Jan Gruber

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Jan Gruber

Fluggastrechteportal befürchtet viele Verspätungen im Mai 2024

Eine Analyse der Flugdaten von 2023 durch das Travel-Tech-Unternehmen AirHelp zeigt, dass mehr als ein Drittel der Passagiere in Deutschland, die über die Feiertage im Mai verreisten, von Flugverspätungen oder -ausfällen betroffen waren. Besonders über Pfingsten waren Probleme häufig, wobei 36 Prozent der Passagiere verspätet oder gar nicht gestartet sind. Vor allem am Freitag und Samstag war die Verspätungs- und Ausfallquote hoch. Am Tag der Arbeit hatten dagegen vergleichsweise wenige Reisende Probleme mit ihren Flügen. Die Analyse zeigt auch, dass die meisten Probleme bei Flügen in die Türkei auftraten, gefolgt von Dänemark und der Schweiz. Weniger betroffen waren Flüge nach Irland, Österreich und Spanien. Spanien war insgesamt das beliebteste Reiseziel über die Mai-Feiertage, gefolgt von Deutschland und der Türkei. Insgesamt haben über die Brückentage mehr als 1,5 Millionen Passagiere mit Flugproblemen zu kämpfen gehabt. Etwa 90.000 Passagiere haben Anspruch auf Entschädigungszahlungen aufgrund von Verspätungen oder Flugausfällen. Nina Staub, Rechtsexpertin von AirHelp, ermutigt betroffene Reisende, ihre Ansprüche geltend zu machen, unabhängig davon, ob es sich um Kurz- oder Langstreckenflüge handelt.

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Innsbruck kämpft weiter um Erhalt des Flugwetterdienstes

Die Entscheidung, den Flugwetterdienst für die Bundesländerflughäfen zukünftig zentral in Wien-Schwechat zu betreiben, stößt auf Widerstand, insbesondere am Flughafen Innsbruck. Die Austro Control, eine Bundesgesellschaft, plant, den Wetterdienst Mitte des Jahres vom Innsbrucker Flughafen zu verlagern. Dies hat zu Bedenken bezüglich der Sicherheit geführt, aber bisherige Initiativen, den Wetterdienst in Innsbruck zu belassen, wurden von der Austro Control und dem Klimaschutzministerium abgelehnt. Dennoch geben der ÖVP-Nationalrat Hermann Gahr und die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) als Mehrheitseigentümerin des Flughafens nicht auf. Sie haben Experten konsultiert und sich an die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) in Köln gewandt. Dabei wird angezweifelt, ob die Zentralisierung des Wetterdienstes in Wien-Schwechat den rechtlichen Anforderungen entspricht. Es wird auch die Objektivität des Ministeriums im Zusammenhang mit der Zentralisierung angezweifelt. Es besteht die Befürchtung, dass die budgetären Interessen des Bundes die Flugsicherheit beeinträchtigen könnten. Die besonderen meteorologischen Bedingungen am Flughafen Innsbruck erfordern eine genaue Kenntnis der lokalen Gegebenheiten und Erfahrungswerte, betonen die Gegner der Zentralisierung. Hermann Gahr drängt darauf, dass Klimaschutzministerin Leonore Gewessler einen Meinungsumschwung vollzieht. Er argumentiert, dass die Verlegung des Wetterdienstes nach Wien-Schwechat die Prognosen verschlechtern würde. Die Besonderheiten des Flughafens Innsbruck, wie die Lage im Gebirge und die speziellen An- und Abflugverfahren, erfordern präzise Wettervorhersagen für die Flugsicherheit. Gahr betont die Bedeutung der Sicherheit für den Flugverkehr und die Stadt Innsbruck. Ohne genaue Wetterprognosen würde der Flughafen an Sicherheit und Akzeptanz verlieren, so seine Überzeugung. Er fordert moderne Technik und ein erfahrenes Team von Wetterexperten am Flughafen Innsbruck, um die Prognosen zu erstellen und die

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ÖBB mit mehr Gewinn und Fahrgästen im Jahr 2023

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben im Geschäftsjahr 2023 trotz einer Energiekrise, hoher Inflation und einem allgemeinen Wirtschaftsabschwung wirtschaftlich gut abgeschnitten. Ein wesentlicher Grund dafür war die positive Entwicklung der Fahrgastzahlen: Mit knapp 494 Millionen Passagieren, die mit dem Zug oder Bus unterwegs waren, verzeichneten die ÖBB einen Anstieg um 10,5 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit einen neuen Rekordwert. Trotz eines Rückgangs des Ergebnisses vor Steuern (EBT) um 42,2 % auf 111,6 Millionen Euro, was auf einen Sondereffekt im Vorjahr zurückzuführen ist, konnte der ÖBB Konzern insgesamt ein solides Plus erwirtschaften. Alle Teilkonzerne der ÖBB haben im Jahr 2023 Gewinne erzielt: Der ÖBB Personenverkehr schloss mit 109,1 Millionen Euro ab, die ÖBB Rail Cargo Group mit 13 Millionen Euro und die ÖBB Infrastruktur mit 7,7 Millionen Euro. Während der Personenverkehr einen Rekord bei den Fahrgastzahlen verzeichnete, verzeichnete der Güterverkehr aufgrund der rezessiven Industrieumgebung einen Rückgang von 8,4 %. Die Pünktlichkeit litt unter den steigenden Passagierzahlen, lag jedoch immer noch bei respektablen 95,0 % im Gesamtsystem. CEO Andreas Matthä betonte die Rolle der Fahrgäste bei diesem Erfolg und freute sich über den Zustrom und Zuspruch. CFO Manuela Waldner wies darauf hin, dass trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen alle Teilkonzerne positive Ergebnisse erzielt haben. Besonders der Güterverkehr wurde durch den Wirtschaftsabschwung und die hohen Strompreise belastet. Um die Verlagerung auf die Schiene attraktiver zu machen, investieren die ÖBB in intermodale Angebote. Der ÖBB Personenverkehr erwirtschaftete 2023 einen Umsatzanstieg von 15 % auf 3.136,3 Millionen Euro, jedoch sank das Ergebnis vor Steuern

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WKÖ-Ofner begrüßt KV-Einigung bei AUA: Erleichterung für Kunden und Beschäftigte

Die Einigung über einen Kollektivvertragsabschluss für das Bordpersonal der Austrian Airlines (AUA) wird von WKÖ-Luftfahrtchef Günther Ofner begrüßt. Dies sei ein lang ersehntes Signal sowohl für die Kunden als auch die Beschäftigten der AUA und biete Aussicht auf eine fortgesetzt positive Entwicklung des Luftfahrtstandorts Österreich. Nach der erzielten Einigung mit den Arbeitnehmervertretern fehlt nun noch die Zustimmung der Gewerkschaft Vida. Für Reisende sei diese Vereinbarung von großer Bedeutung, betont Ofner, da sie wieder auf eine gewohnte Zuverlässigkeit bei Reisen von und nach Wien vertrauen könnten. Dies sei zugleich ein positiver Impuls für die weitere Entwicklung des Luftverkehrsstandorts Österreich.

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80 Jahre unbemerkt: 314 Weltkriegsbomben in Athen-Ellinikon gefunden

Auf dem Areal des ehemaligen Flughafens Athen-Ellinikon finden derzeit umfangreiche Bauarbeiten statt. Während dieser wurden 314 Bomben, die seit mindestens 80 Jahren im Erdreich „gelagert“ waren, gefunden und von Experten nun entschärft. Wann die äußerst gefährlichen Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg auf das Areal gelangt sind, ist völlig unklar. Es steht lediglich fest, dass es sich um Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Bislang wurden 314 Stück gefunden. Diese wurden laut Mitteilung der Behörden in einem unterirdischen Lagerraum unschädlich gemacht. Das zuständige Amt kann ausschließlich nicht ausschließen, dass sich noch weitere Weltkriegsbomben auf dem Areal des ehemaligen Flughafens Athen-Ellinikon befinden könnten. Besorgniserregend erscheint der Umstand, dass die 314 Sprengkörper offenbar während der Errichtung eines Terminals des aufgelassenen Airports unsachgemäß „beseitigt“ wurden. Allerdings gibt es auch eine alternative Vermutung: Die Wehrmacht könnte diese im Jahr 1941 bei einem überhasteten Abzug für „später“ eingelagert haben.  Laut Erklärung des Bürgermeisters, Giannis Konstantatos, wären diese „gesammelt“ in einem unterirdischen Lagerraum, der sich in unmittelbarer Nähe des einstigen Westterminals, das einst die einzige Abfertigungshalle war und zuletzt nur noch für Inlandsflüge genutzt wurde, gefunden worden. Es handelt sich um jenes Terminal, das sich nahe dem Meer befunden hat und im unmittelbaren Umfeld wurden beispielsweise ehemalige Hangars in Sportstätten für die Olympischen Spiele, die im Jahr 2004 über die Bühne gegangen sind, umgewandelt. Terminal, Schulen, Kindergärten und Wohnhäuser in unmittelbarer Nähe Das Westterminal des ehemaligen Elliniko-Airports wurde – im Gegensatz zum Ostterminal, das in schlechtem Zustand ist, jedoch unter Denkmalschutz steht – bereits vor einigen Jahren

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Reiseveranstalter legt Hurghada-Charter ab České Budějovice auf

Der tschechische Reiseveranstalter Čedok legt im Winterflugplan 2024/25 Charterflüge zwischen Budweis und Hurghada auf. Diese sollen von der maltesischen Fluggesellschaft Corendon Europe mit Boeing 737-800 im Auftrag des Tour Operators bedient werden. Der Erstflug ab České Budějovice ist für den 22. Dezember 2024 angekündigt. Vorerst ist die Bedienung dieser Route, die jeweils an Sonntagen erfolgen soll, bis zum 30. April 2025 befristet.

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Athen: Transavia France-Flugzeug durch Vogelschlag beschädigt

Ein Transavia France-Flug nach Paris Orly musste am 24. April 2024 eine Notlandung am internationalen Flughafen Athen durchführen, nachdem es zu Triebwerksproblemen infolge von Vogelschlag gekommen war. Die Boeing 737-800 mit dem Kennzeichen F-HUYK und 181 Passagieren an Bord kehrte sicher nach Athen zurück, nachdem die elektronischen Systeme Alarm geschlagen hatten. Obwohl die Feuerwehr in Bereitschaft war, war ein Eingreifen nicht erforderlich, da alle Passagiere ohne Zwischenfälle ausstiegen. Ein Vogelschlag tritt auf, wenn ein Flugzeug während des Fluges mit einem oder mehreren Vögeln kollidiert. Dies kann zu Beschädigungen der Triebwerke, des Rumpfes oder der Flügel führen und potenziell gefährlich sein, da es die Kontrolle über das Flugzeug beeinträchtigen kann. Bei einem Vogelschlag folgen Piloten in der Regel einem vordefinierten Notfallprotokoll, das eine schnelle und sichere Landung ermöglicht. Dazu gehören die Überprüfung der Triebwerksleistung, die Rückkehr zum nächstgelegenen Flughafen und die Bereitstellung von Feuerwehr- und Rettungsdiensten für den Fall eines Brandes oder anderer Schäden.

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Boeing: 737-Max-Qualitätsprobleme verhageln die Finanzzahlen

Die Qualitätsprobleme in der Boeing-Fertigung haben einen starken Einfluss auf die Geschäftszahlen des US-Flugzeugbauers. Auf Anweisung der US-Luftfahrtbehörde musste Boeing die Produktion seines Verkaufsschlagers, der 737 Max, deutlich zurückfahren. Dies führte im ersten Quartal zu einem Umsatzrückgang von acht Prozent auf 16,6 Milliarden US-Dollar (rund 15,5 Milliarden Euro), wie Boeing in Arlington bekannt gab. Der Mittelabfluss stieg auf 3,93 Milliarden US-Dollar, etwa fünfmal höher als im Vorjahr. Trotz eines gesunkenen bereinigten Verlusts auf 388 Millionen US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr warnt der scheidende Vorstandschef Dave Calhoun Anleger und Belegschaft vor weiteren Herausforderungen. Die Produktion wurde gedrosselt, um die Qualität zu verbessern, und Calhoun betonte die Priorität von Sicherheit und Qualität trotz möglicher Auswirkungen auf Kunden und Finanzen. Die Auslieferungen aller Flugzeugtypen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent auf insgesamt 83 Maschinen von Januar bis März.

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Einigung auf neuen AUA-Bord-Kollektivvertrag

Nach mehr als 20 Verhandlungsrunden haben sich das Management der Austrian Airlines (AUA) und die Gewerkschaft Vida auf einen neuen Kollektivvertrag für das Bordpersonal geeinigt, was vorerst die drohende Streikgefahr abwendet. Die Einigung sieht eine schrittweise Erhöhung der Gehälter für alle rund 2400 Flugbegleiter sowie die rund 1000 Piloten vor, mit einer insgesamt durchschnittlichen Steigerung von 19,4 Prozent über drei Stufen bis Jänner 2026. Die Copiloten und können mit einer durchschnittlichen Erhöhung von weiteren elf Prozent rechnen. Die Einigung beinhaltet auch eine sogenannte Friedenspflicht, die während der Laufzeit des Kollektivvertrags Streiks untersagt. Dies soll Betriebsstörungen wie die im Frühjahr aufgetretenen Flugausfälle infolge von Streiks verhindern. Die Vereinbarung steht jedoch noch unter dem Vorbehalt der positiven Abstimmung durch die Gewerkschaft Vida, deren Mitglieder in den kommenden Tagen über das Ergebnis abstimmen werden. Betriebsrat und Gewerkschaft empfehlen die Zustimmung, da die Einigung deutliche Gehaltserhöhungen über der Inflationsrate und weitere Vorteile wie eine Reduzierung der Arbeitsbelastung und verbesserte Absicherungen bietet. Die Laufzeit des Vertrags über drei Jahre ermöglicht nicht nur Planungssicherheit für das Unternehmen, sondern soll auch einen zuverlässigen Flugbetrieb gewährleisten und das Vertrauen der Passagiere stärken. WKO-Luftfahrtchef Günther Ofner fordert angesichts der Einigung ein Ende der gewerkschaftlichen Aktionen, die die Zukunft der AUA und tausende Jobs gefährden könnten. Er kritisiert insbesondere die Methoden der Gewerkschaft, wie die als „Fake-Befragung“ bezeichnete Umfrage, und betont die unverhältnismäßigen Forderungen einiger Piloten, die bereits hohe Gehälter verdienen. Ofner warnt vor den negativen Auswirkungen auf den Luftverkehrsstandort und den Tourismus sowie den Schäden für die betroffenen Mitarbeiter.

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Beond nimmt Flüge von München nach Malé wieder auf

Ab dem 27. Oktober 2024 nimmt die Fluggesellschaft Beond die Flüge von München nach Malé auf den Malediven wieder auf. Die Airline wird jeden Mittwoch und Sonntag um 21:40 Uhr von München abheben und mit einem Airbus A319 mit 44 Liegesitzen Richtung Malediven fliegen. Dabei wird ein Zwischenstopp in Dubai-World Central eingelegt. Dieser ist aus technischen Gründen notwendig, da die Reichweite des eingesetzten Musters für Nonstopflüge auf dieser Route nicht ausreichend ist. Zuletzt hatte Beond mit einer schwachen Auslastung auf dieser Strecke zu kämpfen. Dies führte auch dazu, dass man die München Flüge für zunächst unbestimmte Zeit eingestellt hat.

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