Jan Gruber

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Jan Gruber

Datumsgrenze: United-Verspätung vermasselt doppelte Silvester-Feier

In der Silvesternacht waren viele Passagiere von United-Airlines-Flug UA200, der von Guam nach Honolulu führte, enttäuscht. Zahlreiche Reisende hatten diese Verbindung extra gebucht, um das neue Jahr gleich zweimal zu erleben. Eine erhebliche Verspätung versalzte aber die Suppe. Dass man das neue Jahr gleich zweimal begrüßen kann wäre auf dieser Flugverbindung nur deshalb möglich gewesen, weil während der Reise die Zeitzone gewechselt wird. Daraus wurde aber nichts, denn die Boeing 777-300ER mit der Registrierung N2747U hob erst mit sechsstündiger Verspätung ab. Bei der Landung war somit schon der 1. Jänner 2024 erreicht. Einige Passagiere poltern auf Sozialen Medien, dass sie ihr Geld zurückhaben wollen, denn man habe diesen Flug nur aufgrund der Besonderheit, dass man aufgrund der unterschiedlichen Zeitzonen das Silvesterfest gleich zweimal erleben kann, gebucht. Der Carrier entschuldigt sich für die Verspätung und verweist auf Entschädigungsmöglichkeiten nach U.S.-amerikanischen Recht. Besser gelaufen ist es für die Passagiere der Flüge NH106 (All Nippon Airwayss) und CX871 (Cathay Pacific). Beide Maschinen sind am 31. Dezember 2023 kurz vor dem Jahreswechsel abgehoben, haben die Datumsgrenze überflogen und am Zielort wieder deutlich vor Mitternacht, jedoch wieder am 31. Dezember 2023 gelandet. Somit konnten die Passagiere aufgrund des Überfliegens der Datumsgrenze das Silvesterfest zweimal erleben. Die Reisenden von UA200 wurden von United Airlines aber eher enttäuscht.

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Salt Lake City: Mann in Delta-A220-Triebwerk verstorben

Am 1. Jänner 2024 ist es auf dem U.S.-amerikanischen Flughafen Salt Lake City zu einem schweren Unfall gekommen. Ein rund 30-jähriger Mann wurde tot in einem Triebwerk eines von Delta Airlines betriebenen Airbus A220-100 gefunden. Laut Erklärung der Polizeibehörde soll es sich um einen Passagier mit gültiger Bordkarte gehandelt haben. Dieser habe aber eine Sicherheitstür des Airports durchbrochen und sich auf das Vorfeld gebeten. Das Personal wurde auf diesen Umstand aufmerksam und hat unverzüglich sowohl den privaten Sicherheitsdienst als auch die Polizei verständigt. Der Airbus A220-100 mit der Registrierung N108DQ wurde am südlichen Ende der westlichen Landebahn enteist. Bis dorthin konnte sich der Mann zu Fuß „durchschlagen“. Aus völlig ungeklärter Ursache konnte er in eines der beiden Triebwerke klettern. Diese sollen zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Entseisungsarbeiten nicht in Betrieb gewesen sein. Flughafenarbeiter und Polizisten fanden den Mann dann bewusstlos in einem der Triebwerke des besagten Airbus A220-100. Auch zu diesem Zeitpunkt waren diese noch außer Betrieb. Sofort wurden Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet, jedoch waren alle Bemühungen vergeblich. Der „unruly PAX“ ist noch am Unfallort verstorben. Laut Polizei bestätigte der Notarzt den Tod.

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Flughafen Bozen: Gostner und Haselsteiner wollen Signa loswerden

Noch ist der insolvente Signa-Konzern sowohl am Flughafen Bozen als auch an der Regionalfluggesellschaft Skyalps beteiligt. Das soll sich ändern, denn Josef Gostner und Hans-Peter Haselsteiner wollen den Minderheitsanteil von Signa übernehmen. Offiziellen Angaben nach handelt es sich um 24 Prozent, die der insolvente Konzern am Flughafen Bozen hält. Die Mehrheit befindet sich ohnehin in den Händen von Gostner und Haselsteiner. Gemeinsam wollen diese den gescheiterten Signa-Konzern von Rene Benko ablösen. Damit soll der Airport gesichert werden. In weiterer Folge bedeutet dies auch eine Absicherung der Skyalps. Das Hinausdrängen der Signa soll über eine Kapitalerhöhung bewerkstelligt werden. Die Mehrheitseigentümer gehen davon aus, dass sich der insolvente Signa-Konzern daran nicht beteiligen kann.

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Regiojet feiert 20-jähriges Jubiläum

Der Fernbus- und Bahnbetreiber Regiojet feiert am 5. Jänner 2024 seinen 20-jährigen Bestand. Den Betrieb hat man am 5. Jänner 2024 unter der Marke „Student Agency“ aufgenommen. Zunächst bediente man die Strecke Brno-Prag. Zunächst stand im Vordergrund, dass man Studenten günstige Reisemöglichkeiten angeboten hat. Über die Jahre hinweg hat man sich zu einem der größten privaten Bahn- und Fernbusbetreiber Europas entwickelt. Auch gehören einige Hotels – unter anderem in Österreich – der Firmengruppe an. Seit dem Jahr 2016 ist die Marke „Student Agency“ zu Gunsten von „Regiojet“ in den Hintergrund getreten. Die gelben Busse verbinden heute Prag und Brünn mit mehr als drei Dutzend anderen Städten in der Tschechischen Republik und haben sich auf internationale Strecken in 13 europäische Länder ausgedehnt, einschließlich Verbindungen zu wichtigen Flughäfen in der Region. „Unsere Vision war immer klar: den Busverkehr auf die nächste Stufe zu heben und die Wahrnehmung des Busses als zweite Wahl zu ändern. Heute, nach 20 Jahren, können wir mit Stolz sagen, dass wir dieses Ziel erreicht haben.“ Er fährt fort: „Der Busverkehr hat eine Zukunft und einen Platz, an dem er die Bahn ergänzen wird. Unsere neue Qualität im Busverkehr hat das Potenzial, neue Fahrgäste zu gewinnen“, so Konzernchef Radim Jančura.

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Ryanair mit 12,54 Millionen Fluggästen im Dezember 2023

Im Dezember 2023 hatte die Ryanair Group 12,54 Millionen Passagiere an Bord. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man sich somit um neun Prozent verbessern. Die Auslastung war um einen Prozentpunkt schwächer und wird seitens des Carriers mit 91 Prozent kommuniziert. Im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres beförderte Ryanair 181,8 Millionen Fluggäste und konnte damit um 13 Prozent zulegen. Der Ladefaktor lag bei 94 Prozent und verbesserte sich somit um zwei Prozentpunkte.

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Flughafen Wien: Michael Zach leitet die Abfertigungsdienste

Seit 1. Jänner 2024 steht der Bereich Abfertigungsdienste der Flughafen Wien AG unter der Leitung von Michael Zach. Der Manager ist seit 2006 an Österreichs größtem Airport beschäftigt und folgt auf Franz Spitzer, der nach rund 30 Jahren in dieser Position in die Altersteilzeit wechselt. Zuletzt fungierte Zach als Geschäftsführer des City Airport Train, einem Joint-Venture von Österreichischen Bundesbahnen und Flughafen Wien AG. Auch leitete er den Bereich Business- und General Aviation, der auch den Betrieb des VIP-Terminals einschließt. Zusätzlich ist Michael Zach seit 2018 bereits für Sales, Finanzen und Cargo des Bereichs Abfertigungsdienste verantwortlich. Mit seiner langjährigen Managementerfahrung in verschiedenen Leitungsfunktionen ist er als optimaler Nachfolger hervorgegangen und leitet mit 1.400 Mitarbeitern nun den größten Bereich der Flughafen Wien AG. „Seit 2018 konnte ich bereits gemeinsam mit Franz Spitzer die Bodenabfertigung am Flughafen Wien mitgestalten. Es freut mich sehr, nun auch die Gesamtverantwortung für die Abfertigungsdienste des Airports übernehmen zu dürfen und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen hier weiterzuführen“, freut sich Michael Zach, Leiter der Abfertigungsdienste der Flughafen Wien AG. Er übernimmt damit die Funktion von Franz Spitzer, der seit 1994 bei der Flughafen Wien AG tätig ist und in verschiedenen Managementfunktionen, unter anderem als Leiter der Sicherheit und der Vienna International Airport Security (VIAS) sowie als Bereichsleiter für die Bodenabfertigung den Flughafen in wesentlichen Bereichen maßgeblich weiterentwickelt und zur internationalen Top-Positionierung und hoher Abfertigungsqualität am Airport beigetragen hat. Nicht zuletzt dank seiner Leistung hat sich der Flughafen Wien zu einem der pünktlichsten und zuverlässigsten Drehkreuze

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Übelkeit unter Crew und Passagieren: SAS-A320neo musste notlanden

Am 30. Dezember 2023 musste SAS-Flug SK1818 auf dem Weg von Malaga nach Stockholm-Arlanda eine außerplanmäßige Landung in Kopenhagen absolvieren. Mehre Passagiere und Crewmitglieder haben sich plötzlich und unerwartet unwohl gefühlt. Im Einsatz war der Airbus A320neo mit der Registrierung EI-SIP. Laut einer Sprecherin der SAS haben sich 140 Passagiere an Bord befunden. Diese wären nach der Landung in einem Hotel in Kopenhagen untergebracht worden und am 31. Dezember 2023 an ihren Zielort Stockholm weiterbefördert worden. „Die Crew beschloss vorsorglich in Kopenhagen zu landen, weil sie es nicht wagten, ein Risiko einzugehen und weiterzufliegen, wenn sich etwas im Flugzeug befand oder was auch immer es war“, so die SAS-Medienreferentin. Die Symptome wurden mit Übelkeit und Schwindelgefühlen beschrieben. Das betroffene Flugzeug wird von Technikern untersucht.

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Flughafen Brest nach Blitzeinschlag in den Tower vom Netz

In der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember 2023 wurde der Tower des Flughafens Brest vom Blitz getroffen. Dadurch sind erhebliche Schäden entstanden, so dass der Airport aus Sicherheitsgründen vom Netz genommen werden musste. Seither konnte der Flughafen Brest nicht für kommerzielle Flüge genutzt werden. Am Samstag und Sonntag mussten alle kommerziellen Verbindungen gestrichen werden. Offiziellen Angaben nach arbeitet man derzeit an einer Lösung, so dass der Flugbetrieb am 2. Jänner 2024 gegen Mittag wieder aufgenommen werden kann.

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BER rechnet mit acht Prozent mehr Passagieren im Jahr 2024

Der Flughafen Berlin-Brandenburg will im kommenden Jahr wieder an jene Passagierzahlen, die man vormals an den ehemaligen Airports Tegel und Schönefeld erreichen konnte, anknüpfen. Man rechnet damit, dass im Jahr 2024 um etwa acht Prozent mehr Fluggäste abgefertigt werden können. Damit ist man aber noch immer um etwa zehn Millionen Reisende pro Jahr unter dem Vorkrisenwert. Allerdings gibt es auch einige Dämpfer: Ryanair und Easyjet, die traditionell für viele Fluggäste gesorgt haben, haben ihre Angebote deutlich zurückgefahren. Dies hängt nach Angaben der beiden Anbieter mit hohen Flughafengebühren, aber auch in Deutschland generell teurer Steuern zusammen. In junger Vergangenheit wurden zwar einige Neuaufnahmen angekündigt, jedoch ist das Angebot dennoch deutlich geringer als vormals in Schönefeld und Tegel. Gegenüber Reuters News sagte BER-Chefin Aletta von Massenbach unter anderem, dass man davon ausgeht, dass im Jahr 2024 etwa 24,8 Millionen Passagiere den Flughafen Berlin-Brandenburg nutzen werden. Damit würde man aus ihrer Sicht an die Leistung von Schönefeld und Tegel anknüpfen, jedoch räumte sie auch ein, dass man vom Wert, den die beiden vormaligen Flughäfen im Jahr 2019 erreichen konnten, noch weit entfernt bleiben wird. Damals hatten SXF und TXL gemeinsam 35,65 Millionen Reisende. Erst ungefähr gegen Ende des laufenden Jahrzehnts werde sich der BER vollständig von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und dem für die Luftfahrt ungünstigen politischen Klima erholt haben. Mit wenigen Ausnahmen hinken die deutschen Verkehrsflughäfen der Leistung, die man vor der Krise hatte, weit hinterher. Ein paar wenige Regio-Airports konnten das Aufkommen bereits übertreffen. Dies hängt zumeist damit zusammen, dass man

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BOC Aviation verleast sechs Neo-Jets an Condor

Das Leasingunternehmen BOC Aviation hat bei Airbus vier A321neo und zwei A320neo bestellt. Die Maschinen sind für Condor bestimmt und sollen in den Jahren 2027 und 2028 ausgeliefert werden. „Wir freuen uns, erneut mit Condor zusammenzuarbeiten und deren Flottenwachstum und -erneuerung mit diesen sechs Flugzeugen der neuesten Technologie zu unterstützen“, sagte Steven Townend, Deputy Managing Director und Chief Financial Officer von BOC Aviation. „Diese Transaktion ergänzt unsere Lieferpipeline mit den modernsten Flugzeugmodellen der Welt, die es unserem Unternehmen ermöglichen, seinen Weg des langfristigen und nachhaltigen Wachstums fortzusetzen“. Erst vor wenigen Wochen hat Condor kommuniziert, dass man eine bestehende Airbus A330-900-Order um vier Exemplare aufgestockt hat. Diese sollen zwischen 2026 und 2027 übernommen werden. Derzeit verfügt man über elf Exemplare dieses Typs. Auch die Kurz- und Mittelstreckenflotte soll erneuert werden. In diesem Bereich hat man sich für Maschinen der A320neo-Reihe entschieden. Die bestehenden A320ceo und Boeing 757 sollen sukzessive durch 41 Flugzeuge der A320neo-Familie ersetzt werden. Dabei handelt es sich um 28 A321neo und 13 A320neo. „Der erfolgreiche Abschluss mit BOC Aviation Limited ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Betreiber einer der modernsten und effizientesten Flotten in Europa. Die Partnerschaft ist für uns von großer Bedeutung, und wir sind dankbar für die kontinuierliche Unterstützung und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unserem neuen Partner“, so Björn Walther, Chief Financial Officer von Condor.

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