Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Streikgefahr: Lufthansa im Tarifstreit mit Flugbegleitern

Hinter den Kulissen haben Lufthansa und die Flugbegleitergewerkschaft UFO über höhere Gehälter für das Kabinenpersonal verhandelt. Die Arbeitnehmervertreter fordern zumindest 15 Prozent mehr Lohn und haben die Gespräche für gescheitert erklärt. Nun schließt man einen möglichen Streikaufruf nicht mehr aus. Erst vor wenigen Tagen haben sowohl die Piloten als auch die Flugbegleiter der Kranich-Tochter Discover Airlines einen eintägigen Streik absolviert. Nun könnte die Gewerkschaft UFO auch bei der Konzernmutter sowie bei einigen operativen Tochtergesellschaften, die ebenfalls dem Konzerntarifvertrag unterliegen, zur Arbeitsniederlegung aufrufen. Die Auswirkungen wären fatal, denn vor einigen Jahren ist es in einem vergleichbaren Arbeitskampf den UFO-Gewerkschaftern gelungen den Lufthansa-Flugbetrieb über mehrere Tage hinweg lahmzulegen. Dass die Fronten verhärtet sind, machten die Arbeitnehmervertreter erst vor wenigen Tagen in einer Aussendung, die Lufthansa Cityline betroffen hat, klar. Man warf dem Management Wortbruch vor, denn versprochenes Wachstum gäbe es bei Cityline nicht, sondern dieses wäre auf die neue Konzernschwester City Airlines, die noch keine Tarifverträge hat, verlagert worden. Für die Cityline-Beschäftigten fordert man deutlich mehr Lohn. Lufthansa fordert zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf Bislang habe es zwischen UFO und dem Lufthansa-Management insgesamt 14 Verhandlungsrunden gegeben. Nun hätten die Gewerkschafter den Verhandlungstisch – vorläufig – einseitig verlassen. Aus einem vorliegenden Rundschreiben an die Mitglieder geht hervor, dass das jüngste Angebot als „unzureichend“ betrachtet worden wäre. Eigenen Angaben nach vertritt man rund 18.000 Kabinenmitarbeiter der Lufthansa Group. Für diese fordert man monatlich um 15 Prozent mehr Gehalt sowie eine Einmalzahlung in der Höhe von 3.000 Euro. Die Gewerkschafter können eventuelle Streikmaßnahmen nicht

weiterlesen »

Turkish Airlines least zehn weitere Boeing 737-Max-8

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wird die Flotte um zehn Boeing 737-Max-8, die ab 2025 ausgeliefert werden sollen, erweitern. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die das Luftfahrtunternehmen vom Lessor DAE Capital beziehen wird. Ein entsprechender Vertrag wurde kürzlich unterschrieben. Derzeit hat Turkish Airlines bereits 27 Exemplare dieses Typs im Einsatz. Es handelt sich ausnahmslos um Leasingflugzeuge, denn direkt bei Boeing hat der türkische Carrier dieses Muster bis dato nicht bestellt.

weiterlesen »

KM Malta Airlines vereinbart Codesharing mit Lufthansa Group

Mit der Lufthansa Group hat die neue Fluggesellschaft KM Malta Airlines ein bilaterales Codeshare-Abkommen unterschrieben. Dieses umfasst Swiss, Brussels Airlines, Austrian Airlines und Lufthansa. Damit wird eine Zusammenarbeit, die derzeit Air Malta mit dem Kranich-Konzern hat, auch unter der neuen Gesellschaft fortgeführt. Auf zahlreichen Routen von/nach Luqa ist dann auf Flügen der KM Malta Airlines der Code von Lufthansa-Konzernmitgliedern positioniert. Umgekehrt vermarktet der Air Malta-Nachfolger dann auch Flüge der Kranich-Gruppe unter eigenem Code. KM Malta AIrliens soll Ende März 2024 an den Start gehen.

weiterlesen »

Westbahn mit bislang finanziell erfolgreichstem Jahr

Das Jahr 2023 war für den privaten Eisenbahnbetreiber Westbahn besonders erfolgreich, denn mit 7,7 Millionen Fahrgästen hatte man so viele Passagiere wie noch nie. Auch finanziell war es ein Rekordjahr, denn man hat so viel wie noch nie verdient. Laut Mitteilung handelte es sich um das umsatzstärkste Geschäftsjahr der Rail Holding AG, der die operative Westbahn Management GmbH angehört. Die vorläufigen Zahlen für 2023 zeigen einen dreistelligen Gesamtumsatz von über 120 Millionen Euro. Dieser liegt mit einem Plus von rund 35% zum Vorjahr über den Erwartungen. „Im Vergleich zu 2022 erzielten wir einen Passagierzuwachs von rund 34%. Die Westbahn nimmt somit eine hochrelevante Rolle für die Reisenden Österreichs ein und ist heute auf der Weststrecke nicht mehr wegzudenken“, erklärt Geschäftsführer Florian Kazalek. „2023 war ein hervorragendes Jahr für die Westbahn. Wir konnten den Umsatz erhöhen, die Kosten gut managen und den Gewinn steigern. Man könnte sagen, die Westbahn ist erwachsen und schließlich auch wirtschaftlich dort angekommen, wo wir uns schon vor ein paar Jahren gesehen hätten. Unsere Ertragskraft und Liquidität ist die solide Basis für weitere Wachstumsschritte“. Das soll sich auch in einer Steigerung des Gewinns abzeichnen, dieser wird bei über 10 Millionen Euro erwartet. Exakte Zahlen werden nach den Jahresabschlussarbeiten und der Hauptversammlung veröffentlicht. „Die positive Entwicklung ermöglicht uns den weiteren Ausbau unseres nachhaltigen Mobilitätsangebots. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass wirtschaftlich erfolgreicher Personenverkehr auf der Schiene in Österreich aus eigener Kraft möglich ist – mit dem richtigen Produkt und einem erstklassigen Qualitätsversprechen. Das verdanken wir unseren Mitarbeitenden. Sie

weiterlesen »

Global Airlines geht erst später an den Start

Das Airbus-A380-Startup Global Airlines hat mitgeteilt, dass man den ursprünglich angekündigten Erstflugtermin nicht einhalten kann. Man will nun zu einem nicht näher bezeichneten Zeitpunkt im zweiten Halbjahr 2024 starten. Zunächst sollen Charterflüge durchgeführt werden und erst später will man ins Langstrecken-Liniengeschäft einsteigen, so das Unternehmen. Als Ursache für die Verzögerung gibt man an, dass es auf der Lieferkette zahlreiche Probleme geben würde. Bislang hat sich der Carrier einen ehemaligen Singapore-Airlines-A380, der derzeit als 9H-MIP registriert ist und in Tarbes eingelagert ist. Vor einiger Zeit behauptete Global Airlines, dass man drei weitere Einheiten organisiert habe, jedoch wurden diese bislang nicht identifiziert.

weiterlesen »

„No Limits“: Neue Holiday-On-Ice-Show für Wien angekündigt

Im Zeitraum von 16. bis 26. Jänner 2025 wird in der Wiener Stadthalle unter dem Namen „No Limits“ eine neue Show von „Holiday on Ice“ stattfinden. Sie dreht sich um einen Jungen und die Welt, in der er lebt. Von klein auf musste er für sich selbst sorgen. Er lebte in seinem Wohnmobil und begann, von Stadt zu Stadt zu reisen. Jahrelang, nur um schließlich festzustellen, dass er nirgendwo mehr hingehen konnte – außer in das Spiel No Limits. „In der neuen Show betreten wir Clubs, entspannen am Venice Beach und reiten auf einem Surfbrett in den Wilden Westen, wo es im Saloon eine wilde Schlägerei gibt. Wir sehen gefrorenes Eis, Schneebälle und beobachten Eiskrieger, die sich zu einer dramatischen Schachpartie niederlassen, bevor wir das Kolosseum in Rom besuchen, wo Gladiatoren rasanten Streitwagen Platz machen. Denn es gilt, das Golden Level zu erreichen, und Flynn hat eine ultimative Herausforderin“, heißt es in einer Aussendung. Der Verkauf von Eintrittskarten wurde bereits aufgenommen.

weiterlesen »

Auch nach München, Stuttgart und Frankfurt: Wizz Air legt Fußball-EM-Sonderflüge auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air legt anlässlich der Fußball-Europameisterschaft, die in diesem Jahr in Deutschland stattfinden wird, einige Sonderflüge auf. Dabei nimmt man auch Kurs auf Airports wie Frankfurt am Main, Stuttgart und München. Diese Flughäfen hat man ansonsten nicht im Streckennetz. Ab dem Flughafen Wien-Schwechat wird Wizz Air Sonderflüge nach Berlin-Brandenburg und Dortmund auflegen. Die zuletzt genannte Destination hatte man einige Zeit regulär im Streckennetz, jedoch im Konkurrenzkampf mit Ryanair aufgegeben. Zwischenzeitlich bedient auch der Mitbewerber diese Route nicht mehr. Die ab Wien-Schwechat angebotenen Sonderflüge lauten wie folgt: Routen Datum Preise Wien – Dortmund 17. Juni 2024, 12:00 Uhr EUR 159 Dortmund – Wien 18. Juni 2024, 08:15 Uhr EUR 159 Wien – Berlin 21. Juni 2024, 06:25 Uhr  EUR 159 Berlin – Wien 22. Juni 2024, 8:20 Uhr  EUR 159 Wien – Berlin 25. Juni 2024, 06:00 Uhr  EUR 159 Berlin – Wien 26. Juni 2024, 08:00 Uhr  EUR 159 Auch München, Stuttgart, Leipzig und Frankfurt am Main werden angeflogen Ab anderen europäischen Staaten legt Wizz Air während der Fußball-Europameisterschaft ebenfalls Sonderflüge nach Deutschland auf. Ab Bukarest (Otopeni) bietet man temporär die Ziele Frankfurt am Main und München an. Von Cluj aus geht es ebenfalls zu diesen beiden Airports, die kein Bestandteil des regulären Wizz-Air-Streckennetztes sind. Ab London-Luton legt Wizz Air UK Sonderflüge nach Frankfurt, Köln/Bonn und Dortmund auf. Leipzig/Halle wird man mit Sonderflügen aus Mailand (Malpensa) und Rom (Fiumicino) versorgen. Ab Malpensa gibt es auch Fußball-Fan-Flüge nach Dortmund. Auf Stuttgart-Echterdingen, das man regulär nicht im Streckennetz hat, nimmt

weiterlesen »

Ryanair schielt auf United-Airlines-B737-Max-10-Order

Die Billigfluggesellschaft Ryanair schielt auf Maschinen des Typs Boeing 737-Max-10, die United Airlines möglicherweise nicht mehr haben möchte. Der Carrier hat den U.S.-amerikanischen Hersteller darüber informiert, dass man diese kaufen würde, sofern der Preis stimmt. Im Nachgang des Vorfalls, der sich Anfang Jänner 2024 mit einer Boeing 737-Max-9 von Alaska Airlines ereignet hat, will United Airlines vorerst ohne Max-10 auskommen. Die Order steht akut auf der Kippe, wobei noch nicht offiziell storniert wurde. Man verhandelt mit dem Konkurrenten Airbus über eine mögliche Aufstockung einer bestehenden A321neo-Bestellung. Nun kommt Ryanair ins Spiel: Der irische Billigflieger hat seinem Haus- und Hoflieferanten Boeing angeboten, dass man die Maschinen des Typs Max-10 kaufen würde, sofern sie United Airlines nicht haben möchte und man sich hinsichtlich dem Preis einig werden sollten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

weiterlesen »

Jahreszahlen: Frankfurt-Hahn mit 1,7 Millionen Fluggästen

Im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 hatte der Flughafen Frankfurt-Hahn rund 1,7 Millionen Fluggäste. Damit konnte man sich gegenüber der Vorperiode um rund 21 Prozent steigern. Der Airport hatte eine schwere Zeit hinter sich, denn im Zuge des Kollapses der chinesischen HNA Group musste man ebenfalls Insolvenz anmelden. Der anschließende Käufer zahlte den Kaufpreis nicht, so dass der Insolvenzverwalter die Verwertung neu ausschreiben musste. Seit Frühjahr 2023 befindet sich dieser Regionalflughafen im Eigentum und Betrieb der Triwo-Firmengruppe. Laut Mitteilung waren im Vorjahr die Destinationen Palma de Mallorca, Malaga, Tirana, Dublin und Skopje besonders stark gefragt. Für das laufende Jahr 2024 gibt sich die Geschäftsleitung zuversichtlich und rechnet mit Wachstum.

weiterlesen »

Air Montenegro stockt Tivat-Brno auf

Im Sommerflugplan 2024 wird Air Montenegro temporär häufiger zwischen Tivat und Brno fliegen. Zeitlich befristet stockt der Carrier die Route, die man ansonsten zweimal wöchentlich bedient, um einen Umlauf pro Woche auf. Somit wird man temporär drei Rotationen pro Woche anbieten. Laut Reservierungssystem des Carriers gilt die Aufstockung für den Zeitraum zwischen 12. Juni und 21. September 2024.

weiterlesen »