Jan Gruber

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Jan Gruber

Abu Dhabi: Etihad Airways meldet höheren Jahresgewinn

Die staatliche Fluggesellschaft des Emirats Abu Dhabi, Etihad Airways, hat im Geschäftsjahr 2024 eigenen Angaben nach den Betriebsgewinn um 200 Millionen VAE-Dirham (AED) auf 1,4 Milliarden AED steigern können. An Bord hatte man etwa 14 Millionen Passagiere und damit um 40 Prozent mehr als in der Vorperiode. Der Gewinn konnte von 92 Millionen AED im Geschäftsjahr 2022 auf 525 Millionen AED im Geschäftsjahr 2023 gesteigert werden, teilte der staatliche Luftfahrtkonzern des Emirats Abu Dhabi mit.

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Deutsche Post will innerdeutsche Nachtflüge abschaffen

Die Deutsche Post will künftig keine innerdeutschen Postflüge mehr durchführen lassen. Das Aufkommen soll hauptsächlich auf die Straße verlagert werden und künftig mit Lastkraftwägen quer durch Deutschland befördert werden. Punktuell soll es auch zum Comeback der Beförderung von Briefen auf dem Schienenweg kommen. Damit fällt einigen Airlines, beispielsweise Eurowings, ein beträchtliches Zubrot weg, denn zum Beispiel werden ab Stuttgart, Berlin, Hannover und München innerdeutsch etwa 30 Nachtflüge im Auftrag der Post durchgeführt. Der Gesetzgeber gibt vor, dass mindestens 80 Prozent der Briefe, die während der Geschäftszeiten aufgegeben werden, bereits am nächsten Tag zugestellt werden müssen. In Deutschland wird diesbezüglich eine Reform vorbereitet, die dazu führen wird, dass die Post künftig mehr Zeit hat, also die Empfänger länger auf ihre Briefe warten müssen. Die Post will dann die Nachtflüge unter dem Deckmantel „Klimaschutz“ einsparen und stattdessen das Aufkommen mit Hilfe von Lastkraftwägen auf der Straße transportieren oder aber punktuell auch wieder auf jahrzehntelang verschmähte Beförderung auf dem Schienenweg setzen.

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Ethiopian Airlines nimmt Kurs auf Maun

Mit Maun kündigt Ethiopian Airlines die Aufnahme einer zweiten Destination in Botswana an. Der Erstflug soll am 10. Juni 2024 operiert werden. Die neue dreimal wöchentliche Verbindung wird nach folgendem Zeitplan durchgeführt: Addis Abeba (ADD)-Maun (MUB)-Ndola (NLA)-Addis Abeba (ADD): am Montag, Mittwoch und Samstag. „Wir freuen uns, Maun, die Tourismushauptstadt Botswanas, in unser stetig wachsendes afrikanisches Netzwerk aufzunehmen. Die Aufnahme von Maun in unser afrikanisches Streckennetz ermöglicht Reisenden aus Maun eine einfache Anbindung an das riesige globale Streckennetz von Ethiopian, das mehr als 135 Ziele umfasst. Maun ist eine strategische Ergänzung unseres Streckennetzes, da es uns ermöglicht, unseren Kunden eine einzigartige Gelegenheit zu bieten, die natürliche Schönheit und reiche Artenvielfalt Botswanas zu erkunden. Unser neuer Dienst stärkt nicht nur den Tourismus, den Handel und die allgemeinen sozioökonomischen Beziehungen zwischen Botswana und Äthiopiens globalen Zielen, sondern ermöglicht es uns auch, unseren Beitrag zur Entwicklung des Luftverkehrs auf dem afrikanischen Kontinent zu leisten“, erklärt Ethiopian-Geschäftsführer Mesfin Tasew.

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Lufthansa: Michael Kerkloh scheidet aus dem Aufsichtsrat aus

Bei der börsennotierten Deutschen Lufthansa AG stehen Veränderungen im Aufsichtsrat an. Bei der Hauptversammlung wird die Wahl von Sara Hennicken als Nachfolgerin von Michael Kerkloh, dessen Mandat ausläuft, vorgeschlagen. Darüber hinaus empfiehlt der Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 7. Mai 2024 die erneute Wahl von Herrn Dr. Thomas Enders, ehemaliger CEO Airbus SE, Herrn Harald Krüger, ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der Bayerischen Motorenwerke Aktiengesellschaft sowie von Frau Britta Seeger, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG. Die Wahl soll jeweils für drei Jahre bis zur Hauptversammlung 2027 erfolgen.

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Jahreszahlen: Rekordgewinn bei Eurowings dank hoher Ticketpreise

Die Lufthansa-Tochter Eurowings, die als Point-to-Point-Airline innerhalb des Konzerns positioniert ist, konnte im Geschäftsjahr 2023 das Adjusted-Ebit auf 205 Millionen Euro steigern. Damit ist man in die schwarzen Zahlen geflogen. Die Vorperiode wurde mit einem Fehlbetrag von 197 Millionen Euro abgeschlossen. Vor der Corona-Pandemie steckte Eurowings, mit wenigen Ausnahmen, über mehrere Jahre hinweg tief in den roten Zahlen. Auch im Jahr 2022 ist es nicht gelungen in die Gewinnzone zu fliegen. Das änderte sich im Vorjahr, weshalb des Unternehmen von einer „gelungenen Restrukturierung“ spricht. Gleichzeitig handelt es sich um den höchsten Gewinn, den man in der langjährigen Firmengeschichte ausweisen kann. Dies wird auch darauf zurückgeführt, dass man sich nicht nur aus dem Langstreckensegment zurückgezogen hat, sondern auch während der Pandemie das Geschäftsmodell justiert hat. Setzte man zuvor hauptsächlich auf Städteflüge, liegt der Fokus zunehmend auf Feriendestinationen. Seit einiger Zeit bezeichnet man sich in Medienmitteilungen selbst als „Deutschlands größter Ferienflieger“. Der Ausbau des touristischen Angebots habe dazu geführt, dass der Umsatz um 40 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro gestiegen ist. Eurowings profitierte dabei davon, dass auf dem Kernmarkt Deutschland die Ticketpreise zum Teil exorbitant erhöht wurden, jedoch die Passagiere dennoch gebucht haben. Die hohe Nachfrage kombiniert mit hohen Preisen hatte letztlich maßgeblichen Beitrag dazu, dass Eurowings einen Rekordgewinn einfliegen konnte. Gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Eurowings Europe betreibt man auch Stützpunkte in Salzburg, Graz, Pristina, Stockholm-Arlanda, Prag und Palma de Mallorca. Auf dem Papier existiert auch eine Basis in Wien, denn die Mitarbeiter haben eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2024. Derzeit fliegen diese

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Regiojet stockt Bahnverbindung Wien-Budapest auf

Die private Eisenbahngesellschaft Regiojet wird ab 4. April 2024 häufiger zwischen Wien und Budapest verkehren. Das Unternehmen teilte mit, dass es künftig acht tägliche Zugpaare geben wird. Regiojet bietet seit einigen Jahren Bahnverbindungen ab Wien Hauptbahnhof unter anderem in Richtung Budapest und Prag an. Zusätzlich unterhält man Fernbusverbindungen, die auch den Flughafen Wien-Schwechat mit Zielen in der Slowakei, Ungarn und Tschechien verbinden. Mit dem Bus sind auch einige italienische Destinationen ab dem Busbahnhof Südtiroler Platz (Hauptbahnhof) erreichbar. Im vergangenen Jahr wurden auf der Strecke Prag-Budapest 724.000 Fahrgäste gezählt, was einem Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zu 2022 entspricht. Die hohe Nachfrage, vor allem nach dem Abschnitt Wien-Budapest, hat die Bahn dazu veranlasst, die Kapazität für diesen Abschnitt von ursprünglich zwei auf vier Verbindungen pro Tag und Richtung zu erhöhen, teilte das Unternehmen mit. Die Abfahrten von Wien nach Budapest um 7:34, 10:27, 14:34 und 17:27 Uhr und von Budapest nach Wien um 7:45, 10:58, 14:45 und 18:45 Uhr stellen sowohl Touristen als auch regelmäßige Reisende zufrieden. Die Fahrtzeit beträgt 2 Stunden und 31 Minuten. „Wir glauben, dass die Züge von RegioJet durch die Erhöhung der Frequenz der Verbindungen zu attraktiven Zeiten und mit qualitativ hochwertigen Dienstleistungen zu freundlichen Preisen die erste Wahl für Reisen zwischen diesen Metropolen werden. Die Fahrgäste können sich auf einen hohen Servicestandard freuen, einschließlich einer Reihe kostenloser Dienstleistungen wie Kaffee, Wasser, Internetzugang und ein Unterhaltungsportal. Außerdem wird es einen exklusiven Bordservice mit einer großen Auswahl an Bordmenüs geben“, so Jakub Svoboda, Geschäftsführer von Regiojet.

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„Aus wirtschaftlichen Gründen“: Beond fliegt im Sommer 2024 nicht nach München

Erst im Herbst 2024 hat das in Malé ansässige Luftfahrtunternehmen Beond reine Business-Class-Flüge ab München und Zürich auf die Malediven aufgenommen. Der Start ist äußerst holprig erfolgt, denn nach nur wenigen Umläufen wurde das Angebot stark ausgedünnt. Nun gab der Carrier bekannt, dass man in der gesamten Sommerflugplanperiode 2024 den bayerischen Airport aus dem Streckennetz streichen wird. Noch vor wenigen Wochen sprach man seitens des Business-Class-Carriers davon, dass die Kürzungen auf den Europaflügen lediglich saisonalen Schwankungen geschuldet wären. Nun räumt man ein, dass zwischen 10. März und mindestens 26. Oktober 2024 keine Flüge zwischen München und Malé durchgeführt werden. Offiziellen Angaben nach will man diese Route per 27. Oktober 2024 reaktivieren. Dies wird wohl voraussetzen, dass man Vorausbuchungen im ausreichenden Umfang an Land ziehen kann. Aufgrund des Umstands, dass die Reichweite des eingesetzten Maschinentyps Airbus A319 für München bzw. Zürich-Malé nicht ausreichend ist, muss aus technischen Gründen ein Tankstopp auf dem Flughafen Dubai-World Central eingelegt werden. Ursprünglich plante man dies in Saudi-Arabien zu erledigen, jedoch entschied man sich noch vor dem ersten Flug lieber in den Vereinigten Arabischen Emiraten nachzutanken. Beond bietet reine Business-Class-Flüge an und ist davon überzeugt, dass es im Premium-Segment ab München, Zürich und Mailand-Malpensa eine signifikante Nachfrage, die es ermöglichen soll wirtschaftlich erfolgreich zu fliegen, geben soll. Zumindest was München anbelangt scheint dies derzeit nicht zutreffend zu sein, denn andernfalls hätte man nicht nach nur wenigen Flügen ausgedünnt und die Bedienung der Route für den Sommerflugplan 2024 komplett aus der Planung genommen. Auf Anfrage räumte ein

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DDSG hat Brandner Schiffe offiziell übernommen

Die österreichische Reederei DDSG hat diese Woche die von Brandner Schifffahrt übernommenen Donau-Schiffe MS Austria und MS Austria Princess offiziell eingeflottet. Eigenen Angaben nach baut man damit das Angebot sowohl auf der Linie als auch im Charter aus. Brandner zieht sich aus der Wachau-Schifffahrt zurück und hat die beiden genannten Schiffe samt Personal an den Mitbewerber DDSG übergeben. Mittwochabend wurde die MS Austria erstmals im bekannten rot-weißen Farbkleid der DDSG Blue Danube der Öffentlichkeit vorgestellt. Das 1970 vom Stapel gelaufene und 59 Meter lange Schiff wurde in der Werft im niederösterreichischen Korneuburg gebaut und wird auch künftig in der UNESCO-Weltkulturerberegion Wachau verkehren. Die 1998 gebaute MS Austria Princess wird derzeit noch in der Werft auf den Einsatz für die DDSG Blue Danube vorbereitet und wird ebenfalls in Kürze in See stechen und Passagiere die Donau neu entdecken lassen.

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Köln/Bonn: Leav legt Kos, Rhodos und Heraklion auf

Die deutsche Fluggesellschaft Leav Aviation hat mit dem Verkauf von Flugscheinen ab Köln/Bonn für die Destinationen Kos, Rhodos und Heraklion begonnen. Zwischen Mitte September und Ende Oktober 2024 wird das Luftfahrtunternehmen die drei genannten Ziele jeweils zweimal pro Woche auf eigene Rechnung ansteuern. Der Verkauf von Tickets wurde bereits aufgenommen. Nach Heraklion geht es an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag ab 14. September bis vorläufig 22. Oktober 2024. Einen Tag später nimmt man die Rhodos-Flüge, die Mittwochs und Sonntags durchgeführt werden sollen, auf. Diese Route bedient man vorerst bis 23. Oktober 2024. Zwischen Köln/Bonn und Kos wird Leav Aviation ab 16. September bis 25. Oktober 2024 jeweils an Montagen und Freitagen fliegen. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 zum Einsatz.

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Swiss bekommt zwei neue Vorstände

Bei der Fluggesellschaft Swiss kommt es zu Neubesetzungen im Bereich der Geschäftsführung. Mit Wirksamkeit zum 1. Mai 2024 übernimmt Oliver Buchhofer die Position neugeschaffene Position des Chief Operating Officers. Neuer Finanzchef wird per 1. Mai 2024 Dennis Weber. Seine bisherige Funktion als Leiter des Bereichs Investor Relations wird von Marc-Dominic Nettesheim, der momentan dem Geschäftsfeld Mergers & Acquisitions vorsteht.

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