Jan Gruber

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Jan Gruber

Avia Solutions Group übernimmt australische Skytrans

Künftig wird die Avia Solutions Group auch auf dem australischen Kontinent über einen Flugbetrieb verfügen, denn man hat die Übernahme des Luftfahrtunternehmens Skytrans bekanntgegeben. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen soll die Transaktion bereits im März 2024 abgeschlossen werden. Die Firmengruppe erhofft sich durch die Akquisition einen verbesserten Zugang zum australischen Markt. Skytrans ist auf Fracht- und Passagierflüge, die zumeist im Auftrag anderer Carrier durchgeführt werden, spezialisiert.

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Stadt Klagenfurt will einen Teil der Tuifly-Rückzahlung einfordern

Unter den Gesellschaftern des Klagenfurter Flughafens scheint in Sachen Rückzahlung von Marketingzuschüssen, die einst an Tuifly und Ryanair gewährt wurden, noch so einiges an Gesprächsbedarf zu bestehen. Die Stadt Klagenfurt will ihr Stück vom Kuchen abhaben. In der jüngsten Sitzung des Stadtsenats hatte auch Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Airports, Fragen zu beantworten. Der Manager gab den Politikern darüber Auskunft wie das Geschäftsjahr 2023 verlaufen ist und welche Prognosen er für das laufende Jahr 2024 hat. Zuletzt konnte der Klagenfurter Flughafen etwa 153.000 Passagiere verzeichnen. Wildt erklärte gegenüber dem Stadtsenat auch welche Investitionen kurz-, mittel- und langfristig notwendig sind. Im Zuge der Aussprache wurde dann auch über die Rückzahlung der in der Vergangenheit an Tuifly und Ryanair gewährten Marketingzuschüsse gesprochen. Diese wurden von der EU-Kommission für illegal erklärt. Die Rückzahlung wurde angeordnet. Nachdem beide Fluggesellschaften über Jahre hinweg juristische Mittel eingelegt hatten, die letztlich erfolglos waren, da der Europäische Gerichtshof die Sichtweise der EU-Kommission bestätigt hat, muss das Geld zurückfließen. Lediglich im Fall Air Berlin, die Tuifly in Klagenfurt nachgefolgt ist, dürfte es wegen dem Insolvenzverfahren doch sehr unwahrscheinlich sein, dass jemals auch nur ein Cent nach Kärnten zurückfließt. Wem aber die rund 12,4 Millionen Euro tatsächlich zustehen, scheint den Verantwortlichen nicht so ganz klar zu sein. Das Land Kärnten pocht darauf, dass es sich um Landesmittel handeln würde und daher nur und ausschließlich das Land Kärnten Anspruch darauf hätte. Die Flughafengesellschaft sieht das anders, denn man will zumindest einen Teil der Millionen Euro haben. Auch die Stadt Klagenfurt erhebt Anspruch

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London-Southend: Investor stellt millionenschweren Kredit fällig

Der Flughafen London-Southend ist damit konfrontiert, dass die U.S.-amerikanische Carlyle Group die Rückzahlung eines Darlehens in der Höhe von rund 247 Millionen U.S.-Dollar einfordert. Bereits im September 2023 wurde ein Gerichtsverfahren eingeleitet und nun soll bis zum 16. Feber 2024 bezahlt werden. Es geht um ein Wandeldarlehen, das im Jahr 2021 an den Southend-Eigentümer Esken gewährt wurde. Die kreditgewährende Private-Equity-Firma aus den USA wirft vor, dass gegen Klauseln des Darlehensvertrages verstoßen wurde. Aus diesem Grund hat man bereits im September 2023 rechtliche Schritte eingeleitet und fordert die Rückzahlung des Kredits. Eigentlich wäre das Darlehen erst im August 2024 zur Rückzahlung fällig gewesen. Allerdings fordert man nun, dass das Geld zuzüglich Zinsen bereits am 16. Feber 2024 auf einem Konto der Carlyle Group einlangt. Das stellt für Esken, dem Betreiber des Flughafens London-Southend, ein erhebliches Problem dar. Die Investoren wurden in einer Pflichtmitteilung vor erheblich negativen Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb gewarnt. Dies hatte zur Folge, dass der Aktienkurs kurzfristig stark nachgegeben hat. Der Konzern erklärte, dass man sich mit juristischen Mitteln gegen die Rückforderung wehrt und dass es bezüglich diesem Darlehen, das vertraglich vereinbart auch in eine Kapitalbeteiligung umgewandelt werden kann, keinen Zahlungsverzug gegeben habe. Auch würde der Cashflow des Flughafens London-Southend den Erwartungen der Geschäftsleitung entsprechen. Von der Pandemie besonders hart getroffen Der Airport, der sich nahe der britischen Stadt Southend-on-Sea befindet, wurde von der Corona-Pandemie wesentlich härter getroffen als die anderen Airports, die der Hauptstadt London zugeordnet sind. Der Flugverkehr erholt sich nur sehr schleppend, denn viele Verbindungen, die

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Air India: Erster A350 ist im kommerziellen Flugdienst

Am Montag, den 22. Jänner 2024 hat Air India ihren ersten Airbus A350 in den kommerziellen Liniendienst gestellt. Das Langstreckenflugzeug führte zunächst einen Inlandsflug durch. Unter der Flugnummer AI589 war der Airbus A350 mit der Registrierung VT-JRA zunächst zwischen Bengaluru und Mumbai unterwegs. Es handelt sich um den ersten kommerziellen A350-Flug, der von Air India durchgeführt wurde. Zunächst will man mit dem Muster im Inland fliege, um möglichst viele Piloten schulen zu können. Schon bald soll das Flugzeug auf internationale Langstrecken geschickt werden.

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Schulungen: Austrian Airlines reduziert den Langstrecken-Flugplan

Im Sommerflugplan 2024 wird Austrian Airlines einige Langstrecken zumindest temporär seltener bedienen. Unternehmensangaben nach ist die Ursache dafür, dass wegen der geplanten Flottenerweiterung Schulungen der Crews vorgenommen werden. Auf der Strecke zwischen Wien und Chicago (O’Hare) kommt es per 3. Juli 2024 zur Reduktion auf sechs wöchentliche Flüge. Los Angeles wird zwischen 1. Mai und 13. Juni 2024 viermal pro Woche bedient und zwischen 15. Juni und 13. Oktober 2024 sechsmal wöchentlich. Montreal wird ab 4. Juli 2024 auf sechs Umläufe pro Woche gekürzt. Auf der Newark-Strecke kommt zwischen 31. März 2024 und 30. Juni 2024 der kleinere Maschinentyp Boeing 767-300ER anstatt der sonst üblichen Boeing 777-200 zum Einsatz. Auf der New-York-JFK-Route fliegt man mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 bis zunächst 14. Juni 2024 mit Boeing 777. Per 15. Juni 2024 wird wieder auf B767-300ER gewechselt und auf sechs Rotationen pro Woche reduziert. Nach Shanghai geht es zwischen 31. März und 1. Mai 2024 zunächst zweimal wöchentlich. Bis 15. Juni 2024 soll dann viermal wöchentlich geflogen werden. Ab 14. Juni 2024 sind sechs Umläufe pro Woche geplant. Tokio Narita wird zwischen 30. April und 30 Mai 2024 auf drei Rotationen wöchentlich zurückgefahren. Ab 1. Juni bis 14. Juni 2024 werden vier Umläufe pro Woche angeboten. Über die Flugplanänderungen auf der Austrian-Airlines-Langstrecke berichtete zunächst das Portal Aeroroutes.com. Die Fluggesellschaft bestätigte die Richtigkeit der Daten gegenüber Aviation.Direct und erklärte ergänzend: „Aufgrund von Schulungen für unsere Crew im Zuge der diesjährigen Flottenerweiterung kommt es gelegentlich zu Programmanpassungen“.

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Sommer 2024: Lufthansa stockt Paderborn-München auf

Mit Wirksamkeit zum 2. April 2024 wird Lufthansa Paderborn und München häufiger miteinander verbinden. Geplant ist, dass künftig wieder drei tägliche Umläufe zwischen den beiden Städten angeboten werden soll. Laut Flughafen Paderborn soll die Entscheidung des Kranich-Konzerns auch an der hohen Auslastung, die auf dieser Route erzielt werden kann, liegen. „Wir freuen uns sehr, dass unser langjähriger Partner Lufthansa die Zusammenarbeit mit unserem Flughafen weiter ausbaut. Die Verbindung nach München gehört zu den zentralen Angeboten an unserem Airport, da sie vor allem auch für die starke mittelständische Wirtschaft in unserer Region von großer Bedeutung ist. Jetzt wird München als Point-to-point-Ziel und auch für das Umsteigen zu weiter entfernten Destinationen in Europa, Amerika und Asien noch interessanter“, betont Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser. Die drei Umläufe bieten einige Möglichkeiten für Geschäftsreisende, aber auch für Passagiere mit privatem Hintergrund. So gibt es neben der Verbindung am Vormittag (Abflug: 6.05 Uhr) und am Nachmittag (16.40 Uhr) nun auch eine Maschine, die am späten Vormittag (9.25 Uhr) von Paderborn/Lippstadt nach München abhebt.

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Geruch nach Farbe: Swiss-A220 absolviert Sicherheitslandung in Dresden

Am Abend des 21. Jänner 2024 musste die Fluggesellschaft Swiss eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Dresden vornehmen. Dieser hatte einen vorsorglichen Einsatz der Feuerwehr zur Folge. Die Besatzung des Airbus A220 meldete über Funk Luftnotlage, denn im Cockpit wurde eine Geruchsentwicklung von frischer Farbe samt Dampf wahrgenommen. Ausdrücklich habe es sich nicht um Rauch gehandelt. Aus Sicherheitsgründen wurde dies der Flugsicherung gemeldet. Der Mittelstreckenjet konnte erfolgreich auf dem sächsischen Airport landen. Vorsorglich wurde die Feuerwehr bereitgestellt, jedoch wurden die Dienstleistungen dieser dann nicht benötigt. Swiss will nun untersuchen was die merkwürdige Geruchsbelastung verursacht hat. Nähere Einzelheiten will bzw. kann der Carrier noch nicht mitteilen, da die Erkenntnisse der technischen Überprüfung sorgfältig ausgewertet werden müssen.

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Emirates fliegt auch im Sommer 2024 mit Airbus A380 nach Wien

Auch im Sommerflugplan 2024 wird Golfcarrier Emirates Airlines den Maschinentyp Airbus A380 regelmäßig zwischen Dubai und Wien-Schwechat einsetzen. Kürzlich wurde bekannt, dass der Carrier ab 21. Feber 2024 die Superjumbos wieder auf dieser Route einsetzen wird. Vorerst waren die Planungen bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2023/24 befristet. Nun gab der Carrier bekannt, dass auch im Sommerflugplan 2024 dieses Muster Stammgast auf dem Flughafen Wien-Schwechat sein wird. Damit wird Emirates Airline die einzige Fluggesellschaft sein, die den größten Airport Österreichs mit Airbus A380 ansteuert. „Aufgrund der großen Nachfrage ab Wien und dem überwältigenden Interesse am A380 wird Emirates den ikonischen Airbus auch im Sommerflugplan regulär auf der Stecke Dubai-Wien-Dubai einsetzen und Emirates-Reisenden damit ein in Österreich einzigartiges Flugerlebnis bieten. Nach seinem ersten Abflug von österreichischem Boden im Jahr 2016 und einer vorübergehenden Pause während der Covid-Herausforderungen, markiert die Rückkehr des A380 ein besonderes Highlight im Emirates-Jubiläumsjahr 2024“, so Emirates Airline in einer Erklärung.

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Flughafen Salzburg mit neuem Spielbereich für Kinder

In Kooperation mit Teekanne wurde am Salzburger Flughafen ein neuer Indoor-Spielplatz für Kinder eröffnet. Dieser befindet sich zwischen den Gastroangeboten Relay Shop, So Coffee und der Bäckerei Resch & Frisch sowie dem Reisebüro Reisewelt. Die Idee entstand in der Abteilung Property & Real Estate Management, die für die optimale Nutzung der Flächen am Flughafen verantwortlich zeichnet. Die Spielfläche stellt insbesondere für Eltern, die mit Kindern reisen oder den Flughafen besuchen, um zB Gäste abzuholen, einen echten Mehrwert dar. Zwei Spielgeräte in Form eines Jumbos und eines Helikopters bieten Spaß und Unterhaltung für die Kleinsten. Begleitpersonen können es sich inzwischen auf den sechs Flugzeugsitzen, die in der Kids Area aufgestellt wurden, gemütlich machen. „Ein Flughafen ist ein eigener kleiner Kosmos und ein lebendiger Marktplatz. Der Kunde braucht Gastronomie- und Retailangebote ebenso wie Plätze, die zum Verweilen einladen. Dafür sorgen die Gastroeinheiten auf der Dachterassenebene, im ersten Stock und im Abflugbereich ebenso wie die Angebote in der Ladenzeile im Erdgeschoss. Die Kids Area ist ein weiterer Baustein im Flächennutzungskonzept, das zu einem optimierten Kundenerlebnis beitragen soll“, so Wolfgang Mittermayr, Head of Property & Real Estate Management.

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ÖPNV: Burgenland und Niederösterreich wollen ihre eigene Suppe kochen

In den österreichischen Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland befindet sich der öffentliche Personennahverkehr seit vielen Jahren in einer Transformationsphase. Der eigenwirtschaftliche Verkehr von Unternehmern wird zunehmend durch von der öffentlichen Hand bestellten Verkehren ersetzt. Über viele Jahre hinweg gab es gar zwei Verkehrsorganisationen: Der Verkehrsverbund Ostregion, in dem hauptsächlich Wien und die Eisenbahnverkehre organisiert waren sowie der konkurrierende Verkehrsverbund Niederösterreich-Burgenland, in dem hauptsächlich Buslinien angesiedelt waren. Es kam zu vielen Überlappungen und über Jahre hinweg dazu, dass Tickets gegenseitig nur unter bestimmten Bedingungen anerkannt wurden. Für die Fahrgäste waren unterschiedliche Tarife verwirrend. Der VVNB wurde im Juli 2016 in den VOR integriert und damit ausgelöst. Seither gibt es nur noch den Verkehrsverbund Ostregion, dessen Gesellschafter die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland sind. Eigenwirtschaftlicher Betrieb versus Bestellerprinzip Es gab aber sehr große Unterschiede: Während der VVNB ein Unternehmerverbund war, galt im VOR seit jeher das Bestellerprinzip. Konkret bedeutet das, dass im nicht mehr existierenden Verbund die Busunternehmer mit ihren eigenen Linienkonzessionen auf eigene Rechnung gefahren sind. Zuschüsse gab es auf Antrag von den jeweiligen Bundesländern und Umstiege auf Busse anderer Verbundmitglieder waren möglich, denn die ausgestellten Fahrkarten wurden untereinander anerkannt. Im Verkehrsverbund Ostregion wird der Betrieb der Linien öffentlich ausgeschrieben und der Bestbieter erhält den Zuschlag. Die Integration des VVNB und den VOR hatte für die Busunternehmer erhebliche Konsequenzen. Die Kraftfahrlinienkonzessionen wurden mit dem jeweiligen Ablauf der Genehmigung nicht mehr verlängert. Vielmehr hat der Verkehrsverbund Ostregion den Betrieb neu ausgeschrieben. So kam es in manchen Regionen dazu, dass der bisherige Unternehmer

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