Jan Gruber

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Jan Gruber

Glühweinfest: Kostenpflichtiger Eintritt + teure Getränke = Verbesserungsbedarf

Punsch und Glühwein sind Heißgetränke, die fast untrennbar mit Winter und Weihnachten verbunden sind. So ist es naheliegend, dass ein regionaler Gastronomiebetrieb am vergangenen Wochenende zu einem Glühweinfest eingeladen hat. Doch so ganz rund ist die Sache in Weinstadt bei Stuttgart nicht gelaufen. An hohe Preise haben sich viele Konsumenten wohl oder übel schon gewöhnen müssen, jedoch ist die Kombination aus kostenpflichtigem Eintritt bei gleichzeitig hohen Preisen für Speisen und Getränke, die vom Veranstalter selbst und nicht etwa von selbstständigen „Standlern“ zum Kauf angeboten werden, durchaus fragwürdig. Noch dazu hinterlässt der Umstand, dass Kartenzahlungen bei der Abendkassa gern gesehen sind, aber beim Erwerb von Glühwein, Würsten und Co gar nicht erwünscht sind und auch auf Nachfrage kein Kassabon ausgegeben wurde, einen denkwürdigen Eindruck. Hohe Preise für Speisen und Getränke Doch beim Tassen- und Tellerpfand, das mit zwei Euro pro Stück vergleichsweise niedrig angesetzt war, nahm es der Veranstalter mit der Bürokratie sehr genau. Mit jedem Stück wurde auch eine Pfandmarke ausgegeben. Teller und/oder Tasse konnten nur gemeinsam mit der jeweiligen Marke bei einer zentralen Stelle zurückgegeben werden, andernfalls gab es den Einsatz nicht retour. Verwunderlich, dass man es hier so genau genommen hat, aber beim Kauf von Speisen und Getränken nur Bargeld akzeptiert hat und mit Geldkassetten anstatt Registrierkassen gearbeitet hat. Für eine Rote Wurst bzw. Thüringer Wurst im Brötchen waren fünf Euro zu berappen. Fürs Schmalzbrot mussten vier Euro auf den Tresen gelegt werden und Gulasch mit einem Semmerl schlugen gar mit neun Euro pro Portion zu Buche. Die

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Neueröffnung der Verkaufsflächen am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden

Am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) wurde vergangene Woche der modernisierte Verkaufsbereich im Abflugterminal offiziell eröffnet. Reisende können dort eine breite Auswahl an Duty-Free-Produkten, Snacks und Getränken erwerben. Für Flüge in Nicht-EU-Staaten oder auf die Kanarischen Inseln wird dabei weiterhin steuerfreier Einkauf von Spirituosen, Tabakwaren und Schaumweinen ermöglicht. Die Verkaufsfläche des neuen Duty-Free-Stores, betrieben von der Rheinmünsterer Atmax GmbH, wurde nach Umbauarbeiten auf 150 Quadratmeter reduziert. Gleichzeitig wurde der Bereich umgestaltet, um mehr Sitzplätze und eine offenere Gestaltung der Wartebereiche zu schaffen. Ziel war es, die Aufenthaltsqualität der Passagiere zu verbessern. Der Flughafen, der 2023 knapp 1,73 Millionen Passagiere verzeichnete, setzt weiterhin auf kurze Wege und eine optimierte Infrastruktur. Neben dem neuen Duty-Free-Angebot bietet der Flughafen auch andere Services wie ein Gastronomieangebot, WLAN, sowie Einrichtungen für Familien und Tiere.

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Lindt bringt limitierte Dubai-Schokolade nach Österreich

Die Welt der Schokolade erlebt derzeit einen faszinierenden Trend, der vor allem durch die sozialen Medien populär wurde. Insbesondere TikTok hat die sogenannte „Dubai-Schokolade“ zu einem Hype gemacht, der nun auch die Premium-Schokoladenmarke Lindt auf den Plan ruft. Ab dem 30. November 2024 wird die Lindt Dubai Chocolade in einer streng limitierten Auflage von nur 1.000 Stück erhältlich sein, zunächst exklusiv in der Wiener Lindt Boutique am Stephansplatz. Mit dieser besonderen Schokoladensorte greift Lindt den aktuellen Trend auf und setzt ihn in seiner unverwechselbaren Premiumqualität um. Dubai-Schokolade: Der Trend aus den sozialen Medien Der Ursprung der sogenannten Dubai-Schokolade lässt sich auf die sozialen Medien zurückverfolgen, insbesondere auf Plattformen wie TikTok, wo sie binnen kürzester Zeit eine riesige Fangemeinde fand. Was zunächst als Snack in den arabischen Ländern begann, entwickelte sich rasch zu einem Trend, der immer mehr Menschen weltweit anzog. Die einzigartige Kombination aus Pistazien, Tahini und Kadayif, einem feinen Teigfaden, fand großen Anklang und löste einen regelrechten Hype aus. Der Geschmack der „Dubai-Schokolade“ ist eine Mischung aus traditionellen arabischen Zutaten und der modernen westlichen Schokoladenkunst, was sie zu einem faszinierenden Genuss für Schokoladenliebhaber aller Kulturen macht. Lindt, bekannt für seine hohen Qualitätsansprüche und Innovationen, nutzte diesen Trend und verwandelte ihn in eine exklusive und limitierte Edition. Die Lindt Dubai Chocolade präsentiert sich in einer edlen Verpackung und verspricht ein luxuriöses Geschmackserlebnis, das die Sinne verwöhnt und eine Reise in die Welt der arabischen Aromen bietet. Exquisite Zutaten und handwerkliche Verarbeitung Was die Lindt Dubai Chocolade besonders auszeichnet, ist die

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Mary Ellen Mark: Eine Hommage an die humanistische Fotografie

Mit der Ausstellung „The Lives of Women“ würdigt das Wiener Fotomuseum WestLicht ab dem 22. November 2024 das Lebenswerk der renommierten Fotografin Mary Ellen Mark. Diese bis dato umfassendste Präsentation ihres Schaffens in Österreich zeigt das bahnbrechende Werk einer Künstlerin, die über Jahrzehnte hinweg das Leben von Menschen an den Rändern der Gesellschaft dokumentierte. Ihr empathischer und respektvoller Blick auf Frauen und Mädchen macht sie zu einer Ikone der humanistischen Fotografie. Eine Fotografin der Marginalisierten Mary Ellen Mark (1940–2015) gilt als eine der bedeutendsten Vertreterinnen des Bildjournalismus. In einer Zeit, in der Fotografie überwiegend von Männern dominiert wurde, setzte sie mit ihren Arbeiten ein Zeichen für Sensibilität und Authentizität. Sie verstand sich nicht nur als Beobachterin, sondern als Anwältin ihrer Protagonistinnen, deren oft prekäre Lebenswelten sie mit beeindruckender Nähe und Integrität dokumentierte. Ihre Werke wurden in führenden Magazinen wie Life, Rolling Stone und Vanity Fair veröffentlicht und gehören heute zum Kanon der Fotografiegeschichte. Meilensteine ihres Schaffens Die Ausstellung präsentiert rund 100 Fotografien, darunter ikonische Serien wie Ward 81, eine intime Reportage über Patientinnen einer psychiatrischen Klinik in Oregon, und Falkland Road, die das Leben von Sexarbeiterinnen in Mumbai beleuchtet. Auch Indian Circus, eine Serie über Wanderzirkusfamilien in Indien, sowie das oscar-nominierte Projekt Streetwise über obdachlose Jugendliche in Seattle finden ihren Platz in der Schau. Ergänzt wird die Ausstellung durch Filme, darunter die Dokumentation Streetwise mit Musik von Tom Waits, sowie durch Buchpublikationen und Zeitschriftenbeiträge. Ein Spiegel der Gesellschaft Mary Ellen Mark hielt nicht nur den Lebensrealitäten marginalisierter Gruppen den Spiegel

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Kulinart Stuttgart 2024: Ein Genussfestival für alle Sinne

Die Kulinart Stuttgart 2024 bewies sich erneut als eine Messe der Extraklasse für Liebhaber von Genuss und Stil. Am 16. und 17. November verwandelte sich die historische Phoenixhalle im Römerkastell in einen Treffpunkt für Gourmets, Design-Fans und Freunde hochwertiger Handwerkskunst. Besucher erwartete eine feine Auswahl an Delikatessen, edlen Getränken und stilvollen Accessoires – präsentiert in einer Umgebung, die sowohl geschmackvoll als auch einladend wirkte. Die Vielfalt der Aussteller und Produkte war beeindruckend. Von regionalen Spezialitäten wie handgefertigten Käsen und Wurstwaren bis hin zu internationalen Highlights wie französischen Champagnern und italienischen Trüffelkreationen wurde ein breites Spektrum geboten. Besonders hervorgehoben wurden nachhaltige und biologisch produzierte Waren, deren Herstellung von den Produzenten direkt am Stand erläutert wurde. Auch die Welt des Designs hatte ihren festen Platz: Hochwertige Tischdekorationen, Kochutensilien und elegante Möbel ergänzten das kulinarische Angebot und machten die Messe zu einem Erlebnis für alle Sinne. Workshops und Verkostungen als Publikumsmagnet Neben der Ausstellung waren die interaktiven Programmpunkte ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung. Wein- und Spirituosenverkostungen boten den Besuchern die Gelegenheit, neue Geschmacksrichtungen zu entdecken und sich von Experten beraten zu lassen. Workshops zu Themen wie nachhaltigem Kochen oder moderner Tischkultur erfreuten sich großer Beliebtheit und schufen eine inspirierende Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Die Messe punktete durch ihre entspannte und doch professionelle Atmosphäre. Die Phoenixhalle bot mit ihrem industriellen Charme den perfekten Rahmen für diese Veranstaltung. Die gute Organisation war in allen Bereichen spürbar: Von klar ausgeschilderten Wegen über gut erreichbare Informationsstände bis hin zu ausreichenden Sitzgelegenheiten war an alles gedacht, was

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Kammerspiele Wien: Dickens‘ Klassiker im Glitzergewand der Sixties

Mit „Miss Scrooge – Ein Weihnachtsmärchen“ holen die Kammerspiele der Josefstadt die wohl bekannteste Weihnachtsgeschichte der Weltliteratur in einer erfrischend neuen Inszenierung auf die Bühne. Regisseur Werner Sobotka verlegt Charles Dickens‘ zeitlosen Klassiker „A Christmas Carol“ in die pulsierenden Swinging Sixties, komplett mit Glitzer, Glamour und musikalischem Schwung. Die Premiere des Stücks, das am 16. November 2024 uraufgeführt wird, verspricht einen unvergesslichen Abend für die ganze Familie. Eine moderne Interpretation eines Klassikers Charles Dickens veröffentlichte „A Christmas Carol“ 1843, eine Erzählung, die seither unzählige Male adaptiert wurde. Ob in Filmen wie „Die Geister, die ich rief“ mit Bill Murray oder der charmanten „Muppets-Weihnachtsgeschichte“ – der Wandel des griesgrämigen Ebenezer Scrooge zum weihnachtlichen Wohltäter ist ein Thema, das Generationen berührt. Nun bekommt die Geschichte in den Kammerspielen ein feminines Gesicht und eine neue Ära: Aus Ebenezer wird Ebenita Scrooge, gespielt von Maria Köstlinger, die als erfolgreiche, aber kaltherzige Modekauffrau gezeigt wird. Mit viel Feingefühl und Humor erzählt Werner Sobotka, wie Ebenita in einer schillernden Nacht von den Geistern der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft heimgesucht wird, um ihr Herz für die Freuden des Weihnachtsfestes zu öffnen. Glamour trifft Gesellschaftskritik Die Inszenierung spielt im Kontext der 1960er Jahre – einer Zeit des Umbruchs, des Konsumrauschs, aber auch sozialer Spannungen. Sobotka nutzt diese Ära, um den Kapitalismus und die Oberflächlichkeit zu beleuchten, ohne dabei den Kern von Dickens’ Botschaft zu verlieren: Weihnachten als Fest der Menschlichkeit und Nächstenliebe. Besonders beeindruckend ist das Bühnenbild von Judith Leikauf und Karl Fehringer, das den Zeitgeist der Sixties

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KKK-Messe Wels: Wahrliche Kunstwerke in Tortenform

Im oberösterreichischen Wels geht derzeit ein Messe-Trio, das ganz im Zeichen von Kuchen, Kaffee und Kreativität steht, über die Bühne. Liebhaber von Mehlspeisen kommen hier auf ihre Kosten, jedoch gibt es auch das eine oder andere zu bemängeln, das besonders für Besucher, die nicht aus der Region stammen, ein Ärgernis ist. Wer mit dem Auto zur Welser Messe anreist, ist freilich nicht vom fragwürdigen Öffi-Konzept der oberösterreichischen Stadt betroffen. Es ist gar nicht so einfach mit den Bussen, die den Löwenanteil des ÖPNV-Nahverkehrs bewerkstelligen, zum Messezentrum zu gelangen. Es gibt schlichtweg keine Haltestelle direkt bei der Veranstaltungsstätte, was besonders unter dem Aspekt, dass sich der eine oder andere österreichische Politiker mit Umwelt- und Klimaschutz rühmt, nicht gerade zeitgemäß ist. Auch fehlt in den Fahrzeugen bzw. Aushangfahrplänen jeglicher Hinweis darauf, dass sich das Messezentrum etwa fünf bis zehn Minuten zu Fuß entfernt befindet. Zwar gibt es mit der Almtalbahn eine umsteigefreie Bahnverbindung zwischen dem Welser Hauptbahnhof und der Messe Wels, jedoch bedienen die Österreichischen Bundesbahnen diese Strecke nicht gerade hochfrequent. Die Taktung ist so gering, dass mitunter zwei Stunden und länger auf den Regionalzug gewartet werden muss. Somit kann das Ausweichen auf die Linienbusse notwendig werden, jedoch ist zu berücksichtigen, dass einige Minute Gehzeit ab den nähest gelegenen Haltestellen einkalkuliert werden müssen. Eigentlich wäre es eine Kleinigkeit während der Veranstaltungen Sonderstopps auf bestehenden Routen einzurichten oder aber Shuttlebusse ab dem Hauptbahnhof bereitzustellen. Insbesondere im Hinblick darauf, dass das Welser Messezentrum für österreichische Verhältnisse nicht gerade klein ist, wäre dies durchaus angebracht.

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Einzige Strecke eingestellt: Blablacar Bus ist raus aus Österreich

Erst vor wenigen Monaten ist der französische Fernbusbetreiber Blablacar Bus in den österreichischen Markt eingetreten. Zwischenzeitlich hat sich das Unternehmen, das die Städte Salzburg und Wien angesteuerte hatte, wieder zurückgezogen. Es handelte sich um die Verlängerung einer bestehenden Route von Paris nach München. Diese wurde bis Budapest – mit Stopps unter anderem in Salzburg und Wien – verlängert. Auf Anfrage erklärte ein Sprecher von Blablacar gegenüber Aviation.Direct: „Ich kann bestätigen, dass die Strecke von Paris nach Budapest, die durch Österreich führt, kürzlich eingestellt wurde. Diese Strecke wurde speziell für den Sommer eingerichtet, um der höheren Nachfrage während der Ferienzeit gerecht zu werden, und wurde daher wie ursprünglich geplant kurz nach den Herbstferien eingestellt. Möglicherweise werden wir den Betrieb im nächsten Sommer wiederholen.“

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Sky Alps erweitert Sommerflugplan 2025 um neue Ziele ab Bozen

Die Südtiroler Fluggesellschaft Sky Alps stellt ihren Sommerflugplan 2025 vor und nimmt neue Ziele ab Bozen ins Programm auf: Kefalonia, Hannover und Menorca. Außerdem wird die Frequenz für bestimmte bestehende Verbindungen erhöht, während Stuttgart gestrichen wird. Insgesamt umfasst das Angebot nun Routen zu Städten wie Berlin, Hamburg, Düsseldorf und London-Gatwick. Die Airline bietet regelmäßige Verbindungen für Urlauber und Geschäftsreisende, darunter auch wöchentliche Flüge zu beliebten Sommerzielen in Griechenland, Italien und Spanien.

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Tariferhöhung für Eisenbahnbedienstete beschlossen

Ab 1. Dezember 2024 erhalten die rund 55.000 Beschäftigten der österreichischen Eisenbahnunternehmen eine Gehaltserhöhung von 4,1 Prozent. Dies vereinbarten die Gewerkschaft vida und der Fachverband Schienenbahnen in der WKÖ. Die Ausbildungseinkommen technischer Lehrberufe steigen auf 1.010 Euro im ersten Lehrjahr. Ein zusätzlicher Sideletter regelt Verbesserungen bei Arbeitsbedingungen für Nacht- und Wochenendarbeit. Die Einigung steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung durch Betriebsräte.

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