
Jährliche Bankenstudie analysiert den realen Gegenwert für Reisende im Ausland
Das finanzielle Gefälle innerhalb der weltweiten Tourismusziele sorgt im Reisejahr 2026 für deutliche Unterschiede bei den Urlaubsausgaben. Die aktuelle, jährlich durchgeführte Auswertung der Unicredit Bank Austria AG zum sogenannten Urlaubseuro belegt, dass die Kaufkraft für Konsumenten aus dem Euroraum in vielen traditionellen Destinationen spürbar über dem heimischen Niveau liegt. Während Reisende in weiten Teilen Süd- und Osteuropas für ihr Geld erheblich mehr Waren und Dienstleistungen erhalten als im Inland, bleibt der Aufenthalt in einigen klassischen Fernreisezielen sowie in ausgewählten europäischen Nachbarstaaten mit teils massiven Kaufkraftverlusten verbunden. Die Verschiebungen im Vergleich zum Vorjahr resultieren im Wesentlichen aus dem Zusammenspiel von länderspezifischen Inflationsraten und den Entwicklungen auf den internationalen Devisenmärkten. Volkswirte betonen, dass diese ökonomischen Kennzahlen eine wichtige Orientierungshilfe für die Budgetplanung von Individual- und Pauschalreisenden darstellen, wenngleich regionale Preisunterschiede innerhalb der einzelnen Länder bestehen bleiben. Starke Kaufkraftvorteile in den klassischen Destinationen Südeuropas Die ökonomische Analyse zeigt ein deutliches Wohlstandsgefälle zugunsten von Reisenden, die ihren Urlaub im mediterranen Raum verbringen. Besonders hervorsticht in diesem Sommer Portugal. In dem westeuropäischen Land ist die Kaufkraft des Geldes außergewöhnlich hoch, sodass Konsumenten dort rund ein Drittel mehr Gegenwert für ihre Ausgaben erhalten als auf dem heimischen Markt. Dies betrifft sowohl die Kosten für Beherbergungsbetriebe und Gastronomie als auch für Freizeitaktivitäten und lokale Transportdienstleistungen. Ein ähnlich vorteilhaftes Preisniveau lässt sich in Spanien, Ungarn und der Türkei beobachten. In diesen drei Ländern liegt der reale Wert des Geldes rund ein Viertel über dem mitteleuropäischen Basiswert. Während in Spanien vor allem das stabile Preisgefüge außerhalb der absoluten Tourismus-Hotspots








