Jan Gruber

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Jan Gruber

Stuttgart: 115 Destinationen im Sommer 2024, aber kaum Low-Coster präsent

Kaum ein größerer Flughafen Deutschlands steht seit dem Beginn der Corona-Pandemie ausgedünnter da als der Stuttgarter Airport. Der Verlust von Billigfliegern wie Ryanair (Lauda), Easyjet und Blue Air hat sowohl in den Finanzen als auch im Bereich der Fluggastzahlen tiefe Spuren hinterlassen. Im Sommerflugplan 2024 sollen ab dem Landesflughafen 115 Destinationen angeboten werden. Ende März 2024 beginnt auch am Stuttgarter Flughafen die Flugplanperiode der warmen Jahreszeit des laufenden Jahres. Nach längerer Durststrecke konnte der Airport wieder einen Billigflieger gewinnen, denn im Juni dieses Jahres wird Wizz Air eine Nonstopverbindung zwischen Budapest und der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg aufnehmen. Im Anbetracht dessen, dass es vor der Corona-Pandemie im Lowcost-Segment zahlreiche Destinationen, die von Ryanair (Lauda), Easyjet und Blue Air angeboten wurden, gab, ist dies aber nur der sprichwörtliche „Tropfen auf dem heißen Stein“. Lauda-Personal soll Lohnkürzungen „abgelehnt“ haben Die Schließung der Lauda-Basis Stuttgart wurde offiziell damit begründet, dass das Personal vom Management verlangte Lohnkürzungen abgelehnt habe. In Düsseldorf stimmten die Lauda-Mitarbeiter dafür, jedoch wurde auch diese Base dicht gemacht und dies wurde damit begründet, dass der Airport und das Ground Handling keine Vergünstigungen gewähren wollten. Somit hat sich die Ryanair Group im Jahr 2020 sowohl aus Düsseldorf als auch aus Stuttgart zurückgezogen. Ganz aus dem Blick verloren hat der irische Konzern den Landesflughafen aber nicht, denn erst vor wenigen Monaten polterte man über hohe Gebühren und das obwohl man den Stuttgarter Airport seit dem Jahr 2020 gar nicht mehr ansteuert. Völlig geräuschlos hat sich Easyjet im Zuge der Corona-Pandemie verabschiedet. Das Unternehmen

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Innsbruck: Statt Skyalps-Zusammenarbeit legt Lufthansa schon wieder den München-Bus auf

Ab 1. April 2024 werden zwischen Innsbruck und München vice versa wieder Reisebusse im Auftrag von Lufthansa verkehren. Mit diesen will der Kranich-Konzern die Anbindung der Tiroler Landeshauptstadt an das Drehkreuz München bewerkstelligen. Die Frankfurt-Flüge werden eingestellt. Die italienische Regionalfluggesellschaft Skyalps biederte sich Lufthansa wiederholt als möglicher Interlining-Partner an. Auch der Flughafen Innsbruck sprach sich öffentlich für eine Kooperation zwischen den beiden Carriern aus. Daraus wird aber nichts, denn Skyalps verfügt über kein IOSA-Safety-Audit, was die absolute Mindestvoraussetzung für eine Kooperation mit der Lufthansa Group ist. Dem Vernehmen nach soll sich das Südtiroler Luftfahrtunternehmen für eine Interlining-Zusammenarbeit stark gemacht haben. Dies hätte für die Passagiere bedeutet, dass lediglich zwei Tickets zum vollen Tarif zusammengestoppelt werden können. Preislich konkurrenzfähige Flugscheine wären nur über ein Codeshare- und/oder Blocked-Space-Abkommen möglich gewesen. Mangels IOSA-Safety-Audit soll es jedoch in den Gesprächen gar nicht soweit gekommen sein. Weiters dürfte eine Ursache dafür, dass man sowohl in Innsbruck als auch in Friedrichshafen und Linz schon länger nichts mehr von möglichen Frankfurt-Flügen gehört hat sein, dass der Carrier eine garantierte Mindestabnahme von Flugscheinen fordern soll. In Oberösterreich hat man gar die Frequenzen nach Düsseldorf im Sommerflugplan 2024 reduziert. Lufthansa hat sich in Innsbruck dazu entschlossen, dass man schon wieder einen Anlauf per Autobus startet. In der Vergangenheit hat man dies wiederholt versucht, jedoch wurden die „Busreisen mit Lufthansa-Flugnummer“ vom Markt nur sehr schlecht angenommen. Insbesondere Geschäftsreisende sind zumeist aufs Auto ausgewichen und mit diesem zum Beispiel nach München gefahren. Auch bei Privatreisenden galt der Bus als unbeliebt. Davon

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Donnerstag: Verdi ruft in Karlsruhe, Köln, Berlin, Hamburg und Stuttgart zum Streik auf

Längst sind im deutschen Verkehrswesen „italienische“ bzw. „französische“ Verhältnisse eingetreten, denn mittlerweile vergeht kaum eine Woche, in der nicht mindestens ein Segment bestreikt wird. In dieser Woche legen die Lokführer und das Kabinenpersonal der Lufthansa die Arbeit nieder. Nun ruft auch die Gewerkschaft Verdi für Donnerstag, den 14. März 2024 an mehreren Airports zum Streik auf. Laut Mitteilung soll das an den Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden, Köln/Bonn, Berlin, Hamburg und Stuttgart tätige Sicherheitspersonal die Arbeit ganztägig niederlegen. Der Hamburger Airport hat bereits mitgeteilt, dass am Donnerstag schon wieder keine Abflüge möglich sein werden. Es ist nicht auszuschließen, dass die Gewerkschaft Verdi den Streik neuerlich ohne Vorankündigung ausdehnen könnte. In der Vorwoche hat man ohne Vorlauf auch in Düsseldorf und Köln/Bonn zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Bedingt dadurch, dass das Lufthansa-Bodenpersonal ebenfalls im Streik war, ging am Frankfurter Flughafen so ziemlich gar nichts mehr – zumindest für abfliegende Passagiere. Verdi begründet den neuerlichen Aufruf damit, dass in den bisherigen fünf Verhandlungsrunden mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen keine Einigung erzielt werden konnte. Die Arbeitnehmervertreter fordern insbesondere höhere Löhne für ihre Mitglieder. „Die Arbeitgeber hatten zuletzt zwar ein verbessertes, aber weiter unzureichendes Angebot vorgelegt. So kommen wir nicht zueinander“, sagte Wolfgang Pieper, Verdi-Verhandlungsführer. Die Beschäftigten seien bereit, den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Die Streiks könnten noch ausgeweitet werden. „Die Arbeitgeber sind aufgefordert, endlich ein substanziell verbessertes Angebot vorzulegen.“

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Köln/Bonn: Verdi ruft Sicherheitspersonal erneut zum Streik auf

Am Donnerstag, den 14. März 2024 ruft die Gewerkschaft Verdi neuerlich das Sicherheitspersonal am Flughafen Köln/Bonn zum Streik auf. Dadurch kann es zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr kommen. Aufgrund der Streikankündigung ist am Flughafen Köln/Bonn mit erheblichen Beeinträchtigungen des Flugbetriebs und Flugausfällen zu rechnen. Passagiere, die für Donnerstag einen Flug von oder nach Köln/Bonn gebucht haben, werden gebeten, sich bei ihrer Airline oder ihrem Reiseveranstalter über den Status ihres Fluges zu informieren, bevor sie zum Flughafen anreisen. Laut Verdi soll der Airport wieder ganztägig bestreikt werden.

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Höhenverlust: Zahlreiche Latam-Dreamliner-Passagiere verletzt

Die von Latam betriebene Boeing 787-9 mit der Registrierung CC-BGG litt am 11. März 2024 auf dem Weg nach Auckland unter technischen Problemen. Es trat ein plötzlicher, starker Höhenabfall auf. Dadurch wurden einige Passagiere an die Kabinendecke geschleudert. Die Maschine befand sich unter der Flugnummer LA800 zwischen Sydney und Auckland. Aufgrund eines noch nicht näher feststehenden technischen Problems verlor das Langstreckenflugzeug stark an Höhe. Viele Passagiere waren nicht angeschnallt und wurden gegen die Overhead-Bins und die Kabinendecke geschleudert. Dadurch wurden diese verletzt. Auch einige Flugbegleiter traf es. Die Verletzten mussten nach der Landung in Krankenhäuser eingeliefert werden. „Das Flugzeug landete planmäßig auf dem Flughafen Auckland. Durch den Vorfall wurden einige Passagiere und die Kabinenbesatzung in Mitleidenschaft gezogen. Sie erhielten sofortige Hilfe und wurden je nach Bedarf von medizinischem Personal am Flughafen untersucht oder behandelt. Latam bedauert die Unannehmlichkeiten und Verletzungen, die diese Situation für die Passagiere mit sich gebracht hat, und bekräftigt ihr Engagement für die Sicherheit als Priorität im Rahmen ihrer Betriebsstandards“, erklärt Latam Airlines auf Anfrage.

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Condor hat letzten Boeing-767-Linienflug durchgeführt

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat am 12. März 2024 den letzten Linienflug mit Boeing 767-300ER durchgeführt. Die Maschine mit der Kennung D-ABUK ist am 11. März 2024 um 22 Uhr 06 Lokalzeit in Havanna gestartet. Mit der Rückkunft in Frankfurt am Main endet die Ära dieses Musters, die bei Condor im Jahr 1991 begonnen hat. „Die Boeing 767 war bei Condor über 30 Jahre erfolgreich im Einsatz. Die zuletzt ausgeflottete D-ABUC ist sogar Rekordhalterin bei Boeing in Sachen Flugstunden dieses Typs. Mit dem Fortschritt im Bereich Technik, Produkt und Nachhaltigkeit ist die Modernisierung nun notwendig geworden“, so Christian Schmitt, COO und Accountable Manager Condor. „Das Flugzeug hat für Condor und die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine ganz besondere Bedeutung. Wir sind überzeugt, dass es mit seiner Zuverlässigkeit und Widerstandsfähigkeit in den vergangenen Jahren ein wichtiger Aspekt für den Erfolg von Condor war. Der letzte Passagierflug markiert das Ende einer Ära.“ Im Juli 1991 hat die damalige Lufthansa-Tochter ihre ersten drei Boeing 767-300ER erhalten. Damals galt das mittlerweile als veraltet und in die Jahre gekommene Muster als modern und im Vergleich mit anderen Mustern wie der McDonnell Douglas DC-10, die Condor ebenfalls zeitweise in der Flotte hatte, als treibstoffsparend. In der Originalversion wurde die B767 mit 24 Sitzen in der Comfort Class und 245 Sitzen in der Economy Class betrieben. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Konfiguration hin zur heutigen, mit bis zu 259 Sitzen in einer Dreiklassenkonfiguration: Business Class, Premium Economy Class und Economy Class. Auch die Lackierung veränderte sich

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Hamburg: Lufthansa-A319 absolviert Sicherheitslandung wegen kaputter Kaffeemaschine

Am Samstag, den 9. März 2024 musste der von Lufthansa betriebe Airbus A319 mit der Registrierung D-AILD auf dem Weg von Frankfurt nach Göteborg eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Hamburg absolvieren. Der Mittelstreckenjet war als LH818 in der Luft. Die Besatzung stellte eine Rauchbildung im Bereich der vorderen Galley fest. Diese wurde von einer defekten Kaffeemaschine verursacht. Der Kapitän entschied, dass aus Sicherheitsgründen in Hamburg gelandet wird. Alle Reisenden und Crewmitglieder konnten den Jet sicher verlassen. Anschließend wurde die D-AILD von Technikern der Lufthansa Technik umfangreich untersucht. Die Passagiere wurden im weiteren Verlauf des Tages mit dem Airbus A320, der die Registrierung D-AIZM trägt, an ihren Zielort Göteborg weiterbefördert.

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AUA-Betriebsversammlung am Donnerstag: Neuerlich viele Flüge gestrichen

Die Gewerkschaft Vida und der Betriebsrat Bord laden das fliegende Personal der Austrian Airlines für Donnerstag, den 14. März 2024 neuerlich zu Betriebsversammlungen ein. Die betroffene Fluggesellschaft geht davon aus, dass zumindest 110 Flüge gestrichen werden müssen. Auch klagt man neuerlich. In der vergangenen Woche wollten die Arbeitnehmervertreter am Freitag eine Betriebsversammlung abhalten. Austrian Airlines hat dagegen den Erlass einer Einstweiligen Verfügung beim zuständigen Landesgericht Korneuburg beantragt. Allerdings war eine Entscheidung des Gerichts dann nicht notwendig, denn Betriebsrat und Gewerkschaft mussten die Betriebsversammlung aus einem anderen Grund absagen: Man konnte auf dem Areal des Flughafen Wien keine passenden Räumlichkeiten bekommen. Dennoch wurden am Freitag, den 8. März 2024 viele AUA-Flüge gestrichen, denn das Unternehmen hat bereits vorab viele Verbindungen abgesagt und eigenen Angaben nach die betroffenen Fluggäste auf Alternativen umgebucht. Die Betriebsversammlung hat letztlich nicht stattgefunden und soll nun am Donnerstag, den 14. März 2024 nachgeholt werden. In der Vorwoche kritisierten Austrian Airlines und die Wirtschaftskammer heftig, dass binnen nur einer Woche gleich zweimal zu Betriebsversammlungen eingeladen wurde. WKO-Fachgruppenobmann erhob Günther Ofner, hauptberuflich Vorstand der Flughafen Wien AG, erhob dabei schwere Vorwürfe gegen die Arbeitnehmervertreter. Unter anderem unterstellte er, dass es eher darum gehen soll, dass der Flugbetrieb gestört werden soll und weniger um Informationen für die Mitarbeiter. Der Lufthansa-Konzern ist seit vielen Jahren auf einem Konfrontationskurs mit Gewerkschaften. Beispielsweise in Deutschland lässt man es regelmäßig auf Streiks ankommen und in Belgien ist die Situation kaum besser. Auch versucht man immer wieder die Arbeitsniederlegungen gerichtlich untersagen zu lassen. Mit einer

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Lufthansa-Flugbegleiter und DB-Lokführer legen Deutschland lahm

Auch in dieser Woche brauchen Kunden von Lufthansa und der Deutschen Bahn AG wieder starke Nerven, denn bei der Fluggesellschaft ist das Kabinenpersonal zum Streik aufgerufen und beim Eisenbahnbetrieb sollen die Lokführer neuerlich die Arbeit niederlegen. Die Arbeitskampfmaßnahmen sollen am Dienstag, den 12. März und Mittwoch, den 13. März 2024 über die Bühne gehen. In der Vergangenheit hat Lufthansa bei Streiks ermöglicht, dass innerdeutsche Tickets in Fahrkarten der DB umgewandelt werden können. Das wird analog zur Vorwoche nicht möglich sein, denn bei der Deutschen Bahn werden neuerlich viele Züge stillstehen. Die GDL ruft ihre Mitglieder ebenfalls zur Arbeitsniederlegung auf. Damit ist in Deutschland erneut der öffentliche Personenverkehr weitgehend lahmgelegt. Die Gewerkschaft Ufo ruft ihre Mitglieder, die bei Lufthansa und der Regional-Tochter Cityline fliegen zu einem zweitägigen Streik auf. In einer Aussendung behauptet man, dass die Managements der beiden Luftfahrtbetriebe nicht auf die Forderungen der Arbeitnehmervertreter eingehen würden. Ähnlich argumentiert die GDL in Sachen Lokführer, wobei es hier zunehmend Kritik aus höchster politischer Ebene gibt. Beispielsweise fordert Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) öffentlich, dass die Lokführergewerkschaft an einer Schlichtung teilnehmen soll und gleichzeitig über Kompromisse verhandeln soll anstatt die Maximalforderung mittels Streik zu untermauern. In der Vorwoche hat die Gewerkschaft Verdi das Bodenpersonal von Lufthansa zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. In Frankfurt, Düsseldorf, Köln/Bonn und Hamburg hat man zusätzlich Streiks des Sicherheitspersonals organisiert. Dies hatte zur Folge, dass zum Beispiel an Deutschlands größtem Airport sowie in Hamburg überhaupt keine Lokalpassagiere kontrolliert werden konnten. Von der Arbeitskampfmaßnahme des Lufthansa-Bodenpersonals waren auch Kunden-Airlines betroffen, denn deren

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Flughafen Wien präsentiert sich auf der Ferienmesse

In Kürze startet in Wien die alljährliche Ferienmesse. Auf diesem wird sich auch die Flughafen Wien AG präsentieren. Auf dem Stand 1003 sind auch Air Canada, Ethiopian Airlines und Peoples vertreten. Der Airport-Stand bietet auf 140m² Highlights wie den Flugsimulator „Birdly“, bei dem aus der Vogelperspektive unter anderem Wien erkundet werden kann und ein Glücksrad mit tollen Preisen wie etwa Gutscheine für Lounges, Shops, Restaurants und Parken sowie Services für den Abflug.  Bei einem Online-Gewinnspiel verlost der Airport Eintrittskarten für die Ferien-Messe inklusive Birdly-Flügen am Flughafen-Stand. Besucher der Ferien-Messe können jede volle Stunde am Airport-Glücksrad drehen: Zu gewinnen gibt es etwa Gutscheine für Passagierservices für Abflug und Ankunft, Parken, Shops, Restaurants sowie FastTrack Tickets, Loungezutritte und Flüge am Flugsimulator „Birdly“. Bei einem Vorab-Gewinnspiel verlost der Airport jeweils 30-mal zwei Eintrittskarten für die Ferienmesse inklusive Birdly-Flügen, nähere Informationen unter www.viennaairport.com/fm2024-gewinnspiel.

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