Jan Gruber

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Jan Gruber

Innsbruck: Austrian Airlines stellt Mittagsflug nach Wien ein

Ab März 2024 wird es auf der Austrian-Airlines-Inlandsstrecke zwischen Innsbruck und Wien keine Mittagsflüge mehr geben. Der Carrier dünnt die Route weiter aus und wird künftig nur noch den doppelten Tagesrand anbieten. Damit setzt sich das Abhängen Tirols vom Streckennetz der Lufthansa Group weiter fort. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Konzernschwester Air Dolomiti im Sommerflugplan 2024 die Hub-Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt am Main nicht mehr bedienen wird. Damit verliert der Flughafen Innsbruck eine wichtige Strecke. Die Geschäftsführung des Airports hofft, dass die Fluggesellschaft Skyalps übernimmt. Die Sache hat aber einen Haken: Zwar besteht seitens der Südtiroler großes Interesse, jedoch verfügt man derzeit über kein Kooperationsabkommen mit Lufthansa. Von einer reinen Point-to-Point-Verbindung hätten die Passagiere nur wenig, denn dann müssten zwei getrennte Tickets gekauft werden und eventuelles Gepäck müsste in Frankfurt am Main erneut aufgegeben werden. Da Skyalps das so genannte IOSA-Audit noch nicht erlangt hat, ist es unwahrscheinlich, dass sich der Kranich-Konzern zuvor auf eine Zusammenarbeit – unabhängig davon, ob es sich um Interlining, Codesharing oder Wetleasing handelt – einlassen wird. Ein deutliches Indiz hierfür ist, dass man seitens Austrian Airlines bezüglich der Übernahme von Inlandsstrecken schon einen Korb bekommen hat. Die AUA wird – zumindest vorläufig – nicht mit Skyalps zusammenarbeiten, sondern hat sich einen anderen Kooperationspartner gesucht. Bei Lufthansa sind die Würfel zwar noch nicht gefallen, jedoch ist die Entscheidung der Konzerntochter auf ihren Routen auf Dienstleistungen von bzw. Kooperation mit Skyalps zu verzichten möglicherweise ein Indiz dafür, dass sich der Kranich betreffend der Routen ab

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Sommer 2024: Ryanair nimmt Wien-Olbia auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair nimmt ab dem italienischen Olbia im Sommerflugplan 2024 einige neue Strecken auf. Darunter befindet sich auch die Destination Wien. Die österreichische Bundeshauptstadt soll ab 5. April 2024 zweimal wöchentlich mit der Stadt, die sich auf der Insel Sardinien befindet, verbunden werden. Ab Olbia bietet Ryanair im Sommer 2024 weiters die Ziele Kopenhagen, Bologna, Charleroi, Paris-Beauvais, Dublin, Krakau, London-Stansted und Triest neu an. Die Routen werden schrittweise ab April 2024 aufgenommen.

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Flughafen Brno mit neuem Fluggastrekord

Der tschechische Flughafen Brno hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 insgesamt 686.933 Fluggäste. Damit konnte man einen neuen Rekord aufstellen und das Vorkrisenaufkommen um 26,5 Prozent übertreffen. Den bisherigen Höchstwert hatte Brno im Jahr 2011 mit etwa 550.000 Reisenden. Der Airport führt den jüngsten Passagierzuwachs hauptsächlich auf Charterflüge, die vom Reisebüro Cedok organisiert wurden, zurück. Die einzige Ganzjahreslinienstrecke war im Vorjahr die Strecke London (Stansted)-Brno.

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Dr. Richard stellt Reisebusse auf HVO-100 um

Der Dr.-Richard-Konzern hat mitgeteilt, dass man künftig jene Reisebusse, die in Wien und Salzburg stationiert sind, mit dem Diesel-Ersatzkraftstoff HVO-100 betreiben wird. Dieser soll gegenüber herkömmlichen Diesel weniger Kohlenstoffdioxid-Emissionen verursachen. Dazu Geschäftsführer Ludwig Richard: „Im Vergleich zu anderen Straßenverkehrsmitteln sind Reisebusse sehr klimaschonend. Vor allem gegenüber dem Individualverkehr ist der Bus eines der klimafreundlichsten Straßenverkehrsmittel“. Während auf den Linien der Dr. Richard Gruppe immer mehr Elektrobusse und Biogas-Busse unterwegs sind, hat sich der Umstieg auf alternative Antriebsmöglichkeiten im Reisebussektor als herausfordernder dargestellt. „Reisebusse müssen große Distanzen zurücklegen, das lässt sich leider oft schwer mit alternativen Antriebsformen vereinbaren. Umso mehr freuen wir uns, jetzt mit HVO-100 eine nachhaltigere Lösung gefunden zu haben“, erklärt Philipp Zechner, Geschäftsführer der Dr. Richard Reisebussparte. Von der Umstellung sind zunächst die Reisebusse, die in Wien und Salzburg stationiert sind, betroffen.

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B737-Max-7: Boeing zieht Antrag auf Ausnahmebewilligung zurück

Die mögliche Zertifizierung der kleinsten Variante der Boeing 737-Max-Reihe, Max-7, könnte sich noch länger hinziehen, denn der Hersteller hat einen Antrag auf eine Ausnahmebewilligung zurückgezogen. Es sollen einige konstruktive Änderungen vorgenommen werden. Im Gegensatz zur Max-8 und Max-9 sind die Varianten Max-7 und Max-10 bislang noch nicht von der FAA zugelassen worden. Southwest Airlines erklärte kürzlich, dass man nicht mehr damit rechnet, dass die Max-7 noch in diesem Jahr in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden kann. Aus diesem Grund hat man jene Maschinen, die Boeing heuer übergeben wollte, aus der Planung herausgenommen. Boeing hatte einen Ausnahmeantrag im Zusammenhang mit dem Vereisungsschutzsystem gestellt. Hintergrund ist, dass es in den Vereinigten Staaten von Amerika eine Gesetzesänderung gegeben hat. Während die Max-8 und die Max-9 noch nach den alten Bestimmungen zertifiziert wurden, müssen die Max-7 und die Max-10 eigentlich nach den neuen Regeln ausgerüstet sein. Der Hersteller hoffte mit Hilfe eines Ausnahmeantrags erreichen zu können, dass die beiden noch nicht zertifizierten Varianten von der Gesetzesänderung ausgenommen werden. Offensichtlich hat das Ansinnen von Boeing keine Aussicht auf Erfolg, denn der U.S.-Senat scheint nicht gewillt zu sein dem nachzukommen. Der Flugzeugbauer hoffte, dass mit Hilfe einer Ausnahmegenehmigung das Zulassungsverfahren beschleunigt werden könnte. Im Jahr 2026 wollte man dann eine dauerhafte Anpassung nachreichen. Nun teilte Boeing mit, dass man den Antrag auf Ausnahmegenehmigung für das Enteisungssystem am Triebwerkseinlass der Boeing 737-Max-7 zurückgezogen hat. „Wir sind zuversichtlich, dass die vorgeschlagene zeitlich begrenzte Ausnahme für dieses System den etablierten FAA-Prozessen folgt, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, und

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Premium-Economy: Discover serviert künftig auf Porzellan und in Gläsern

Die Ferienfluggesellschaft Discover Airlines hat beschlossen, dass man den Fluggästen der Premium-Economy-Klasse künftig einen hochwertigeren Bordservice anbieten wird. Dies schließt ein, dass künftig auf Porzellan und in Gläsern serviert werden soll. Bei einigen Airlines der Lufthansa Group zeigt sich im Bereich der Art und Weise wie man das Catering in der Premium-Economy-Class, die zwischen Business- und Economy-Class angesiedelt ist, serviert. Oftmals setzt man auf aus der Eco bekannte Kunststoff- und Pappverpackungen sowie Einmalbecher. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass dadurch gezeigt werden soll, dass es eine Economy-Class, wenn auch Premium-Economy, und nicht die Business-Class ist. Discover Airlines nimmt nun von diesem Weg Abstand und serviert in der Premium-Eco auf der Langstrecke künftig Speisen auf Porzellan und schenkt Getränke in Gläsern aus. Man orientiert sich dabei an der Business-Class. Weiters soll es künftig in dieser Beförderungsklasse kurz nach dem Start eine Käseplatte für die Fluggäste geben. In einer Aussendung betont die Lufthansa-Tochter, dass auch weiterhin alkoholische Getränke wie Bier und Wein im Flugpreis enthalten sind. Hinsichtlich der Auswahl soll es zu keinen Veränderungen kommen. Eigenen Angaben nach soll die Umstellung in der Premium-Economy-Class dazu führen, dass man die Verwendung von Einmalmaterialien aus Kunststoff weiter reduzieren kann. Seit Beginn legt der Ferienflieger Wert darauf Plastik an Bord zu minimieren und alternative Materialien zu testen. So wird beispielsweise bei der Ausgabe der Decken auf eine Plastikverpackungen verzichtet und in der Economy Class seit jeher Bambus-Besteck eingesetzt. Im nächsten Schritt prüft die Airline, inwieweit in der Economy Class weiter Einweg und Plastik reduziert

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Ab 3. April 2024: Transavia führt „Ryanair-Handgepäckregeln“ ein

Mit Wirksamkeit zum 3. April 2024 führen auch die beiden Transavia-Fluggesellschaften jene Handgepäckbestimmungen, die Ryanair, Wizz Air und Eurowings schon seit längerer Zeit praktizieren, ein. Für Passagiere hat dies zur Folge, dass Reisende, die zum Beispiel einen Trolley im IATA-Standardformat mitnehmen wollen, künftig mindestens zehn Euro extra bezahlen müssen. Direkt am Gate können erheblich höhere Kosten anfallen. Offiziell begründet Transavia die Übernahme der „Ryanair-Handgepäckregeln“ damit, dass man das „Reiserlebnis der Passagiere“ verbessern möchte, da an Bord der Flugzeuge nicht ausreichend Stauraum zur Verfügung stehen würde. Daher ist ab 3. April 2024 nur noch die Mitnahme einer kleinen Tasche, die unter den Vordersitz passt, ohne Aufpreis inkludiert. Es dürfte sich aber eher um eine Ausrede handeln, denn den Fluggesellschaften geht es jeher darum ein paar zusätzliche Euro aus den Reisenden herauszuquetschen. Ursprünglich wurden die Regeln von Ryanair und Wizz Air eingeführt, jedoch nach und nach von Carriern wie Eurowings, Condor und Tuifly sowie zahlreichen anderen Anbietern übernommen.

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Pauschalreisen: FTI nimmt Buchungen für den Winter 2024/25 an

Der Reiseveranstalter FTI hat zwischenzeitlich mit dem Verkauf von Langstrecken-Pauschalreisen für die Wintersaison 2024/25 begonnen. Derzeit stehen die Ziele im Bereich des Indischen Ozeans zur Buchung zur Verfügung. Laut Mitteilung des Tour Operators werden nach und nach alle Langstrecken-Angebote zur Buchung freigegeben. FTI Österreich ist der Ansicht, dass im Nachgang der Corona-Pandemie ein hoher Bedarf im Bereich von Fernreisen besteht. Auch verzeichnet man wieder deutlich mehr langfristige Buchungen, weshalb man sich dazu entschlossen hat, dass man bereits jetzt mit dem Verkauf von Pauschalreisen für den Winter 2024/25 für Destinationen wie Malediven und Mauritius beginnt.

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Flughafen Hamburg bittet Klimakleber zur Kasse

Jene Klimakleber, die am 13. Juli 2023 unrechtmäßig in den Sicherheitsbereich des Hamburger Flughafens eingedrungen sind, werden vom Betreiber nun zur Kasse gebeten. Bis zu 550.000 Euro fordert man von den selbsternannten Klimaschützern ein. Zunächst geht es um die Kosten, die unmittelbar entstanden sind. Dabei handelt es sich um 150.000 Euro. Weiters will der Airport die Reparaturkosten für den durchschnittenen Zaun sowie Schäden, die auf dem Vorfeld entstanden sind, geltend machen. Ebenso fordert man Verdienstentgang für entgangene Landegebühren. Der Flughafen will vor der Einbringung zivilrechtlicher Klagen aber den Ausgang der laufenden Strafverfahren abwarten.

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Sommer 2024: Air China stockt Peking-Wien auf

Die Fluggesellschaft Air China wird ab 3. Juli 2024 täglich zwischen Peking und Wien-Schwechat fliegen. Derzeit bietet der chinesische Carrier ab dem Flughafen Peking (Shoudu Guoji Jichang) fünf wöchentliche Umläufe nach Wien-Schwechat an. Mit Wirksamkeit zum 3. Juli 2024 fügt man pro Woche zwei Rotationen hinzu, so dass man wieder täglich fliegen wird. Im Regelfall sollen Maschinen des Typs Airbus A350-900 eingesetzt werden.

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