Jan Gruber

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Jan Gruber

Quartalszahlen: Flughafen Wien konnte zulegen

Die Flughafen Wien AG verzeichnete im ersten Quartal 2024 einen deutlichen Anstieg von Umsatz und Ergebnis. Die anhaltende Reiselust sowie erfolgreiche Ansiedlungsprojekte trugen dazu Unternehmensangaben nach bei. Im ersten Quartal des laufenden Jahres konnte ein 11-prozentiges Passagierplus am Standort Wien-Schwechat erzielt werden. Gemeinsam mit den Töchtern in Luqa und Kosice beträgt der Zuwachs 13,8 Prozent. Für das unmittelbar bevorstehende Pfingstwochenende rechnet der Airport mit etwa 360.000 Reisenden. Dies wird auch als erster Indikator für das Reiseaufkommen im Hochsommer 2024 vermutet. Neben dem Passagierwachstum verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe auch einen Anstieg bei den Flugbewegungen und beim Frachtaufkommen. Die Umsätze in verschiedenen Segmenten wie Airport, Handling & Sicherheitsdienstleistungen sowie Retail & Properties verzeichneten ebenfalls ein Plus im Vergleich zum Vorjahr. Für das Gesamtjahr 2024 erwartet der Flughafen Wien weiteres Wachstum, mit rund 30 Mio. Passagieren am Standort Wien und etwa 39 Mio. Passagieren in der gesamten Flughafen-Wien-Gruppe. Die Finanz-Guidance für das Jahr 2024 wurde geringfügig angepasst, wobei ein Umsatz von über € 1,0 Mrd., ein EBITDA von über € 400 Mio. und ein Periodenergebnis vor Minderheiten von zumindest € 220 Mio. angestrebt werden.

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Eurowings nimmt Köln/Bonn-Dubai auf

Ab dem 28. Oktober diesen Jahres wird es am Köln Bonn Airport dreimal pro Woche Nonstopflüge nach Dubai geben. Eurowings plant das VAE-Ziel mit einem Airbus A320neo zu bedienen, der zusätzlich am Flughafen stationiert wird. Diese neue Verbindung wird nicht nur Geschäftsreisende ansprechen, sondern auch diejenigen, die nach exotischen Urlaubszielen suchen. Die Entscheidung von Eurowings, diese Route aufzunehmen, wird von Thilo Schmid, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, begrüßt. Jens Bischof, CEO von Eurowings, betont die Bedeutung von Dubai als Top-Winterziel und die gestiegene Nachfrage nach Direktflügen in die Golf-Metropole. Die Verbindung nach Dubai und die neue Route nach Jeddah in Saudi-Arabien stärken die Position von Eurowings als führender Ferienflieger Deutschlands. Dubai, mit rund 3,5 Millionen Einwohnern, hat sich zu einem globalen Handelszentrum und Tourismushotspot entwickelt. Neben beeindruckenden Wolkenkratzern wie dem Burj Khalifa bietet die Stadt zahlreiche Strände, Einkaufszentren, Parks und kulturelle Sehenswürdigkeiten. Touren in die nahegelegene Wüste sind ebenfalls beliebt.

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Österreichische Urlaubspläne zu Pfingsten: Starkes Plus bei Inlandsreisen

Eine Umfrage der Österreichischen Hoteliervereinigung in Zusammenarbeit mit den Meinungsforschern von Mindtake zeigt ein starkes Plus bei den Urlaubsplänen der Österreicher für das lange Pfingstwochenende. Von den 1.000 befragten Personen planen 23 % einen Urlaub, wobei 66 % davon im Inland bleiben wollen. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 13 Prozentpunkte. ÖHV-Präsident Walter Veit sieht darin die Früchte der Investitionen in die Nebensaison, die das Angebot für Gäste attraktiver gemacht haben. Die Top 3 der beliebtesten Reiseziele zu Pfingsten sind Oberösterreich und die Steiermark, die sich den ersten Platz teilen, gefolgt von Kärnten auf dem dritten Platz. Die beliebtesten Destinationen der Inlandsurlauber sind Oberösterreich und die Steiermark mit jeweils rund 17 %, gefolgt von Kärnten mit 15,4 %. Auch Städtereisen erfreuen sich großer Beliebtheit, wobei Wien mit 14,7 % an der Spitze steht. Ein Teil der Österreicher ist noch unentschlossen, ob sie die freien Tage für einen Urlaub nutzen wollen. Veit betont, dass ein guter Teil davon sich kurzfristig für einen spontanen Urlaub entscheiden wird.

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Singapore Airlines-Gruppe verzeichnet Rekordgewinn im Geschäftsjahr 2023/24

Die Singapore Airlines-Gruppe meldet einen historischen Nettogewinn von 1,829 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2023/24. Dieser Rekordgewinn resultiert aus einer starken Nachfrage nach Flugreisen, was zu Rekordpassagierzahlen und hohen Auslastungsfaktoren führte. Trotz geopolitischer Spannungen und makroökonomischer Unsicherheiten beweist die Gruppe ihre finanzielle Stabilität und positioniert sich optimal, um zukünftige Wachstumschancen zu nutzen. Die Nachfrage nach Flugreisen blieb im gesamten Finanzjahr 2023/24 hoch, insbesondere durch einen Anstieg in Nordasien nach der vollständigen Öffnung der Grenzen von China, Hongkong SAR, Japan und Taiwan. SIA und Scoot beförderten zusammen 36,4 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 37,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2024/25 erwartet die Gruppe eine weiterhin stabile Nachfrage nach Flugreisen und wird ihr Netzwerk entsprechend den Marktbedingungen ausrichten. Die Singapore Airlines-Gruppe bekräftigt auch ihre Nachhaltigkeitsstrategie und hat das Ziel gesetzt, bis 2030 insgesamt fünf Prozent ihres Treibstoffbedarfs mit nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) zu decken. Die Gruppe dankt ihren Kunden in Singapur und weltweit sowie allen Interessengruppen, einschließlich Aktionären, Partnern und Mitarbeitern, für ihre Unterstützung.

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Air Baltic will Fokker-Wasserstoff-Jets kaufen

Derzeit betreibt Air Baltic eine reine Airbus-A220-300-Flotte. Das könnte sich schon bald ändern, denn bei Fokker Next Gen N.V. hat man eine Absichtserklärung über den möglichen Erwerb von Wasserstoffflugzeugen unterschrieben. „Air Baltic freut sich, solche innovativen Entwicklungen in der baltischen Region zu sehen. Wir sind stolzer Betreiber einer der jüngsten Flotten in Europa und setzen uns für branchenweite Initiativen zur Dekarbonisierung ein. Wir verstehen jedoch auch, dass die Luftfahrtindustrie gemeinsame Anstrengungen bei der Entwicklung neuer Technologien benötigt, um ihre langfristigen Verpflichtungen zu erfüllen“, erklärt Airline-Chef Matin Gauss. „Wir freuen uns, diese Absichtserklärung zu unterzeichnen und mit Fokker Next Gen zusammenzuarbeiten, indem wir unsere Erkenntnisse und Expertise in ihre Arbeit zur Entwicklung eines wasserstoffbetriebenen Flugzeugs einbringen. Wir sehen dies als einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Luftfahrt“. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung von Passagierflugzeugen mit einer Range von etwa 2.500 Kilometern. Die Kapazität soll zwischen 100 und 120 Fluggästen liegen. Air Baltic betrachtet dies auch als interessante Gelegenheit, um mögliche neue Routen erschließen zu können. Die Besonderheit am Konzept des niederländischen Startups, das einen traditionsreichen Namen trägt ist, dass die Flugzeuge sowohl mit SAF, herkömmlichen Kerosin als auch mit flüssigem Wasserstoff betrieben werden sollen. Je nachdem welcher Treibstoff verfügbar ist soll entsprechend betankt werden. „Die Beteiligung von Air Baltic an wasserstoffbetriebenen Flugzeugen ist entscheidend“, erklärt Juriaan Kellermann, CEO von Fokker Next Gen. „Unsere gemeinsamen Anstrengungen treiben nicht nur das innovative Flugzeugdesign voran, das durch direktes Feedback der Benutzer informiert wird, sondern stärken auch die niederländische und lettische Wirtschaft. Diese

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Winter 2024/25: Norwegian nimmt Rovaniemi-München auf

Im Winterflugplan 2024/25 wird Norwegian Air Shuttle die bayerische Landeshauptstadt München mit Rovaniemi verbinden. Der Erstflug soll am 3. Dezember 2024 erfolgen. Die Flüge sollen jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag durchgeführt werden. Im Regelfall kommen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 zum Einsatz. Vorerst ist diese Route bis inklusive 1. März 2024 befristet, so Norwegian in einer Mitteilung.

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Codeshare: Discover Airlines und Croatia Airlines arbeiten zusammen

Die Fluggesellschaften Discover Airlines und Croatia Airlines arbeiten künftig im Rahmen eines bilateralen Codeshare-Abkommens zusammen. Die beiden Carrier haben den Abschluss des entsprechenden Vertrages bereits kommuniziert. Allerdings wurden die Routen, auf denen man zusammenarbeiten wird, noch nicht mitgeteilt. Croatia Airlines steuert ab mehreren kroatischen Airports Ziele in Deutschland an. Discover Airlines bietet ab Frankfurt am Main Dubrovnik, Split und Zadar an.

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Air Baltic gründet technische Akademie

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat die Einführung der neuen Air Baltic Technical Academy angekündigt, eine führende Schulungsinitiative für Personen, die ihre Karriere in der Flugzeugwartung beginnen oder vorantreiben möchten. Die Akademie nimmt nun Bewerbungen für ihre drei spezialisierten Programme in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Riga, der Staatlichen Technischen Schule Liepaja und dem exklusiven Programm für Air Baltic-Mechaniker an. Die Air Baltic Technical Academy wird modernste Schulungseinrichtungen in Riga und Liepaja bieten, in denen hauptsächlich praktische Erfahrungen mit dem Airbus A220-300-Flugzeug gesammelt werden. Die Programme sind darauf ausgelegt, den Bedürfnissen einer vielfältigen Bewerbergruppe gerecht zu werden – von Absolventen weiterführender oder technischer Schulen bis hin zu erfahrenen Mechanikern – und stellen sicher, dass für jeden Karriereambitionen eine geeignete Option vorhanden ist. Andris Vaivads, Senior Vice President of Technical Operations bei Air Baltic, sagte: „Wir investieren kontinuierlich in die Entwicklung unseres Teams, um sicherzustellen, dass Air Baltic die höchsten Standards mit den besten Fachleuten und innovativen technologischen Lösungen in der technischen Wartung aufrechterhält. Fachkräfte mit fundierter Ausbildung sind der Schlüssel zum Erfolg jeder Fluggesellschaft, weshalb wir die Air Baltic Technical Academy ins Leben gerufen haben. Diese Initiative rüstet unsere Studierenden nicht nur mit erstklassigen technischen Fähigkeiten aus, sondern bereitet sie auch direkt auf eine blühende Karriere in der Branche vor. Darüber hinaus zeigt das Wachstum unserer MRO (Wartung, Reparatur und Überholung) -Fähigkeiten klar unser Engagement für Exzellenz und kontinuierliches Lernen.“

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Winter 2024/2025: Edelweiss baut Norwegen- und Finnland-Flüge aus

Edelweiss erweitert sein Flugangebot für den Winterflugplan 2024/2025 und bietet ab Mitte Dezember bis Ende März neue Destinationen in Finnisch-Lappland an. Kuusamo und Ivalo werden neu bedient, wobei Kuusamo freitags und Ivalo zweimal wöchentlich, am Dienstag und Freitag, angeflogen wird. Zudem werden erstmals Linienflüge nach Kittilä und Rovaniemi angeboten, beide Destinationen werden zweimal wöchentlich bedient. Darüber hinaus führt Edelweiss weiterhin jeden Samstag Charterflüge nach Kittilä und Rovaniemi im Auftrag von Kontiki Reisen durch. Auch Norwegen-Fans können sich freuen, denn im Winterflugplan stehen neu Flüge nach Evenes zur Verfügung, die jeden Samstag von Mitte Dezember bis Ende März angeboten werden. Evenes dient als Ausgangspunkt, um die Lofoten zu erkunden, aber auch die Stadt Narvik und die Vesterålen sind attraktive Ziele in dieser Region. Mit insgesamt sechs Destinationen bietet Edelweiss ein umfassendes Portfolio im Norden Skandinaviens, das ab dem 9. Mai 2024 buchbar ist.

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Nicht Aer Lingus, sondern Iberia wird A321XLR-Erstkunde

Das irische IAG-Konzernmitglied Aer Lingus wird doch nicht Launching-Customer des Airbus A321XLR. Unternehmensangaben nach ist der Grund dafür, dass ein Streit mit Arbeitnehmervertretern um Pilotengehälter nicht rechtzeitig gelöst werden konnte. Die betroffene Maschine, die eigentlich im September 2024 an Aer Lingus übergeben werde hätten sollen, soll voraussichtlich an die Konzernschwester Iberia gehen. Die IAG erklärte dazu unter anderem, dass diese Entscheidung getroffen worden wäre, da die Kostenstruktur des irischen Carriers zu teuer sein soll. Eigentlich hätten sechs A321XLR an Aer Lingus und acht an Iberia gehen sollen. Nun mischt die IAG die Karten neu. Laut einem Bericht der Zeitung „El Pais“ soll das spanische Luftfahrtunternehmen die erste Einheit dieses Typs übernehmen. Mit diesem A321XLR sollen Ziele wie Atlanta, Orlando, Philadelphia und Charleston angesteuert werden. Aer Lingus und die irische Pilotengewerkschaft befinden sich inmitten eines Streits um Gehaltserhöhungen, bei dem die Piloten eine Lohnerhöhung von mehr als 20 Prozent gefordert werden, während die Fluggesellschaft sich nicht über 8,5 Prozent hinaus bewegen will. Der Streit befindet sich derzeit vor dem Arbeitsgericht Irlands, das in den nächsten Tagen seine Empfehlung abgeben wird.

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