Jan Gruber

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Jan Gruber

Multi-Hub-Strategie: Air Asia X will in Richtung USA expandieren

Der Flughafen Manila könnte in der weiteren Entwicklung von Air Asia X künftig eine große Rolle spielen. Der Carrier überlegt derzeit ein Drehkreuz für USA-Flüge aufzubauen. Auch Kuala Lumpur und Bangkok könnten als Hub genutzt werden. Jedenfalls erklärte Tony Fernandes, dass man stark in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika expandieren will. Hierbei verweist der Capital-A-Geschäftsführer auf eine immer größer werdende Nachfrage. Derzeit strebt man eine so genannte Multi-Hub-Strategie an.

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Semesterferien: Hurghada steht bei Österreichern hoch im Kurs

Der Reiseveranstalter Tui hat mitgeteilt, dass man für die bevorstehenden Semesterferien 2024 besonders viele Buchungen in Richtung Hurghada an Land ziehen konnte. Auch Teneriffa, Gran Canaria, Sal und Fuerteventura sollen hoch im Kurs stehen. Tui Österreich bietet Gästen im Februar und März 2024 mit dem Flugpartner Wizz Air fünfmal wöchentlich zusätzliche Flugverbindungen ab Wien nach Teneriffa und Madeira. Fernreiseziele wie die Malediven, Dubai und Thailand liegen weiterhin im Trend. Kurzentschlossene sollten sich jetzt rasch die beliebten Plätze am Meer in den Semesterferien sichern. Tui-Destinations-Ranking Mittelstrecke:

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Graz mit 733.146 Fluggästen – KLM stellt Amsterdam-Flüge ein

Der Flughafen Graz wurde im Jahr 2023 von 733.146 Passagieren genutzt. Damit konnte der Airport gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31 Prozent zulegen. Im Bereich der Fracht hat man mit 19.379 Tonnen das beste Ergebnis in der Airport-Geschichte erreicht. Allerdings: Die KLM-Amsterdam-Flüge werden Ende März 2024 komplett eingestellt. An das Aufkommen, das der steiermärkische Flughafen im Jahr 2019 erreicht hatte, konnte man in 2023 auch weiterhin nicht anknüpfen. Die Geschäftsleitung gibt sich aber zuversichtlich, dass dies im laufenden Jahr 2024 gelingen wird. Dafür würden die Abmeldungen seitens der vor Ort tätigen Fluggesellschaften sprechen. „In diesem herausfordernden Umfeld hat sich der Flughafen Graz 2023 gut geschlagen, denn die prognostizierten Verkehrszahlen konnten nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen werden“, berichtet Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Die Stationierung eines Eurowings-Flugzeugs und der damit einhergehende Ausbau des Streckenportfolios (neue Liniendestinationen Berlin und Hamburg sowie ein erweitertes Charterangebot) war ein großer und wichtiger Schritt in die Zukunft. Die exportorientierten Wirtschafts- und Industriebetriebe der Steiermark haben wieder verstärkt Online-Meetings durch Präsenztermine bei ihren Geschäftspartnern ersetzt. Im touristischen Verkehr konnten die Passagierzahlen von 2019 bereits wieder übertroffen werden.“ 2019er-Zahlen sollen dieses Jahr erreicht werden „Auch im Non-Aviation-Segment ist uns viel gelungen“, informiert Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Die Anzahl an Veranstaltungen, die am Flughafen 2023 durchgeführt wurden, ist fast wieder auf dem Niveau von 2019. In der Fracht, im Parkhaus und im Bürogebäude konnten wir neue Mieter gewinnen. Und im Umweltbereich produziert seit dem Frühling die erste eigene PV-Anlage Strom, weitere sind in Vorbereitung.“ 576.277 Fluggäste

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Lieferverzögerungen: Ryanair rechnet mit weniger B737-Max-200

Die Ryanair Group befürchtet, dass der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing weiterhin in Lieferverzug bleiben könnte und im Sommer 2024 zwischen fünf und zehn B737-Max-200 zu wenig zur Verfügung stehen könnten. Im Gespräch mit der „Financial Times“ erklärte Konzernchef Michael O’Leary unter anderem, dass man bis Ende April 2024 insgesamt 57 B737-Max-200 übernehmen solle. Allerdings werde man die Anzahl wohl kaum erreichen, so dass bereits darüber nachgedacht wird, den Sommerflugplan 2024 mangels Kapazität zu kürzen. Dies hätte zur Folge, dass man im Gesamtjahr 2024 etwa fünf Millionen Fluggäste weniger haben werde.

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Poolliegen mit Handtüchern reserviert: Gericht spricht Reisepreisminderung zu

Wer kennt das nicht: Man kommt am Vormittag auf einer Hotelanlage zu den Poolliegen und überall liegen schon Handtücher, die als „Reservierung“ dienen sollen. Doch genau das kann Reiseveranstalter teuer zu stehen kommen, stellte das Amtsgericht Hannover fest. Immer mehr Hotels gehen aktiv gegen die „Reservierung“ von Pool- und Strandliegen vor. Nicht selten kommt es mittlerweile vor, dass die Bereiche abgesperrt sind, so dass Early-Bird-Handtuch-Experten durch die Röhre schauen. Auch werden oftmals Handtücher, die sich auf offensichtlich ungenutzten Liegen befinden, einfach entsorgt. Im Fall, der es vor das Amtsgericht Hannover gebracht hat, war dies aber nicht der Fall. Die Urlauber klagten den Tour Operator auf Reisepreisminderung, weil stets alle Liegen mit Handtüchern „reserviert“ gewesen sein sollen. Das Gericht sprach den Klägern eine Reisepreisminderung in der Höhe von 322,77 Euro zu. Das Urteil wird wohl zur Folge haben, dass Reiseveranstalter künftig ihre Hotels anweisen werden, dass das Thema Handtücher auf Liegen genauer kontrolliert wird, denn es kann ja zu Rückforderungsansprüchen kommen.

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Ita-Einstieg: Lufthansa bietet EU-Kommission Zugeständnisse an

Nach anfänglicher Weigerung soll sich Lufthansa nun doch bereit zeigen für die beabsichtigte Übernahme der Ita Airways Zugeständnisse gegenüber der EU-Kommission zu machen. Sollte sich diese darauf einlassen, könnte ein tiefgehendes Prüfungsverfahren abgewendet werden. Die Agentur Bloomberg berichtet unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, dass der Kranich-Konzern bei der EU-Kommission Vorschläge für Zugeständnisse abgegeben habe. Es handelt sich um freiwillige Maßnahmen, die zum Ziel haben, dass die tiefgehende Phase-II-Prüfung vermieden wird und der Deal schneller durchgewunken werden kann. Inhaltlich ist so gut wie nichts bekannt. Es obliegt der EU-Kommission, ob diese den Vorschlag annimmt, weitere Zugeständnisse einfordert oder ganz unabhängig davon die Phase-II-Prüfung, die dann ungefähr bis April 2024 dauern würde, einleitet. Lufthansa und Ita Airways wollten den Bloomberg-Bericht nicht kommentieren.

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2023: Icelandair mit 17 Prozent mehr Fluggästen

Die Fluggesellschaft Icelandair hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 etwa 4,3 Millionen Fluggäste an Bord. Damit konnte man sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 17 Prozent steigern, konnte jedoch das Aufkommen von 2019 noch nicht ganz erreichen. Firmenchef Bogi Nils Bogason gibt sich aber zuversichtlich, dass es im laufenden Jahr 2024 gelingen wird die Beförderungsleistung, die man vor der Corona-Pandemie hatte, zu übertreffen. Dazu beitragen sollen auch neue Destinationen sowie das Voranschreiten der ambitionierten Flottenerneuerung. In diesem Jahr wird man voraussichtlich 50 Destinationen im Streckennetz haben.

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Jetblue bekommt eine neue Chefin

Bei der U.S.-amerikanischen Billigfluggesellschaft kommt es zu einem Führungswechsel. Der langjährige Firmenchef Robin Hayes tritt in Richtung Ruhestand ab und wird von Joanna Geraghty abgelöst. Die künftige Firmenchefin ist derzeit Chief Operating Officer und wird den CEO-Posten mit Wirksamkeit zum 12. Feber 2024 übernehmen. Ihr Vorgänger wird ihr in den ersten Monaten noch beratend zur Seite stehen. Laut offizieller Erklärung von Jetblue wird sich Hayes in Richtung Pension verabschieden.

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Locken mit billigen Koffern: Betrüger missbrauchen Logo der Flughafen Wien AG

Das Logo und der Name des größten Flughafens Österreich, Wien-Schwechat, wird neuerlich von Betrügern missbraucht, um nicht-existierende Dienstleistungen über Facebook und andere Soziale Netzwerke zu „verkaufen“. Die Flughafen Wien AG hat damit nichts zu tun und warnt ausdrücklich davor auf diese dubiosen Angebote einzugehen. Momentan haben es die Betrüger auf Reisende, die auf der Suche nach günstigen Koffern sind, abgesehen. Es ist allgemein bekannt, dass an so ziemlich jedem Airport Jahr für Jahr viele Gepäckstücke „stranden“, die niemals abgeholt werden und auch kein Besitzer ermittelt werden kann. Der simpelste Grund ist zumeist, dass der „Tag“ abgefallen ist und niemand meldet sich, so dass der Koffer dann in der Verwahrstelle auf bessere Zeiten wartet. Reisende haben in Österreich ein Jahr Zeit, um über ihre Fluggesellschaft etwaige Ansprüche geltend zu machen bzw. ihre Koffer, sofern diese gefunden bzw. identifiziert worden sind, nachliefern zu lassen oder alternativ am Airport abzuholen. Aus den verschiedensten Gründen klappt das aber öfter als man glaubt nicht. Nach dieser Frist werden die Koffer gegen Höchstgebot versteigert, wobei der Erlös dann sozialen Zwecken gespendet wird. Diese Kofferauktionen sind durchaus beliebt, denn man steigert auf eine echte Mystery-Box, denn niemand weiß, ob sich darin nur schmutzige Wäsche oder gar wertvolle Gegenstände wie Laptops und Co befinden. Den meisten Teilnehmern geht es aber nur um den Spaß und das Wissen, dass das Gebotene Geld für einen guten Zweck gespendet wird, tut vielen dann auch in der Seele gut. Logo und Name der FWAG werden missbraucht Genau mit diesem Feeling versuchen Betrüger

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Autor Dieter Haselsteiner kündigt neue Bücher an

Der österreichische Buchautor und Luftfahrtexperte Dieter J. F. Haselsteiner hat im Vorjahr insgesamt fünf neue Bücher veröffentlicht. Besonders stolz ist er auf das fast 800-seitge Werk „All you need to know about European Airports“ nach mehr als 18 Monaten intensiver Recherchen. Bei seinen Vorträgen durfte er viele weitere begeisterte Aviatiker kennen lernen und neue Bekanntschaften knüpfen. Mit seinen Gastbeiträgen in den Medien konnte Dieter Haselsteiner dazu beitragen, Themen rund um die kommerzielle Luftfahrt besser verständlich und einem breiteren Publikum zugänglich machen. Für 2024 kündigt Dieter Haselsteiner bereits jetzt folgende Highlights an:

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