Jan Gruber

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Jan Gruber

Loganair-Chef Hinkles flottet letzte Saab 340 und danach sich selbst aus

Bei der schottischen Regionalfluggesellschaft Loganair ist in der vergangenen Woche eine Ära zu Ende gegangen, denn die letzte Saab 340 wurde außer Dienst gestellt. Dieses Muster war über viele Jahre hinweg das Rückgrat der Flotte der Airline. Am 25. Jänner 2024 wurde mit der G-LGNA, eine Saab 340B, die im Jahr 1990 ursprünglich bei Metroflight in den USA in Dienst gestellt wurde, der Farewell-Flug durchgeführt. Dieser führte von Kirkwall über Inverness nach Glasgow. Bereits seit längerer Zeit flottet Loganair Maschinen von ATR, die als Nachfolger für die in Schweden gebauten Turboprops fungieren, ein. Am 25. Jänner 2024 hatte auch die G-LGNJ ihren letzten kommerziellen Flug. „Die Saab 340 waren im Laufe der Jahre für den Betrieb unserer Inseldienste unverzichtbar, da sie entlegene Gemeinden mit dem Festland verbanden und über 8 Millionen Kunden mit Lebensmitteln, Zeitungen, Haustieren und Post versorgten. Als jemand, dessen Flugreise durch eine große Leidenschaft für die Fliegerei ausgelöst wurde, bin ich persönlich sehr traurig, diese Flugzeuge gehen zu sehen, aber wir freuen uns darauf, unsere neue ATR-Flotte unseren Kunden vorzustellen, die den Platz und den Komfort, den sie bieten, lieben werden“, so Geschäftsführer Jonathan Hinkles, der auch eine Erklärung in eigener Sache hatte. Der Manager gab im Zuge der Saab-Ausflottung bekannt, dass er selbst mit sofortiger Wirkung von seiner Position als Chief Executive Officer von Loganair zurücktritt. Als Nachfolger wird Peter Simpson das Unternehmen ad-interim leiten. Die Suche nach einem neuen Geschäftsführer wurde noch nicht eingeleitet, da der Rücktritt von Hinkels auch für die Gesellschafter eher überraschend

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Wien: Wizz Air verzeichnet veränderte Passagierströme

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat an Hand der verkauften Flugtickets verglichen welche Destinationen ab Österreich in den Jahren 2022 und 2023 im Trend standen. Dabei konnte der Carrier einige Veränderungen feststellen. Während im Sommer 2022 Ziele in Kroatien, Frankreich, Israel sowie Pristina besonders stark gefragt waren, standen im Folgejahr die Ziele Eriwan, Dubai und Abu Dhabi besonders hoch im Kurs. Auch in Richtung Kutaisi verzeichnete Wizz Air mehr Buchungen. Anzumerken ist, dass viele Sommerziele, die im Jahr 2022 angeboten wurden, in 2023 nicht mehr Teil des Flugplans ab Wien-Schwechat waren. Beispielsweise hat man Destinationen wie Mallorca, Menorca und Luqa (Malta) gestrichen. Im Jahr 2023 hat Wizz Air eigenen Angaben nach rund 10.000 von/nach Wien-Schwechat durchgeführt. Gegenüber dem Wert, den man in der Vorperiode erreicht hat, entspricht dies einer Steigerung um etwa 1.500 Flugbewegungen. Für das laufende Jahr 2024 rechnet der pinkfarbene Billigflieger mit weiterem Wachstum. Neue Ziele hat man aber schon seit längerer Zeit nicht mehr ab Wien-Schwechat angekündigt. Dafür nimmt aber das Comeback in Salzburg Form an. Von diesem Airport aus will man Flüge nach Skopje, London-Luton und Bukarest (Otopeni) anbieten. Für die bevorstehenden Semesterferien 2024, die in Kürze gestaffelt starten, erwartet Wizz Air besonders viele Passagiere in Richtung Armenien, Georgien und Vereinigtes Königreich. Ebenso sollen derzeit die Destinationen Madeira, Nizza und Keflavik stärker als andere Ziele nachgefragt sein.

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Emirates sucht 5.000 neue Flugbegleiter

Golfcarrier Emirates Airline befindet sich weltweit auf der Suche nach 5.000 weiteren Flugbegleitern. Dazu veranstaltet man in zahlreichen Städten offene Bewerbertage. Die Neuzugänge sind für die Maschinentypen Airbus A350 sowie Boeing 777-8/-9 vorgesehen. In über 460 Städten veranstaltet man offene Bewerbertage, bei denen sich interessierte Personen vorstellen können. Besonders ist Emirates Airline an Neueinsteigern interessiert.

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1. Feber 2024: Verdi ruft an elf Airports das Sicherheitspersonal zum Streik auf

An elf deutschen Airports ruft die Gewerkschaft Verdi am 1. Feber 2024 das Sicherheitspersonal zum Streik auf. Passagiere müssen mit erheblichen Einschränkungen und vielen Flugausfällen rechnen, denn einzelne Flughäfen haben bereits mitgeteilt, dass am Donnerstag überhaupt keine Abflüge stattfinden werden. An den Airports Hamburg, Bremen, Hannover, Berlin, Köln/Bonn, Düsseldorf, Leipzig/Halle, Dresden, Erfurt, Frankfurt und Stuttgart sind die Verdi-Mitglieder, die im Sicherheitsbereich arbeiten, am 1. Feber 2024 zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Dies hat zur Folge, dass die Sicherheitskontrollen nur eingeschränkt bzw. mancherorts auch gar nicht durchgeführt werden können. Der Flughafen Hamburg teilte dazu wie folgt mit: „Die Gewerkschaft Verdi hat für die Zeit von Mittwoch, 31. Januar 2024, 22 Uhr, bis Donnerstag, 1. Februar 2024, 22 Uhr, die Beschäftigten der Sicherheitskontrolle an Flughäfen bundesweit zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen – auch der Hamburger Flughafen ist davon betroffen. Die Zentrale Sicherheitskontrolle muss aufgrund des ver.di Streiks am Donnerstag ganztägig geschlossen bleiben. Aus diesem Grund werden alle 126 Abflüge am Donnerstag gestrichen oder finden ohne Passagiere statt.“ Auch am BER wird es am Streiktag keine kommerziellen Flüge mit Fluggästen geben. Dazu schreibt die Betreibergesellschaft in einer Mitteilung: „Aufgrund des angekündigten Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di für die Luftsicherheitskräfte an mehreren Verkehrsflughäfen sind am Flughafen Berlin Brandenburg am kommenden Donnerstag, 1. Februar 2024, keine Abflüge möglich. Darüber hat die Flughafengesellschaft am Abend ihre Partner wie die Fluggesellschaften, Bodenverkehrsdienstleister, Sicherheitsunternehmen und ansässige Gewerbebetriebe offiziell informiert. Betroffene Fluggäste werden gebeten, sich bei ihrer Fluggesellschaft zu Umbuchungen und alternativen Reisemöglichkeiten zu informieren. Ankünfte können ebenfalls betroffen sein. Darüber entscheidet die jeweilige

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All Nippon Airways stockt Tokio (Haneda)-München auf

Die japanische All Nippon Airways beabsichtigt im Sommer 2024 ihr Deutschland-Angebot wieder hochzufahren. Mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2024 auch München wieder zweimal täglich ab Tokio-Haneda angesteuert werden. Die Frankfurt-Route hat man bereits aufgestockt, jedoch steht die bayerische Landeshauptstadt bislang nur viermal wöchentlich im Flugplan. Der Carrier hat auch angekündigt, dass man die Flüge nach Wien-Schwechat reaktivieren wird.

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Berlin: Eurowings nimmt Tunis-Flüge auf

Im Sommerflugplan 2024 wird die Lufthansa-Tochter Eurowings eine neue Route zwischen dem Flughafen Berlin-Brandenburg und Tunis bedienen. Der Erstflug ist für den 15. Juli 2024 angekündigt. Saisonal sollen die Maschinen des Typs Airbus A320 vorerst einmal wöchentlich zwischen der deutschen Bundeshauptstadt und der Hauptstadt Tunesiens verkehren. Die operative Durchführung des Hinfluges erfolgt jeweils am Verkehrstag Montag über Nacht. Die Rückfluge finden an Dienstagen statt.

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Sommer 2024: Ryanair nimmt Wien-Tirana auf

Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 wird Ryanair eine Nonstopverbindung zwischen Wien und Tirana aufnehmen. Diese soll täglich bedient werden. Der Erstflug ist für den 31. März 2024 angekündigt. Die operative Durchführung erfolgt mit Airbus A320, die von der Konzernschwester Lauda Europe betrieben werden. Ryanair tritt auf dieser Route unter anderem mit Wizz Air in den direkten Wettbewerb. Der pinkfarbene Billigflieger bedient Wien-Tirana im Sommer 2024 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag. Ein weiterer Konkurrent auf dieser Strecke ist Austrian Airlines.

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Delta nimmt Buchungen von Non-IATA-Reisebüros nicht mehr an

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta will seit 8. Jänner 2024 keine Buchungen von Reisebüros ohne IATA-Lizenz vermittelt bekommen. Diese können keine Tickets mehr über GDS-Systeme verkaufen. Der Schweizer Reise-Verband informierte die Betriebe dahingehend, dass so genannte Non-IATA-Reisebüros Delta-Tickets nur noch über Broker vermitteln können. Der U.S.-amerikanische Carrier begründet die Entscheidung damit, dass es sich um Bemühungen „betrügerische und missbräuchliche Buchungen von Delta-Tarifen sowie andere Verstöße“ einzudämmen handeln würde. Für Agenturen, die über eine IATA-Lizenz verfügen, ändert sich nicht. Non-IATA-Reisebüros sind außerhalb der USA auf Broker angewiesen oder müssen ihren Kunden alternativ Flüge anderer Airlines vermitteln. Betroffen sind weltweit gesehen sehr viele Agenturen, denn gerade im stationären Bereich verfügt die überwiegende Mehrheit – meist aus Kostengründen – über keine IATA-Zulassung.

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Tui Cruises will Mein Schiff 7 auch mit Methanol betanken

Die Reederei Tui Cruises hat mitgeteilt, dass man mit Mabanaft einen Vertrag über die Lieferung von Methanol, das aus erneuerbaren Quellen stammen soll, abgeschlossen hat. Zunächst soll der Brennstoff an deutschen Häfen bereitgestellt werden. In einer weiteren Ausbaustufe soll auch an anderen europäischen Orten die Betankung mit Methanol ermöglicht werden. Zunächst soll die „Mein Schiff 7“, die im Sommer 2024 in Dienst gestellt werden soll, diesen Brennstoff verwenden können. Perspektivisch kann man sich vorstellen weitere Kreuzfahrtschiffe von Tui Cruises und Hapag-Lloyd durch Umrüstung dafür bereit zu machen.

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Quartalszahlen: Wizz Air verdoppelt Betriebsverlust

Die Wizz Air Group hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2023 einen deutlich höheren Verlust eingeflogen als vom Management prognostiziert. Dies führt man primär darauf zurück, dass man wegen der Triebwerksprobleme zahlreiche A320neo/A321neo temporär nicht einsetzen konnte. Auch die Konflikte im Nahen Osten sollen sich nachteilig auf die Einnahmen ausgewirkt haben. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte Wizz Air die angebotene Kapazität um 20 Prozent steigern. Verglichen mit dem Corona-Jahr 2020 war das Angebot gar um 50 Prozent höher. Daraus leitet der Konzern die Eigenbehauptung ab, dass man die am schnellsten wachsende Fluggesellschaft der Welt sein soll. Das laufende Geschäftsjahr 2023 ist nicht mit dem Kalenderjahr deckungsgleich, sondern endet im März 2024. Bezüglich dem vierten Quartal zeigt man sich zuversichtlich, dass schwarze Zahlen eingeflogen werden. Auch hält Wizz Air die Prognose, dass man das Geschäftsjahr mit einem Netto-Gewinn abschließen wird, aufrecht. Verlust doppelt so hoch wie prognostiziert Im dritten Quartal der aktuellen Periode hat man einen Betriebsverlust in der Höhe von 180 Millionen Euro eingeflogen. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum lag der Fehlbetrag bei 155 Millionen Euro. Damit hat Wizz Air die Verluste nicht reduziert, sondern ausgeweitet. Zuvor ging man davon aus, dass für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2023 ein Verlust von 93 Millionen Euro ausgewiesen werden muss. Diese Summe fiel dann ungefähr doppelt so hoch aus. Dennoch hält Konzernchef Jozsef Varadi an seiner Prognose, dass schwarze Zahlen im Gesamtjahr eingeflogen werden, fest. Dies soll unter anderem mit dem sehr starken Sommergeschäft zusammenhängen. Zuletzt konnte die Wizz Air

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