Jan Gruber

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Jan Gruber

Paderborn: Tui sagt Tunesien-Charterflüge ab

Eigentlich sollte Freebird Europe ab 26. Juni 2024 im Auftrag des Reiseveranstalters Tui Charterflüge ins tunesische Hammamet ab Paderborn durchführen. Dazu kommt es aber nicht. Geplant war, dass einmal wöchentlich ab dem deutschen Airport über Enfidha nach Hammamet geflogen wird. Durchführende Fluggesellschaft sollte die maltesische Freebird Europe sein. Allerdings hat Tui diese Charterroute mangels Nachfrage abgesagt. Über die Nichtaufnahme berichtete zunächst die Zeitung Westfalenpost.

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Stornierte Flüge: Qantas muss Bußgeld bezahlen und Kunden entschädigen

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat mit der lokalen Wettbewerbs- und Verbraucherkommission einen millionenschweren Vergleich geschlossen. Gleichzeitig muss das Unternehmen auch 100 Millionen australische Dollar Geldstrafe entrichten. Hintergrund ist, dass man im Vorjahr über einen längeren Zeitraum Tickets für Flüge verkauft hat, obwohl man wusste, dass diese nicht durchgeführt werden. Dieser Umstand brachte dem Carrier nicht nur eine Klage der Verbraucherschutzbehörde ein, sondern kostete dem langjährigen Firmenchef Alan Joyce auch den Job. Nun wird Qantas zur Kasse gebeten und muss nebst einem Bußgeld auch die betroffenen Kunden finanziell entschädigen. Nach monatelangen Diskussionen gab die Qantas Group vergangene Woche bekannt, dass sie eine Vereinbarung mit der australischen Wettbewerbs- und Verbraucherkommission (ACCC) getroffen hat, um die rechtlichen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit dem Flugstornierungsskandal beizulegen. Gemäß den Bedingungen der Vereinbarung wird Qantas Entschädigungszahlungen in Höhe von insgesamt 20 Millionen australischen Dollar (13,2 Millionen US-Dollar) an betroffene Passagiere leisten und eine zivilrechtliche Geldstrafe von 100 Millionen australischen Dollar (66 Millionen US-Dollar) zahlen, vorbehaltlich der Genehmigung durch das Bundesgericht Australiens. Die heutige Stellungnahme steht in starkem Kontrast zu den Äußerungen von Qantas, als es seine Verteidigung im Oktober eingereicht hatte. Damals räumte das Unternehmen Fehler ein, betonte jedoch, dass die Klage der ACCC die Realitäten der Luftfahrtindustrie ignoriere – Fluggesellschaften können keine bestimmten Flugzeiten garantieren. Es fügte hinzu, dass allen Kunden von stornierten Flügen ein alternativer Flug oder eine Rückerstattung angeboten wurde und es keine „Gebühr für nicht erbrachte Dienstleistungen“ gab. In einer Stellungnahme räumte Vanessa Hudson, CEO der Qantas Group, das Fehlverhalten des Unternehmens ein.

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Frankfurt: Lufthansa stellt London-Gatwick ein

Mit Wirksamkeit zum 30. Juni 2024 wird Lufthansa die Nonstopflüge zwischen Frankfurt am Main und London-Gatwick aufgeben. Bereits zuvor bedient der Carrier diese Route im Juni 2024 nur noch sporadisch. Lufthansa konzentriert die London-Präsenz auf Heathrow. Allerdings hat die Tochtergesellschaft Swiss erst kürzlich eine Verbindung zwischen Zürich und London-Gatwick aufgenommen, so dass der zweitgrößte Airport der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs weiterhin mit einem Lufthansa-Group-Hub verbunden ist.

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Brunei bestellt sechs H145M-Helikopter

Airbus Helicopters hat einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium von Brunei über die Beschaffung von sechs H145M-Hubschraubern abgeschlossen. Diese Hubschrauber sollen die bestehende BO105-Flotte ersetzen und die operativen Fähigkeiten der Royal Brunei Air Force insbesondere in den Bereichen Nahunterstützung und Luftbeobachtung stärken. Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters, äußerte seinen Stolz über die Auswahl des H145M, der für seine Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit bekannt ist. Der H145M wird weltweit aufgrund seiner Mehrzweckfähigkeiten eingesetzt und verfügt über eine Erfolgsgeschichte von über sieben Millionen Flugstunden.

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Ryanair mit 17,3 Millionen Passagieren im April 2024

Im April 2024 beförderte Ryanair eigenen Angaben nach acht Prozent mehr Passagiere als im Vorjahresmonat, was insgesamt 17,3 Millionen Fluggästen entspricht. Trotz dieses Anstiegs ging die Auslastung um zwei Prozentpunkte auf 92 Prozent zurück. Der Flugbetrieb war jedoch von einigen Herausforderungen geprägt: Aufgrund des Konflikts zwischen Israel und Gaza musste die Fluggesellschaft 700 Flüge streichen. Zusätzlich fielen weitere 340 Flüge aufgrund eines Streiks der französischen Flugsicherung aus.

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Wizz Air: Passagierrückgang im April 2024

Im April 2024 beförderte die Fluggesellschaft Wizz Air rund 4,91 Millionen Passagiere, was laut Unternehmensangaben einem leichten Rückgang von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Ebenfalls leicht rückläufig war die Auslastung der Flüge, die bei 90,3 Prozent lag und damit um 0,6 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr war. Die Fluggesellschaft führte diesen Rückgang auf das Osterwochenende zurück, das in diesem Jahr bereits in den März fiel.

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Malmö: Frost Air nun unter eigenem AOC unterwegs

Bislang hat die in Malmö ansässige Frost Air sämtliche Flüge von Nynx Air durchführen lassen. Das wird sich nun ändern, denn seit 1. Mai 2024 ist man im Besitz von AOC und Betriebsgenehmigung. Zusätzlich zu den genannten Zertifikaten hat die dänische Luftfahrtbehörde (Trafikstyrelsen) dem skandinavischen Carrier Part-145- und Continuing Airworthiness Management Organization (CAMO)-Genehmigungen erteilt, was die operativen Möglichkeiten des auf Privatcharter spezialisierten Unternehmens weiter stärkt, wie Frost Air in einer Erklärung mitteilte. „Die Erlangung unserer eigenen AOC stellt einen bedeutenden Meilenstein für Frost dar. Sie unterstreicht unsere Hingabe zur operativen Unabhängigkeit und ebnet den Weg für weiteres Wachstum“, betonte Stefan Nilsson, Geschäftsführer und verantwortlicher Manager. Frost Air ist bereits seit einiger Zeit auf dem Markt und war hauptsächlich im Bereich von VIP-Charterflügen mit Saab 2000 tätig. Der operative Flugbetrieb wurde bis zuletzt von der estnischen Lynx Air durchgeführt. Nun sollen vier Turbopropflugzeuge dieses Typs auf das dänische AOC übertragen werden. Momentan ist eine Saab 2000 auf dem Flughafen Leipzig/Halle stationiert. Mit dieser Maschine führt man sowohl Flüge für die Automobilindustrie als auch für Sportmannschaften durch. Eigenen Angaben nach erzielt man etwa die Hälfte des Umsatzes mit Charterflügen, die man beispielsweise für Fußballvereine durchführt. Künftig will man diese Aktivitäten ausbauen, denn eigenen Angaben nach könne man nun mit den eigenen Zertifikaten auch Aufträge in Afrika, Asien und dem Nahen Osten bedienen.

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Emirates mit Neuerungen für Piloten

Die Fluggesellschaft Emirates, kündigte bedeutende Änderungen in ihrem Personalwesen an, einschließlich höherer Gehälter, neuer Einstiegsmöglichkeiten und geänderter Zulassungsvoraussetzungen für Piloten. Unter den Neuerungen hebt Emirates hervor, dass sie ab sofort Erste Offiziere ohne Musterberechtigung einstellen, denen nun die Möglichkeit geboten wird, eine umfassende Ausbildung für die Boeing-Großraumflugzeuge der Fluggesellschaft zu absolvieren. Des Weiteren wird das Accelerated Command-Programm auf die Boeing 777-Flotte ausgeweitet, was Piloten die Chance bietet, schnell zum Großraumflugzeug aufzusteigen. Für die mit Spannung erwartete A350-Flotte sucht Emirates Direct Entry Captains und erhöht das Grundgehalt für neue Piloten. Die Fluggesellschaft betont ihr Engagement für die Ausbildung ihrer Piloten und kündigt Investitionen in neue Schulungseinrichtungen an. Diese Änderungen stehen im Rahmen von Emirates‘ Bestrebungen, weltweit Talente zu gewinnen und ein angenehmes Kundenerlebnis zu bieten.

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Vida-Mitglieder nehmen neuen AUA-Bord-KV an

Das KV-Verhandlungsergebnis für das AUA-Bordpersonal wurde von über 82 Prozent der Vida-Gewerkschaftsmitglieder angenommen, wie aus den Ergebnissen der Abstimmung hervorgeht. Die Beteiligung lag bei 84 Prozent. Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida, lobte die hohe Beteiligung und den Zusammenhalt der Mitglieder während der Verhandlungen. Das Ergebnis sichert über die nächsten drei Jahre hinweg Einkommenssteigerungen über der Inflationsrate und markiert einen wichtigen Schritt, um den Einkommensunterschied zwischen dem AUA-Bordpersonal und Deutschland zu verringern. Liebhart dankte auch den Verhandlungspartnern für die konstruktiven Gespräche.

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Australien: Datenpanne bei Qantas

Die Fluggesellschaft Qantas untersucht derzeit Probleme mit ihrer App, die es Nutzern offenbar ermöglichten, auf die Reisedaten anderer Passagiere zuzugreifen. Berichten zufolge konnten einige Nutzer sogar Tickets stornieren. Qantas bestätigte die Untersuchung des Vorfalls und erklärte, dass sie dringend an der Behebung des Problems arbeite. Es wird vermutet, dass die Schwierigkeiten möglicherweise auf kürzlich vorgenommene Systemänderungen zurückzuführen sind. Details über die Datenpanne wurden jedoch nicht veröffentlicht, weder von Qantas noch auf Anfrage von Reuters.

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