Jan Gruber

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Jan Gruber

Embraer will C-390 auch als Zivil-Frachter anbieten

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer beabsichtigt das militärische Muster C-390 künftig auch für zivile Zwecke anzubieten. Dazu hat man bereits mit der Post Correios einen LOI unterschrieben. Die C-390 gilt im militärischen Bereich als durchaus erfolgreicher und beliebter Transporter. Nun will Embraer das Muster auch als ziviles Transportflugzeug mit einer maximalen Nutzlast von 26 Tonnen anbieten. Mit der brasilianischen Post wurde bereits eine Vorvereinbarung für die notwendigen Umrüstungen unterschrieben.

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Southwind Airlines baut Russland-Türkei-Verkehr aus

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Europäische Union, die Schweiz und das Vereinigte Königreich die türkische Southwind Airlines gebannt haben. Nun orientiert sich der Carrier teilweise neu und expandiert durchaus großangelegt in Richtung Russland. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, dass man enge Verbindungen zu Nordwind Airlines habe und sowohl die Eigentümer als auch das Management eher Strohmänner für Russen wären. Ursprünglich wurde die Airline gegründet, um den touristischen Verkehr zwischen der Russischen Föderation und der Türkei zu bedienen. Genau darauf will man sich jetzt wieder konzentrieren, denn laut einem Bericht von Aeroroutes.com sollen im Sommer 2024 verstärkt Großraumjets zwischen russischen Airports und Antalya zum Einsatz kommen.

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Ryanair: Bis zu 14 wöchentliche Flüge ab Klagenfurt

In der laufenden Sommerflugplanperiode 2024 bietet die Billigfluggesellschaft Ryanair ab Klagenfurt bis zu 14 wöchentliche Abflüge an. Das Portfolio besteht aus den Ziele Palma de Mallorca, Alicante und London-Stansted. Der irische Lowcoster ist derzeit nebst Austrian Airlines einer von nur zwei Anbietern, die Linienflüge von/nach Klagenfurt anbieten. Die AUA lässt die Anbindung an das Drehkreuz Wien seit Beginn der aktuellen Sommerperiode von Braathens mit ATR72-600 durchführen. „Ryanair freut sich, den Beginn des Klagenfurter Sommerflugplans mit 14 wöchentlichen Flügen zu 3 spannenden Destinationen, Alicante, London und Palma bekannt zu geben – die sich alle im Vorfeld der Sommersaison phänomenal entwickelt haben. Der Sommerflugplan 2024 von Ryanair nach Klagenfurt ist ab sofort unter ryanair.com buchbar. Wir freuen uns darauf, im Jahr 2024 noch mehr Kärntnerinnen und Kärntner an Bord der Ryanair Flüge nach/von Klagenfurt begrüßen zu dürfen“, so Andreas Gruber von Ryanair in Klagenfurt. Auch Maximilian Wildt, Flughafen Klagenfurt, unterstreicht die gute Zusammenarbeit mit Ryanair: „Ryanair ist ein wichtiger Partner für unseren Flughafen. Mit Alicante, London und Palma de Mallorca haben wir im Sommer wieder ein sehr attraktives Angebot. Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit Ryanair zu verstärken und sind zuversichtlich, dass in naher Zukunft noch mehr interessante Destinationen direkt ab dem Flughafen Klagenfurt angeboten werden.“

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Flughafen München gewinnt zwei Skytrax-Awards

Der Flughafen München hat bei den World Airport Awards die Auszeichnungen „Best Airport Staff in Europe“ und Best Airport in Central Europe“ überreicht bekommen. Diese stammen von der Organisation Skytrax und wurden diese Woche im Rahmen der Terminal-Expo, die in Frankfurt am Main stattfindet, übergeben. „Wir sind besonders stolz darauf, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Beste in Europa abgeschnitten haben. Das zeigt, dass der Münchner Flughafen auch international als besonders gastfreundlich wahrgenommen wird. Die Auszeichnungen sind eine Anerkennung für das Engagement und die harte Arbeit unseres gesamten Airport-Teams“, so Geschäftsführer Jost Lammers. Derzeit sind rund 33.000 Mitarbeiter am bayerischen Airport beschäftigt. Diese arbeiten entweder direkt bei der Flughafengesellschaft oder aber bei Dienstleistern, Flughafengesellschaften, in Geschäften oder bei Mietwagenfirmen. Hinsichtlich dem Personalmangel, den man nach der Corona-Pandemie hatte, betont die Betreibergesellschaft, dass man seither rund 1.500 zusätzliche Beschäftigte eingestellt habe. Im Oktober 2023 wurde seitens Skytrax ein Audit durchgeführt, das zur Folge hatte, dass der so genannte Fünf-Sterne-Status des Münchner Flughafens erneuert wurde. Über die nunmehrige Auszeichnung als „Best Airport in Central Europe“ zeigt sich der Flughafen München besonders erfreut. In Europa tragen derzeit neben München nur Rom-Fiumicino und Istanbul-New das Fünf-Sterne-Rating. „Wir gratulieren dem Flughafen München zum Gewinn dieser Kundenauszeichnungen für das Jahr 2024. Dies ist eine große Anerkennung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Airports. Der Flughafen München kann stolz darauf sein, von seinen Passagieren als führender Flughafen anerkannt zu werden“, so Edward Plaisted, CEO von Skytrax. Es ist allerdings auch darauf hinzuweisen, dass die Skytrax-Awards vor einiger

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Flughafen Leipzig mit 331.793 Passagieren im ersten Quartal 2024

Der Flughafen Leipzig/Halle hatte im ersten Quartal des laufenden Jahres 2024 insgesamt 331.793 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man sich um 23,6 Prozent steigern. Etwa zwei Drittel davon sind auf den touristischen Flugverkehr entfallen. Im März zählt der ostdeutsche Airport 146.160 Passagiere. Das sind 30,5 Prozent mehr als im Monat des Vorjahres. Das Frachtaufkommen am Flughafen Leipzig/Halle lag von Januar bis März bei rund 351.272 Tonnen und damit ein Prozent über dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Flugzeugbewegungen sank im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr von um 6,5 Prozent auf 17.571.  In Summe zählten die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden im ersten Quartal 477.399 Fluggäste; 15,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2023. Die Zahl der Flugzeugbewegungen lag mit 21.556 Starts und Landungen fünf Prozent unter dem Vorjahresniveau. 

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Ita-Einstieg: EU-Kommission will noch mehr Zugeständnisse von Lufthansa

Kürzlich wurde bekannt, dass Lufthansa in Sachen des geplanten Einstiegs bei Ita Airways der EU-Kommission weitere Zugeständnisse angeboten haben soll. Diese dürften den Wettbewerbshütern aber nicht weit genug gehen. Die EU-Kommission ist derzeit mit zwei Phase-II-Verfahren in der Luftfahrtbranche beschäftigt: Einerseits will die International Airlines Group die spanische Fluggesellschaft Air Europa übernehmen und andererseits beabsichtigt Lufthansa zunächst mit einer Minderheitsbeteiligung bei Ita Airways einzusteigen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist die vollständige Übernahme des italienischen Carriers geplant. In der Vergangenheit machte die EU-Kommission bei Übernahmen von Fluggesellschaften eher lasche Auflagen, die sich im weiteren Verlauf der Geschehnisse als untauglich und unwirksam erwiesen haben. Ein Paradebeispiel hierfür ist der Kauf von Austrian Airlines – samt staatlicher Mitgift der damaligen österreichischen Regierung – durch Lufthansa. Auf einigen Routen, besonders im Österreich-Deutschland-Verkehr, sollten Start- und Landerechte an Mitbewerber abgegeben werden. In den meisten Fällen haben diese sich nach kurzer Zeit wieder zurückgezogen, so dass die Lufthansa Group eine regelrecht marktbeherrschende Stellung hat. Die Folge daraus: Die Ticketpreise sind im Vergleich mit Routen, auf denen es einen funktionierenden Wettbewerb gibt, hoch. Weil eben Auflagen und Zugeständnisse, die in der Vergangenheit bei Airline-Übernahmen gemacht wurden, keine dauerhafte Wirkung hatten und für Konsumenten Nachteile in Form höherer Ticketpreise und mitunter auch geringerer Frequenzen eingetreten sind, prüft die EU-Kommission die Fälle IAG/Air Europa und Lufthansa/Ita Airways besonders genau. Momentan sieht es ganz danach aus als wäre die International Airlines Group dazu bereit weit mehr Zugeständnisse zu machen als die Lufthansa Group. Dies ist aber nur eine Momentaufnahme, da

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Be Regional: Unternehmer denkt über zweite Flybe-Wiederauferstehung nach

Bereits zweimal mussten britische Fluggesellschaften unter dem Namen Flybe Konkurs anmelden und wurden aufgelöst. Nun wurden die Markenrechte verkauft und ein Unternehmer denkt darüber nach erneut eine Regionalfluggesellschaft in die Luft zu bringen. Auf sozialen Medien gaben die Initiatoren ihr Projekt, das den Namen „Be Regional“ trägt bekannt. Fix ist aber noch nichts, denn diese schreiben auch, dass es sich zunächst nur um eine Idee handelt und man erstmal den Bedarf nach einem Flybe-Comeback ermitteln muss. Damit gilt es abzuwarten, ob es überhaupt zu einer zweiten Wiedergeburt kommen wird.

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Bratislava: Neos fliegt für Čedok nach Phuket und Mauritius

Im Winterflugplan 2024/25 wird die italienische Fluggesellschaft Neos im Auftrag des tschechischen Reiseveranstalters Čedok Langstrecken-Charterflüge ab der slowakischen Hauptstadt Bratislava durchführen. Ab 30. Oktober 2024 soll es jeweils einmal pro Woche mit dem Maschinentyp Boeing 787-9 nach Phuket und Mauritius gehen. Die Flüge in die thailändische Stadt sollen jeweils Mittwochs durchgeführt werden. Nach Mauritius geht es an Donnerstagen. Erst kürzlich wurde mitgeteilt, dass Neos im Winter 2024/25 für Čedok auch ab Ostrava und Brno Langstrecken-Charterflüge durchführen wird.

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Certares steigt bei Reiseveranstalter FTI ein

Mit der Investmentgesellschaft Certares hat FTI einen neuen Eigentümer gefunden, der den Tour Operator mit frischem Kapital in der Höhe von 125 Millionen Euro ausstatten wird. Damit soll die unklare Lage eine Ende haben. Die bisherigen Eigentümer sollen im Boot bleiben und haben mitgeteilt, dass diese sich an der Kapitalerhöhung beteiligen werden. Der Deal steht noch unter dem Vorbehalt der notwendigen behördlichen Bewilligungen. „Mit der Unterstützung von Certares und seiner umfangreichen Erfahrung sowie dem vom Konsortium bereitgestellten Kapital ist FTI in einer einzigartigen Position für zukünftiges Wachstum und Rentabilität, die allen Stakeholdern – einschließlich unserer Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeitenden – zugutekommt. Wir sind entschlossen, unser nächstes Erfolgskapitel zu beginnen und unsere Position als führender Akteur im deutschen und europäischen Tourismussektor weiter zu festigen“, so FTI-Geschäftsführer Karl Markgraf.

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Verhandlungen abgebrochen: Edelweiss kritisiert Gewerkschaft Aeropers

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air kritisiert, dass die Gewerkschaft Aeropers am Freitag der Vorwoche die Verhandlungen um einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für die Piloten abgebrochen hat. Der Carrier teilte mit, dass man das von den Arbeitnehmervertretern abgelehnte Angebot erneuert und nochmals vorgelegt habe. Dieser Vorschlag wäre jedoch von der Gewerkschaft ebenfalls abgelehnt worden. „Das konkrete Angebot sieht weiterhin eine 15% Steigerung über 4,5 Jahre vor. Dies vor dem Hintergrund, dass bereits per Januar 2023, außervertraglich und freiwillig, von Edelweiss an alle Pilotinnen und Piloten 2% zusätzlich ausbezahlt wurden und im April 2024 große Teile der Einbußen aus der Coronazeit den Mitarbeitenden wieder gutgeschrieben werden“, so der Ferienflieger in einer Aussendung.

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