommerflugplan 2025 vor und nimmt neue Ziele ab Bozen ins Programm auf: Kefalonia, Hannover und Menorca. Außerdem wird die Frequenz für bestimmte bestehende Verbindungen erhöht, während Stuttgart gestrichen wird. Insgesamt umfasst das Angebot nun Routen zu Städten wie Berlin, Hamburg, Düsseldorf und London-Gatwick. Die Airline bietet regelmäßige Verbindungen für Urlauber und Geschäftsreisende, darunter auch wöchentliche Flüge zu beliebten Sommerzielen in Griechenland, Italien und Spanien.

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Tariferhöhung für Eisenbahnbedienstete beschlossen

Ab 1. Dezember 2024 erhalten die rund 55.000 Beschäftigten der österreichischen Eisenbahnunternehmen eine Gehaltserhöhung von 4,1 Prozent. Dies vereinbarten die Gewerkschaft vida und der Fachverband Schienenbahnen in der WKÖ. Die Ausbildungseinkommen technischer Lehrberufe steigen auf 1.010 Euro im ersten Lehrjahr. Ein zusätzlicher Sideletter regelt Verbesserungen bei Arbeitsbedingungen für Nacht- und Wochenendarbeit. Die Einigung steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung durch Betriebsräte.

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Spendenlauf am Klagenfurter Flughafen bringt 10.000 Euro für wohltätigen Zweck ein

Beim ersten Klagenfurt Airport Night Run liefen am 7. September über 1.100 Teilnehmer für den guten Zweck: Der Erlös von 10.000 Euro wurde nun dem Verein Rainbows Kärnten gespendet, der Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen unterstützt. Die 5,5 km lange Strecke auf der nächtlich beleuchteten Landebahn bot eine besondere Atmosphäre, die Veranstalter planen bereits eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

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Spirit Aerosystems erhält Kreditlinie von Airbus in Höhe von 107 Millionen US-Dollar

Spirit Aerosystems hat eine überarbeitete Vereinbarung mit Airbus abgeschlossen, die dem Zulieferer eine unverzinsliche Kreditlinie in Höhe von 107 Millionen US-Dollar gewährt. Die Mittel sollen für Vorauszahlungen im Zusammenhang mit der Produktion und Lieferung von Komponenten für verschiedene Airbus-Programme verwendet werden. Zuvor hatte Spirit eine ähnliche Vorauszahlungsvereinbarung in Höhe von bis zu 350 Millionen US-Dollar mit Boeing getroffen, um die finanzielle Stabilität des Unternehmens zu sichern.

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Magischer Lichtergarten in Laxenburg startet in die vierte Runde

Am 15. November 2024 öffnet der „Magische Lichtergarten“ im Schlosspark Laxenburg seine Tore und lädt Besucher zu einer bezaubernden Reise durch spektakuläre Lichtinstallationen, Projektionen und Wassereffekte ein. Der neue Rundweg, der sich über drei Kilometer erstreckt, verspricht ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie. Zudem gibt es in neuen Gastrozonen regionale Köstlichkeiten und wärmende Getränke. Das Shuttlebusangebot zwischen Wien und Laxenburg sorgt für eine bequeme und nachhaltige Anreise.

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