Jan Gruber

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Jan Gruber

Bahnstreik: Westbahn nimmt DB/ÖBB-Passagiere von/nach Deutschland mit

Die österreichische Bahngesellschaft Westbahn bietet Passagieren, die vom Bahnstreik, zu dem die Gewerkschaft GDL aufgerufen hat, eine unkomplizierte Ersatzbeförderung an. Das Unternehmen betont, dass man vom Streik nicht betroffen ist und daher planmäßig fahren wird. Zwischen 24. Jänner und 29. Jänner 2024 ruft die Gewerkschaft GDL die Lokführer der Deutschen Bahn AG zum Streik auf. Dies hat zur Folge, dass zahlreiche Verbindungen – auch im grenzüberschreitenden Verkehr – ausfallen werden. Die Westbahn-Zügevon und nach München und Rosenheim sowie über das Deutsche Eck nach Tirol und Vorarlberg werden planmäßig fahren. „Die Westbahn bietet eine unbürokratische Lösung für Reisende, die von den Einschränkungen bei der Deutschen Bahn betroffen sind. Gegen Vorlage eines gültigen DB/ÖBB-Tickets für Fernverkehrszüge können Fahrgäste kostenfrei zwischen München Hauptbahnhof und Salzburg Hauptbahnhof mitfahren. Das Deutschland- und das Bayern-Ticket sind davon ausgenommen. Reisende können für einen Aufpreis von € 50,- in den Zügen der Westbahn bis/ab Wien Westbahnhof mitfahren (bzw. € 25,- bis/ab Linz). Zwischen München und Wien Westbahnhof fahren täglich 5 Züge pro Richtung“, teilte der private Eisenbahnbetreiber mit. Folgende Deutschland-Verbindungen werden angeboten: München Hauptbahnhof – Wien Westbahnhof: Wien Westbahnhof – München Hauptbahnhof:

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Auf Ryanair-Flug: Acht Betrunkene randalierten

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hatte am 19. Jänner 2024 gleich acht „unruly PAX“ an Bord eines Linienfluges, der von London-Luton nach Lanzarote führte. Eine außerplanmäßige Zwischenlandung in Faro war notwendig, um die Störenfriede von Board nehmen zu lassen. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-EFE war unter der Flugnummer FR3511 auf dem Weg nach Lanzaraote. Acht Passagiere haben sich dermaßen daneben benommen, dass der Kapitän entschieden hat, dass aus Sicherheitsgründen eine Zwischenlandung in Faro eingelegt werden muss. Dort betrat die portugiesische Polizei den Mittelstreckenjet und verhaftete die Störenfriede. Dem Vernehmen nach sollen diese betrunken gewesen sein und unter anderem Anweisungen der Besatzung missachtet haben, herumgebrüllt haben und gegen zumindest eine Tür der Boeing 737-800 geschlagen haben. Auch die Festnahme soll nicht ohne Zwischenfall erfolgt sein, denn eine männliche Person habe Widerstand geleistet, so dass die Exekutive zu härteren Maßnahmen greifen musste. Der Flug nach Lanzarote konnte nach etwa einer halben Stunde – ohne die acht Störenfriede – fortgesetzt werden.

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Finanzielle Zuschüsse gefordert: AUA-Strecke Innsbruck-Wien könnte ausgedünnt werden

Einst war die Flugverbindung Innsbruck-Wien eine besonders profitable Strecke im Netz von Austrian Airlines und zuvor Tyrolean Airways. Gleich mehrere Mitbewerber, die Konkurrenz machen wollten, wurden erfolgreich verdrängt. In der jüngeren Vergangenheit haben sich unter anderem Air Alps, SkyEurope und Niki auf der innerösterreichischen Route versucht. Für die Passagiere war die jeweils kurze Wettbewerbssituation durchaus von Vorteil, denn die Preise sind rasch in den Keller gesunken. Austrian Airlines hat sich jeweils auf einen Preiskampf eingelassen und zwar so lange bis die Konkurrenz die Lust verloren hat. Niki Lauda begründete damals die Aufgabe der Innsbruck-Strecke mit mangelnder Wirtschaftlichkeit und warf der AUA Preisdumping vor. Kaum war der letzte Herausforderer weg, stiegen die Preise wieder spürbar. Fliegen zwischen Innsbruck und Wien ist nicht gerade günstig. Doch es gibt auch Verteidiger der hohen Ticketpreise, denn beispielsweise sagte Flughafendirektor Marco Pernetta mal, dass es gar nicht gewollt wäre, dass man preislich mit der Bahn in den Wettbewerb tritt. Fliegen ist eben das Premium-Produkt und das hat seinen Preis. Abgesehen von Umsteigern ist allgemein bekannt, dass im Point-to-Point-Verkehr hauptsächlich Politiker und Geschäftsreisende an Bord sind. Weniger Geschäftsreisende an Bord Die Zeiten, in denen Firmen regelrecht egal war wie hoch die Reisekosten ihrer Mitarbeiter sind und wie häufig diese unterwegs sind, sind spätestens seit dem Beginn der Corona-Pandemie vorbei. Viele Unternehmen haben entdeckt, dass es nicht notwendig ist, dass Verkäufer und/oder das mittlere Management für jeden Kundentermin persönlich erscheinen müssen. Vieles lässt sich auch per E-Mail, telefonisch oder über Zoom und Co erledigen und billiger ist

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ANA plant Wien-Comeback für August 2024

Die japanische All Nippon Airways beabsichtigt ab August 2024 wieder zwischen Tokio-Haneda und Wien-Schwechat zu fliegen. Die Route wurde ursprünglich am 17. Feber 2019 aufgenommen, jedoch im Zuge der Corona-Pandemie temporär eingestellt. Laut einem Bericht von „The Nikkei“ soll es im August 2024 soweit sein: ANA soll auf den Flughafen Wien-Schwechat zurückkehren. Diese Route pausiert seit dem Beginn der Corona-Pandemie und wurde bislang nicht reaktiviert. Der genaue Flugplan soll in den nächsten Tagen veröffentlicht werden.

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Jahreszahlen: Bratislava meldet 1.813.660 Fluggäste

Im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 hatte der Flughafen Bratislava 1.813.660 Passagiere. Im direkten Vergleich mit der Vorperiode konnte man sich um 23 Prozent steigern. Der Löwenanteil ist mit 1.257.640 Fluggästen auf den Linienverkehr entfallen. Die Charterverkehre sowie die General Aviation brachten es auf 556.020 Passagiere. Der slowakische Hauptstadtflughafen teilte weiters mit, dass es 26.386 Flugbewegungen gegeben hat. Im Vergleich mit dem Wert, den man im Jahr 2022 erreichen konnte, bedeutet dies eine Steigerung um neun Prozent. Unabhängig davon: Von der Verkehrsleistung, die Bratislava im Jahr 2019 hatte, ist man noch weit entfernt.

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Fischer Air s.r.o. hat nur 5.000 Euro Stammkapital

Im Sommerflugplan 2024 beabsichtigt Fischer Air unter anderem ab Österreich, Deutschland, der Schweiz und Tschechien an den Start zu gehen. In der Slowakei wurde unter dem Namen Fischer Air s.r.o. eine Gesellschaft gegründet. Bereits seit einigen Jahren wird versucht Fischer Air wieder in die Luft zu bringen. Mit dem ehemaligen Luftfahrtunternehmen hat man – abgesehen vom Namen und identem Firmengründer – nichts zu tun. Eigenen Angaben nach soll der Flugbetrieb seine Homebase in der Slowakei haben. Dazu wurde im Mai 2023 unter dem Namen Fischer Air s.r.o. eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach slowakischem Recht gegründet. Laut Firmenregisterauszug wurde bislang lediglich das für die Gründung notwendige Mindest-Stammkapital einbezahlt. Dieses beträgt in der Slowakischen Republik 5.000 Euro. Die Zivilluftfahrtbehörde gab auf die Frage, ob ein Antrag auf AOC und Betriebsgenehmigung vorliegt, keinen Kommentar ab. Wie berichtet warnt die tschechische Gewerbeaufsicht vor Buchungen auf der Homepage von Fischer Air. Auch soll es mit den Flughäfen Budweis und Pardubice keine Vereinbarungen geben. Die Gespräche wären ergebnislos abgebrochen worden, so die beiden Airports.

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Zeroavia verkauft 20 Wasserstoffflugzeuge nach Indien

In Indien konnte Zeroavia einen Auftrag über die Lieferung von 20 Maschinen des Typs ZA600 an Land ziehen. Die Bestellung kann aber nicht als fixer Auftrag betrachtet werden, denn zahlreiche Bedingungen werden gestellt. Es kann eher die Rede von einer Art Absichtserklärung von Mehair die Rede sein. Eigenen Angaben nach konnte Zeroavia bislang Vorbestellungen für 2.000 Einheiten dieses Typs an Land ziehen. Es handelt sich um ein Flugzeug, das mit Elektromotoren angetrieben wird, wobei der benötigte Strom mit Hilfe von Wasserstoff an Bord hergestellt werden soll.

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31. Jänner 2024: Flughafen Wien lädt zum Bewerbertag ein

Der Flughafen Wien veranstaltet am 31. Jänner 2024 einen offenen Bewerbertag, an dem sich Interessierte über die Beschäftigungsmöglichkeiten an Österreichs größtem Airport informieren können. Spontane Bewerbungen an Ort und Stelle sind möglich. Der Flughafen Wien schreibt in einer Aussendung, dass es auch möglich ist, dass gleich Einstellungszusagen gemacht werden können. Gesucht werden neue Mitarbeiter in über 200 verschiedenen Berufsfeldern. Offene Stellen gibt es aktuell vor allem in den betrieblichen Bereichen, wie bei der Passagier- und Gepäcksabfertigung, beim Sicherheitspersonal und im Terminaldienst. Die Veranstaltung dauert von 15.00 bis 18.00 Uhr, der Eintritt ist kostenlos. In der Session „VIE deine Bewerbung abhebt“ von 16.30 bis 17.00 Uhr geben Expertinnen und Experten aus dem Recruiting Tipps für eine gelungene Bewerbung.

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Tui: Österreicher buchen Sommerurlaube wieder deutlich früher

Der Reiseveranstalter Tui Österreich hat festgestellt, dass Sommerurlaube in diesem Jahr wieder wesentlich frühzeitiger als in den vergangenen Saisonen gebucht werden. Man gibt sich zuversichtlich, dass auch heuer gute Ergebnisse erzielt werden können. Im Trend stehen weiterhin All-Inclusive-Pauschalreisen. Während die Wintersaison in vollem Gange ist, läuft bereits die Hochbuchungsphase für den Reisesommer 2024. „Wir stehen mitten in der beliebtesten Buchungszeit. Ende Dezember und Anfang Jänner hatten wir einen deutlichen Anstieg der Buchungen. Der Frühbuchertrend ist somit zurück, denn die Zahl der Frühbucher liegt um 25 Prozent über dem Vorsommer“, erklärt Gottfried Math, Geschäftsführer von Tui Österreich. Für den Sommer 2024 hat der Tour Operator eigenen Angaben nach die Kapazitäten aufgestockt. Das türkische Antalya soll derzeit besonders hoch im Kurs stehen. Auch Kreta und Mallorca soll von den Österreichern häufig gebucht werden. In den Top-10 befinden sich gleich fünf griechische Inseln. Dazu Math: „Mallorca verzeichnet starke Zuwächse und ringt mit Kreta um den zweiten Platz. Antalya liegt bei den Buchungen aktuell weit vorne und wir erwarten in diesem Sommer eine höhere Nachfrage denn je. Wir wollen erstmals 100.000 Gäste in die Türkei bringen“. Nach Karpathos bietet man im Sommer 2024 auch ab Innsbruck Flüge an. Ferienflugprogramm deutlich erweitert Rund 300 wöchentliche Abflüge umfasst der Sommerflugplan der Tui Österreich. Die ersten Abflüge aus dem Sommerflugprogramm gehen nach Griechenland und starten bereits am 23. März 2024 nach Kreta und am 24. März nach Rhodos. Ab Wien können Tui Gäste aus bis zu 200 wöchentlichen Abflügen in zehn Urlaubsländer wählen. „Wir haben unsere Flugkapazitäten

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Wegen DB-Verspätungen: Schweiz prüft „fahrplantechnische Geisterzüge“

Den Schweizerischen Bundesbahnen sind mitunter häufig verspätete Züge, die man von der Deutschen Bahn bzw. den Österreichischen Bundesbahnen übernehmen soll, schon länger ein Dorn im Auge. Nun überlegt man in der Eidgenossenschaft, dass man einige Verbindungen zu fahrplantechnischen Geisterzügen macht. Die Schweiz und Japan sind für die hohe Pünktlichkeit im Schienenverkehr weltbekannt. Ganz anders sieht es in Deutschland aus, denn die DB ist eher für chronische Verspätungen und Ausfälle berühmt. Auch in Österreich happert es gelegentlich in Sachen Fahrplantreue. Für die SBB, die internationale Verbindungen am Grenzbahnhof übernehmen, ist dieser Umstand sehr ärgerlich. Verspätungen führen dazu, dass innerhalb der Schweiz der Taktfahrplan durcheinander gerät und Reisende etwaige Anschlüsse nicht erreichen können. Aus diesem Grund hält man oftmals Ersatzzüge bereit, die bei etwaigen Verspätungen, die im Ausland entstanden sind, losfahren, um zumindest innerhalb der Eidgenossenschaft den Fahrplan einhalten zu können. Zwischenzeitlich haben die SBB gar damit gedroht, dass man künftig keine verspäteten Züge aus Deutschland mehr übernehmen wird. Die DB hat zwar Besserung gelobt, aber die Situation hat sich seither kaum verändert. Bei den SBB gibt es nun die Überlegung, dass man aus den chronisch verspäteten Zügen, die aus Deutschland kommen, fahrplantechnische Geisterzüge macht. Diese sollen im Fahrplan gar nicht mehr aufscheinen und innerhalb der Schweiz nur noch zum Aussteigen halten. Dadurch soll es aber nicht zu einer Ausdünnung des Angebots kommen, denn ab den Grenzbahnhöfen sollen SBB-Garnituren, die im Fahrplan aufscheinen, verkehren. Noch wollen die Schweizerischen Bundesbahnen diesen Plan nicht offiziell bestätigen, wohl aber arbeitet man an verschiedenen Möglichkeiten, um

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