Jan Gruber

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Jan Gruber

Sommer 2024: Egyptair kündigt Kairo-Zürich an

Das Star-Alliance-Mitglied Egyptair beabsichtigt im Sommerflugplan eine Nonstopverbindung zwischen Kairo und Zürich anzubieten. Diese soll am 8. Juli 2024 aufgenommen werden. Vorerst soll diese dreimal wöchentlich mit Maschinen des Typs Airbus A320neo bedient werden. In Cairo hebt man jeweils vormittags ab. Ab Zürich geht es dann nachmittags zurück nach Ägypten.

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Deutsche Bahn einigt sich mit Lokführer-Gewerkschaft

Lange hat es gedauert, aber nun haben sich die Lokführergewerkschaft GDL und die Deutsche Bahn AG auf einen Kompromiss geeinigt. Damit sind weitere Arbeitskampfmaßnahmen vom Tisch. Gleich mehrfach haben die Arbeitnehmervertreter ihre Mitglieder zum Streik aufgerufen und damit den Bahnverkehr in Deutschland weitgehend zum Erliegen gebracht. Davon nicht betroffen waren Privatbahnen. In den Verhandlungen konnte die GDL zahlreiche Forderungen durchsetzen. Unter anderem betrifft dies die 35-Stunden-Woche.

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Brussels Airlines: Gewerkschaften sagen Pilotenstreik ab

Bei der belgischen Fluggesellschaft Brussels Airlines wird der Pilotenstreik, der im Zeitraum von 27. bis 30. März 2024 über die Bühne hätte gehen sollen, nicht stattfinden. Die Gewerkschaften haben diesen abgesagt. Hintergrund ist, dass in den Verhandlungen Fortschritte erzielt wurden und man sich offenbar einer Einigung nahe gekommen ist. Um möglichst rasch einen Abschluss erzielen zu können, verzichten die Arbeitnehmervertreter auf den angekündigten viertägigen Pilotenstreik. Man wäre sich bereits im Bereich der Bruttovergütung weitgehend einig und geht davon aus, dass in den nächsten Tagen nähere Einzelheiten mitgeteilt werden können.

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Catering: Turkish Do&Co beliefert Sunexpress

Die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress bezieht nun das Catering von Turkish Do&Co, einem Joint-Venture von Turkish Airlines und Do&Co. Die Änderung betrifft sowohl internationale Verbindungen als auch Inlandsflüge innerhalb der Türkei. „Wir bei SunExpress suchen stets nach Möglichkeiten, das Reiseerlebnis weiter zu optimieren und die Reise insgesamt noch angenehmer zu gestalten. Daher freuen wir uns sehr über die Zusammenarbeit mit Turkish Do&Co, einem Unternehmen, das sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene für seine Qualität und sein kulinarisches Know-how bekannt ist. Mit der Partnerschaft wollen wir die Kundenzufriedenheit auf ein neues Niveau heben und unseren Fluggästen leckere und vielfältige Produkte für jeden Geschmack bieten“, sagt Max Kownatzki, CEO von SunExpress. Attila Doğudan, CEO von Turkish Do&Co, ergänzt: „Turkish Do&Co beliefert derzeit zahlreiche Fluggesellschaften, darunter auch Turkish Airlines. Mit unserer erweiterten Produktionskapazität sind wir stolz, SunExpress als neuen Kunden und Partner begrüßen zu dürfen. SunExpress ist ein wichtiger Akteur in der Tourismusbranche und fungiert als Verbindung zwischen der Türkei und Europa. Wir freuen uns, durch diese Zusammenarbeit die Qualität und den Geschmack von Turkish Do&Co noch mehr Reiselustigen zugänglich zu machen.“

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Air Baltic mit Delegation in der Ukraine

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat am 25. März 2024 eine Delegation nach Riga entsandt, um an einer Besprechung mit dem Infrastrukturminister teilzunehmen. Firmenchef Martin Gauss erklärte, dass man bereit ist die Flüge von/nach Kiew, Lwiw und Odessa zu reaktivieren, sobald es eben die Sicherheitslage zulässt. Voraussetzung ist, dass der Krieg beendet ist und die EASA erklärt, dass Flüge in die Ukraine sicher sind. „Wir sind entschlossen, uns aktiv an der Wiederherstellung des ukrainischen Luftverkehrs zu beteiligen. Air Baltic bleibt ein zuversichtlicher und unterstützender Partner beim Wiederaufbau und bei Investitionen in die ukrainische Luftfahrt. Unter den härtesten Bedingungen des Krieges haben wir uns von der Professionalität des Flughafenteams überzeugt und freuen uns darauf, den Flugbetrieb so bald wie möglich wieder aufzunehmen. Da die Sicherheit unserer Mitarbeiter, Passagiere, Flugzeuge und Flüge für uns oberste Priorität hat, wird Air Baltic so bald wie möglich die Flüge mit unserem Nachbarland wieder aufnehmen, um die Konnektivität zu gewährleisten und die Unabhängigkeit der Ukraine zu unterstützen. Слава Україні (Ruhm für die Ukraine)!“, so Martin Gauss.

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Marathon Airlines findet neuen Auftraggeber im Kamerun

Nach dem Rauswurf als Wetlease-Partner von Air Serbia hat die griechische Fluggesellschaft Marathon Airways zumindest teilweise neue Aufträge für ihre Embraer-Flotte gefunden. Allerdings nicht in Europa, sondern auf dem afrikanischen Kontinent. Die im Kamerun ansässige Camair-Co hat auf Anfrage bestätigt, dass man drei von Marathon Airlines betriebene E-Jets ins Wetlease genommen hat. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com handelt es sich um die Maschinen mit den Registrierungen SX-PTM, SX-RMA und SX-KAA. Diese wurden zwischenzeitlich nach Douala überstellt und fliegen im Auftrag von Camair-Co. Damit konnte Marathon Airlines den Verlust des Air-Serbia-Auftrags zumindest teilweise kompensieren. Die Betonung liegt auf teilweise, denn im Sommer 2024 hätte man mit fünf E-Jets für das serbische Unternehmen fliegen sollen. Allerdings wurde der Vertrag nach einem Vorfall, der sich auf dem Flughafen Belgrad ereignet hat, fristlos beendet. Der vorläufige Untersuchungsbericht kritisiert die Entscheidungen der Piloten heftig. Laut CH-Aviation.com soll der Vertrag zwischen Camair-Co und Marathon Airlines für vorerst zwei Jahre abgeschlossen worden sein. Bislang wurde lediglich die SX-RMA in das Farbenkleid des Auftraggebers versetzt. Die beiden anderen Embraer-Jets sollen nach und nach ebenfalls die Livery von Camair-Co erhalten. Überblick über die Marathon-Airlines-Flotte: Flugzeugtyp Anzahl Embraer 175 3 Embraer 190 1 Embraer 195 3 Embraer Legacy 600 1

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So sehen die neuen ÖBB-Railjets von innen aus

Die Österreichischen Bundesbahnen haben vor wenigen Tagen mit dem Rollout der Railjets der jüngsten Generation begonnen. Bereits am 19. März 2024 hat man bekanntgegeben, dass 19 weitere Exemplare dieses Typs bestellt wurden. In den neuen Zügen gibt es einige Neuerungen für die Fahrgäste. Jene Railjet-Garnituren, die nun sukzessive in den Liniendienst gestellt werden, sind eine Weiterentwicklung ihres bestehenden Vorgängers. Die ÖBB haben eigenen Angaben nach ein paar Schwachstellen ausgemerzt und sind auch auf den Wunsch der Fahrgäste nach Abteilen in der Zweiten Klasse eingegangen. In den Bestandszügen gibt es in dieser Beförderungsklasse lediglich Großraumwägen. Aus älteren Waggons, die beispielsweise als Inter- und/oder Eurocity durch Österreich fahren, sind die 6er-Abteile in der Zweiten Klasse noch gut bekannt. Genau diese gab es aber in den Railjet-Zügen bislang nicht. Dies wurde von Fahrgästen immer wieder kritisiert. Nun feiern diese ihr Comeback in der jüngsten Generation des Flaggschiffes der Österreichischen Bundesbahnen. In der Business-Class, in der es auch schon zuvor Abteile gegeben hat, bleiben diese bestehen. Jene Züge, die nun in den Fahrbetrieb gestellt werden, haben jedoch nichts mit den bei Stadler bestellten Doppelstockzügen des Typs Kiss III, die ebenfalls von den ÖBB als Railjet vermarktet werden sollen, zu tun. Die Order beim schweizerischen Hersteller ist zusätzlich zu jener, die nun nach und nach auf die Schiene kommt. Die Nachbestellung bei Siemens, die am 19. März 2024 kommuniziert werden, ist abermals on-top. Die Österreichischen Bundesbahnen haben im Bereich der Speisewägen das Design erneuert. Wie auf den Fotos ersichtlich ist so ziemlich kein Stein auf

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Vertragsverlängerung: Heinemann bleibt am Flughafen Graz

Am Flughafen Graz wird auch weiterhin Heinemann Austria GmbH den Duty-Free-Shop betreiben. Das Unternehmen setzte sich in einer zweistufigen Ausschreibung durch. Heinemann ist seit fast 20 Jahren am Grazer Airport tätig. „Heinemann hat den Shop in den letzten 20 Jahren mit dem motivierten Team immer wieder mit viel Engagement weiterentwickelt“, informiert Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Ich freue mich daher sehr, dass wir diese Zusammenarbeit weiterführen können.“ Die Heinemann Austria GmbH führt den 420 Quadratmeter großen Duty Free Shop am Flughafen Graz seit 2005. Der Einbau des regionalen Bereichs „Steiermarkt“ ist auf viel Resonanz gestoßen, weshalb in Zukunft auf die Regionalität ein noch größerer Fokus gesetzt werden soll, damit Reisende am Flughafen Graz ein Stück Österreich bzw. Steiermark in ihr Zielland mitnehmen können.

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Fix: Fliegendes AUA-Personal streikt noch diese Woche

In 17 Verhandlungsrunden konnte keine Einigung auf einen neuen Kollektivvertrag für das fliegende Personal von Austrian Airlines gefunden werden. Da auch am 26. März 2024 nicht mehr weiterverhandelt wurde und die AUA längst etwa 400 Flüge „vorsorglich“ gestrichen hat, bestätigte nun die Gewerkschaft Vida, dass am Donnerstag, den 28. März 2024 ab Mitternacht gestreikt wird. Zuvor hieß es noch, dass der Aufruf zur Arbeitsniederlegung der Piloten und Flugbegleiter abgewendet werden kann, wenn es ein nachgebessertes Angebot gibt. Nun machen die Arbeitnehmervertreter Nägel mit Köpfen und bestätigen, dass ab Donnerstag 0 Uhr 00 für vorerst 36 Stunden gestreikt werden soll. Dem aktuellen Stand der Dinge nach sollen die Arbeitsniederlegungen am Freitag, den 29. März 2024 um 12 Uhr 00 enden. Noch ist keine Rede von einer Verlängerung oder gar einem erneuten Aufruf zum Streik. AUA verhandelt den KV nicht selbst Austrian Airlines darf nach österreichischem Recht den Kollektivvertrag nichts selbst verhandeln. Leider wird immer wieder suggeriert, dass die AUA direkt mit der Gewerkschaft Vida verhandeln würde. Das ist nicht der Fall, denn aus rechtlichen Gründen muss sich das Luftfahrtunternehmen von der Wirtschaftskammer, deren Fachgruppenobmann Wiens Flughafendirektor Günther Ofner ist, vertreten lassen. Es ist daher nicht „rein zufällig“, dass Ofner in seiner Funktion als WKO-Fachgruppenobmann in den letzten Tagen scharf ablehnende Aussendungen hat verschicken lassen. Unter anderem behauptet er darin, dass das jüngste Angebot an die Gewerkschafter „gut“ sein soll und über Abschlüssen in anderen Branchen liegen soll. Das Pochen auf die Forderungen der Vida und des Betriebsrats würde dazu führen, dass

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Catering: Gategroup mit deutlichem Gewinnsprung

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Gategroup Holding ihren Umsatz auf 4,7 Milliarden Schweizer Franken steigern. Dies entspricht einem Zuwachs von 21 Prozent. Dem Konzern, der insbesondere unter seiner Airline-Cateringmarke Gate Gourmet, die vor langer Zeit Bestandteil der Swissair-Group war, bekannt ist, das Ebitda um 126 Prozent auf 226 Millionen Schweizer Franken zu steigern. Dabei hat man stark davon profitiert, dass vor einiger Zeit das Europageschäft der LSG gekauft wurde.

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