Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen Zürich mit mehr Passagieren im Mai 2024

Im Mai 2024 nutzten 2.772.182 Passagiere den Flughafen Zürich, was einem Anstieg von 9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Zum ersten Mal seit der Krise übertrafen die Passagierzahlen das Niveau von 2019, mit einem Zuwachs von 2 % gegenüber Mai 2019. Dieser Anstieg ist teilweise auf die Feiertage Pfingsten und Fronleichnam zurückzuführen, die dieses Jahr im Mai statt im Juni lagen. Am 17. Mai reisten erstmals mehr als 100.000 Passagiere an einem einzigen Tag über den Flughafen Zürich. Die Zahl der Lokalpassagiere lag bei 1.975.161, während Umsteigepassagiere 29 % oder 791.352 der Gesamtzahl ausmachten. Die Flugbewegungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 7 % auf 23.762 Starts und Landungen, was 97 % des Niveaus von 2019 entspricht. Die durchschnittliche Zahl der Passagiere pro Flug sank leicht auf 132, und die Sitzplatzauslastung ging um einen Prozentpunkt auf 79 % zurück. Im Frachtbereich wurden im Mai 37.382 Tonnen abgewickelt, was einer Zunahme von 23 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht, jedoch 2 % weniger als im Mai 2019.

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Embraer E195-E2: Triebwerksprobleme plagen KLM Cityhopper

Im Juni 2023 wurde KLM gezwungen, Teile ihrer Embraer E195-E2-Flotte aufgrund von Triebwerksproblemen stillzulegen. Diese Entwicklung hat weitreichende Auswirkungen auf den Flugbetrieb der niederländischen Fluggesellschaft und wirft ein Schlaglicht auf die Schwierigkeiten, mit denen Betreiber moderner Flugzeugtypen konfrontiert sind. Die zunehmenden Triebwerksprobleme bei KLMs E195-E2-Flotte führen zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr. Mit der vorübergehenden Stilllegung von fünf Flugzeugen, darunter zwei am Flughafen Twente und drei am Flughafen Schiphol, wird die Tragweite der technischen Herausforderungen deutlich, mit denen KLM und andere Fluggesellschaften konfrontiert sind. Diese Probleme betreffen insbesondere die GTF-Triebwerke (Geared Turbofan) von Pratt & Whitney, die in verschiedenen modernen Flugzeugtypen, einschließlich des Airbus A220 und einiger A320neo, eingesetzt werden. Die KLM E195-E2-Flotte und ihre Herausforderungen KLM Cityhopper, die regionale Tochtergesellschaft von KLM, betreibt alle E195-E2-Flugzeuge der Airline. Diese modernen Jets sind eigentlich für ihre Effizienz und Umweltfreundlichkeit bekannt. Dennoch führen technische Schwierigkeiten bei den GTF-Triebwerken zu unerwarteten Ausfällen. Lokalen Medien zufolge wurden die Maschinen PH-NXA und PH-NXD am 11. Juni nach Enschede geschickt, während PH-NXG, PH-NXH und PH-NXJ am Amsterdamer Flughafen Schiphol geparkt wurden. GTF-Triebwerke von Pratt & Whitney wurden entwickelt, um den Treibstoffverbrauch zu senken und die Effizienz zu steigern. Sie sind in Flugzeugen wie dem Airbus A220, einigen A320neo und der Embraer E2-Serie im Einsatz. Doch die im Juli 2023 aufgedeckten Probleme, insbesondere die Verunreinigung mit Metallpulver, haben zu weitreichenden Störungen geführt. Laut Greg Hayes, CEO von RTX, der Muttergesellschaft von Pratt & Whitney, handelt es sich um eine bedeutende Herausforderung für die gesamte Branche. Auswirkungen auf die

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Boeing: Lieferengpässe und neue Anforderungen bremsen Produktion

Der Flugzeughersteller Boeing kämpft weiterhin mit Lieferengpässen bei Komponenten und neuen Anforderungen aus China, die seine Produktion beeinträchtigen. Im Mai 2024 konnte das Unternehmen 24 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden ausliefern, was der gleichen Anzahl wie im Vormonat entspricht, wie aus einer Mitteilung vom Dienstag aus Arlington (US-Bundesstaat Virginia) hervorgeht. Der Großteil der Auslieferungen entfiel auf Mittelstreckenjets vom Typ 737-Max. Im Vergleich dazu übergab der Konkurrent Airbus im selben Monat mehr als doppelt so viele Maschinen an seine Kunden. Im Gegensatz dazu verzeichnete Boeing im Mai 2024 Bestellungen für vier neue Verkehrsflugzeuge, musste jedoch eine Stornierung hinnehmen. Airbus hingegen vermeldete für den gleichen Monat Bestellungen von 27 Maschinen bei 12 Stornierungen. Die aktuellen Herausforderungen, darunter Lieferengpässe bei Komponenten und neue Anforderungen aus China, stellen weiterhin eine Hürde für Boeing dar und beeinflussen sowohl die Produktion als auch die Bestellzahlen.

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Hagelsturm beschädigt Terminal: Flughafen Maribor vorübergehend geschlossen

Seit vergangenem Freitag ist der Flughafen Maribor Edvard Rusjan aufgrund von Schäden am Terminalgebäude durch einen Hagelsturm geschlossen. Das Unwetter führte zu Beschädigungen an der Dachkonstruktion des Terminals. Gestern besichtigte der slowenische Minister für Infrastruktur, Andrej Rajh, die Baustelle und kündigte an, dass das Ministerium Mittel bereitstellen werde, um die Reparaturkosten zu decken. Der Betrieb des Flughafens soll heute in begrenztem Umfang wieder aufgenommen werden. Obwohl der Flughafen Maribor keine Linienflüge anbietet, werden dort Pilotentrainings und Charterflüge abgewickelt. Die vorläufige Schließung des Flughafens hat Auswirkungen auf den regionalen Luftverkehr und könnte auch zu Verzögerungen bei den Charterflügen führen.

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20 Jahre Korean Air Cargo am Flughafen Wien

Am 11. Juni 2024 feierte Korean Air Cargo ihr 20-jähriges Jubiläum am Flughafen Wien mit einem Galaabend im Kunsthistorischen Museum. Anwesend waren prominente Gäste wie Jaedong Eum, Head of Cargo Business Division bei Korean Air Cargo, Sangwook Ham, Botschafter der Republik Korea in Österreich, und Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Seit dem ersten Flug im April 2004 hat sich die Verbindung zu einem bedeutenden Knotenpunkt im Streckennetz von Korean Air Cargo entwickelt. Heute werden bis zu zehn Flüge pro Woche zwischen Seoul und Wien durchgeführt. Die Partnerschaft zwischen Korean Air Cargo und dem Flughafen Wien hat sich über zwei Jahrzehnte erfolgreich entwickelt. Die geografische Lage und die Infrastruktur des Flughafens Wien machen ihn zu einem wichtigen Drehkreuz für Frachtverkehre zwischen Asien und Europa. Um die Zusammenarbeit weiter zu stärken, planen die Partnerunternehmen gemeinsame Marketinginitiativen und den Austausch von Branchenkenntnissen. Mag. Julian Jäger betonte die Bedeutung der Kooperation: „Wien ist ein zentraler Knotenpunkt im Streckennetz von Korean Air Cargo. Gemeinsam wollen wir Wien als führenden europäischen Frachtflughafen positionieren.“ Auch Jaedong Eum von Korean Air Cargo lobte die erfolgreiche Zusammenarbeit und den Wachstum der Frachtflüge in den letzten 20 Jahren. Der Galaabend, an dem auch Vertreter aus Wirtschaft, Luftfahrt und Tourismus teilnahmen, wurde von den Wiener Philharmonikern musikalisch begleitet und von Moderatorin Barbara Fleißner moderiert. Die Veranstaltung unterstrich die wirtschaftliche Bedeutung und die kulturelle Verbindung zwischen Österreich und Korea.

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Friedenskonferenz: Zürich rechnet mit hohem Verkehrsaufkommen

Am Wochenende des 15. und 16. Juni 2024 findet in der Schweiz die Konferenz zum Frieden in der Ukraine statt, was zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und verstärkten Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen Zürich führen wird. Zahlreiche Staatsvertreterinnen und -vertreter reisen über den Flughafen Zürich an, wodurch die Infrastruktur zusätzlich belastet wird. Dies könnte Auswirkungen auf die Pünktlichkeit des Linienverkehrs haben. Passagieren wird empfohlen, sich im Voraus auf der Webseite des Flughafens über mögliche Verspätungen zu informieren. Die Zuschauerterrassen bleiben vom 14. bis 16. Juni geschlossen und öffentliche Flughafentouren entfallen. Auch entlang des Flughafenzauns werden zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Nachtflugbeschränkungen für die Nächte vom 15./16. Juni und 16./17. Juni 2024 angepasst, sodass verspätete Linienflüge bis 02:00 Uhr starten und landen dürfen. Flüge von Staatsluftfahrzeugen sind während dieser Nächte unbeschränkt zugelassen.

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El Al will mit Boeing 737-Max expandieren

Die israelische Fluggesellschaft El Al setzt auf Expansion und investiert in die Flottenerneuerung. Wie das Unternehmen am 11. Juni 2024 bekanntgab, befinden sich die Israelis in exklusiven Verhandlungen mit Boeing und Leasingfirmen zwecks Bestellung von bis zu 30 neuen Boeing 737 MAX Flugzeugen. Die genaue Anzahl der zu beschaffenden Maschinen ist noch Gegenstand der Gespräche, soll aber Medienberichten zufolge bei rund 30 Exemplaren liegen. Mit dieser Akquisition läutet El Al eine neue Ära der Flottenerneuerung ein und setzt auf den bewährten Boeing-Jet, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Langfristiges Wachstum trotz regionaler Spannungen Die Entscheidung für die Boeing 737 MAX unterstreicht den Optimismus von El Al, trotz der anhaltenden Spannungen in der Region weiter zu wachsen. „Wir sind von den langfristigen Wachstumsaussichten der israelischen Wirtschaft und des Flugverkehrs überzeugt“, so Shlomi Zafrany, Chief Commercial Officer von El Al, in einem LinkedIn-Beitrag. „Die neue 737 MAX wird uns dabei unterstützen, unsere Flotte zu modernisieren, die Effizienz zu steigern und unseren Kunden ein unvergleichliches Reiseerlebnis zu bieten.“ Die Anschaffung der neuen Flugzeuge erfolgt nach einer erfolgreichen Rekapitalisierung der Fluggesellschaft im April 2024. Durch die Emission neuer Aktien und Optionsscheine konnte El Al 140 Millionen Dollar einnehmen und so seine Finanzsituation deutlich verbessern. Erholung des Flugverkehrs zeichnet sich ab Der internationale Flugverkehr von und nach Israel zeigt zudem positive Anzeichen einer Erholung. Nachdem der Verkehr nach den Hamas-Anschlägen im Oktober 2023 und dem anschließenden Konflikt im Gazastreifen um mehr als 70 % eingebrochen war, normalisiert sich die Situation allmählich wieder. El Al

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Prop versus Jet: Vergleichende Analyse der Kurzstreckenflugzeuge

Im Bereich der Kurzstreckenluftfahrt stehen sich zwei Flugzeugtypen gegenüber, die sich in ihrer Antriebstechnologie und ihren Eigenschaften fundamental unterscheiden: Turboprop-Flugzeuge und Jets. In dieser Abhandlung werden die Vor- und Nachteile beider Konzepte beleuchtet, der Treibstoffverbrauch unter die Lupe genommen und die Gründe für die Präferenz von Jets auf kurzen Strecken erläutert. Es ist noch gar nicht so lange her, da war es noch fast selbstverständlich, dass beispielsweise zwischen Deutschland und Österreich, besonders auf dezentralen Routen, fast ausschließlich Turbopropflugzeuge eingesetzt werden. Nach und nach sind auch kleine Jets wie Bombardier CRJ200 aufgekommen. Mittlerweile gibt es nur noch wenige Routen zwischen den beiden Staaten, auf denen regulär Turboprops wie de Havilland Dash 8-400 fliegen. Zumeist wurden die Props von Jets abgelöst. Es gibt aber auch Routen, die gar nicht mehr angeboten werden, weil diese sich im Jetbetrieb schlichtweg nicht rechnen. Turboprops: Effiziente Kraftpakete für kurze Distanzen Turboprop-Flugzeuge, auch Propellerflugzeuge genannt, zeichnen sich durch ihre charakteristischen Propeller aus, die von Gasturbinen angetrieben werden. Diese Technologie überzeugt mit ihrer Einfachheit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit. Turboprops brillieren mit einem geringen Treibstoffverbrauch, der sie prädestiniert für den Einsatz auf kürzeren Strecken macht. Ein weiterer Vorteil liegt in ihrer Fähigkeit, auf unbefestigten Pisten zu starten und zu landen, was ihre Flexibilität im Hinblick auf mögliche Einsatzgebiete erhöht. Das Starten- und Landen auf Graspisten ist aber nicht mit jedem Turboprop-Flugzeug möglich. Es gibt zahlreiche Modelle, die sehr weit verbreitet sind, die über diese Fähigkeit schlichtweg nicht verfügen, da sie nicht für dieses Segment entwickelt worden sind. Einige Turboprop-Flugzeuge verfügen

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UK: Flüssigkeitsregelung bleibt doch aufrecht, aber nicht überall

Die Entscheidung der britischen Regierung, die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck auf sechs regionalen Flughäfen wieder zu beschränken, stößt auf Kritik und Warnungen vor möglicher Unsicherheit und Verzögerungen. Die Verbrauchergruppe Which? warnt vor chaotischen Szenen und Verwirrung für Reisende. Die Rückkehr zu den Beschränkungen, die seit gestern (Sonntag) gelten, wurde vom Verkehrsministerium angekündigt, obwohl neue Generationen von Scannern eingeführt wurden, die Passagieren erlauben, bis zu zwei Liter Flüssigkeiten mit sich zu führen und Laptops in ihren Taschen zu lassen. Es wurde keine klare Erklärung für diese Maßnahme gegeben. Das Verkehrsministerium betonte, dass die Regelung vorübergehend sei und nur Passagiere von sechs Flughäfen betreffe, was etwa 6 % der britischen Fluggäste ausmache. Diese Änderung betrifft die Flughäfen Newcastle, Leeds/Bradford, London City, Aberdeen, Southend und Teesside. Die 100-ml-Beschränkung für Flüssigkeiten im Handgepäck wurde 2006 nach einem Sprengstoffanschlag auf ein Transatlantikflugzeug eingeführt. Der Schritt wurde vom DfT als „Routinemaßnahme“ bezeichnet und nicht als Reaktion auf eine spezifische Bedrohung. Jedoch sorgten chaotische Szenen am Wochenende am Flughafen Birmingham für Aufsehen, als lange Warteschlangen entstanden. Ein Flughafensprecher erklärte, dass dies auf die erneute Einführung des Flüssigkeitsverbots zurückzuführen sei, das die Kapazitäten der Sicherheitsanlagen übersteigt. Die Uneinheitlichkeit der Regeln und die kurzfristige Änderung sorgen für Verwirrung bei den Reisenden. Diese Maßnahme könnte zu weiteren Verzögerungen und Unsicherheiten während der Reisesaison führen. Flughäfen hatten bis zum 1. Juni Zeit, fortschrittliche Sicherheitsscanner einzuführen, die die Mitnahme von Flüssigkeiten und Laptops erleichtern würden. Eine Fristverlängerung von bis zu einem Jahr wurde jedoch gewährt, da die Installation der Geräte Herausforderungen

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Deutschland: Bundesregierung erwägt Aufstockung des F-35-Auftrags

Die deutsche Bundesregierung prüft eine mögliche Aufstockung des bestehenden F-35-Auftrags von 35 auf 43 Flugzeuge. Dies geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor, der sich auf eine Quelle aus dem Militär beruft. Deutschland hat in den USA zumindest Konditionen für acht zusätzliche Exemplare des modernen Kampfjets angefragt. Die F-35 soll die Tornado-Flotte als Trägerflugzeug von Atomwaffen ersetzen und somit die nukleare Teilhabe Deutschlands innerhalb der NATO sichern. Der Fliegerhorst Büchel wird dafür in Rekordzeit und mit erheblichem finanziellen Aufwand umgebaut. Erste F-35-Piloten der Luftwaffe sollen ab 2026 in den USA an deutschen Maschinen ausgebildet werden, und im Jahr darauf werden die ersten F-35 in Büchel erwartet. Spätestens 2028 sollen die dort stationierten F-35 einsatzbereit sein. Die F-35 gilt als einer der modernsten Kampfjets weltweit, jedoch ist sie auch als wartungsintensiv bekannt. Laut einem Bericht des Pentagons aus dem Frühjahr 2024 liegt die operationelle Eignung der F-35-Flotte unter den Erwartungen und Anforderungen. Der Klarstand der US-amerikanischen F-35-Flotte war auf ein Drittel zurückgefallen. Ende Mai musste der Hersteller Lockheed Martin zudem einen Rückschlag verkraften, als ein Vorserienflugzeug des neuen TR2-Standards bei einem Absturz in Neu-Mexiko verloren ging.

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