Jan Gruber

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Jan Gruber

City Airlines hebt am 26. April 2024 erstmals ab

Am 26. Juni 2024 wird Lufthansa City Airlines den Flugbetrieb aufnehmen. Der Erstflug wird auf von München nach Birmingham durchgeführt. Der Verkauf von Flugscheinen wurde am 24. April 2024 aufgenommen. Über die bekannten Lufthansa Group Vertriebskanäle können die angebotenen Strecken dann auch unter Flugnummern mit dem neuen Airline-Code „VL“ gebucht werden. Die Routen von City Airlines werden auch als Zubringer fungieren. Die Fluggesellschaft startet mit ihrem Flugprogramm zunächst aus München zu europäischen und innerdeutschen Destinationen wie Birmingham, Hannover oder Düsseldorf. „Lufthansa City Airlines trägt zur Zukunftsfähigkeit der Drehkreuze in München und Frankfurt bei. Wir freuen uns in den kommenden Jahren auf modernde Airbus A220 und A320neo Neuauslieferungen. Für unsere Gäste und Mitarbeitende treiben wir unsere Erneuerung voran und stärken damit das geplante Wachstum von Langstreckenverkehren der Lufthansa“, unterstreicht Jens Fehlinger, operativer Geschäftsführer von Lufthansa City Airlines.

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AUA-Kapitän wird Kommandant des Malteser Hospitaldienstes Austria

Der für Austrian Airlines als Flugkapitän fliegende Johann Philipp Spiegelfeld wurde am vergangenen Wochenende während der Generalversammlung des Malteser Hospitaldienstes Austria zum neuen Kommandanten gewählt. Der bisherige Kommandant des Malteser Hospitaldienstes Austria, Niklas Salm-Reifferscheidt-Raitz, erklärt den Wechsel: „Wir haben vor Jahren einen Modernisierungs- und Verjüngungsprozess eingeleitet, um den an uns gestellten Anforderungen als eine der größten ausschließlich ehrenamtlichen Hilfsorganisationen gerecht zu werden. Daher übergeben wir das Kommando an den hochqualifizierten und erfahrenen Johann-Philipp Spiegelfeld aus dem Kreis der über 2.000 Malteser.“ Der Kommandoübergang erfolgt kurz vor Beginn der internationalen Malteser-Wallfahrt nach Lourdes, an der jedes Jahr rund 5.000 Malteser aus aller Welt teilnehmen. Spiegelfeld führt die Delegation aus Österreich als erfahrener Einsatzleiter an. „Wir tragen die Verantwortung für ca. 60 betreute Personen – für Bedürftige, Kranke und Menschen mit Behinderung. Es wird für mich eine besondere Erfahrung sein, meine diesjährige Lourdes-Teilnahme nicht nur als Einsatzleiter, sondern erstmals auch als Kommandant zu erleben“, so Spiegelfeld.

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Euro Atlantic Airways mit neuem Chef und frischem Geld

Das portugiesische Luftfahrtunternehmen Euro Atlantic Airways hat eigenen Angaben nach nicht nur einen neuen Geschäftsführer bekommen, sondern der Mehrheitseigentümer soll den Carrier mit frischem Kapital versorgt haben. An der Spitze des auf ACMI- und Charterdienstleitungen spezialisierten Unternehmens steht nun Stewart Higginson. Euro Atlantic Airways steht unter maßgeblicher Kontrolle von Nord Partners, die über die Tochtergesellschaft Njord I Jet Aviation die Mehrheit hält. Diese Firma soll nun zusätzliche Finanzmittel für eine geplante Expansion bereitgestellt haben.

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Im Auftrag von Alp Avia: Lumiwings startet Ferienflüge in Frankreich

Das slowenische Luftfahrtunternehmen Alp Avia plant in Kürze ab Lille und Deauville kommerzielle Flüge anzubieten. Vorerst läuft die Vermarktung aber über Reiseveranstalter, denn im Einzelplatzverkauf ist man noch nicht tätig. Insgesamt will man zehn Destinationen ab den französischen Airports anbieten. Bislang ist das im Jahr 2018 gegründete Unternehmen auf den Betrieb von Businessjets spezialisiert. Dies hat auch zur Folge, dass die geplanten Ferienflüge nicht selbst, sondern von einem Wetlease-Partner durchgeführt werden. Konkret nimmt man eine Boeing 737-700, die in den Farben von Alp Avia gebrandet wird, ins Wetlease. Betreiber dieses Mittelstreckenjets ist die in Griechenland ansässige Lumiwings.

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Kreuzfahrten: Cunard hat „Queen Anne“ übernommen

Mit der „Queen Anne“ hat die Reederei Cunard vor wenigen Tagen ein neues Kreuzfahrtschiff, das für etwa 3.000 Passagiere ausgelegt ist, übernommen. Der Neubau wird in Southampton stationiert und soll von dort aus in See stechen. Betreiberangaben nach soll die Jungfernfahrt am 3. Mai 2024 durchgeführt werden. Laut Cunard-Präsidentin Katie Mc Alister wäre es das erste Mal seit dem Jahr 1999, dass man vier Schiffe einer Baureihe gleichzeitig im Einsatz habe. Die Schwesterschiffe tragen die Namen Queen Mary 2, Queen Victoria und Queen Elizabeth.

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Rechnet sich nicht: Nächster Nachtzug-Anbieter wirft das Handtuch

Einige Start-ups, aber auch etablierte Eisenbahn-Unternehmen, haben einen regelrechten Nachtzug-Boom vermutet. Dieser ist bis dato aber nicht wirklich eingetreten. Mit Green City Trip wirft ein weiterer privater Anbieter das Handtuch. Das hat auch Auswirkungen auf den Tui-Konzern. Das österreichische Verkehrsministerium, das sich selbst als Klimaschutzministerium bezeichnet, steckt enorm viel Geld in die Subventionierung von Nachtzügen. Abgesehen davon, dass die Österreichischen Bundesbahnen neue Garnituren anschaffen und ältere modernisieren, haben die Fahrgäste nicht wirklich etwas davon. Reisen mit Nachtzügen ist ein teures Vergnügen und in vielen Fällen teurer als Alternativen mit dem eigenen PKW oder dem Flugzeug. Dennoch stellen Befürworter von nächtlichen Zügen diese als regelrechten Retter für das Klima und die Zukunft des Reisens dar. Es liegt immer in der Betrachtungsweise, ob etwas klimafreundlich oder eben nicht ist. Gerade bei den Nachtzügen dominiert eine eher einseitige Darstellung, denn es wird außer Acht gelassen, dass viele Waggons tagsüber herumstehen und nicht anderweitig genutzt werden können. Auch wird bei der Herkunft des Bahnstroms gerne ausgeblendet, dass in vielen EU-Staaten dieser aus Kohlekraft gewonnen wird und damit so ganz und gar nicht klimafreundlich ist. Auf manchen Routen müssen Diesellokomotiven eingesetzt werden, da es schlichtweg keinen Fahrdraht gibt oder aber zu wenige E-Loks, die mit unterschiedlichen Stromfrequenzen klarkommen, gibt. Es gibt aber noch einen viel simpleren Grund: Es kann schlichtweg günstiger sein mit Diesel unter Fahrdraht zu fahren als den teuren Bahnstrom zu beziehen. Der genannte Fall kommt aber eher im Cargo-Verkehr und weniger im Passagierverkehr häufig vor. Trotz Partnerschaft mit Tui rechnete es sich

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Deutsche Bahn stellt Direktzüge Basel-Amsterdam ein

Die Deutsche Bahn AG stellt mit Wirksamkeit zum 15. Juli 2024 die direkte ICE-Verbindung zwischen Basel und Amsterdam ein. Diese Route wurde seit 96 Jahren ohne Umstieg angeboten. Offiziellen Mitteilungen nach will die Deutsche Bahn das Angebot in die Niederlande „optimieren“. Von den ausländischen Partnerbahnen ist aber hinter vorgehaltener Hand die Rede davon, dass die DB diese Zugverbindung schlichtweg nicht mehr führen will. Kritiker sagen, dass der Verkehrsträger Eisenbahn gegenüber dem Flugzeug nochmals ein Stück unattraktiver gemacht werden würde. Bei der Deutschen Bahn sieht man das ganz anders und hebt hervor, dass man künftig ohne Umstieg nach Stuttgart, Ulm, Augsburg und München kommen würde. Man könne dann nach Amsterdam umsteigen und die freiwerdende Kapazität würde man auf anderen Strecken einsetzen und beispielsweise ab der Rhein/Main-Region die Anbindung an die niederländische Hauptstadt stärken.

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Easyjet bekennt sich zu Berlin, aber keine Expansion geplant

Der Billigflieger Easyjet hat in den letzten Jahren die Präsenz in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin deutlich zurückgefahren. Einst hatte man sowohl in Tegel als auch in Schönefeld zahlreiche Flugzeuge stationiert. Im Nachgang der Pleite von Air Berlin sicherte sich Easyjet zahlreiche Slots, aber auch Flugzeuge, in Tegel. Man übernahm viele Routen, die vormals von Air Berlin bedient wurden und war plötzlich der Platzhirsch in Tegel. Die am eher unbeliebten Schönefeld-Airport unterhaltene Basis wurde fortgeführt, so dass man zeitweise zwei Bases in der deutschen Bundeshauptstadt hatte. Es war aber klar, dass dies kein Dauerzustand sein wird, denn es war fix, dass der Flughafen Tegel schließen wird. Nur beim „wann“ traute sich niemand eine Prognose zu, denn beim Projekt ist über viele Jahre hinweg so einiges schief gegangen. Mitten während der Corona-Pandemie wurde dann der Flughafen Berlin-Brandenburg – mit jahrelanger Verspätung – eröffnet. Der Flugverkehr fand mangels Nachfrage, die den zum Teil völlig sinnbefreiten Einreise- und Quarantänebestimmungen geschuldet waren, nur noch auf Sparflamme statt. Auch Easyjet war davon betroffen. Doch die nunmehrige Basis BER hat nie wieder jene Größe erreicht, die man „vor Corona“ in Tegel und Schönefeld zusammengerechnet hatte. Zunächst fuhr man auf nur noch 18 stationierte Airbus-Jets hoch. Zwischenzeitlich hat man gar auf elf Exemplare reduziert. Das geht natürlich nicht ohne, dass viele Strecken gestrichen wurden. Zum Beispiel bedient man die Wien-Strecke nicht mehr. Auch im innerdeutschen Verkehr hat man den Rotstift – und zwar besonders kräftig – angesetzt, denn die einstigen Rennstrecken nach Stuttgart und Köln/Bonn gibt es bei

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Getjet flottet achten Airbus A320 ein

Die litauische Fluggesellschaft Getjet Airlines hat ihre Airbus-A320-Flotte auf acht Exemplare erweitert. Der Neuzugang trägt die Registrierung LY-CAP. „Im März haben wir unsere Flotte um die fünfte Boeing 737-800 erweitert, und jetzt verstärken wir unseren Flugplan für die Hauptreisezeit mit einem weiteren Airbus A320-200. Wir sind bestrebt, unseren Airline-Partnern schnelle, flexible und effiziente Wet-Lease-Dienste zu bieten, da die Nachfrage nach ACMI-Diensten weiter steigt“, so Rūta Kulvinskaitė, CEO von Getjet Airlines. „Mit der Erweiterung unserer Flotte vor der Sommersaison stellen wir sicher, dass wir für die wachsende Nachfrage nach Unterstützung und Kapazität bestens gerüstet sind. Mit einer breit gefächerten Flotte, bestehend aus Boeing 737-800, Airbus A320 und A321, unterstreicht diese Erweiterung unsere Bereitschaft, einen breiteren Kundenstamm weltweit zu bedienen“.

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Mögliches Nachtflugverbot: Transavia droht mit Abzug aus den Niederlanden

Die niederländische Fluggesellschaft Transavia droht damit, dass man im Falle der Umsetzung des derzeit für den Amsterdam-Schiphol Airports diskutierten Nachflugverbots diesem Flughafen den Rücken kehren könnte. Sogar den kompletten Abzug aus den Niederlanden stellt Firmenchef Marcel de Nooijer in den Raum. Derzeit gibt es eine Diskussion darüber, dass künftig zwischen Mitternacht und 6 Uhr 00 nicht mehr von/nach Schiphol geflogen werden könnte. Für Transavia wäre das aber durchaus problematisch, denn in dieser Zeitspanne besitzt man 73 Prozent aller verfügbaren Slots. Man argumentiert, dass moderne Maschinen wesentlich leiser wären und ein in den Raum gestellter Abzug von Transavia aus den Niederlanden dazu führen würde, dass die Ticketpreise generell steigen würden. Marcel de Nooijer, Geschäftsführer von Transavia, stellt gegenüber niederländischen Medien die Drohung in den Raum, dass man bei Umsetzung des sich in Diskussion befindlichen Schiphol-Nachflugverbots künftig nicht mehr ab den Niederlanden fliegen würde und die Kapazität komplett ins Ausland verlagern könnte.

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