
USA: Airlines müssen Notfallmedikamente gegen Opium-Überdosierungen dabei haben
Immer wieder kommt es an Bord von Verkehrsflugzeugen zu medizinischen Notfällen. Daher führen die meisten Fluggesellschaften einige Medikamente in Bordapotheken mit. Sollte sich nicht reinzufällig ein Arzt oder eine Krankenschwester in der Kabine befinden, kann es auch zu versehentlichen Überdosierungen kommen. In den Vereinigten Staaten von Amerika wurde im Mai des Vorjahres ein Gesetz erlassen, das die Carrier dazu verpflichtet ein Gegenmittel für den Fall von Opioidüberdosierungen dabei zu haben. Es geht aber nicht nur darum, dass etwaige Überdosen, die von an Bord verabreichten Medikamenten stammen könnten, behandeln zu können, sondern man reagiert auch auf den Umstand, dass der Missbrauch von Opioiden – zumeist aus Suchtgründen – in den USA ein weitverbreitetes Problem ist. Opium-Abhängigkeit ist ein großes Problem in den USA Aus einer Statistik des Centers for Disease Control and Prevention geht hervor, dass allein im Jahr 2022 etwa 109.000 U.S.-amerikanische Einwohner aufgrund von Drogenüberdosen gestorben sind. Die überwiegende Mehrheit hatte Opioidüberdosierungen. Um im Falle des Falles an Bord von Verkehrsflugzeugen rasch und schnell reagieren zu können, ist seit Mai 2023 vorgeschrieben, dass entsprechende Gegenmittel mitgeführt werden müssen. Allerdings hat der Gesetzgeber auch eine Übergangsfrist vorgesehen. Dies hängt damit zusammen, dass die Airlines aufgrund ihrer Flottengröße das pharmazeutische Produkt in großen Mengen anschaffen müssen und es bekanntermaßen in dieser Branche immer wieder zu Lieferengpässen kommt. Southwest Airlines, United Airlines, Alaska Airlines, Delta Airlines und American Airlines haben sich für das Produkt Naloxon entschieden. Im Rahmen von Fortbildungen des Kabinenpersonals schulen die Arbeitgeber ihre Flugbegleiter in Sachen richtiger Anwendung des






