Jan Gruber

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Jan Gruber

China Airlines: Kostenlose Bahnfahrkarten zum Flughafen Wien

Die Fluggesellschaft China Airlines bietet ihren Passagieren eine kostenlose Anreise mit den Österreichischen Bundesbahnen zum Flughafen Wien-Schwechat an. In der Business-Class steht auch ein Limousinenservice zur Verfügung. Passagiere, die über Reisebüros oder direkt über die China Airlines Homepage gebucht haben, können sich unter Angabe der gewünschten Zugverbindung sowie ihres Buchungscodes an [email protected] wenden. Anschließend wird ein Abholcode zugeschickt. Mit diesem erhält man an ÖBB-Schaltern und –Fahrkartenautomaten dann die Zugfahrtkarte. Passagiere der Business-Class können ein Zugticket in der ersten Klasse erhalten. Im Umkreis von 40 Kilometern rund um den Flughafen Wien-Schwechat können Passagiere auch einen Limousinenservice anfordern. Auch dazu müssen sich Reisende vorab mit ihrem Buchungscode und der gewünschten Fahrtstrecke an die im vorherigen Absatz genannte E-Mail-Adresse wenden. „Bitte beachten Sie, dass dieses Services für Sondertarife/Aktionen nicht angeboten wird und nur auf Flugbuchungen anwendbar ist, die in Österreich oder auf der Website von China Airlines ausgestellt werden“, stellt China Airlines klar.

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Feber 2024: Ryanair mit 11,1 Millionen Passagieren

Die Ryanair Group hatte im Feber 2024 insgesamt 11,1 Millionen Fluggäste an Bord. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um fünf Prozent zulegen. Die Auslastung lag unverändert bei 92 Prozent. Im laufenden Geschäftsjahr, das Ende März 2024 enden wird, beförderte die irische Firmengruppe etwa 182,6 Millionen Passagiere. Im Vergleich mit der Vorperiode konnte man somit um neun Prozent zulegen. Der Ladefaktor stieg um einen Prozentpunkt von 93 Prozent auf 94 Prozent, teilte der börsennotierte Konzern mit.

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Rostec muss Serienfertigung der MS-21 erneut verschieben

Eigentlich sollte die Irkut MS-21 schon längst im aktiven Liniendienst stehen, jedoch befindet sich das Projekt um mehrere Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Nun kommt es abermals zu einer Verzögerung, denn Rostec-Manager Sergej Tschemesow geht nicht davon aus, dass die Serienproduktion vor 2025 oder 2026 aufgenommen werden kann. Die MS-21 ist ein wichtiger Bestandteil der russischen Luftfahrtstrategie, denn das Muster soll dazu beitragen, dass man sich von westlichen Maschinentypen unabhängig macht. Auf dem internationalen Markt fand dieses Flugzeug ebenso wie der Sukhoi Superjet keinen nennenswerten Anklang. Somit stammen die meisten Vorbestellungen von russischen Airlines bzw. lokalen Leasinggebern. Teilweise befinden sich die Lessoren indirekt im Staatseigentum. Das MS-21-Projekt ist bereits jetzt davon geprägt, dass man sich um mehrere Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan befindet. Nun berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf Rostec-Manager Sergej Tschemesow, dass die Serienproduktion nicht im laufenden Jahr, sondern frühestens 2025 oder 2026 aufgenommen werden kann. Damit tritt neuerlich eine Verzögerung ein. Der staatliche Aeroflot-Konzern sollte eigentlich im Jahr 2022 die erste MS-21 übernehmen. Dazu ist es bislang nicht gekommen. Im Nachgang des kriegerischen Überfalls gegen die Ukraine stand man vor dem Problem, dass man an zahlreiche aus dem Ausland zugekaufte Komponenten aufgrund der Sanktionen nicht mehr gekommen ist. Zuletzt hieß es, dass in diesem Jahr die Massenproduktion aufgenommen werden soll und Aeroflot noch heuer sechs Exemplare ausgeliefert bekommen soll. Im Jahr 2021 hat die MS-21-300 die Musterzulassung seitens der Zivilluftfahrtbehörde der Russischen Föderation erhalten. Damals war vorgesehen, dass die ersten Maschinen mit Triebwerken von Pratt

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Ostdeutsche Politiker fordern mehr Langstreckenflüge

Auch über 30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung gibt es im Osten Deutschlands nur wenige Langstreckenverbindungen. Nun fordern die Ministerpräsidenten, dass das Angebot ab Leipzig/Halle und Berlin-Brandenburg erhöht wird. Die Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer haben kürzlich eine Sitzung abgehalten und danach gepoltert, dass diese Region Deutschlands fast vollständig vom Langstreckenflugverkehr abgeschnitten wäre. Man fordert auch in Richtung der Bundesregierung, dass diese sich dafür einsetzen soll, dass es mehr Interkontinentalflüge ab Berlin und Leipzig/Halle geben soll.

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USA: Justizministerium prüft Verfahren gegen Boeing

Das U.S.-amerikanische Justizministerium hat angekündigt, dass man den Vorfall, der sich Anfang Jänner 2024 mit einer von Alaska Airlines betriebenen Boeing 737-Max-9 ereignet hat, genauer unter die Lupe nehmen wird. Man stellt in Aussicht, dass der Hersteller dafür belangt werden könnte. Laut einem Bericht von Bloomberg News soll das Justizministerium prüfen, ob das Fehlen der Bolzen im Bereich des Notausgangs, der sich kurz nach dem Start spektakulär „verabschiedet“ hat, gegen das Deferred Prosecution Agreement verstoßen habe. Die FAA hat zuletzt die Sicherheitskultur bei Boeing scharf kritisiert und eine Frist von 90 Tagen zur Verbesserung des Qualitätsmanagements gesetzt.

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Auch Saarbrücken betroffen: Lumiwings stellt Tuzla-Aktivitäten ein

Die griechische Fluggesellschaft Lumiwings gibt sämtliche subventionierte Flugstrecken, die man ab Tuzla bedient, ein. Die Saarbrücken-Verbindung wurde bereits aufgegeben. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Lumiwings das Angebot im März 2024 stark reduzieren wird. Nun bestätigte der Airport, dass man per E-Mail darüber informiert wurde, dass sich der Carrier bis 31. März 2024 komplett vom Flughafen Tuzla zurückziehen. Man bedauert die Entscheidung. Offenbar ist die Ursache für die Einstellung der subventionierten Flüge, dass die Nachfrage so stark unter den Erwartungen liegt, dass Lumiwings diese trotz Subventionen nicht kostendeckend betreiben kann. Der Carrier selbst verweigerte jegliches Statement.

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Saudi-Arabien hatte 106,2 Millionen Touristen

Das Königreich Saudi-Arabien hatte im Jahr 2023 deutlich mehr Touristen im Land. Internationale und inländische Gäste zusammengerechnet: 106,2 Millionen Reisende. Damit hatte man eigenen Angaben nach im direkten Vergleich mit dem Wert des Jahres 2019 um 56 Prozent mehr Touristen. Gegenüber 2022 konnte man um 12 Prozent zulegen. Die Zahl der internationalen Besucher erreichte 27,4 Millionen, was ein Plus von 56 Prozent gegenüber 2019 und einen Anstieg von 65 Prozent gegenüber 2022 bedeutet. Bis zum Zahl 2030 will man jährlich etwa 150 Millionen Touristen im Land haben. „Diese Ankündigung zeigt das Ausmaß der Veränderungen, die wir seit der Einführung der nationalen Tourismusstrategie vor fünf Jahren vollzogen haben. Der Tourismus ist ein wichtiger Pfeiler für die wirtschaftliche Transformation des Landes im Rahmen der Vision 2030 und schafft Arbeitsplätze und Einnahmen für das Königreich. Wir danken sowohl UN Tourism als auch WTTC als geschätzte Partner auf unserem Weg für ihr gemeinsames Engagement für einen nachhaltigen und florierenden Tourismussektor“, so Tourismusminister Ahmed Al Khateeb. „Das touristische Ökosystem arbeitet weiterhin im Einklang mit der nationalen Tourismusstrategie, indem es verschiedene Reiseziele entwickelt. Unser Ziel ist es, die Erfahrungen der Touristen zu bereichern, das Angebot für einheimische und internationale Besucher zu erweitern und die Gastfreundschaft sowie andere Dienstleistungen zu verbessern. Wir sind bestrebt, uns an erstklassigen internationalen Erfahrungen und Praktiken zu orientieren. Dieser Ansatz trägt dazu bei, eine prosperierende Zukunft für unsere Tourismusindustrie zu gestalten, die Lebensqualität zu verbessern und die Position des Königreichs auf der globalen Tourismuskarte zu stärken“.

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Ryanair fehlen 17 B737-Max-200: Sommerflugplan 2024 wird gekürzt

Die Ryanair Group wird bis Ende Juni 2024 vom U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer lediglich 40 Boeing 737-Max-200 ausgeliefert bekommen. Das sind um 17 Maschinen weniger als ursprünglich vereinbart, musste der Billigflieger einräumen. Dies hat nun Folgen, denn Ryanair hat eigenen Angaben nach den Sommerflugplan 2024 mit 50 zusätzlichen Boeing 737-Max-200 kalkuliert. Nun müssen etwa zehn Strecken in den Monaten Juli, August und September 2024 aus dem Programm genommen werden. Dies rein rechnerisch, denn der Carrier will nach Möglichkeit lediglich die Frequenzen reduzieren. Beispielsweise in Dublin, Mailand-Malpensa, Warschau-Moldin und auf vier portugiesischen Airports habe man bereits Kapazitäten gekürzt. Dies begründet der Konzern aber nicht primär mit den Lieferverzögerungen, sondern die betroffenen Flughäfen werden als besonders teuer bezeichnet. Im Fall von Modlin kann diese Darstellung angezweifelt werden, denn der Lowcoster führt schon länger einen Streit mit dem Regionalflughafen, dessen einziger Linienkunde man ist. Dabei geht es hauptsächlich um ein von Ryanair gefordertes größeres Terminal. Konzernchef Michael O’Leary erklärte zu den jüngsten Lieferverzögerungen: „Wir sind sehr enttäuscht über die jüngsten Auslieferungsverzögerungen bei Boeing, aber wir arbeiten weiter mit Boeing zusammen, um die Anzahl der neuen B737-Flugzeuge, die wir bis Ende Juni erhalten, zu maximieren, so dass wir sie während der Hochsaison Sommer 2024 zuverlässig zum Verkauf an Kunden freigeben können. Wir werden nun mit Boeing zusammenarbeiten, um verspätete Flugzeugauslieferungen im August und September 2024 zu übernehmen, damit Boeing seinen Lieferrückstand abbauen kann. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die einigen Kunden und unseren Flughafenpartnern durch diese erzwungenen Änderungen des Sommerflugplans entstanden sind, die unser ganzjähriges Verkehrswachstum von

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Sommer 2024: Freebird nimmt Köln/Bonn-Bodrum auf

Die türkische Fluggesellschaft Freebird Airlines wird im Sommerflugplan 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Köln/Bonn und Bodrum anbieten. Diese soll am 18. Mai 2024 erstmals bedient werden. Die Maschinen des türkischen Carriers sollen auf dieser Route jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag verkehren. „Die Türkei ist bei Urlaubsreisenden weiterhin ein äußerst beliebtes Ziel, das zeigt sich bereits jetzt früh im Jahr. Und so freuen wir uns, dass wir unseren Passagieren mit den Flügen von Freebird Airlines nach Bodrum eine weitere Verbindung zu diesem Sonnenziel mit seinen wunderschönen Stränden anbieten können“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Freebird fliegt im Sommer zwischen dem 18. Mai und dem 14. September mittwochs und samstags von Köln/Bonn nach Bodrum. Danach bietet Freebird bis Mitte Oktober eine wöchentliche Verbindung aus dem Rheinland in die türkische Stadt an, immer samstags. Die Flugzeit beträgt etwa dreieinhalb Stunden. Zurück nach Köln/Bonn geht es aus Bodrum dienstags und freitags bzw. ab dem 14. September ausschließlich freitags. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320.

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WKO begrüßt strengere Regeln für Airbnb-Vermietung

Der Privatvermietung von Zimmern und Wohnungen stehen strengere Regeln bevor. Das EU-Parlament hat am Donnerstag, den 29. Feber 2024 die geplante „Verordnung über die Erhebung und den Austausch von Daten über die Vermietung von Kurzzeitunterkünften“ mehrheitlich angenommen. In der Verordnung wird ein Rahmen für den Datenaustausch zwischen Plattformen und öffentlichen Behörden festgelegt. Auch die von der Branche lang geforderte Registrierungspflicht aller, auch privater Gastgeber, die auf Plattformen ihre Unterkünfte anbieten wollen, wird verankert. „Das ist ein Meilenstein der neuen Verordnung – die Vergabe einer eindeutigen Registrierungsnummer, die zukünftig jeder/jede Kurzzeitvermieter auf Websiten angeben muss. Mittels dieser Registrierungsanforderungen wird nicht nur die Datenerhebung und Transparenz in der nicht-gewerblichen Online-Vermietung, sondern auch die Bekämpfung illegaler Angebote ermöglicht“, begrüßt Johann Spreitzhofer von der Wirtschaftskammer Österreich den Beschluss.

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