Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Virgin Australia will auch Hunde und Katzen befördern

Ob Passagiere kleine Hunde und Katzen in der Kabine mitnehmen dürfen oder nicht, ist in Europa äußerst uneinheitlich geregelt. Es obliegt der Fluggesellschaft selbst dies – zumeist gegen Gebühr – zu erlauben oder eben nicht. In Australien gibt es derzeit keine einzige Airline, bei der Vierbeiner in der Kabine mitfliegen dürfen. Genau das will Virgin Australia ändern und hat einen entsprechenden Antrag bei der Zivilluftfahrtbehörde gestellt. In Downunder ist es nicht so, dass die Airlines nicht wollen, sondern sie dürfen nicht. Die gesetzlichen Bestimmungen sehen vor, dass die Beförderung von Tieren in der Kabine generell nicht zulässig ist. Davon ausgenommen sind Assistenzhunde wie beispielsweise Blindenhunde. Das Thema ist nicht neu, denn bereits seit dem Jahr 2021 evaluiert Virgin Australia, ob es überhaupt einen Markt gibt. Immerhin will das Luftfahrtunternehmen über Extragebühren auch Geld verdienen. Nun hat man einen Plan ausgearbeitet und diesen bei der Zivilluftfahrtbehörde zur behördlichen Genehmigung eingereicht. Virgin erklärte, dass man bei Bewilligung damit rechnet, dass binnen einem Jahr die Beförderung kleiner Hunde und Katzen in der Kabine eingeführt werden könnte. Noch weiß man aber nicht wie das Amt entscheiden wird. Vorstellbar ist auch, dass man lediglich für Inlandsflüge eine Freigabe erhalten könnte. Australien war und ist auf internationalen Verbindungen aus Quarantänegründen schon immer sehr kompliziert, wenn es um Tiere geht. Vor vielen Jahren musste ein Teil einer Olympiade gar im Ausland durchgeführt werden, da die „Einfuhr“ der Pferde für die entsprechenden Bewerbe unverhältnismäßig kompliziert gewesen wäre. Sollte Virgin Australia die gewünschte Bewilligung der Zivilluftfahrtbehörde erhalten, dann wäre

weiterlesen »

SAS mit drei zusätzlichen Sommerzielen ab Kopenhagen

Das skandinavische Star-Alliance-Mitglied SAS hat für den Sommerflugplan 2024 die Aufnahme dreier saisonaler Routen ab Kopenhagen abgekündigt. Es handelt sich um die Ziele Pristina, Tirana und Zakynthos. Auf die Hauptstadt des Kosovos nimmt SAS im Zeitraum von 3. Juli bis 21. August 2024 Kurs. Tirana wird zwischen 2. Juli und 14. August 2024 bedient. Das griechische Zakynthos steuert man ab 27. Juni 2024 bis vorläufig 8. August 2024 an. Die drei Neuaufnahmen sollen jeweils einmal pro Woche bedient werden. Im Regelfall sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo eingesetzt werden.

weiterlesen »

Exorbitant hohe Inflation setzt türkische Touristiker unter Druck

In der Türkei ist die Inflation seit einiger Zeit besonders hoch. Dazu kommt, dass die Landeswährung gegenüber dem Euro bzw. dem U.S.-Dollar schon länger schwächelt. Für die Touristik könnten beide Umstände problematisch werden. Die schwache türkische Lira war Urlaubern eigentlich sehr recht, denn je mehr Landeswährung sie zum Beispiel pro Euro bekommen haben, desto besser. Die Preise in der Türkei waren über eine lange Zeit hinweg stabil und sind nur langsam gestiegen. Genau das hat sich geändert, denn die Inflationsrate liegt bei etwa 67 Prozent. Woche für Woche, Monat für Monat, Tag für Tag wird im von Erdogan geführten Staat alles teurer. Der Umstand, dass die türkischen Lira recht schwach sind, kann dies nicht mehr wettmachen, denn die stark gestiegenen Preise im Inland kann dies nicht mehr abfangen. Bislang war die eher schwächelnde Währung für Touristen ein Vorteil, denn man hat mehr türkische Lira pro Euro bekommen. Gleichzeitig waren die Preise in Landeswährung mehr oder weniger stabil und sind nur langsam gestiegen. Das ist aber nicht mehr der Fall. Auch der Leitzins, den die türkische Nationalbank vorgibt, befindet sich auf einem absurden Niveau: Zuletzt wurde dieser auf stolze 45 Prozent erhöht. Die Regierung hob aufgrund der immer weiter steigenden Preise für alltägliche Güter den Mindestlohn wiederholt an. Teilweise wird dieser monatlich stark erhöht, jedoch haben davon die Beschäftigten nur wenig, da die Kosten zwischenzeitlich weiter gestiegen sind und es defacto zu einer Entwertung der „Lohnerhöhung“ kommt. Dies zieht sich seit mehreren Jahren so hin und alle Faktoren zusammengerechnet haben zu

weiterlesen »

Defektes Fahrwerk: Bruchlandung am Flughafen Innsbruck

Am Freitag, den 08. März 2024 ist es auf dem Flughafen Innsbruck zu einer Bruchlandung eines Sportflugzeugs, das aus der Schweiz kommend auf dem Tiroler Airport landen wollte gekommen. Ersten Erkenntnissen nach gab es einen technischen Defekt im Bereich des Fahrwerks. Ein 66-jähriger Pilot sollte die zweimotorige Maschine nach Innsbruck überstellen. Obwohl er mehrfach versucht hat das Fahrwerk auszufahren, ist dies wegen einem technischen Defekt nicht gelungen. Daher kam es zu einer Bruchlandung, die zur Folge hatte, dass das kleine Flugzeug über die einzige Runway des Tiroler Flughafens geschliddert ist. Sowohl der Pilot als auch der Co-Pilot konnten die Maschine unverletzt verlassen. Weitere Insassen gab es nicht, da es sich um einen so genannten Ferry-Flug handelte. Das Flugzeug ist schwer beschädigt. Die genaue Ursache des Unfalls muss noch von der österreichischen Flugunfallermittlungsbehörde ermittelt werden. Jedenfalls hatte der Unfall, der zum Glück glimpflich verlaufen ist und sich gegen 16 Uhr 00 ereignet hat, zur Folge, dass die Piste für etwa zwei Stunden gesperrt war. Eine aus der britischen Hauptstadt London kommende Maschine wurde nach München umgeleitet. Die Flughafenfeuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz und half auch bei der notwendigen Bergung des kleinen Flugzeugs mit. Danach wurde die Start- und Landebahn kontrolliert und gegen 18 Uhr 00 ist der Tiroler Flughafen wieder ans Netz gegangen.

weiterlesen »

Ufo ruft Flugbegleiter bei Lufthansa und Cityline zum Streik auf

Am Dienstag, den 12. März 2024 und am Mittwoch, den 13. März 2024 brauchen Passagiere von Lufthansa und CItyline neuerlich starke Nerven. Die Gewerkschaft Ufo ruft das Kabinenpersonal zum Streik auf. Diese sollen an beiden Tagen jeweils in der Zeit von 4 Uhr 00 bis 23 Uhr 00 über die Bühne gehen. Bestreikt werden am Dienstag alle Abflüge vom Flughafen Frankfurt und am Mittwoch alle Abflüge vom Flughafen München. „Wir rufen alle in den jeweiligen Streikaufrufen benannten Kabinenbeschäftigten bei Lufthansa und Lufthansa CityLine auf, im dort genannten Umfang die Arbeit niederzulegen. Es liegt nun am Arbeitgeber angemessen auf unsere Forderungen zur Vergütung einzugehen. Der Konzern verkündete erst am Donnerstag ein Rekordergebnis in Höhe von fast 1,7 Milliarden Euro Nettogewinn – das drittbeste in der Konzerngeschichte. Gerade vor diesem Hintergrund scheinen unsere Forderungen angemessen und fair. Die Kabine muss nun auch an diesem Erfolg beteiligt werden und die Zugeständnisse, die während der Corona-Krise gemacht wurden, müssen ausreichend kompensiert werden“, erklärt Joachim Vázquez Bürger, UFO-Vorstandsvorsitzender. „In etwa 15 Verhandlungsrunden sind wir Lufthansa mit hohem Gestaltungs- und Lösungswillen gegenübergetreten. Es gab es unzählige Möglichkeiten für Lufthansa „rote Linien“ aufzugeben oder zumindest zu korrigieren, um den Weg für eine gute Lösung freizumachen. Nun, nach 15 Runden ohne Einigung müssen wir leider davon ausgehen, dass das Management eine Eskalation auf dem Rücken der Passagiere austragen will. Das können wir nicht nachvollziehen. Gerne hätten wir – wie es in der Vergangenheit die Regel war – gute Ergebnisse für unsere Kollegen am Verhandlungstisch gefunden“, ergänzt Harry Jaeger,

weiterlesen »

Narrowbodies: El Al will noch heuer bei Airbus oder Boeing bestellen

Die israelische Fluggesellschaft El Al beabsichtigt noch in diesem Jahr bei Airbus und/oder Boeing eine größere Bestellung, die der Erneuerung der Kurz- und Mittelstreckenflotte dienen soll, zu tätigen. Noch hat man sich nicht entschieden bei welchem Hersteller man ordern wird. Gegenüber Reuters News bestätigte Firmenchefin Dina Ben-Tal Ganancia entsprechende Gespräche und fügte hinzu, dass noch im laufenden Jahr 2024 eine Entscheidung getroffen wird. Es gäbe aber einige Faktoren, insbesondere den von der Hamas angezettelten Krieg, die zu Verzögerungen führen könnten, denn momentan ist die Nachfrage äußerst schwach, was sich nachteilig auf die Einnahmen von El Al auswirkt.

weiterlesen »

Mit Electra Airways: Sunexpress steigt ins Deutschland-Bulgarien-Geschäft ein

Nach dem Vorbild der mit Air Cairo bestehenden Kooperation ist die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress auch mit der bulgarischen Electra Airways eine vergleichbare Zusammenarbeit eingegangen. Im Fokus stehen dabei die Sommermonate in den Jahren 2025, 2026 und 2027. Analog zur Partnerschaft mit Air Cairo wird Sunexpress dabei alle kommerziellen Aufgaben von Netzplanung über Scheduling und Slots sowie Verkauf und Marketing bis hin zu Revenue Management übernehmen. Electra Airways konzentriert sich auf operative Aspekte wie Ground-Handling, Flugbetrieb und Onboard-Service. „Der Ausbau unseres erfolgreichen Partnerschaftsmodells ist ein strategischer Schritt, um unsere internationale Präsenz zu steigern und unser Netzwerk in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern zu erweitern. Unsere fundierte Expertise nutzen wir nun, um weitere Kooperationen nach dem gleichen Vorbild zu etablieren und damit das Angebot für unsere Vertriebspartner auszubauen. Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern wachsen, um die Wünsche der Kunden bestmöglich erfüllen zu können“, erklärt SunExpress CEO Max Kownatzki die Zukunftspläne des Unternehmens. Die Kooperation soll sich zunächst auf Routen zwischen Deutschland und Bulgarien erstrecken. Diese darf Sunexpress mit dem türkischen AOC nicht selbst bedienen. Die einstige Konzernschwester Sunexpress Deutschland existiert nicht mehr. Der erste Flug der neuen Partnerschaft soll voraussichtlich im Mai 2025 durchgeführt werden. Diese Flüge werden unter dem IATA-Code von Electra Airways stattfinden. Zunächst soll je ein Airbus A320 ab Varna und Burgas Kurs auf diverse deutsche Städte nehmen. Mit dem Verkauf von Flugscheinen will Sunexpress voraussichtlich im Mai 2024 beginnen. „Mit Electra Airways gewinnen wir einen idealen Partner, um die Auswahl besonderer Reiseerlebnisse für unsere Gäste erneut zu

weiterlesen »

Air-Europa-Übernahme: EU-Kommission fordert weitere Unterlagen an

Die EU-Kommission hat im Prüfverfahren der geplanten Übernahme von Air Europa durch die International Airlines Group weitere Informationen und Unterlagen angefordert. Es geht darum, dass zusätzliche Zugeständnisse eingefordert werden. Bis zur Vorlage der Dokumente und Vorschläge sind die Prüffristen ausgesetzt. „Wir können bestätigen, dass die Kommission die Uhr in ihrer Untersuchung der Übernahme von Air Europa durch IAG mit Wirkung vom 9. Februar 2024 angehalten hat. Sobald die fehlenden Informationen von den Parteien vorgelegt werden, wird die Uhr neu gestartet und die gesetzliche Frist für die Entscheidung der Kommission entsprechend angepasst“, erklärt ein Kommissionssprecher. Somit wird die ursprüngliche Deadline, die bis zum 7. Juni 2024 gelaufen wäre, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht halten.

weiterlesen »

Abu Dhabi: Etihad Airways meldet höheren Jahresgewinn

Die staatliche Fluggesellschaft des Emirats Abu Dhabi, Etihad Airways, hat im Geschäftsjahr 2024 eigenen Angaben nach den Betriebsgewinn um 200 Millionen VAE-Dirham (AED) auf 1,4 Milliarden AED steigern können. An Bord hatte man etwa 14 Millionen Passagiere und damit um 40 Prozent mehr als in der Vorperiode. Der Gewinn konnte von 92 Millionen AED im Geschäftsjahr 2022 auf 525 Millionen AED im Geschäftsjahr 2023 gesteigert werden, teilte der staatliche Luftfahrtkonzern des Emirats Abu Dhabi mit.

weiterlesen »

Deutsche Post will innerdeutsche Nachtflüge abschaffen

Die Deutsche Post will künftig keine innerdeutschen Postflüge mehr durchführen lassen. Das Aufkommen soll hauptsächlich auf die Straße verlagert werden und künftig mit Lastkraftwägen quer durch Deutschland befördert werden. Punktuell soll es auch zum Comeback der Beförderung von Briefen auf dem Schienenweg kommen. Damit fällt einigen Airlines, beispielsweise Eurowings, ein beträchtliches Zubrot weg, denn zum Beispiel werden ab Stuttgart, Berlin, Hannover und München innerdeutsch etwa 30 Nachtflüge im Auftrag der Post durchgeführt. Der Gesetzgeber gibt vor, dass mindestens 80 Prozent der Briefe, die während der Geschäftszeiten aufgegeben werden, bereits am nächsten Tag zugestellt werden müssen. In Deutschland wird diesbezüglich eine Reform vorbereitet, die dazu führen wird, dass die Post künftig mehr Zeit hat, also die Empfänger länger auf ihre Briefe warten müssen. Die Post will dann die Nachtflüge unter dem Deckmantel „Klimaschutz“ einsparen und stattdessen das Aufkommen mit Hilfe von Lastkraftwägen auf der Straße transportieren oder aber punktuell auch wieder auf jahrzehntelang verschmähte Beförderung auf dem Schienenweg setzen.

weiterlesen »