Jan Gruber

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Jan Gruber

Norwegian rechnet mit höherem Jahresgewinn

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle performte im Vorjahr wesentlich besser als von der Geschäftsleitung ursprünglich prognostiziert. Man rechnet damit, dass man für das Geschäftsjahr 2023 einen Gewinn in der Höhe von umgerechnet 190 Millionen Euro ausweisen kann. Dies wäre insbesondere darauf zurückzuführen, dass man im November und Dezember 2023 erheblich mehr Flugtickets als erwartet absetzen konnte. Auch habe man Entschädigungszahlungen im Bereich von verspäteten Auslieferungen von Maschinen erhalten und den Rechtsstreit mit der ehemaligen Tochtergesellschaft Bank Norwegian beilegen können. Gesunkene Kerosinpreise und günstige Entwicklungen von Wechselkursen haben das Management dazu veranlasst die Gewinnprognose anzuheben.

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Stadt München bietet Lufthansa Flughafenanteile zum Kauf an

Die Stadt München denkt darüber nach ihre Beteiligung am Flughafen München zu reduzieren. Den Verkaufserlös will man für die Errichtung einer neuen U-Bahn-Linie im Stadtgebiet verwenden. Im Stadtrat haben sich CSU und die Freien Wähler für diese Vorgehensweise ausgesprochen. Derzeit hält die Landeshauptstadt von Bayern 23 Prozent. Der Freistaat hält 51 Prozent und die übrigen Anteile befinden sich in den Händen der Bundesrepublik Deutschland. Den beiden Parteien schwebt vor, dass 18 Prozent verkauft werden könnten. „Die Anteile werden zuerst dem Freistaat Bayern und der Bundesrepublik Deutschland sowie der Lufthansa AG zum Kauf angeboten. Falls diese nicht kaufen wollen, werden die Anteile am freien Markt verkauft“, heißt es in einer Erklärung.

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SAS Group will Chapter-11-Verfahren möglichst bald verlassen

Die SAS Group geht davon aus, dass man das Chapter-11-Verfahren, in dem man sich in den Vereinigten Staaten von Amerika befindet, noch im Laufe des ersten Halbjahres 2024 verlassen kann. Dies führt man unter anderem darauf zurück, dass eine Investitionsvereinbarung mit einem Konsortium, dem unter anderem Air France-KLM, Lind Invest, Castlelake und Dänemark angehören, geschlossen werden konnte. Weiters prognostiziert man für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz in der Höhe von etwa 4,23 Milliarden Euro.

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Air Serbia erhöht die Frequenzen auf Russland-Strecken

Die Fluggesellschaft Air Serbia beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 den Verkehr zwischen Belgrad und Zielen in der Russischen Föderation weiter zu erhöhen. In dieser Woche wurde ein Update in das Reservierungssystem eingepflegt. Aus diesem geht hervor, dass die Hauptstadt Moskau künftig 19 Mal wöchentlich mit Belgrad verbunden sein wird. Auch nach Sankt Petersburg fliegt man bald häufiger: Der Carrier plant von drei auf fünf Umläufe pro Woche aufzustocken. Kasan soll dreimal wöchentlich angesteuert werden.

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Ryanair schielt auf Slots in Rom-Fiumicino

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hofft, dass man aufgrund der von Lufthansa beabsichtigten Übernahme von Ita Airways mehr Start- und Landerechte am Flughafen Rom-Fiumicino erlangen kann. Konzernchef Michael O’Leary sagte während einer Pressekonferenz auch, dass die von ihm geleitete Firmengruppe an Slots in Mailand-Linate „eher weniger interessiert“ ist. Momentan hat man diesen Airport nicht im Streckennetz. Vor einiger Zeit hat man Start- und Landerechte in Linate erlangt, jedoch dann wieder zurückgegeben. In dieser Region steuert Ryanair die Flughäfen Bergamo und Malpensa an. In Rom ist man sowohl in Ciampino als auch in Fiumicino präsent.

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Lufthansa: Der ewige Konkurrenzkampf zwischen Frankfurt und München

Der Flughafen München und ihr größter Kunde, Lufthansa, haben sich einen öffentlichen Streit darüber geliefert, ob denn der Airport hinsichtlich Innovationen und Gewinnung neuer Mitarbeiter hinterherhinkt oder nicht. Der Kranich wirft dem Betreiber von Deutschlands zweitgrößtem Airport vor, dass man angeblich nicht ausreichende Bemühungen unternehmen würde, um Personalengpässe zu beseitigen. Die Rekrutierung neuer Mitarbeiter ginge nur langsam voran. Als Gegenbeispiel verweist Lufthansa-Manager Karl Brandes auf den von Fraport betriebenen Airport in Frankfurt am Main. Auch habe der Flughafen München aus der Sicht von Lufthansa so einiges an Modernisierungsbedarf. Es würde in den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung und Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Abfertigung von Verkehrsflugzeugen mangeln. Brandes sagte gegenüber der DPA auch, dass dies dazu führen würde, dass der Kranich-Konzern in München nicht so rasch wachsen könne wie man es sich wünsche. Flughafen München zeigt sich verwundert Die Vorwürfe will der zweitgrößte Airport Deutschlands nicht unkommentiert auf sich sitzen lassen. Besonders scharf wirft man in einer Aussendung den Vorwurf, dass man in den Bereichen Innovation und Einstellung neuer Mitarbeiter hinterherhinken würde, zurück. Man verweist auch darauf, dass man in beiden Bereichen eng und partnerschaftlich mit Lufthansa zusammenarbeiten würde. Allein im Jahr 2023 habe man direkt beim Airport und bei der Tochter Aeroground, die für die Abfertigung zuständig ist, rund 1.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Damit liege man über den ursprünglichen Planungen, so der Flughafen München. Auch erklärt der Airport, dass man mit Lufthansa schon vor einem Jahr eine Absichtserklärung unterschrieben habe, die Deutschlands zweitgrößten Flughafen in ein intermodales Verkehrsdrehkreuz verwandeln soll. Dies

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Defekter Reifen: Airbus A330-900 von Sunclass in Varna gestrandet

Am 22. Jänner 2024 sollte der von Sunclass Airlines betriebene Airbus A330-900 mit der Registrierung OY-VKP im bulgarischen Varna lediglich einen Tankstopp einlegen. Allerdings bleib es dabei nicht, denn die Piloten stellten einen Defekt am Fahrwerk fest. Die Maschine befand sich unter der Flugnummer DK2577 auf dem Weg von Phuket nach Stockholm-Arlanda. In Varna ist planmäßig ein Tankstopp vorgesehen. Vor dem Weiterflug haben die Piloten einen Rundgang gemacht und festgestellt, dass eines der Räder defekt ist. Aus Kopenhagen musste ein Ersatzteil eingeflogen werden. Für die 384 Passagiere hatte dies unangenehme Konsequenzen, denn der Weiterflug verzögerte sich. Erst am Abend des 23. Jänner 2024 konnte der Langstreckenjet ab Varna in Richtung Stockholm-Arlanda abheben. Die betroffenen Fluggäste wurden in umliegenden Hotels untergebracht.

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Ehemaliger Qatar-Chairman zu 20 Jahren Haft verurteilt

Ein ehemaliger Finanzminister von Katar und vormaliger Chairman von Qatar Airways wurde zu einer 20-jährigen Haftstrafe verurteilt. Dem Politiker wird Geldwäsche im Ausmaß von umgerechnet etwa 5,6 Milliarden U.S.-Dollar vorgeworfen. Ali Sharif Al-Emadi wurde im Jahr 2013 zum Finanzminister des Wüstenstaats bestellt und fungierte gleichzeitig als Chairman von Qatar Airways. Dem einstigen Regierungsmitglied wird vorgeworfen, dass dieser dubiose Geschäfte vorgenommen habe. Bestechung, Amtsmissbrauch, zweckwidrige Verwendung öffentlicher Gelder und Geldwäsche lauten laut Reuters die Vorwürfe. Nebst der Haftstrafe fasste er auch eine Geldstrafe in der Höhe von 16,8 Milliarden U.S.-Dollar aus. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig, denn lokalen Medienbericht nach soll der ehemalige Politiker das Rechtsmittel der Berufung eingelegt haben. Er soll sich angeblich weiterhin in Untersuchungshaft befinden.

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Insolvenzverfahren: Gericht gewährt Air Belgium viermonatigen Aufschub

Die Fluggesellschaft Air Belgium hat seitens des zuständigen Gerichts einen Aufschub von vier Monaten bekommen, um mit den Gläubigern eine Einigung zu erzielen. Dies berichten belgische Medien unter Berufung auf ein internes Mitarbeiter-Rundschreiben. Eigentlich wäre die Frist am 22. Jänner 2024 abgelaufen. Das Unternehmen befindet sich in einem gerichtlichen Sanierungsverfahren. Die Passagierflüge auf eigene Rechnung hat man bereits vor einiger Zeit aufgegeben. Rund 11.000 Fluggäste, die Ansprüche auf Rückerstattung ihrer bereits bezahlten Tickets haben, sind betroffen. Air Belgium wurde seitens des Gerichts eine verlängerte Frist bis inklusive 13. Mai 2024 eingeräumt. Bis dahin muss das Unternehmen einen mit den Gläubigern abgestimmten Sanierungsplan vorlegen. Im internen Rundschreiben, aus dem belgische Medien zitieren, ist unter anderem zu lesen, dass die Verhandlungen angeblich gut voranschreiten sollen. Einige Vereinbarungen hätten dazu geführt, dass der Schuldenstand um etwa drei Millionen Euro gesunken wäre.

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Gimpo: Asiana Airlines muss Passagiere auf die Waage bitten

Aufgrund regulatorischer Vorgaben muss die Fluggesellschaft Asiana Airlines derzeit Passagiere, die den südkoreanischen Flughafen Gimpo nutzen, auf die Waage bitten. Die Zivilluftfahrtbehörde verlangt von den Carriern, dass die Durchschnittsgewichtige, die von Piloten für Berechnungen herangezogen werden, regelmäßig auf Praxistauglichkeit überprüft werden. Derzeit ist Asiana Airlines an der Reihe, denn noch bis zum 31. Jänner 2024 müssen abfliegende Personen ab Gimpo samt ihrem Handgepäck auf die Waage. Das Unternehmen betont, dass die Werte anonym aufgezeichnet werden.

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