Jan Gruber

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Jan Gruber

Condor trennt sich schneller von der Boeing 757-Flotte

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird ihre letzten verbliebenen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 757 früher als ursprünglich angenommen ausflotten. Nach dem Sommer 2025 soll Schluss sein, geht aus dem jüngsten Geschäftsbericht hervor. Laut einem Bericht des Portals Aero.de scheint Condor schon länger den Plan geschafft zu haben die jeweiligen Leasingverträge vorzeitig zu beenden. Der Carrier wird anschließend mit einer reinen Airbus-Flotte unterwegs sein. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte aber erst jetzt, dass die B757-Jets vorzeitig zurückgegeben werden sollen.

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Helvetic flottet vier Embraer 195-E1 ein

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways wird vier weitere Embraer E195 leasen. Es handelt sich um E1-Modelle, die vom Lessor Azorra bezogen werden. Dazu wurden langjährige Verträge unterschrieben, so das schweizerische Luftfahrtunternehmen. Die vier zusätzlichen Jets wurden im Jahr 2011 gefertigt und sollen gegen Anfang des zweiten Quartals des laufenden Jahres zur Flotte von Helvetic Airways stoßen. Bestuhlt sind diese mit 122 Sitzplätzen und sollen Unternehmensangaben nach über ein neues Interieur inklusive dem für Helvetic typischen roten Teppich verfügen. „Die vier komplett rekonfigurierten und modernisierten Flugzeuge werden unsere bestehende Flotte ideal ergänzen. Sie werden es uns erlauben, den Flugplan auch unter den momentan herausfordernden Rahmenbedingungen stabil zu halten und unseren Kunden eine hohe Zuverlässigkeit, Planungssicherheit und vor allem Pünktlichkeit zu gewährleisten“, erklärt Firmenchef Tobias Pogorevc. Die Flotte, die im Sommerflugplan 2024 betrieben werden soll, besteht dann aus 22 Maschinen. Dabei handelt es sich um vier Embraer 195-E2, acht E190-E2, sechs E190 und vier E195. Die Neuzugänge sollen auf dem bestehenden Streckennetz eingesetzt werden. „Helvetic Airways ist ein spannender neuer Kunde für Azorra und wir schätzen ihr Engagement sowie ihr uns entgegengebrachtes Vertrauen sehr. Helvetic Airways hat hohe Standards in Bezug auf Kundenservice, Qualität und Betrieb, und wir investieren in unsere Flugzeuge, um ebendiese Standards zu erreichen. Wir freuen uns darauf, die Flugzeuge auszuliefern und das Unternehmen bei seiner künftigen Flottenplanung zu unterstützen“, so Michael Davis, Chief Marketing Officer von Azorra.

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Finnair bekommt neuen Firmenchef

Das Oneworld-Mitglied Finnair bekommt mit Turkka Kuusisto einen neuen Firmenchef. Er wird sein Amt voraussichtlich am 11. Juli 2024 antreten. Zuvor war der Manager für die Posti Group tätig. Dieser steht Kuusisto seit dem Jahr 2020 als Generaldirektor vor. Laut Mitteilung des Aufsichtsrats würde er die notwendige Kompetenz für die Transformation, in der sich Finnair momentan befindet, mitbringen.

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Ancona: Aeroitalia stellt weitere Neuaufnahme ein

In Ancona scheint es für die Fluggesellschaft Aeroitalia alles andere als gut zu laufen, denn mit Barcelona gibt man eine weitere Route, die erst kürzlich aufgenommen wurde, wieder auf. Mit Verspätung hatte Aeroitalia Nonstop-Flüge zwischen Ancona und Wien-Schwechat aufgenommen. Nach wenigen Umläufen sind diese sang- und klanglos wieder eingestellt worden. Auch weitere Neuaufnahmen wurden nach wenigen Wochen, teilweise auch nur Tagen, aufgegeben. Nun trifft es die Barcelona-Flüge, die erst Anfang Dezember 2023 aufgenommen wurden. Diese werden am 15. Jänner 2024 letztmalig bedient.

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Passagierzahlen: Stuttgart fernab dem Vorkrisenaufkommen

Der Flughafen Stuttgart wurde im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 von 8.447.406 Passagieren genutzt. Gegenüber der Vorperiode, in der man 6.997.032 Fluggäste hatte, konnte man zwar um 20,7 Prozent zulegen, aber vom Aufkommen des Jahres 2019 ist man noch weit entfernt. Die Zahl der Flugbewegungen lag 2023 nach vorläufigen Angaben bei 92.094 Starts und Landungen, ein Plus von 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2022: 85.822 Flugbewegungen). „Wir haben unsere Prognose von rund 8,3 Millionen Fluggästen recht genau erreicht. Dass die starken Sommermonate so reibungslos verlaufen sind, war im Luftverkehr zuletzt leider nicht mehr selbstverständlich. Diese Leistungsfähigkeit verdanken wir einer guten Planung und großen Anstrengungen in den operativen Bereichen. Mein besonderer Dank gilt deshalb allen unseren Mitarbeitenden bei der FSG, ihren Töchtern und unseren Partnern für den motivierten Einsatz. Wir können mit Zuversicht auf das kommende Jahr schauen, in dem wir mit einer weiter steigenden Nachfrage rechnen“, erklärt Geschäftsführer Ulrich Heppe. Im Jahr 2019 hatte der Stuttgarter Flughafen noch 12,7 Millionen Passagiere. Es sah zunächst danach aus als wäre es in 2020 zu einem neuen Rekordaufkommen gekommen, jedoch machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Von dieser konnte sich der größte Flughafen des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg nicht vollständig erholen. Finanziell gesehen war der Airport zumeist profitabel, jedoch schreibt man seither Verluste. Der Abgang von Passagieren dürfte nicht nur daran liegen, dass das Preisniveau für Tickets ab Stuttgart schleichend gestiegen ist, sondern auch daran, dass das Angebot im Lowcost-Segment – abgesehen von wenigen Ausnahmen – komplett weggebrochen ist. Easyjet und Ryanair

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Klagenfurt: Austrian Airlines hat Hamburg-Flüge aufgenommen

Seit Samstag, den 13. Jänner 2024 gibt es wieder eine Nonstopverbindung zwischen Hamburg und Klagenfurt. Diese wird jedoch nur für wenige Wochen von Austrian Airlines bedient, denn am 2. März 2024 ist der vorerst letzte Flug auf dieser Route geplant. „Direkt zu Jahresanfang können wir unseren Passagieren eine neue Direktverbindung präsentieren, was mich sehr freut. In den nächsten Tagen und Wochen brechen wieder viele Norddeutsche in den Skiurlaub auf. Mit Klagenfurt in Österreich macht Austrian Airlines eine beliebte Wintersportregion in den nachgefragten Zeiten wieder nonstop erreichbar“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. In der Vergangenheit haben sich verschiedene Fluggesellschaften auf dieser Route versucht. Der Flughafen Klagenfurt hatte vor vielen Jahren gar eine Boeing 757 von Condor gechartert, mit der die Ziele Berlin-Tegel und Hamburg bedient wurden. Dauerhaft gehalten haben sich die Flugangebote aber nicht. Die nunmehrigen Austrian-Airlines-Flüge dürften auch ein Testlauf sein, denn im Winterflugplan 2022/23 hat man ein ähnliches Angebot zwischen Innsbruck und Berlin auf die Beine gestellt. Dieses mündete dann in dieser Saison in eine von der Konzernschwester Eurowings bediente Winterstrecke. „Die Einführung einer direkten Flugverbindung von Klagenfurt nach Hamburg in unserem Streckennetz stellt einen bedeutenden Fortschritt für unsere Gäste dar. Sowohl deutsche als auch österreichische Reisende können von diesen Flügen profitieren, sei es für die Erkundung der Stadt Hamburg oder für einen Urlaub in den Kärntner Bergen. Wir freuen uns, unser Streckennetz mit dieser attraktiven Verbindung zu erweitern und unseren Gästen ein noch breiteres Reiseerlebnis zu ermöglichen“, betont Michael Trestl, CCO von Austrian Airlines, erfreut.

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Fly 4 will den ACMI- und Chartermarkt aufmischen

Unter dem Namen Fly 4 bringen der Reisekonzern Tui und die polnische Charterfluggesellschaft Enter Air gemeinsam einen neuen Carrier an den Start. Dieser wird aber nicht auf eigene Rechnung unterwegs sein, sondern vorerst als konzerninterner Wetlease-Provider sowohl für Tui als auch für Enter Air aktiv sein. Deutsche Gewerkschaften beobachten das Projekt bereits kritisch, denn es wird befürchtet, dass es möglicherweise zu Lasten von Arbeitsplätzen bei der deutschen Tuifly gehen könnte. Die Kernsorge: Das neue Unternehmen könnte niedrigere Lohnkosten haben und damit wären dann Wetlease-Einsätze möglicherweise günstiger als der Eigenbetrieb. Kurzfristig gibt es aber gar keine Pläne, dass Fly 4 in Deutschland an den Start geht. Der Fokus liegt zunächst auf dem Vereinigten Königreich, wo der Tui-Konzern die Fluggesellschaft Tui Airways unterhält. Die ersten Kunden der Neugründung sollen daher die Tui-Unternehmen, die im Vereinigten Königreich ansässig sind, sowie die polnische Enter Air werden. AOC und Betriebsgenehmigung hat man in Irland beantragt. Dies hat zur Folge, dass man hinsichtlich Flügen ab UK ein wenig eingeschränkt ist, da man als Non-UK-Carrier manche Strecken nicht bedienen darf. Dafür kann Fly 4 aber im EU-Gebiet und auf vielen Routen, die in die EU führen, sehr flexibel eingesetzt werden. Enter Air ist in Polen im Chartergeschäft sehr stark vertreten und führt auch außerhalb des Heimatlandes viele Aufträge durch. Punktuell fliegt man auch ab Deutschland im Auftrag des Tui-Konzerns. In der Schweiz ist man an der Fluggesellschaft Chair Airlines beteiligt. Diese ist aus der Germania Flug AG hervorgegangen. Der Tui-Konzern hält an der neuen Fly 4 eine

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FAA groundet B737-Max-9 auf unbestimmte Zeit

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA lässt die Maschinen des Typs Boeing 737-Max-9 auf unbestimmte Zeit am Boden. Bei 40 Einheiten wurde gar eine neuerliche Inspektion angeordnet. Erst zu einem späteren Zeitpunkt wollen die Aufseher entscheiden, ob und gegebenenfalls unter welchen Auflagen bzw. Nachbesserungen dieser Maschinentyp wieder kommerziell eingesetzt werden darf. Im Nachgang des Alaska-Airlines-Vorfalls sind so einige Ungereimtheiten ans Licht gekommen. Diese werfen nicht nur auf Hersteller Boeing und dessen Abteilung für Qualitätssicherung ein fragwürdiges Bild, sondern auch auf die FAA. Die Behörde steht aufgrund der tödlichen Abstürze zweier Boeing 737-Max-8, die zu einem längeren weltweiten Flugverbot geführt haben, ohnehin in der Kritik. In der Öffentlichkeit wurde suggeriert, dass genau geprüft wurde und Boeing alle Auflagen erfüllt habe. Die jüngsten Qualitätsmängel scheinen selbst der FAA Anlass zur Sorge geben. Nach dem Alaska-Airlines-Vorfall, bei dem eine Boeing 737-Max-9 während dem Steigflug ein Blade, unter dem sich ein nicht genutzter Notausgang befand, verloren hat, kündigte die FAA an, dass alle baugleichen Maschinen, die in den USA im Einsatz sind, dort starten bzw. landen bzw. den Luftraum nutzen vor dem Wiedereinsatz außerplanmäßig inspiziert werden müssen. Bis dahin gilt Flugverbot. Diese Entscheidung wurde nun ausgeweitet, denn kommerziell dürfen die betroffenen Maschinen bis zu einer weiteren Anweisung der FAA nicht mehr eingesetzt werden. Das gilt ganz unabhängig davon, ob die angeordnete Inspektion schon durchgeführt wurde oder nicht. Einige Fluggesellschaften, darunter United Airlines und Alaska Airlines, sind mit Qualitätsmängeln an die Öffentlichkeit gegangen. Zum Beispiel wurden lose Schrauben und Bolzen gefunden. Das Ausmaß scheint sicherheitsrelevant zu sein,

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Kroatien: Touristisches Aufkommen erreicht Vorkrisen-Niveau

Der Mittelmeerstaat Kroatien hat sich im Jahr 2023 neuerlich als besonders beliebter Ferienort erweisen. Insgesamt hatte man rund 20,6 Millionen Touristen, die etwa 108 Millionen Übernachtungen absolviert haben. Aus der Statistik des Tourismusverbandes HTZ geht auch hervor, dass das Vorkrisenaufkommen wieder erreicht wurde. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreswert konnte Kroatien im Bereich der Ankünfte um neun Prozent zulegen und gleichzeitig hatte man drei Prozent mehr Übernachtungen. Österreich scheint als Quellmarkt besonders wichtig zu sein, denn jeder dritte Tourist stammte im Jahr 2023 aus der Alpenrepublik. Auf Platz Zwei waren Urlauber aus Slowenien und die meisten Touristen kamen aus der Bundesrepublik Deutschland.

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Tschechische Gewerbeaufsicht warnt vor Ticketkäufen bei Fischer Air

Die tschechische Gewerbeaufsicht CTIA warnt vor Buchungen beim Anbieter Fischer Air, der für den Sommer 2024 zahlreiche Flüge ab Airports in Tschechien, Deutschland und der Schweiz anbietet. Man habe die Domain fischerair.eu auf die Liste der riskanten Onlineshops gesetzt. Die Behörde verweist dabei auf Angaben der Flughäfen České Budějovice und Pardubice. Mit diesen habe Fischer Air zwar Gespräche geführt, jedoch wären diese ergebnislos abgebrochen worden. Dennoch werden Flugtickets zu aus Sicht der CTIA „ungewöhnlich niedrigen Preisen“ verkauft. „Niemand ist als Betreiber der Website aufgeführt, so dass die Website völlig anonym ist und der Verbraucher nicht weiß, mit wem er einen Kaufvertrag abschließt und gegenüber wem er seine Rechte geltend machen kann. Die tschechische Handelsinspektion warnt davor, auf diesen Seiten zu kaufen“, erklärt die CTIA auf ihrer Website. Im Impressum findet sich eine A.M.F. Aircraftleasing Meier & Fischer GmbH, die laut CTIA aber in einem privaten Wohnhaus in Hamburg residieren soll. Weiters bietet man abweichend von den in der Branche üblichen Zahlungsmethoden lediglich Banküberweisung an. Laut CTIA soll dies ein Risiko für potentielle Ticketkäufer darstellen.

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