Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen Klagenfurt meldet 153.536 Passagiere

Österreichs kleinster Flughafen, Klagenfurt, hatte im Jahr 2023 insgesamt 153.536 Passagiere im Linien- und Charterverkehr. Im direkten Vergleich mit der Vorperiode konnte man somit um 85,52 Prozent zulegen. Dies dürfte primär am Ryanair-Flugangebot liegen. Das Jahr 2023 brachte dem Flughafen Klagenfurt mit insgesamt 153.536 Passagieren im Linien- und Charterflugbereich ein Passagierplus von 85,52 Prozent. Auch die Flugbewegungen konnten deutlich auf gesamt 1.848 Bewegungen gesteigert werden.  Linie & Charter 2023 2022 Veränderung in % Passagiere 153 536 82 760 + 85,52% Bewegungen 1 848 1 328 + 39,16% Laut Mitteilung des Klagenfurter Airports gab es im Bereich der General Aviation im Jahr 2023 insgesamt 15.882 Flugbewegungen. Weiters ist Klagenfurt der Ausweichflughafen für den Fliegerhorst Hinterstoisser (Zeltweg); somit finden wöchentliche Überflüge bzw. Touch-and-Gos der Eurofighter statt. „Der Flughafen Klagenfurt meldet sich mit einem beeindruckenden Passagierwachstum zurück“, freut sich Maximilian Wildt, Geschäftsführer am Flughafen Klagenfurt. „Eine besonders starke zweite Jahreshälfte mit dem September als stärksten Monat des vergangenen Jahres mit 17.624 abgefertigten Passagieren zeigt die positive Entwicklung, die wir im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen werden. Besonders erfreulich ist auch, dass unser Flugangebot über die Kärntner Grenzen hinweg gut angenommen wird. 18% unserer Passagiere waren im vergangenen Jahr beispielsweise aus Slowenien“. Nur drei Linienziele im Winter 2023/24 Der aktuelle Winterflugplan 2023/24 besteht aus lediglich drei Destinationen. Davon wird nur der Zubringer zum Austrian-Airlines-Drehkreuz Wien häufig bedient. Die AUA führt zwischen der Kärntner Landeshauptstadt und ihrem Hub bis zu zwei tägliche Flüge durch. Ryanair bedient die Destination London-Stansted an den Verkehrstagen Montag und Samstag. Hamburg ist

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Swiss und Air Baltic vereinbaren Codesharing

Bereits seit einiger Zeit arbeiten Air Baltic und Swiss im Rahmen eines Wetlease-Auftrags zusammen. Nun hat man auch ein Codeshare-Abkommen, das ab 31. Jänner 2024 gültig ist, unterschriebenen. Im Rahmen der Vereinbarung wird die schweizerische Lufthansa-Tochter ihren LX-Code auf die von Air Baltic bediente Route Riga-Zürich-Riga legen. Damit sollen Passagieren weitere Umsteigemöglichkeiten zur Verfügung stehen. „Swiss ist eine starke und bekannte Premium-Airline. Mit diesem Codeshare-Abkommen profitieren die Kunden von einer bequemeren Reise zwischen der Schweiz und Riga, der Heimatbasis von Air Baltic in Lettland“, so Air-Baltic-Chef Martin Gauss.

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Urabstimmung: Discover-Piloten entscheiden über möglichen Streik

Bei der Ferienfluggesellschaft Discover Airlines scheinen auch nach einem kurzen Warnstreik die Fronten zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaften festgefahren zu sein. Die Vereinigung Cockpit hat nun eine Urabstimmung über einen möglichen Pilotenstreik eingeleitet. Aus der Flugbegleitergewerkschaft Ufo ist zu hören, dass man mit dem bisherigen Verlauf der Gespräche ebenfalls unzufrieden ist. Noch ist vom Kabinenpersonal aber nicht das „S-Wort“ zu hören, jedoch stimmen jene Piloten, die Mitglieder der Vereinigung Cockpit sind, bereits über einen Streik ab. Kurz vor Weihnachten 2023 gab es bei Discover Airlines bereits einen kurzen Warnstreik, zu dem die Vereinigung Cockpit aufgerufen hatte. Nun lässt man die Mitglieder seit Montag, den 15. Jänner 2024 darüber entscheiden, ob es zu weiteren Aufrufen zur Arbeitsniederlegung kommen soll oder nicht. Bei den Arbeitnehmervertretern geht man derzeit davon aus, dass es zu einer überragenden Zustimmung kommen wird. Dies alleine ist aber noch kein Streikaufruf. Dieser könnte aber unmittelbar nach dem Abschluss der Urabstimmung in der kommenden Woche folgen, sofern es keine Annäherung zwischen den beiden Tarifparteien gibt. Sowohl Ufo als auch die VC werfen Discover Airlines vor, dass das Management eine Art von Hinhalte-Taktik verfolgen soll. Noch bis zum 23. Jänner 2024 können jene Discover-Piloten, die Mitglied in der Vereinigung Cockpit sind, darüber abstimmen, ob gestreikt werden soll oder nicht. Gleichzeitig fordert die VC in Richtung Arbeitgeber, dass ein nachgebessertes Angebot vorgelegt werden soll, um mögliche Streikmaßnahmen abwenden zu können.

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Trotz rascher Sicherheitslandung: Mann an Bord von Ryanair B737-Max-200 verstorben

Am 7. Jänner 2024 ist es auf Ryanair-Flug FR3233, durchgeführt mit der Boeing 737-Max-200 mit der Registrierung EI-IHP, zu einem Todesfall gekommen. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg von Malaga nach Manchester. Ein männlicher Fluggast geriet plötzlich und unerwartet in eine medizinische Notsituation. Der Kapitän entschied, dass aus diesem Grund eine sofortige Zwischenlandung in Bordeaux eingelegt wird. Trotz intensiver Bemühungen der Kabinencrew und medizinischem Fachpersonal, das sich zufällig an Bord befunden hat, ist der Mann leider verstorben. Laut einem Bericht der Zeitung „Mirror“ soll zusätzlich eine Person aufgrund des dramatischen Vorfalls ohnmächtig geworden sein. Diese wurde in Frankreich weiterbehandelt.

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Deutschland: Branchenverband warnt vor höherer Ticketsteuer

Die deutsche Bunderegierung braucht dringend frisches Geld, denn vor einigen Wochen sind einige Schuldenkonstruktionen („Sondervermögen“) als verfassungswidrig höchstrichterlich untersagt worden. Mal wieder sollen die Luftfahrt und deren Kunden herhalten, denn unter dem Deckmangel des angeblichen Umweltschutzes soll die Luftverkehrsabgabe abermals erhöht werden. Gleichzeitig will Deutschlands Regierung aber Förderungen für alternative Antriebe und Kraftstoffe wie SAF deutlich reduzieren. Ursprünglich hieß es, dass genau diese Subventionen zumindest teilweise aus den Einnahmen der Luftverkehrsabgabe finanziert werden sollen. Später kam dann noch dazu, dass die umstrittene Ticketsteuer auch zur Querfinanzierung der über Jahrzehnte vernachlässigten Bahn genutzt werden soll. Von der erhöhten Luftverkehrsabgabe wird die Luftfahrt in Deutschland so gut wie gar nichts haben, denn aufgrund des Umstands, dass der Staat faktisch bankrott ist, wird überall bei Förderungen und Subventionen den Rotstift angesetzt. Gleichzeitig will die Regierung ab 1. Mai 2024 mehr Luftverkehrsabgabe von den Passagieren kassieren. Genau genommen ist nicht der Fluggast, sondern die von ihm gebuchte Airline der Steuerschuldner. Es obliegt allein der Fluggesellschaft, ob diese die Luftverkehrsabgabe „durchreicht“ oder sie einfach selbst trägt. Rein aus wirtschaftlichen Gründen kommt letzteres nur bei ultrabilligen Tickets, die aus Werbegründen auf den Markt geworfen werden, vor. Ansonsten müssen sich Passagiere darauf einstellen, dass es teurer wird, weil die Regierung dringend Geld braucht. BDL fordert zumindest Verschiebung der Steuererhöhung Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft ist mit der geplanten Steuererhöhung so ganz und gar nicht zufrieden. Der deutsche Alleingang würde zu Wettbewerbsverzerrungen führen und den Trend, dass einige Airlines ihre Kapazitäten einfach in andere Staaten, in denen solche

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Cargolux löscht künftig Waldbrände

Die Frachtfluggesellschaft Cargolux wird künftig auch im Bereich der Löschung von Bränden aktiv sein. Unter dem Namen Aquarius Aerial Firefighting baut man dazu eine eigene Tochtergesellschaft auf. Diese wird zunächst eine Flotte, die aus 12 Air Tractor AT-802F Fire Boss Flugzeugen bestehen wird, betreiben. Die ersten Einheiten sollen bereits im Mai 2024 einsatzbereit sein. Der Konzern sieht hohen Bedarf im Bereich der Löschung von Waldbränden. Die Maschinen sollen weltweit für Einsätze zur Verfügung stehen.

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Portland: Sturm drückt Gangway gegen Winglet von B737-Max-8

Am 10. Jänner 2024 wurde eine Boeing 737-Max-8 von Southwest Airlines auf dem Flughafen Portland während einem starken Sturm von einer Fluggastberücke beschädigt. Der Wind drückte die Gangway gegen das geparkte Flugzeug, so dass das Winglet beschädigt wurde. Der Vorfall soll sich laut lokalen Medien während einem starken Sturm gegen 4 Uhr 35 Lokalzeit ereignet haben. Der Mittelstreckenjet konnte aufgrund notwendiger Reparaturen einige Tage nicht im Liniendienst eingesetzt werden.

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Sale-and-Leaseback: Spirit macht 25 Flugzeuge zu Geld

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit macht insgesamt 25 Verkehrsflugzeuge im Rahmen so genannter Sale-and-Leaseback-Deals zu Geld. Der Erlös soll zur Tilgung von Schulden verwendet werden. „Am 3. Januar 2024 schloss Spirit Airlines eine Reihe von Sale-Leaseback-Transaktionen in Bezug auf 25 Flugzeuge ab, was zu einer Rückzahlung der Schulden dieser Flugzeuge in Höhe von etwa 465 Millionen US-Dollar und einem Nettobarerlös für das Unternehmen in Höhe von etwa 419 Millionen US-Dollar führte“, ab der Billigflieger, der als hoch verschuldet gilt, in einer Börsenmitteilung bekannt. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2023 hat man einen Verlust in der Höhe von 157 Millionen U.S.-Dollar ausweisen müssen.

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Flughäfen Dresden und Leipzig brauchen frisches Geld

Die Mitteldeutsche Flughafen AG, die Holdinggesellschaft der Airports Dresden und Leipzig/Halle, will sich neu organisieren. Die Belegschaft wurde am vergangenen Donnerstag über einen von KMPG erstellten Sanierungsplan informiert. „Es bestätigt der Mitteldeutschen Flughafen AG bei Umsetzung des Restrukturierungskonzeptes eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und gute Zukunftsperspektiven“, so die MDF AG in einer Mitteilung. Die Investitionen, die innerhalb der nächsten drei Jahre anstehen, könnten nur dann gestemmt werden, wenn die Gesellschafter, also die Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt, frisches Kapital zur Verfügung stellen. Die Firmengruppe dürfte die Verluste aus den Corona-Jahren sowie den Umstand, dass beide Airports noch immer stark unter dem Vorkrisenaufkommen liegen, stark zu spüren bekommen. Im Geschäftsjahr 2022 hat man einen Fehlbetrag von 36,5 Millionen Euro ausweisen müssen.

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Gambia-Fußballer an Bord: Dash 8-400 von Air Côte d’Ivoire erleidet Druckabfall

Am 10. Jänner 2024 wollte die Fußballnationalmannschaft von Gambia mit einer gecharterten de Havilland Dash 8-400 nach Abidjan fliegen, um dort an einem Turnier teilzunehmen. Allerdings ist die Reise so ganz und gar nicht planmäßig verlaufen. Das betroffene Flugzeug wurde von Air Côte d’Ivoire betrieben. Bereits beim Boarding sollen sich die Fußballspieler über starke Hitze beschwert haben. Nach dem Start trat ein Druckproblem auf, was dazu führte, dass der Kapitän entschieden hat eine Rücklandung in Banjul vorzunehmen. Die Sportler sollen sich zudem über Kopfschmerzen und Schwindelgefühle beklagt haben. Die gesamte Reise dürfte eine regelrechte Odysee gewesen sein, denn die Spieler wurden zunächst in Saudi-Arabien abgeholt. Mit Zwischenstopps in Istanbul und Casablanca ging es dann nach Banjul und von dort aus weiter in den Staat Elfenbeinküste. Allein bis Gambia habe man rund 32 Stunden benötigt, da aus nicht näher bezeichneten Gründen lange Zwischenstopps notwendig waren.

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