Jan Gruber

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Jan Gruber

Handgepäck: Spanischer Konsumentenschutz lagt Lowcoster

Die spanische Konsumentenschutzorganisation hat die Fluggesellschaften Ryanair, Vueling, Easyjet und Volotea verklagt. Konkret geht es um die Handgepäckbestimmungen, die vom IATA-Standardmaß abweichen. Bemerkenswerterweise hat man andere Carrier, beispielsweise Wizz Air, Condor und Eurowings, die ebenfalls derartige Vorschriften anwenden (noch) nicht geklagt. Die Generaldirektion für Verbraucherangelegenheiten in Spanien wirft den beklagten Luftfahrtunternehmen vor, dass diese gegen lokale Gesetze verstoßen würden. Die betroffenen Carrier weisen die Vorwürfe jedoch von sich. Im Falle des Obsiegens könnten die Regelungen nicht nur gerichtlich untersagt werden, sondern es könnten auch Bußgelder gegen die Fluggesellschaften verhängt werden.

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Geldstrafen drohen: Griechenland will „Privatstrände“ unterbinden

Die griechische Regierung sagt Betreibern von „Privatstränden“, die den Zugang zu Stränden durch Mauern, Gebäude, Zäune, Fahrzeuge, Pflanzgefäße oder sonstige Hindernisse unterbinden wollen, den Kampf an. Geldstrafen von 60.000 Euro blühen. Die griechische Regierung will sicherstellen, dass die Strände öffentlich und kostenfrei zugänglich sind. Die neue Regelung zielt auch auf Vermieter von Schirmen und Liegen, die meinen, dass man den Meerzugang nur gegen Bezahlung nutzen darf, ab. Kontrollen sollen unter anderem durch die Polizei erfolgen.

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Air Astana hat Trainingszentrum ausgebaut

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana hat mitgeteilt, dass man das Flight Training Center in der Hauptstadt Astana weiter ausgebaut hat. Dieses verfügt jetzt über weitere Einrichtungen, mit denen das Kabinenpersonal das richtige Verhalten in Notfallsituationen üben kann. Konkret wurden aktuell ein neuer Simulator zur Feuerbekämpfung (Real Fire Fighting Trainer, RFFT) sowie eine neue Simulationseinrichtung zur Evakuierung von Flugzeugkabinen (Cabin Emergency Evacuation Trainer, CEET) bei Maschinen vom Typ Airbus A320 eingeweiht. Der neue RFFT und CEET sind die einzigen ihrer Art in Kasachstan. Angehende und bereits aktive Piloten und Flugbegleiter können mit ihrer Hilfe das richtige Vorgehen bei verschiedensten Notfällen trainieren, etwa den Ausfall eines Piloten, Notöffnungen, das Evakuieren der Fluggäste, das Orientieren in der Kabine bei starker Rauchentwicklung oder die Brandbekämpfung.

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Köln/Bonn: Eurowings sagt Santiago de Compostela ab

Die ab 4. Mai 2024 geplante Nonstopverbindung zwischen Köln/Bonn und Santiago de Compostela wurde seitens Eurowings abgesagt. Ursprünglich plante die Lufthansa-Tochter ab diesem Datum zweimal wöchentlich auf der Route zu fliegen. Allerdings hat sich der Carrier dazu entschlossen, dass die Aufnahme abgesagt wird und somit wird man im Sommer 2024 nicht zwischen Köln/Bonn und Santiago de Compostela fliegen. Betroffene Fluggäste wären bereits seitens des Carriers informiert worden.

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Günther Ofner: „Gewerkschafter und AUA-Betriebsräte sägen am eigenen Ast“

Wiens Flughafendirektor Günther Ofner meldet sich in seiner Funktion als Luftfahrt-Fachgruppenobmann der WKO neuerlich in Sachen der ins Stocken geratenen Austrian-Airlines-KV-Verhandlungen zu Wort. Er appelliert öffentlich, dass die Gewerkschaft Vida und der Betriebsrat Bord das jüngste Angebot annehmen sollen. Zwar spricht Ofner in seiner Funktion als Wirtschaftskammer-Funktionär, jedoch ist er hauptberuflich Vorstand der Flughafen Wien AG, deren größter Kunde Austrian Airlines ist. Als Airport-Chef wäre er zu Neutralität verpflichtet, jedoch gilt dies scheinbar in der WKO-Funktion nicht. Die KV-Verhandlungen darf Austrian Airlines aus rechtlichen Gründen nicht direkt mit der Gewerkschaft Vida führen, sondern muss sich eben von der Wirtschaftskammer vertreten lassen. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Verhandlungsrunde Nummer 20 ohne Ergebnis abgebrochen worden ist. Die Gewerkschafter wollen ab Anfang dieser Woche ihre Mitglieder über den aktuellen Stand der Dinge sowie mögliche weitere Arbeitskampfmaßnahmen abstimmen lassen. Es ist noch nicht absehbar wann das Ergebnis vorliegen wird und welche Schritte Betriebsrat Bord und Vida dann setzen werden. Allerdings scheint es sich die Arbeitgeberseite auch nützlich zu machen, dass das fliegende Personal nicht unbedingt geschlossen hinter den Arbeitnehmervertretern zu stehen scheint. Dies zeigt beispielsweise auch, dass bei den jüngsten Betriebsversammlungen viele Flugbegleiter und Piloten erst gar nicht teilgenommen haben. Auch konnte die AUA zuletzt trotz der BV immerhin 80 Flüge durchführen. Unter vorgehaltener Hand behaupten einige Austrian-Airlines-Mitarbeiter, dass entsprechender Druck auf Mitarbeiter mit befristeten Verträgen ausübt worden sein soll. Angeblich könne die Teilnahme dazu führen, dass der Arbeitsvertrag nicht verlängert werden würde. Derartige „Drohungen“ sollen jedoch nur mündlich ausgesprochen worden

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Paderborn: Flughafenfeuerwehr und THW arbeiten zusammen

Die Flughafenfeuerwehr des Airports Paderborn/Lippstadt arbeitet künftig mit der staatlichen Organisation Technisches Hilfswerk zusammen. Es handelt sich um die erste derartige Kooperation in Nordrhein-Westfalen. Die Bergung von Luftfahrzeugen ist ein komplexer Vorgang, bei dem viele verschiedene Kompetenzen und Erfahrung gefragt sind. In einem entsprechenden Fall kann der Flughafen Paderborn/Lippstadt zukünftig das THW offiziell anfordern. Die bundesweit vertretene Hilfsorganisation unterstützt die Flughafen-Feuerwehr bei einem Einsatz mit geschultem Personal und modernen Ausrüstungen. Ein Fachberater des THW nimmt die vom Airport gewünschte Unterstützung auf und alarmiert die Einheiten über die Kreisleitstelle. „Die Kooperation mit dem THW ist ein Meilenstein für uns. Die Bergung von Luftfahrzeugen können wir zukünftig noch besser und kompetenter durchführen. Ich danke allen Beteiligten, die diese landesweit einmalige Zusammenarbeit möglich gemacht haben“, betont Kempkensteffen. Sascha Meyer, Leiter der THW-Regionalstelle in Arnsberg, freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit und sieht in der engen Kooperation „einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung und Fluggäste“.

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Play mit 142.918 Passagieren im März 2024

Die isländische Billigfluggesellschaft Play hatte eigenen Angaben nach im März 2024 insgesamt 142.918 Reisende an Bord. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man somit um 65 Prozent zulegen. Die Auslastung von Play lag im März 2024 bei 88,1 Prozent im Vergleich zu 80,6 Prozent im März vergangenen Jahres. Es ist die höchste Auslastung, die der Carrier in einem Wintermonat seit der Gründung im Jahr 2019 hatte. Von den Passagieren, die im März 2024 mit Play flogen, kamen 25,6 Prozent aus Island, 36 Prozent flogen nach Island und 38,4 Prozent waren Umsteigepassagiere. Der hohe Anteil der Fluggäste, die Island als Reiseziel wählen, bestätigt die steigende Nachfrage, die sich nach der ungenauen weltweiten Berichterstattung über die seismischen Aktivitäten auf der Insel langsam wieder erholt.

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Eurowings mit angeblich bester Smartphone-App

Zahlreiche Fluggesellschaften bieten ihren Passagieren Apps für Buchungen, Check-in, Bordkarten und andere Services an. Laut Focus Money soll angeblich jene von Eurowings am Besten abgeschnitten haben. Das Fachmagazin testete und bewertete die mobilen Applikationen zahlreicher Anbieter. Eurowings erlangte einen Mittelwert von 2,53 und wurde damit zur Testsiegerin in der Kategorie Kundenfreundlichkeit gekürt. Es gilt darauf hinzuweisen, dass derartige Tests stets subjektiv sind, da jeder Passagier andere Wahrnehmungen und Empfindungen hat. Das bedeutet konkret, dass die eine Person etwas besonders gut findet, während eine andere damit rein gar nichts anfangen kann. Das können auch Testergebnisse von Fachmagazinen nicht ändern.

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Berlin: Eurowings fliegt neu nach Adana und Casablanca

Im Sommerflugplan 2024 wird Eurowings ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg auch Flüge nach Adana und Casablanca anbieten. Kurs auf die türkische Stadt nimmt der Carrier ab 16. Juli 2024 jeweils an Dienstagen. Nach Marokko geht es jeweils an Sonntagen. Der Erstflug soll laut Eurowings am 21. Juli 2024 durchgeführt werden. Beide Routen sind zeitlich befristete Sommerstrecken, die temporär angeboten werden.

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Estland bläst Verkauf von Nordica und Xfly ab

Die estnische Regierung hat in Sachen Verkauf der Fluggesellschaften Nordica und Xfly die Gespräche mit zwei potentiellen Investoren abgebrochen. Der Verkaufsprozess wurde laut Infrastrukturminister Kristen Michal vorläufig auf Eis gelegt. Beide Luftfahrtunternehmen sollen unter staatlicher Eigentümerschaft fortgeführt werden, jedoch steht die Verkleinerung beider Firmen an. Mit anderen Worten: Der Abbau von Stellen scheint nun beschlossene Sache zu sein. Dem Vernehmen nach sollen die Verhandlungen mit zwei potentiellen Käufern daran gescheitert sein, dass die konzerneigene Leasinggesellschaft TVH aus der Nordic Aviation Group herausgelöst werden hätte sollen. Dies hätte bedeutet, dass lediglich Nordica und/oder Xfly hätten erworben werden können, jedoch nicht die interne Leasinggesellschaft der Flugzeuge. Die potentiellen Käufer haben jedoch auch für den Lessor geboten, was die Regierung nicht wollte. Nun wurden die Gespräche beendet und die verlustbringenden Airlines sollen – vorerst – unter staatlicher Eigentümerschaft fortgeführt werden. Bei beiden Carriern steht jedoch an, dass diese verkleinert werden sollen. Zu einem späteren Zeitpunkt will Estlands Regierung einen weiteren Verkaufsanlauf unternehmen.

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