Jan Gruber

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Jan Gruber

Getjet flottet achten Airbus A320 ein

Die litauische Fluggesellschaft Getjet Airlines hat ihre Airbus-A320-Flotte auf acht Exemplare erweitert. Der Neuzugang trägt die Registrierung LY-CAP. „Im März haben wir unsere Flotte um die fünfte Boeing 737-800 erweitert, und jetzt verstärken wir unseren Flugplan für die Hauptreisezeit mit einem weiteren Airbus A320-200. Wir sind bestrebt, unseren Airline-Partnern schnelle, flexible und effiziente Wet-Lease-Dienste zu bieten, da die Nachfrage nach ACMI-Diensten weiter steigt“, so Rūta Kulvinskaitė, CEO von Getjet Airlines. „Mit der Erweiterung unserer Flotte vor der Sommersaison stellen wir sicher, dass wir für die wachsende Nachfrage nach Unterstützung und Kapazität bestens gerüstet sind. Mit einer breit gefächerten Flotte, bestehend aus Boeing 737-800, Airbus A320 und A321, unterstreicht diese Erweiterung unsere Bereitschaft, einen breiteren Kundenstamm weltweit zu bedienen“.

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Mögliches Nachtflugverbot: Transavia droht mit Abzug aus den Niederlanden

Die niederländische Fluggesellschaft Transavia droht damit, dass man im Falle der Umsetzung des derzeit für den Amsterdam-Schiphol Airports diskutierten Nachflugverbots diesem Flughafen den Rücken kehren könnte. Sogar den kompletten Abzug aus den Niederlanden stellt Firmenchef Marcel de Nooijer in den Raum. Derzeit gibt es eine Diskussion darüber, dass künftig zwischen Mitternacht und 6 Uhr 00 nicht mehr von/nach Schiphol geflogen werden könnte. Für Transavia wäre das aber durchaus problematisch, denn in dieser Zeitspanne besitzt man 73 Prozent aller verfügbaren Slots. Man argumentiert, dass moderne Maschinen wesentlich leiser wären und ein in den Raum gestellter Abzug von Transavia aus den Niederlanden dazu führen würde, dass die Ticketpreise generell steigen würden. Marcel de Nooijer, Geschäftsführer von Transavia, stellt gegenüber niederländischen Medien die Drohung in den Raum, dass man bei Umsetzung des sich in Diskussion befindlichen Schiphol-Nachflugverbots künftig nicht mehr ab den Niederlanden fliegen würde und die Kapazität komplett ins Ausland verlagern könnte.

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Winter 2024/25: Schauinsland meldet hohe Nachfrage

Der deutsche Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen verzeichnet eigenen Angaben nach bereits jetzt eine hohe Nachfrage im Bereich von Pauschalreisen für den Winter 2024/25. Besonders stark gefragt sind Urlaube auf den Kanaren, in Ägypten und in der Türkei. „Der starke Frühbuchertrend setzt sich auch für den kommenden Winter weiter fort und hat sich sogar noch einmal verstärkt“, betont Schauinsland-Reisen-Touristikchef Andreas Rüttgers. Bereits für den jetzt bevorstehenden Sommer hatten zum einen besonders viele Gäste die Frühbucherphase genutzt, zum anderen hatte sich der Buchungszeitpunkt weiter nach vorne verlagert, so dass viele ihren Sommerurlaub bereits im November und Dezember gebucht hatten. „Auch für den kommenden Winter buchen viele noch frühzeitiger als im Vorjahr“, so Andreas Rüttgers. „Die Gäste wissen inzwischen, dass sie umso mehr sparen können, je früher sie buchen.“

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Flixtrain zieht sich aus Schweden zurück

Aus Schweden zieht sich Flixtrain vorläufig zurück. Seit einigen Wochen werden keine Zugfahrten mehr zwischen Stockholm und Göteborg durchgeführt. Nun wurde das Wagenmaterial nach Deutschland überstellt und soll in der Bundesrepublik eingesetzt werden. Im Gegenzug will sich die Flix SE in Schweden künftig auf den Fernbusverkehr, der unter der Marke Flixbus angeboten wird, konzentrieren. Der Konzern sieht ein größeres Wachstumspotential auf der Straße und will das Angebot im skandinavischen Staat stark ausbauen. Einzelheiten dazu hat man, abgesehen davon, dass die Kapazität bei Flixbus in Schweden um ein Viertel angehoben werden soll, noch nicht mitgeteilt.

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Deutschland: Easyjet kritisiert hohe Gebühren scharf

Die Billigfluggesellschaft Easyjet kritisiert die Kosten, die Airlines an deutschen Airports zu entrichten haben, scharf. Gemeint sind regulierte Abgaben sowie die Ticketsteuer, die per 1. Mai 2024 abermals erhöht werden soll, um den maroden Staatshaushalt aufzubessern. Der Lowcoster verweist unter anderem darauf, dass sich die Standortkosten seit dem Jahr 2019 fast verdoppelt hätten. Dies führe dazu, dass man Kapazität abgezogen habe und ab anderen Staaten, die niedrigere Kosten hätten, einsetzen würde. Man warnt davor, dass sich Deutschland über die hohen Gebühren nach und nach von der Welt abkoppeln würde. Unterstützung für diese Aussagen gibt es seitens des Branchenverbandes ADV, der in einer Erklärung ebenfalls unter anderem die bevorstehende Erhöhung der Luftverkehrsabgabe scharf kritisiert.

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Hausverbot droht: Deutsche Bahn will Joints verbannen

In der Bundesrepublik Deutschland wurden kürzlich Besitz und Konsum von Cannabis weitgehend legalisiert. Es gibt zwar Höchstmengen, die man mit sich führen darf, jedoch ansonsten kaum nennenswerte Einschränkungen. Das ist beispielsweise der Deutschen Bahn ein Dorn im Auge. Innerhalb Deutschlands darf man maximal 25 Gramm Cannabis mit sich führen. Das schließt auch öffentliche Verkehrsmittel inklusive Flugzeugen ein. Bei Letzteren gibt es aber die besondere Konstellation, dass dies nur auf Inlandsflügen legal ist, während auf internationalen Flügen weiterhin das Mitführen von „Gras“ unter Strafe steht. Im Fernbus- und Eisenbahnverkehr kommt es ganz darauf an aus welchem Land man gerade kommt bzw. in welchen Staat man fährt. Innerhalb Deutschlands ist das Mitführen aber völlig legal. Nur weil man Cannabis in der Hosentasche „rauchbereit“ dabei haben darf, heißt das aber noch lange nicht, dass man gemütlich vor oder im Bahnhof einen Joint rauchen darf. Strafrechtlich kann einem dennoch genau gar nichts passieren. Das dürfte die Deutsche Bahn massiv stören, denn diese hat angekündigt, dass man auf Grundlage des Hausrechts den Konsum von Cannabis auf Bahnhöfen, Bahnsteigen und Bahnhofsvorplätzen, sofern diese Der DB gehören, untersagen will. Dazu bereitet man eine Änderung der Hausordnung, die in Kürze in Kraft treten soll, vor. Vor der Gesetzesänderung hatte die Bundespolizei, die in Deutschland für den Schutz von Bahnhöfen und Zügen zuständig ist, noch harte Möglichkeiten. Zum Beispiel konnte bei illegalem Besitz bzw. Konsum eine Strafanzeige erstattet werden. Diese hatte häufig eine strafrechtliche Verurteilung durch ein Gericht zur Folge. Genau das ist nun, sofern die Höchstmengen und das

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Staatsanwaltschaft Köln lässt Itravel-Manager verhaften

Die Staatsanwaltschaft Köln hat einen Manager des Reiseveranstalters Itravel in Untersuchungshaft nehmen lassen. Dem Unternehmensverantwortlichen, für den die Unschuldsvermutung gilt, werden Insolvenzverschleppung und gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen. Laut Staatsanwaltschaft soll das Unternehmen Luxusreisen an Privatpersonen verkauft haben, jedoch die Leistungen bei Fluggesellschaften, Hotels und sonstigen Leistungsträgern nicht bezahlt haben. Dies habe auf den Pauschalreisen erhebliche Unannehmlichkeiten für die Kunden gehabt. Am Urlaubsort hätten die Leistungsträger dann häufig auf Direktzahlung durch die Reisenden bestanden, da man andernfalls keine Leistung erbracht hätte. Der Tour Operator habe wiederholt Erstattungen zugesagt, die laut Staatsanwaltschaft jedoch nicht erfolgt sein sollen.

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Gatwick: Norse kündigt Kapstadt an

Die britische Fluggesellschaft Norse Atlantic UK beabsichtigt im Winterflugplan 2024/25 Nonstopflüge zwischen London-Gatwick und Kapstadt anzubieten. Der Erstflug ist für den 28. Oktober 2024 angekündigt. Die Winter-Route soll vorläufig dreimal wöchentlich bedient werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Boeing 787-9 geplant. Im Gegenzug streicht Norse Atlantic UK aber die Präsenz auf einigen Karibik-Routen, denn diese wird man im Winter 2024/25 nicht mehr anbieten.

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Riyadh Air will auch nach Deutschland fliegen

Noch hat die geplante Fluggesellschaft Riyadh Air keinen einzigen Flug durchgeführt. Im kommenden Jahr 2025 soll es soweit sein. Die Hauptstadt von Saudi-Arabien soll sich nach und nach in ein großes, internationales Drehkreuz, das für 120 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt ist, verwandeln. Derzeit geht es am Airport von Riad – im Vergleich mit anderen Hauptstadtflughäfen in dieser geografischen Region – eher ruhig und gemächlich zu. Das soll sich ändern, denn der Airport soll zu einem der größten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt ausgebaut werden. Mit Riyadh Air baut man – zusätzlich zu den bestehenden Airlines des Landes – einen neuen Netzwerkcarrier auf. Es ist anzunehmen, dass dieser anderen Golfcarriern, beispielsweise Etihad Airways, Qatar Airways und Emirates Airline, ordentlich Konkurrenz machen soll. Allerdings betonen die Verantwortlichen immer wieder, dass man etwas komplett Neues auf die Beine stellt und keinesfalls die Geschäftsmodelle der bestehenden Mitbewerber kopiere. In der Tourismusstrategie von Saudi-Arabien spielt jedenfalls die neugegründete Airline eine tragende Rolle. Diese soll Besucher aus aller Welt in den Wüstenstaat bringen. Nur sekundär zielt man auch auf Umsteiger ab. Das dürfte auch seinen guten Grund haben, denn nur Touristen, die tatsächlich einen Aufenthalt in Saudi-Arabien absolvieren bringen auch Geld ins Land. Im Gespräch mit der Wirtschaftswoche betont Riyadh-Air-Manager Vincent Coste explizit, dass man primär die Welt mit Saudi-Arabien verbinden will. Flüge von/nach Deutschland hätten dabei eine hohe Priorität, denn man vermutet ein großes Potential im Bereich von Privat- und Geschäftsreisen. Allerdings nennt der Stellvertreter von Geschäftsführer Tony Douglas noch keine konkreten Destinationen, die man in

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Flughafen Wien: Zoll beschlagnahmt 7.000 Fälschungen aus Hongkong

Den am Flughafen Wien-Schwechat tätigen Zöllnern ist ein Großaufgriff gelungen, denn im März 2024 wurde eine aus 53 Kartons bestehende Warensendung beschlagnahmt, in der sich etwa 7.000 gefälschte Markenprodukte befunden haben sollen. Per Luftfracht kamen die Fälschungen aus Hongkong nach Wien. Von der österreichischen Hauptstadt aus sollten diese nach Polen weiterbefördert werden. Laut soll wurden unter anderem 3.691 Sonnenbrillen, 1.750 Smartphone-Hüllen, 1.261 Paar Schuhe, 150 Ladekabel sowie 50 Kopfhörer beschlagnahmt. Es habe sich um in der Volksrepublik China hergestellte Fälschungen von Markenprodukten gehandelt, so das Finanzministerium in einer Aussendung. „Produktpiraterie und damit die Verletzung von Urheberrechten ist kein Kavaliersdelikt. Fälschungen schädigen nicht nur unsere Wirtschaft, sondern stellen auch eine Gefahr für die Konsumentinnen und Konsumenten dar. Mit durchdachten Risikoanalysen und gezielten Kontrollen gelingen unserem Zoll regelmäßig auch große Aufgriffe wie dieser“, so Finanzminister Magnus Brunner. Derartige Großaufgriffe kommen in Österreich vergleichsweise selten vor. Sowohl die Hersteller als auch die Händler von Produktfälschungen wissen sehr genau über welche Routen ihre Sendungen geleitet werden können, um möglichst nicht beschlagnahmt zu werden. Sobald die Produkte in der EU eingetroffen und „durchgewunken“ wurden oder aber nicht von Zöllnern als Fälschungen erkannt wurden, ist es oftmals sehr schwierig diese nachträglich noch aufzufinden. Es gilt als offenes Geheimnis, dass diese häufig in Logistikzentren großer Versandhändler landen und von dort aus im Auftrag chinesischer Händler im Rahmen so Fulfillment-Aufträge an Endkunden verschickt werden. Den großen Handelsplattformen ist dieses Problem durchaus bekannt und man reagiert auch auf Meldungen von Kunden, Behörden und Markeninhabern, jedoch wird immer wieder kritisiert,

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