Jan Gruber

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Jan Gruber

Regiojet nimmt Prag-Split auf

Im Sommer 2024 wird das tschechische Fernbus- und Eisenbahnunternehmen Regiojet eine Buslinie zwischen Prag und Split betreiben. Diese wird an den Verkehrstagen Dienstag, Freitag und Sonntag in Richtung Kroatien bedient. Zurück geht es jeweils an Montagen, Mittwochs und Samstags. Vorerst wird diese Strecke zwischen Juni und September 2024 angeboten. Laut Regiojet wird die Route mit Setra-Doppelstockbussen, die im Oberdeck über eine 2-1-Bestuhlung verfügen, bedient. Außerdem können sie kostenlosen Premium-Kaffee aus einer professionellen Kaffeemaschine genießen. Angeboten werden Espresso, Lungo, Cappuccino, Latte Macchiato und deren eisgekühlte Varianten. Zu den kostenlosen Getränken gehören Tees, Schokolade für Kinder sowie gekühltes und nicht gekühltes Wasser. Weitere Erfrischungen wie süße und herzhafte Snacks und gekühlte Getränke wie Coca Cola, Fanta sowie alkoholische und alkoholfreie Biere werden gegen Bezahlung angeboten. Mit Wirksamkeit zum 1. Feber 2024 wird Regiojet häufiger zwischen Prag und Berlin verkehren. Es wird ein tägliches zusätzliches Kurspaar, das Prag um 18 Uhr 00 verlässt, eingeführt.

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Air Dolomiti stellt auch Frankfurt-Innsbruck ein

Die Lufthansa-Tochter Air Dolomiti wird im Sommerflugplan 2024 die Strecke Frankfurt am Main-Innsbruck nicht mehr bedienen. Als Grund dafür gibt der Tiroler Airport an, dass der Kranich-Konzern Kapazitätsengpässe hat. Ein Ersatz ist, zumindest im Sommerfluglan 2024, nicht vorgesehen. Der Flughafen Innsbruck verweist in einer Aussendung darauf, dass Reisenden alternative Umsteigeverbindungen, beispielsweise über Wien oder Amsterdam, zur Verfügung stehen sollen. Im Mai 2022 wurde die Strecke nach vorübergehender Streichung zu Pandemiezeiten mit dem damals für Innsbruck neuen Airline-Partner Air Dolomiti wiederaufgenommen und im Auftrag von Lufthansa bedient. Die Strecke hat sich gut etabliert, obgleich es immer wieder zu operationellen Schwierigkeiten auf Grund des Personalmangels in Frankfurt und den damit verbundenen Flugunregelmäßigkeiten gekommen ist. Lufthansa würde – so der Flughafen Innsbruck – die Kapazitäten von Air Dolomiti auf anderen Routen benötigen, um die Ausfälle von Maschinen der A320neo-Reihe kompensieren zu können. Auch der Flughafen Innsbruck ist von diesen temporären Streckenstreichungen betroffen – mit April 2024 wird die Strecke von / nach Frankfurt bis auf Weiteres aus dem Flugprogramm genommen. „Wir bedauern die überraschende Streichung der Strecke und damit den Wegfall der Anbindung an das so wichtige Drehkreuz Frankfurt sehr“, reagiert Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta auf die Ankündigung der Lufthansa. „Darüber hinaus werden wir sowohl mit bestehenden als auch mit potenziellen neuen Airline-Partnern Gespräche führen, um zu versuchen, Frequenzerhöhungen von bestehenden Zubringerflügen zu erzielen bzw. einen neuen Partner für die Frankfurt-Strecke zu finden“, kündigt Pernetta an. Zukünftig denkbar wäre beispielsweise eine Übernahme der Frankfurt-Strecke durch die Südtiroler Fluglinie Skyalps, die im kommenden Sommer 2024

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Lufthansa sucht 13.000 neue Mitarbeiter

Der Lufthansa-Konzern befindet sich derzeit auf der Suche nach rund 13.000 neuen Mitarbeitern. Laut Mitteilung besteht besonders hoher Bedarf in den Bereichen Cockpit, Kabine, Technik und IT. Aber auch in anderen Bereichen werden Stellen ausgeschrieben – zum Beispiel für das Bodenpersonal an den Lufthansa Drehkreuzen in Frankfurt und München. Über 3.500 Menschen sollen in der Kabine und rund 1.000 im Cockpit eingestellt werden. Außerdem sollen ca. 2.000 Techniker, etwa 800 Trainees und rund 900 IT-Experten die Lufthansa Group verstärken. „In einer Branche wie unserer steht und fällt der Erfolg mit denjenigen, die täglich ihr Bestes geben, um unsere Kundinnen und Kunden zu begeistern. Wir fokussieren uns deshalb weiterhin darauf, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für uns zu gewinnen und ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Denn es sind unsere Kolleginnen und Kollegen in der Luft und am Boden, die jeden Tag für unsere Fluggäste da sind und unseren Marken und Gesellschaften ein Gesicht geben.“, so Personalvorstand Michael Niggemann.

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Nächster Etappensieg für Al Jaber in Rechtsstreit gegen Austrian Airlines

Seit vielen Jahren befinden sich Austrian Airlines und Mohamed Bin Issa Al Jaber in einem Rechtsstreit. Ursprünglich wolle der Unternehmer beim Carrier, den der damalige AUA-Chef Alfred Ötsch öffentlich als „saniert“ bezeichnet hatte, einsteigen. Kurz nach der Aussage des einstigen Generaldirektors kam aber ans Licht, dass die AUA kurz vor der Pleite stand. Zunächst sollte es um rund 80 Millionen Euro gehen, die Al Jaber in Austrian Airlines investieren wollte. Öffentlich wurde er bereits als Retter der AUA gefeiert, jedoch zog er, nachdem er eigenen Angaben nach erkannte wie dramatisch der finanzielle Zustand der Austrian Airlines tatsächlich ist, sein Angebot wieder zurück. Es folgte ein jahrelanger Rechtsstreit in Form gegenseitiger Klagen und Vorwürfe. Die Angelegenheit könnte für Austrian Airlines und indirekt für den Lufthansa-Konzern durchaus teuer werden, denn im Vorjahr unterlag die AUA vor Gericht. In der vergangenen Woche hat das Oberlandesgericht Wien die Berufung der Fluggesellschaft abgewiesen. Auf Anfrage erklärte Austrian Airlines lediglich, dass das Urteil noch nicht rechtkräftig wäre und man daher aufgrund des laufenden Verfahrens keine Stellungnahme abgeben könne. Bis zu eine Milliarde Euro an Schadenersatz will Al Jaber einfordern. Die Summe soll sich aus direkten und indirekten Verlusten, die er während des 15-jährigen Rechtsstreits erlitten hat, zusammensetzen. Ein erheblicher Teil davon dürften Anwalts- und Gerichtskosten sein, denn diese sind angesichts des hohen Streitwerts enorm. Langjähriger Rechtsstreit ist noch nicht beendet „Die Gerichte haben mir einmal mehr Recht gegeben, dass sich der Vorstand der Austrian Airlines rechtswidrig und zum Nachteil aller Aktionäre – und letztlich auch der

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Wintereinbruch: Lufthansa streicht proaktiv Flüge

Aufgrund des Umstands, dass für Mittwoch, den 17. Jänner 2024 in Teilen Deutschlands starker Schneefall und Eisregen prognostiziert sind, kommt es an einigen Airports zu Betriebseinschränkungen. Lufthansa hat bereits damit begonnen den Flugplan drastisch zu kürzen. Die Fraport AG, Betreiber des Flughafens Frankfurt am Main, ersucht die Reisenden vor der Abfahrt zum Airport sich bei der Airline über den aktuellen Stand ihrer Buchung zu informieren. Hintergrund ist, dass Lufthansa und zahlreiche andere Fluggesellschaften aufgrund der Wetterprognose viele Flüge bereits im Vorfeld abgesagt haben. Betreiberangaben nach sind für Mittwoch, den 17. Jänner 2024, insgesamt 1.030 Flüge angemeldet gewesen. Wie viele davon tatsächlich durchgeführt werden können, ist derzeit noch völlig offen. Deutschlands zweitgrößter Airport, München, rechnet ebenfalls damit, dass es am Mittwoch zumindest bis zur Mittagszeit zu wetterbedingten Einschränkungen kommen könnte. Der bayerische Flughafen hat proaktiv die zur Verfügung stehende Kapazität reduziert. Dies hat zur Folge, dass insbesondere Platzhirsch Lufthansa viele Flüge absagen muss. Lufthansa erklärte unter anderem, dass man Passagiere, die von Streichungen betroffen sind, nach Möglichkeit proaktiv kontaktiert und diesen alternative Reisemöglichkeiten anbieten wird. Derzeit geht man davon aus, dass es auch am Donnerstag und möglicherweise auch noch am Freitag zu wetterbedingten Einschränkungen im Flugbetrieb kommen könnte. Der aktuellen Prognose nach geht der Kranich-Konzern davon aus, dass sich der Betrieb am Freitag dieser Woche stabilisieren wird. Fluggäste, deren Verbindungen abgesagt wurden, ersucht Lufthansa nicht zum Airport anzureisen, sondern bei Bedarf mit der Hotline oder anderen Kontaktmöglichkeiten mit der Airline in Kontakt zu treten. Sicherheit geht vor, aber Passagiere haben auch

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Schwächere Nachfrage: Croatia Airlines kürzt die Frequenzen auf einigen Routen

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines reduziert im Feber 2024 auf einigen Routen ab Zagreb die Frequenzen. Das Ausmaß beträgt etwa sieben Prozent der Gesamtkapazität und auch Ziele in der D-A-CH-Region sind betroffen. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com soll es daran liegen, dass die Nachfrage im Feber 2024 wesentlich geringer ist von Croatia Airlines ursprünglich angenommen. Daher fährt man vorsorglich die Anzahl der wöchentlichen Flüge zurück. Demnach geht es im Feber 2014 nach Wien und Brüssel nur elfmal statt 14 Mal pro Woche. Sarajevo wird auf 12 Umläufe pro Woche gekürzt, Zürich auf 13, Skopje auf 10, München auf 13 und auf Frankfurt man Main nimmt man „nur“ noch 20 Mal pro Woche Kurs. Die Kürzungen sind derzeit für den Feber 2024 befristet.

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Airbus tilgt Iran-Air-Großbestellung aus dem Backlog

Es ist schon einige Jahre her, jedoch war es Fluggesellschaften im Iran während einem kurzen Zeitraum möglich werksneue Flugzeuge bei Airbus, Boeing und anderen Herstellern zu ordern. Einige Exemplare wurden ausgeliefert, doch dann führte die U.S.-amerikanische Regierung die Sanktionen wieder ein. Der europäische Hersteller hat eine größere Order über einen längeren Zeitraum in den Büchern gehalten. Seit 2018 darf man keine Maschinen mehr in den Iran liefern. Laut einem Bericht von Flightglobal hat Airbus die 97 noch nicht ausgelieferten Verkehrsflugzeuge, darunter auch 38 A330 und 16 A350, endgültig aus dem Orderbuch gestrichen. Damit schätzt der Hersteller die Lage so ein, dass man nicht davon ausgeht, dass der Auftrag in einem realistischen Zeitfenster erfüllt werden darf.

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Erbil-Raketenbeschuss: Austrian Airlines nutzt Irak-Luftraum weiterhin

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines wird aktuell weiterhin Überflüge über den Irak vornehmen. Beispielsweise nutze OS45 den Luftraum in der Nähe von Erbil, wo in der Nacht Raketenbeschuss herrschte. Dazu ein Sprecher gegenüber Aviation.Direct: „Die Sicherheit unserer Crews und Fluggäste hat oberste Priorität. Unsere Security-Abteilung evaluiert daher gemeinsam mit der Lufthansa Group Security sowie nationalen und internationalen Behörden laufend die Lage vor Ort. Überflüge über dem Irak können unter Einhaltung von strengen Sicherheitsvorgaben aktuell fortgeführt werden. Die Lage wird laufend bewertet und bei Notwendigkeit werden entsprechende Anpassungen umgesetzt“. Die irakische Region Erbil wurde in der vergangenen Nacht von Raketen, die laut verschiedenen Agenturberichten in iranischen Gruppen stammen sollen, beschossen. Die Angriffe sollen sich vornehmlich gegen Einrichtungen der Vereinigten Staaten von Amerika gerichtet haben.

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Linz: Air Dolomiti stellt Frankfurt-Flüge ein

Im Sommerflugplan 2024 wird es dem derzeitigen Stand der Dinge nach keine Nonstopflüge zwischen Linz und Frankfurt am Main geben. Damit verliert der Airport die von Air Dolomiti durchgeführte Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz. Es gibt allerdings einen Strohhalm, denn Skyalps steht bereit in die Bresche zu springen. Der Flughafen Linz erklärt dazu, dass diese im Zusammenhang mit der Rückrufaktion des Triebwerksherstellers Pratt & Whitney aufgrund von Materialmängeln steht. Lufthansa muss etwa 20 Maschinen der A320neo-Reihe temporär außer Betrieb nehmen. Das hat zur Folge, dass das Fluggerät von Air Dolomiti auf anderen Routen benötigt wird. Und das wirkt sich negativ auf Linz-Frankfurt aus, denn die Strecke wird vorläufig eingestellt. Die Lufthansa hat den Linzer Flughafen Ende des Jahres 2023 darüber informiert, dass sie aufgrund fehlender Kapazitäten die Flugverbindung Linz-Frankfurt mit Beginn des Sommerflugplans 2024 aussetzen wird. „Wir haben versucht, das Aussetzen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln abzuwenden, müssen aber leider zur Kenntnis nehmen, dass dies nicht möglich war. Allerdings wissen wir, dass die Lufthansa intensive Gespräche mit verschiedenen Fluggesellschaften führt, um den Frankfurt-Zubringer möglichst rasch wieder anzubinden. Wir sind in ständigem Kontakt mit der Lufthansa, um alle Maßnahmen von unserer Seite aus zu unterstützen“, so Flughafen-Geschäftsführer Norbert Draskotivs. Skyalps bietet sich als Partner für Austrian Airlines und Lufthansa an Allerdings gibt es auch einen Lichtblick: Die bereits ab Linz aktive Skyalps befindet sich eigenen Angaben nach mit Austrian Airlines in Gesprächen darüber, dass künftig der Südtiroler Carrier die Frankfurt-Strecke bedient. Weiters will man auch eine Anbindung an das Drehkreuz

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Litauen will sich an Air Baltic beteiligen

Nachdem in Litauen gleich mehrere Projekte eine eigene staatliche Airline dauerhaft in der Luft zu halten gescheitert sind, kann man sich nun einen Einstieg bei der lettischen Air Baltic, die an die Börse gebracht werden soll, vorstellen. In Vilnius unterhält Air Baltic bereits eine Basis, an der mehrere Airbus A220-300 stationiert sind. Das Verkehrsministerium von Litauen hat mittlerweile Gespräche mit jenem von Lettland aufgenommen. Man wolle sich finanziell an Air Baltic, die sich momentan zu 97,97 Prozent im Eigentum des lettischen Staats beteiligen. Davon erwartet man sich eine Expansion des Carriers ab Vilnius, der auch den Ausbau der örtlichen Basis beinhaltet.

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