
Air India Flug nach Vancouver muss wegen falscher Flugzeugvariante umkehren
Ein außergewöhnlicher operativer Fehler hat am 19. März 2026 zu einer kostspieligen Kurskorrektur im indischen Luftverkehr geführt. Ein Linienflug der Air India mit dem Ziel Vancouver musste nach mehrstündiger Flugzeit die Reise abbrechen und zum Ausgangsflughafen Neu-Delhi zurückkehren. Grund für die Umkehr von Flug AI185 war nach übereinstimmenden Berichten indischer Medien der Einsatz einer falschen Flugzeugvariante des Typs Boeing 777. Während die Fluggesellschaft für die Route nach Kanada offiziell nur für den Betrieb der größeren Boeing 777-300ER zertifiziert ist, hob an diesem Tag eine Boeing 777-200LR ab. Der Irrtum wurde erst bemerkt, als sich die Maschine bereits über chinesischem Luftraum in der Nähe von Kunming befand. Da für diesen speziellen Flugzeugtyp keine gültige Einfluggenehmigung für den kanadischen Luftraum vorlag, ordnete die Fluggesellschaft die sofortige Umkehr an, um diplomatische und regulatorische Komplikationen zu vermeiden. Nach insgesamt fast neun Stunden in der Luft landete die Maschine wieder in der indischen Hauptstadt. Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die komplexen bürokratischen Hürden des internationalen Flugbetriebs, bei denen behördliche Genehmigungen oft an exakte technische Spezifikationen und einzelne Flugzeugregistrierungen gebunden sind. Details zum Flugverlauf und die Entdeckung des Fehlers Flug AI185 startete planmäßig um 11:34 Uhr Ortszeit vom Indira Gandhi International Airport in Neu-Delhi. An Bord befanden sich hunderte Passagiere, die sich auf den Langstreckenflug über den Pazifik nach British Columbia eingestellt hatten. Die eingesetzte Boeing 777-200LR ist zwar ein technisch hochmodernes Langstreckenflugzeug, unterscheidet sich jedoch in ihren Spezifikationen und der Kapazität von der längeren 300ER-Variante. Die Entdeckung des Fehlers erfolgte erst nach über vier








