Jan Gruber

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Jan Gruber

Ryanair fordert Senkung der deutschen Luftverkehrsabgabe

Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland beabsichtigt die so genannte Luftverkehrssteuer deutlich zu erhöhen, um zusätzliche Staatseinnahmen generieren zu können. Der Billigflieger Ryanair fordert genau das Gegenteil. Dazu Konzernchef Michael O’Leary: „Der deutsche Luftverkehrsmarkt ist kaputt und muss dringend repariert werden, wenn er wieder wachsen soll. Die deutschen Luftverkehrssteuern und -gebühren gehören zu den höchsten in Europa, doch die Regierung schlägt vor, diese Gebühren noch weiter zu erhöhen. Infolge dieser hohen Steuern/Gebühren und der monopolartigen hohen Flugpreise der Lufthansa hinkt die Erholung Deutschlands nach Corona dem übrigen Europa weit hinterher, so dass deutsche Fluggäste gezwungen sind, weniger Auswahl zu haben und die höchsten Flugpreise in Europa zu zahlen. Deutschland kann sich erholen und wieder wachsen, wenn die Regierung ihre überhöhten Steuern (einschließlich der Luftverkehrssteuer, der Sicherheits- und der Flugsicherungsgebühren) senkt und die deutschen Regionalflughäfen wettbewerbsfähiger macht, so dass Billigfluggesellschaften wie Ryanair den deutschen Fluggästen Wachstum, Auswahl und niedrige Preise bieten und dem deutschen Hochpreis-Monopol der Lufthansa die dringend benötigte Konkurrenz machen können“.

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KLM stellt Amsterdam-Dresden ein

Die niederländische Fluggesellschaft KLM wird im Sommerflugplan 2024 nicht mehr zwischen Amsterdam und Dresden fliegen. Damit verliert der ostdeutsche Airport eine Drehkreuzanbindung. Mit Wirksamkeit zum 30. März 2024 stellt das Skyteam-Mitglied die Flüge zwischen Amsterdam-Schiphol und Dresden ein. Gleichzeitig gibt man auch die Flüge nach Sandefjord-Torp auf. Einen Tag später folgt die Einstellung der Flüge ins österreichische Graz.

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Gerichtsprozess gegen ehemalige Adria-Geschäftsführer verschoben

Eigentlich hätte am Mittwoch, den 10. Jänner 2024, eine Gerichtsverhandlung gegen zwei ehemalige Geschäftsführer von Adria Airways beginnen sollen. Der Prozess wurde aufgrund eines Streiks in der slowenischen Justiz auf unbestimmte Zeit verschoben. Laut Ex-Yu-Aviation werden die beiden letzten Geschäftsführer von Adria Airways auf 78 Millionen Euro Schadenersatz verklagt. Das Verfahren wurde von Insolvenzverwalter Janez Pustatičnik initiert, denn dieser ist bei der Aufarbeitung der Buchhaltung zum Schluss gekommen, dass Adria Airways schon wesentlich früher als bekannt zahlungsunfähig war. Der Termin für den neuen Prozessauftakt steht noch nicht fest.

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Republik China modernisiert in die Jahre gekommene Mirage-2000-5-Jets

Das Verteidigungsministerium der Republik China hat beschlossen rund 340 Millionen U.S.-Dollar in die Mirage-2000-5-Kampfjetflotte zu investieren. Angeschafft werden insbesondere Ersatzteile für die Triebwerke sowie die Bewaffnung, um die Kampfbereitschaft aufrecht erhalten zu können. Die Aufträge im Gesamtwert von umgerechnet 340 Millionen U.S.-Dollar wurden an die Unternehmen Safran und MBDA erteilt. Die Lieferungen sollen zwischen Mitte Jänner 2024 und Ende 2028 erfolgen. Die Arbeiten sollen auf dem militärisch genutzten Flughafen Hsinchu, der sich auf der Insel Taiwan befindet, erfolgen. Auf dem genannten Airport sind unter anderem die Mirage-2000-5 stationiert. Die Republik China (Taiwan) fühlt sich in jüngster Vergangenheit von der Volksrepublik China, die den Inselstaat nicht anerkennt, sondern lediglich als „abtrünnige Provinz“ betrachtet, bedroht. Daher investiert das Verteidigungsministerium nun verstärkt in die Rüstung. Man befürchtet, dass es eines Tages zu einem Überfall durch die Armee der Volksrepublik China kommen könnte. Jene Mirage-Kampfjets, die nun modernisiert werden sollen, hat man in den 1990er-Jahren in Frankreich beschafft. Derzeit verfügt man über 54 betriebsbereite Einheiten. Zwar gelten diese als in die Jahre gekommen, jedoch ist das Verteidigungsministerium der Republik China der Ansicht, dass man angesichts der aktuellen Lage nicht auf deren Dienste verzichten kann. Man verweist auch darauf, dass es immer wieder zu Provokationen in Form von Luft- und Seeraum-Verletzungen durch die Streitkräfte der Volksrepublik China kommen würde. Die Differenzen zwischen der Republik China und der Volksrepublik China halten schon sehr lange an. Ursprünglich war die Republik China jener Staat, der auch das Festland umfasste. Die Insel Taiwan stand bis zum Ende des Zweiten

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Medical: Lufthansa musste mit B747 auf Mallorca zwischenlanden

Aufgrund eines medizinischen Notfalls musste die von Lufthansa betriebene Boeing 747-400 mit der Registrierung D-ABTL am 9. Jänner 2024 eine außerplanmäßige Zwischenlandung auf dem Flughafen Palma de Mallorca vornehmen. Das Langstreckenflugzeug befand sich auf dem Weg von Sao Paulo nach Frankfurt am Main. Etwa acht Stunden nach dem Start erlitt ein Fluggast einen Herzstillstand. Der Kapitän entschied unverzüglich Kurs auf den nächstgelegenen Airport, der für Boeing 747 geeignet ist, zu nehmen. Nach der Landung wurde die Frau ins Krankenhaus Son Llàtzer gebracht. Anschließend setzte die D-ABTL ihren Flug nach Frankfurt fort.

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Japan: Flughafen Kansai versinkt schleichend im Meer

Der japanische Großflughafen Kansai International hat ein Problem, denn der Airport droht regelrecht im Meer abzusaufen. Zum Preis von über 20 Milliarden U.S.-Dollar wurde dieser bis Anfang der 1990er-Jahre auf einem Gebiet, das mittels Aufschüttung entstanden ist, errichtet. Das gebirgige Japan, aber auch die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong, haben ein Problem: Vielerorts mangelt es an Platz. Für die Errichtung des Kansai Airports hat man sich dazu entschlossen, dass das Verfahren der so genannten Landgewinnung zur Anwendung kommt. Dabei wurde ein großes Areal auf dem Meer aufgeschüttet und auf diesem wurde dann der Flughafen Kansai, der im Jahr 1994 offiziell eröffnet wurde, gebaut. Seither hat sich das äußerst kostspielige Projekt durchaus prächtig entwickelt. Von den Passagierzahlen her gesehen ist es der drittgrößte Airport Japans. Auch im Bereich der Fracht hat man mittlerweile große Volumen, denn die abgelegene Lage mitten auf dem Meer macht viele an anderen Airports geltende Beschränkungen überflüssig. Die Kehrseite der Medaille ist aber, dass sich nach und nach konstruktive Mängel zeigen. Die Aufschüttung ist nicht so stabil wie man vor rund 30 Jahren angenommen hat. Die damalige Verdichtung des Schüttguts gibt schleichend nach. Dies kann nach Ansicht von Bauexperten erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft des drittgrößten Flughafens Japans haben. Damals revolutionär, heute mit Mängeln behaftet Baulich gesehen ist der Flughafen Kansai bis heute ein Unikum. Zunächst wurden Sperrmauern betoniert, die das künftige Gebiet vom Meer abtrennen sollten. Anschließend wurde das Wasser abgepumpt und das Areal dann mit diversem Schüttgut verfüllt. Dabei kam auch in einer Tiefe von etwa 20

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Kuba: Regierung erhöht Energiepreise – Touristen müssen mit Teuerungen rechnen

Die Regierung von Kuba hat angekündigt, dass die Preise für Benzin, Diesel und Flüssiggas ab voraussichtlich März 2024 deutlich erhöht werden. Von Preissteigerungen im Ausmaß von über 400 Prozent ist die Rede. Auch sollen Haushalte und Betriebe, die besonders viel Strom verbrauchen, künftig stärker zur Kasse gebeten werden. Es ist davon auszugehen, dass Touristen die höheren Energiekosten weitergegeben bekommen werden. Daher rechnen einige Reiseveranstalter damit, dass die Hotel-Einkaufspreise demnächst steigen werden.

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Einreise: Kenia hat Electronic Travel Authorization eingeführt

Personen, die in Kenia einreisen wollen, benötigen seit 5. Jänner 2024 kein klassisches Visum mehr, sofern man über einen passenden Reisepass verfügt. Allerdings muss zuvor eine elektronische Einreiseanmeldung ausgefüllt werden. Diese sollte mindestens drei Tage, jedoch höchstens drei Monate, vor der geplanten Einreise über die Homepage der Regierung Kenias durchgeführt werden. Die so genannte „Electronic Travel Authorization“ ist zwar verpflichtend, jedoch keine Garantie darauf, dass die Einreise an Ort und Stelle tatsächlich klappt. Wichtig: Auch für mitreisende Kinder muss das elektronische Dokument ausgefüllt und mitgeführt werden.

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Dezember 2023: SAS mit 1,6 Millionen Fluggästen

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS konnte im Dezember 2023 insgesamt 1,6 Millionen Passagiere befördern. Damit verbesserte sich der Carrier im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat um sechs Prozent. Die angebotene Kapazität war um etwa 12 Prozent erhöht. Der Absatz verbesserte sich gegenüber Dezember 2022 um 14 Prozent. Die durchschnittliche Auslastung wird seitens SAS mit 73 Prozent angegeben.

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Dezember 2023: Norse hatte 79.240 Fluggäste

Der Billigflieger Norse Atlantic Airways hatte im Dezember 2023 insgesamt 79.240 an Bord von 343 Flügen, wobei 22 davon Charterflüge waren, an Bord. Die durchschnittliche Auslastung lag um zehn Prozentpunkte über dem Vorjahreswert und wird mit 71 Prozent angegeben. Das Unternehmen betont in einer Aussendung, dass 61 Prozent der Verbindungen mit einer Verspätung von maximal 15 Minuten angekommen sind. Weiters habe man im Dezember 2023 keinen einzigen Flug streichen müssen. Nebst den regulären Linienverbindungen habe man auch 22 Charterflüge durchgeführt.

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