Jan Gruber

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Jan Gruber

Barig kritisiert GDL- und Verdi-Streiks heftig

Der Branchenverband Barig kritisiert heftig, dass die Streiks zu denen die Gewerkschaft Verdi an den Flughäfen Frankfurt und Hamburg sowie beim Lufthansa-Bodepersonal als auch die Arbeitsniederlegungen der Lokführer, zu denen die GDL aufruft, ausgerechnet während der Tourismusmesse ITB stattfinden. „Im Rahmen der in Berlin stattfindenden Internationalen Tourismus-Börse ITB möchte sich die ganze Welt von ihrer besten Seite zeigen, doch durch das von den Gewerkschaften verursachte Chaos ist dies Deutschland dieses Jahr verwehrt. Die wiederholten Streikaktionen schädigen nicht nur der Wirtschaft, sondern bedeuten auch einen immensen Imageverlust in Sachen Zuverlässigkeit und Konnektivität. Die Folgen sind dramatisch – für die vielen Tausend Reisenden während der ITB, für den internationalen Warenverkehr und nicht zuletzt für die Fluggesellschaften. Dadurch werden die Gastfreundschaft und Weltoffenheit Deutschlands gegenüber dem Ausland erheblich beschädigt. Anstatt engagiert Menschen aus aller Welt zu verbinden, wird die Mobilität unnötig gestört. Die Gewerkschaften müssen zu konstruktiven Dialogen an den Verhandlungstisch zurückkehren, um nachhaltige Lösungen zu finden, ohne Passagiere und Lieferketten immer wieder und völlig unverhältnismäßig zu belasten“, so Michael Hoppe, Chairman und Executive Director des Barig.

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Austrian Airlines: Betriebsversammlung abgesagt

Die für Freitag, den 8. März 2024 Betriebsversammlung für das fliegende Personal von Austrian Airlines wurde seitens der Arbeitnehmervertreter abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Wirtschaftskammer übte zuvor heftige Kritik am Umstand, dass nach nur einer Woche erneut eine Betriebsversammlung stattfinden soll. Laut vorliegendem Anschreiben des Betriebsrats wurde die Veranstaltung aber aus einem anderen Grund abgesagt. Am Flughafen Wien soll am 8. März 2024 kein geeigneter Raum frei sein. Die in Frage kommenden Räumlichkeiten wären für eine Veranstaltung bereits vor einiger Zeit vermietet worden. Demnächst soll ein neuer Termin für die Betriebsversammlung bekanntgegeben werden.

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Vietjet-Kapitän als Geburtshelfer über den Wolken

Ein Pilot der Fluggesellschaft Vietjet hatte auf einem Flug von Taipeh nach Bangkok einen ungewöhnlichen Hilfseinsatz, denn er wurde zum Geburtshelfer. Eine Passagierin brachte an Bord ein Kind zur Welt. Am 23. Feber 2024 war der Berufspilot als Kapitän von Vietjet-Flug VZ565 im Dienst. Plötzlich schlugen die Flugbegleiter Alarm, dass ein weiblicher Passagier dringende Hilfe benötigen würde, da bei ihr die Wehen eingesetzt hätten. Der Flugzeugführer entschied sich dazu, dass er die Kontrolle der Maschine an den Ersten Offizier übergibt. Vor dem Verlassen des Cockpits hat – wie vorgeschrieben – ein Flugbegleiter das Flightdeck betreten, so dass das Vieraugen-Prinzip eingehalten ist. Der Kapitän wollte sich selbst ein Bild von der Situation machen, um besser entscheiden zu können, ob eine vorzeitige Zwischenlandung notwendig ist oder nicht. Jedenfalls hatte er gar keine Gelegenheit mehr darüber nachzudenken, denn das Kind hatte es besonders eilig. So wurde der Vietjet-Kapitän zum Geburtshelfer. Er verfügt über keine spezielle medizinische Ausbildung, sondern lediglich über die allgemeinen Erste-Hilfe-Schulungen, die jeder Pilot im Rahmen seines Berufs regelmäßig trainieren muss. Eigenen Angaben nach ist der Kapitän selbst Vater eines Kindes und unter anderem deshalb war er besonders stolz darauf, dass er bei der Geburt nicht nur als Helfer fungieren konnte, sondern das Neugeborene wohlauf an Bord des von ihm kommandierten Flugzeuges zur Welt gekommen ist. Der Mann ist seit 18 Jahren Berufspilot und postete auf Social-Media-Plattformen, dass er gerade einem neugeborenen Bay „ins Flugzeug“ geholfen habe. Der Junge hat von seiner Mutter den Spitznamen „Sky“ bekommen. Sieh dir diesen Beitrag

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Flugbegleiter von Lufthansa und Cityline stimmen für Streik

Nach dem Streik des Lufthansa-Bodenpersonals, der am 7. März 2024 beginnt, könnten schon bald die Flugbegleiter ebenfalls die Arbeit niederlegen. Die Gewerkschaft Ufo hat bekanntgegeben, dass das Kabinenpersonal von Lufthansa und der Regio-Tochter Cityline fast geschlossen für Streik gestimmt hat. Rund eine Woche lang waren die Ufo-Mitglieder, die als Flugbegleiter für Lufthansa bzw. Lufthansa Cityline arbeiten, zur Teilnahme an zwei separat geführten Urabstimmungen aufgerufen. Gewerkschaftsangaben nach soll bei beiden Betrieben „die höchste Beteiligung an einer Urabstimmung“ verzeichnet worden sein. Bei Lufthansa haben sich 96,28 Prozent für Arbeitsniederlegungen ausgesprochen und bei CItyline 97,84 Prozent. „Die hohe Beteiligung an den Urabstimmungen zeigt uns, dass unsere Mitglieder unseren Forderungen eindeutig zustimmen und bereit sind, hierfür in den Arbeitskampf zu treten. Doch nicht nur unsere Mitglieder sind bereit: Die gesamte Kabine bei Lufthansa und CityLine scheint entschlossen und zeigt sich kämpferisch; dies konnten wir auch an zahlreichen Mitgliedseintritten sehen“, meint Joachim Vázquez Bürger, Vorstandsvorsitzender der Ufo. Sowohl bei Lufthansa als auch bei der Tochtergesellschaft Cityline gelten die Tarifverhandlungen als regelrecht festgefahren. Gewerkschaftsangaben nach soll das Management bislang nicht im von den Arbeitnehmervertretern erhofften Ausmaß auf die Forderungen eingegangen sein. Vor einigen Jahren wurde der Lufthansa-Flugbetrieb durch einen von Ufo organisierten Streik des Kabinenpersonals über mehrere Tage hinweg komplett lahmgelegt. Sollte diese Gewerkschaft neuerlich zum Streik aufrufen, so müssen Passagiere damit rechnen, dass es erhebliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb geben könnte. „Die Verhandlungen mit dem Lufthansa-Konzern sind leider in beiden Airlines in einer Weise festgefahren, die uns aus unserer Sicht keine andere Option mehr ließ,

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Noch in diesem Jahr: Air Serbia flottet zwei weitere A330-200 ein

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird noch in diesem Jahr zwei weitere Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-200 einflotten. Diese sollen im Juli bzw. September 2024 in Belgrad eintreffen. Damit wird die staatliche Fluggesellschaft Serbiens in diesem Segment ihre Flotte auf vier Exemplare verdoppeln. In diesem Zusammenhang kündigte Finanzminister Siniša Mali im Rahmen des Kopaonik Business Forums an, dass unmittelbar nach der Übernahme des jeweiligen Jets Flugverbindungen ab Belgrad nach Shanghai und Guangzhou aufgenommen werden sollen. Auch soll Air Serbia derzeit eine Flugverbindung nach Miami prüfen.

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Feber 2024: Wizz Air mit Auslastungsrückgang

Im Feber 2024 hatte die Wizz Air Group rund 4,39 Millionen Passagiere an Bord. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahresmonat um 16 Prozent zulegen. Unternehmensangaben nach soll die durchschnittliche Auslastung im Feber 2024 bei 90 Prozent gelegen haben. Damit ist diese gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,3 Prozentpunkte zurückgegangen. Die Firmengruppe besteht aus den operativen Fluggesellschaften Wizz Air Hungary, Wizz Air Malta, Wizz Air UK und Wizz Air Abu Dhabi.

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AUA klagt gegen Betriebsversammlung: Abgesagt, dennoch 150 Flüge gestrichen

Die Gewerkschaft Vida und der Betriebsrat Bord hatten angekündigt, dass am 8. März 2024 eine erneute Betriebsversammlung für das fliegende Personal der Austrian Airlines abgehalten werden soll. Dagegen hat die Lufthansa-Tochter eine Klage beim zuständigen Gericht eingebracht. Zwischenzeitlich wurde die Versammlung aber aus einem ganz anderen Grund abgesagt. Dennoch streicht die AUA rund 150 Flüge. Erst am vergangenen Freitag hielten die Arbeitnehmervertreter eine vergleichbare Veranstaltung, die schon fast traditionell in einen spontanen, symbolischen Warnstreik gemündet ist, ab. Für den 8. März 2024, also nur eine Woche später, wurde neuerlich zu einer Betriebsversammlung eingeladen. Wiens Flughafenchef Günther Ofner übte in seiner Funktion als Luftfahrt-Fachgruppenobmann der WKO heftige Kritik am Vorhaben. Eine Sprecherin von Austrian Airlines bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass die Fluggesellschaft eine Unterlassungsklage gegen die Abhaltung der Betriebsversammlung beim zuständigen Gericht eingebracht hat. Bedingt dadurch, dass die Arbeitnehmervertreter diese abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben haben, hat sich das Rechtsmittel quasi von selbst erledigt. Zurückgezogen wurde die Klage bislang noch nicht und eine Entscheidung des Gerichts steht ebenfalls noch aus. Auf die Frage warum Austrian Airlines gegen die Abhaltung einer neuen Betriebsversammlung klagt, antworte die Medienreferentin: „Aus Sicht des Unternehmens entspricht diese Betriebsversammlung nicht den gesetzlichen Anforderungen. Laut Gesetz ist der Hauptgrund für eine Betriebsversammlung die Information des Betriebsrates an die Arbeitnehmer. Aus Sicht des Unternehmens kann es keine nennenswerten Neuigkeiten zwischen der letzten Betriebsversammlung am 1. März und am 8. März geben, zumal die Versammlung bereits am 1. März angekündigt wurde. Weiters ist die äußerst kurzfristige Anberaumung der Betriebsversammlung nicht

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Codeshare: Eurowings und Aegean arbeiten zusammen

Im Rahmen einer Codeshare-Partnerschaft arbeiten die griechische Aegean Airlines und die Lufthansa-Tochter Eurowings künftig zusammen. Es handelt sich um eine bilaterale Kooperation. Im ersten Schritt sollen einige zwischen Deutschland und Griechenland, die von Aegean Airlines bedient werden, auch unter Eurowings-Flugnummer verfügbar gemacht werden. Selbiges soll dann auch für jene Strecken, die operativ von der Lufthansa-Tochter bedient werden, gelten. Das Angebot soll sukzessive ausgebaut werden, so dass später dann auch Zubringer bzw. Weiterflüge in Griechenland bzw. Deutschland zur Verfügung stehen sollen.

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Frankfurt: Air Dolomiti übernimmt Bordeaux-Flüge doch nicht

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Air Dolomiti eine Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und Bordeaux übernehmen soll. Dieser Plan wird nicht vollzogen. Geplant war, dass Air Dolomiti ab 1. April 2024 fünfmal wöchentlich zwischen den beiden Städten fliegen soll. Nun berichtet CH-Aviation.com, dass der italienische Carrier diese Route doch nicht von Lufthansa übernehmen wird. Vielmehr werde der Kranich-Konzern weiterhin selbst fliegen bzw. die Konzernschwester Cityline zum Einsatz kommen.

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Ancona: Skyalps bewirbt sich um zwei subventionierte Routen

Die Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps hat sich für Subventionen für den Betrieb der von Aeroitalia aufgegeben Strecken ab Ancona bewerben. Laut einem Bericht von „Alto Adige“ hat man aber nur für zwei von drei Routen ein Angebot abgegeben. Es handelt sich dabei um die Destinationen Mailand-Linate und Rom-Fiumicino. Für Neapel soll man sich nicht beworben haben. Es ist damit zu rechnen, dass die ENAC in den nächsten Tagen darüber entscheiden wird an wen der Zuschlag vergeben wird. Der Vertrag soll ab 16. März 2024 zunächst für 45 Tage bedienen und kann dann auf sieben Monate verlängert werden. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Skyalps ab Mostar eine weitere Route anbieten wird. Mit Wirksamkeit zum 2. Mai 2024 wird die Regionalfluggesellschaft ab dem genannten Airport zweimal wöchentlich Kurs auf Bari nehmen.

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