Jan Gruber

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Jan Gruber

Fischer Air versucht abermals den Neustart

Seit vielen Jahren versucht Fischer Air, die im Jahr 2005 Insolvenz anmelden musste, wieder in die Luft zu kommen. Nun unternimmt man einen neuen Anlauf und will im Sommer 2024 unter anderem ab tschechischen und deutschen Airports fliegen. Laut Firmenhomepage will man ab Pardubice, Friedrichshafen, München, Dresden, Budweis, Wien und Basel Destinationen wie Rom-Fiumicino, Malaga, Lanzarote und Gran Canaria ansteuern. Als Fluggerät sollen Maschinen des Typs Airbus A319 eingesetzt werden. Hinter Fischer Air steht laut Impressum die in Hamburg ansässige A.M.F. Aircraftleasing Meier und Fischer GmbH. Diese wird von Vaclav Fischer, dem Geschäftsführer der „alten“ Fischer Air geleitet. Der im Reservierungssystem verwendete IATA-Twoletter-Code „FF“ ist allerdings nicht diesem Unternehmen, sondern der niederländischen Airshop B. V. zugeteilt.

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Passagierzahlen: Turkish Airlines legt um 16,1 Prozent zu

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines hatte um kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 insgesamt 83,4 Millionen Fluggäste. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man um 16,1 Prozent zulegen. Die Auslastung verbesserte sich um 1,5 Prozentpunkte auf 82,6 Prozent. Das Frachtaufkommen war um 1,2 Prozent rückläufig und wird seitens der türkischen Unternehmensgruppe mit 1,6 Millionen Tonnen beziffert.

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B737-Max-Inspektionen: Alaska muss viele Flüge absagen

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines musste in den letzten Tagen zahlreiche Flüge, die mit dem Muster Boeing 737-Max-9 geplant waren, streichen. Hintergrund ist, dass die FAA außerplanmäßige Inspektionen angeordnet hat. Die können rund acht Stunden an Arbeitszeit in Anspruch nehmen. Dies führte dazu, dass am 7. Jänner 2024 rund 170 Alaska-Flüge abgesagt werden mussten. Am Montag, den 8. Jänner 2024 waren es immerhin noch 60 Stück. Die EAD der FAA verlangt, dass die Maschinen vor dem nächsten Flug umfangreich untersucht werden müssen. Hintergrund ist der Vorfall, der sich am Wochenende ereignet hat, bei dem eine baugleiche Maschine ein Notausgangspanel im Steigflug verloren hat.

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Condor startet IFES auf Kurz- und Mittelstreckenflügen

Bislang gab es an Bord der Mittelstreckenflotte von Condor zumeist kein Entertainment-Programm. Das hat sich nun geändert, denn über „Fly Stream“ bietet man nun E-Magazine, Musik, Spiele und Filme an. Auch kann der Flug live mitverfolgt werden. Realisiert wird dies über Wireless-Lan, das jedoch keine Internetverbindung anbietet. Um das neue IFES nutzen zu können benötigen die Passagiere also ihr eigenes Smartphone, Tablet oder ihren Laptop. Über einen QR-Code bzw. Link kann dann das Angebot aufgerufen werden. Die Inhalte sollen kostenfrei abrufbar sein. Sofern vorhanden: Über Fly Connect kann auch eine Internetverbindung aufgebaut werden. Diese ist aber kostenpflichtig und nicht auf allen Maschinen vorhanden.

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FTI mit neuem eigenbetriebenen Hotel in Marsa Alam

Der Reisekonzern FTI wird mit dem „Beach Safari Marsa Alam“ in Ägypten ein weiteres eigenbetriebenes Hotel eröffnen. Ab 1. Mai 2024 wird man Reservierungen für das Vier-Sterne-Hotel annehmen. Dieses befindet sich etwa 40 Minuten vom Flughafen Marsa Alam entfernt und soll in unmittelbarer Strandnähe angesiedelt sein. Die Kernzielgruppe sind Familien, die mit ihren Kindern Urlaub machen wollen. Angeboten werden ein Wasserpark, sieben Bars, neun Restaurants und in der ersten Ausbauphase 150 Zimmer.

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Bayern: CSU will Haftstrafen für Eindringen in Sicherheitsbereiche

Die bayerische CSU fordert, dass die Strafen für unrechtmäßiges Eindringen in Sicherheitsbereiche von Flughäfen drastisch verschärft werden sollen. Zumindest sechs Monate Haft sollen blühen, wenn es nach den Plänen der CSU geht. Damit will die CDU-Schwesterpartei auf wiederholte „Aktionen“ der Klimakleber, aber auch auf den Hamburg-Vorfall, reagieren. Die Forderung nach einer Mindeststrafe von sechs Monaten Freiheitsstrafe befindet sich in einer Beschlussvorlage, die im Rahmen der jüngsten CSU-Klausur erstellt wurde. Darüber berichtete zunächst die Bildzeitung.

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Deutschland: Drei Tage Bahnstreik stehen bevor

In Deutschland steht abermals ein Lokführerstreik unmittelbar bevor. Besonders Passagiere der Deutschen Bahn AG müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen, da neuerlich viele Züge ausfallen sollen. Diesmal ruft die Gewerkschaft GDL zu einer dreitätigen Arbeitsniederlegung auf. Ende vergangener Woche habe der Vorstand der Deutschen Bahn AG ein neues Angebot übermittelt. Dies wurde von den Arbeitnehmervertretern zurückgewiesen und öffentlich als „Vergiftung“ kommentiert. Die Folge daraus: Jene Lokführer, die Mitglieder der Gewerkschaft GDL sind, werden ab Mittwoch, 10. Jänner 2024, zum Warnstreik aufgerufen. Im Personenverkehr soll die Arbeit in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch niedergelegt werden. Vorerst ist die Arbeitskampfmaßnahme bis Freitag, 18. Jänner 2024, 18 Uhr 00 befristet. In dieser Zeitspanne und in den Stunden danach ist mit vielen Ausfällen und erheblichen Verspätungen zu rechnen. Reisende sollten sich daher wiederholt über den aktuellen Stand ihrer Zugverbindung informieren und in Betracht ziehen, dass im Bedarfsfall auf andere Verkehrsträger wie Busse oder Flugzeuge ausgewichen wird. Die Arbeitsniederlegungen im Güterverkehr sollen ein wenig früher beginnen, jedoch sind davon Passagiere nicht betroffen. Die Gewerkschaft GDL hat bereits vor Weihnachten 2024 angekündigt, dass es im neuen Jahr zu längeren Streiks kommen könnte, sofern mit der Bahn keine Einigung erzielt werden kann. Die Arbeitsniederlegungen finden sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr statt und haben häufig zur Folge, dass äußerst viele Zugverbindungen ausfallen. Die Bahn wird einen Notfahrplan veröffentlichen.

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Trotz Bereitschaft: Deutsche Bahn lehnt Ticketakzeptanz durch Westbahn während Streik ab

Unabhängig vom deutschen Lokführerstreik, der Mittwoch, 10. Jänner 2024 bis voraussichtlich Freitag, 12. Jänner 2024, über die Bühne gehen wird, werden die Züge der privaten Westbahn auch von/nach München verkehren. Fahrkarten von ÖBB und DB werden aber nicht anerkannt, obwohl genau dies an die beiden Mitbewerber herangetragen wurde. Die Westbahn ist als privates Eisenbahnunternehmen nicht vom Streik, zu dem die deutsche Gewerkschaft GDL aufruft betroffen. Die ÖBB allerdings schon, denn an den Grenzbahnhöfen (zum Beispiel Salzburg) steigen die Mitarbeiter der Österreichischen Bundesbahnen aus und werden von ihren Kollegen der Deutschen Bahn AG abgelöst. Diese Vorgehensweise ist seit Jahrzehnten üblich. Da die Westbahn auch in Deutschland über eine EVU-Zulassung verfügt, ist man in der Lage die Strecke Wien-München und ab Dezember 2024 auch weiter bis Stuttgart ohne Personalwechsel am Grenzbahnhof mit eigenen Mitarbeitern zu betreiben. Dies erweist sich für die Fahrgäste aufgrund des Streiks, von dem primär die Deutsche Bahn betroffen ist, als Vorteil. Am Montag ist die Westbahn mit einem Angebot an die Österreichischen Bundesbahnen herangetreten: Man hat sich dazu bereiterklärt, dass man während dem deutschen Lokführerstreik ausnahmsweise Tickets, die von ÖBB und/oder DB ausgestellt wurde, akzeptieren würde. Die Österreichischen Bundesbahnen haben dies an die Deutsche Bahn AG weitergeleitet und diese sagte ab. Mit anderen Worten: Die DB hat kein Interesse daran, dass ihre vom Streik betroffenen Fahrgäste als Ersatz die Züge des Konkurrenten Westbahn nutzen können. Somit werden die Fahrkarten der Betroffenen nicht anerkannt. Fällt also die gebuchte Verbindung wegen dem Streik aus, muss für das Ausweichen auf einen

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Croatia Airlines least drei weitere A220

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines hat bekanntgegeben, dass man drei weitere Airbus A220 leasen wird. Somit wartet der Carrier auf die Übernahme von insgesamt 15 Exemplaren dieser Baureihe. Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass Croatia Airlines die gesamte Flotte auf A220-100 und A220-300 umstellen wird. Dazu wurden mit mehreren Leasinggebern entsprechende Verträge unterschrieben. Die Pilotenausbildung hat zwischenzeitlich bereits begonnen. Sämtliche Exemplare sind geleast, wobei die erste Einheit für Feber 2024 erwartet wird. Das zweite Flugzeug soll im April 2024 folgen.

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Comeback: Emirates bringt Airbus A380 zurück nach Wien

Golfcarrier Emirates Airline wird ab 21. Feber 2024 wieder den Maschinentyp Airbus A380 zwischen Dubai und Wien-Schwechat einsetzen. Vorerst ist ein Kurspaar betroffen. Laut Emirates Airline kommen übergangsweise Superjumbos, die nicht mit der Premium-Economy-Class ausgerüstet sind, zum Einsatz. Vorerst wird das Kurspaar EK127/128 bis zum 30. März 2024 mit Airbus A380 bedient. Derzeit ist noch völlig offen, ob über dieses Datum hinaus mit den Superjumbos geflogen wird. Dies dürfte auch von der Nachfrage abhängen.

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