Jan Gruber

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Jan Gruber

Lot nimmt Warschau-Oradea auf

Die polnische Fluggesellschaft Lot wird ab 3. Juni 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Warschau-Chopin und dem rumänischen Oradea bedienen. Es handelt sich nach Bukarest-Otopeni und Cluj um die dritte Lot-Destination in Rumänien. Lot wird viermal pro Woche nach Oradea fliegen. Ab Warschau startet LO657 montags und samstags um 14:30 Uhr, LO655 jeweils mittwochs und freitags um 11:25 Uhr. Der Flug dauert rund 90 Minuten. Auf dem Rückweg ist die Abflugzeit in Oradea montags und freitags mit LO658 um 17:40 Uhr, mittwochs und freitags mit LO656 um 14:35 Uhr. Zum Einsatz kommen Maschinen vom Typ Embraer 170 und 175. „Oradea im Nordwesten Rumäniens, nahe der Grenze zu Ungarn, gilt als Geheimtipp für Städtereisen abseits des touristischen Mainstreams. Die Stadt, deren Wurzeln bis zurück in die Zeit der Römer reichen, ist ein hochinteressantes Reiseziel mit prächtigen architektonischen Zeugnissen aus den Zeiten des Barocks und des Jugendstils“, so Amit Ray, Director DACH Markets, Italy and India sowie Head of Global Corporate and Strategic Sales bei Lot Polish Airlines. „Besonders angenehm für Besucher ist, dass Rumänien seit dem 31. März 2024 zum Schengenraum gehört. Wer mit Lot Polish Airlines nach Oradea fliegt, muss dort keine Passkontrolle mehr durchlaufen.“

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New York: Gate-Gourmet-Fahrzeug kracht in A350 von Virgin Atlantic

Am 15. April 2024 war neuerlich ein Langstreckenflugzeug von Virgin Atlantic in einen Bodenvorfall involviert. Ein in New York-JFK abgestellter Airbus A350-100 wurde von einem Gate-Gourmet-Cateringfahrzeugs im Triebwerksbereich touchiert. Betroffen ist der Langstreckenjet mit der Registrierung G-VDOT, der den Taufnahmen „Ruby Slipper“ trägt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls war dieser Airbus A350-1000 sieben Jahre alt. Im Jahr 2020 wurde das Flugzeug gebraucht von Virgin Atlantic übernommen und versieht seither den Dienst für die im Vereinigten Königreich ansässige Fluggesellschaft. Die G-VDOT befand sich am nach einem aus London-Heathrow kommenden Flug in New York-JFK abgestellt. Die Maschine sollte am Abend des 15. April 2024 unter der Flugnummer VS26 den Rückflug ins Vereinigte Königreich durchführen. Dazu ist es zunächst nicht gekommen, denn aufgrund der Beschädigung musste die Verbindung gestrichen werden. Virgin Atlantic erklärte dazu, dass ein Cateringfahrzeug von Gate Gourmet in eine Triebwerksverkleidung gerollt wäre. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich keine Fluggäste an Bord befunden. Es ist bloßer Sachschaden entstanden, jedoch war es notwendig, dass der Airbus A350-100 umfangreich untersucht werden muss. Dies hatte zur Folge, dass der geplante Heathrow-Flug gestrichen wurde. Auf Anfrage erklärt ein Sprecher von Virgin Atlantic wie folgt: „Der Flug VS26 von New York JFK nach London Heathrow wurde gestrichen, nachdem es am Flugsteig in JFK zu einem Zwischenfall gekommen ist, bei dem die Motorhaube eines stehenden Virgin Atlantic-Flugzeugs und das Auto eines Catering-Dienstleisters in die Motorhaube gerollt sind“, bestätigte die Fluggesellschaft in einer Mitteilung. Wir können bestätigen, dass sich zu diesem Zeitpunkt keine Kunden an Bord des Flugzeugs befanden“.

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Kärnten: Heftige Kritik an „vertriebenem“ GTI-Treffen

Das traditionell in Reifnitz am Wörthersee abgehaltene GTI-Treffen darf in diesem Jahr nicht stattfinden. Der Gemeinderat hat sich dazu entschlossen, dass man das Event nicht mehr haben will. Für Hoteliers und sonstige touristische Betriebe hat dies erhebliche Konsequenzen, denn es gehen Einnahmen von etwa 200.000 Besuchern verloren. Zwar stand das GTI-Treffen seit vielen Jahren im Kreuzfeuer der Kritik, jedoch wollte man auf das Geld der Teilnehmer dann doch nicht verzichten. In diesem Jahr ist alles anders, denn die Entscheidungsträger der Gemeinde Maria Wörth, der Reifnitz angehört, haben der Veranstaltung eine Absage erteilt. Man will die Autofans nicht mehr in der Gemeinde haben. Zu viel Ärger habe es über Jahrzehnte hinweg gegeben. Das bedeutet aber nicht das Aus für das traditionelle GTI-Treffen. Dieses wurde nach Wolfsburg, der Stammgemeinde des Volkswagen-Konzerns verlegt. Das sorgt bei Unternehmern für Kritik, denn Hoteliers, Gastronomen, Händlern und touristischen Betrieben in Kärnten würden die Einnahmen von etwa 200.000 Besuchern durch die Lappen gehen. In diesem Zusammenhang kritisiert man die politischen Entscheidungsträger heftig, denn diese habe sich von ein paar meckernden Anrainern beeinflussen lassen. Auch betont man, dass es sich um äußerst treue Kunden gehandelt habe, die zuverlässig seit vielen Jahren für eine gute Auslastung der Häuser gesorgt habe. Gegenüber der Kronen Zeitung poltert ein Bürgermeister einer Nachbargemeinde, dass die wirtschaftlich wichtige Veranstaltung umgebracht worden wäre und dadurch der gesamten Region ein finanzieller Schaden entstehen würde. Diesen könne man noch nicht beziffern, aber große Hoffnungen, dass es auch ohne GTI-Treffen zu einer guten Auslastung und damit ansehnlichen Einnahmen

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Streckengenehmigung entzogen: Pegasus muss Istanbul-Podgorica einstellen

Die türkische Billigfluggesellschaft Pegasus Airlines darf die Flüge zwischen Istanbul-SAW und Podgorica nicht fortführen. Hintergrund ist, dass die Regierung von Montenegro die Genehmigung entzogen hat, um Air Montenegro einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Die Regierung begründet die Entscheidung damit, dass sich die Präsenz von Pegasus Airlines negativ auf die Einnahmen von Air Montenegro auswirken würde. Weiters wäre mit Turkish Airlines bereits ein türkischer Carrier zwischen Istanbul und Podgorica präsent. Pegasus war aufgrund des Entzugs der Streckengenehmigung dazu gezwungen die Route einzustellen. Der vorerst letzte Flug wurde am 15. April 2024 durchgeführt.

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Verhaftet in Arlanda: Pensionist wollte große Menge Gold schmuggeln

Am Sonntag, den 14. April 2024 wurde auf dem Flughafen Stockholm-Arlanda ein rund 60-jähriger Mann mit Goldbarren, die einen Gesamtwert von 1,7 Millionen Schwedischen Kronen (rund 146.454 Euro) aufgegriffen. Offiziellen Angaben nach führte der schwedische Zoll eine routinemäßige Kontrolle durch und fand dabei die beträchtliche Menge an Gold. Laut Behörde soll der Mann entgegen der Vorschriften nicht den roten Kanal, sondern den grünen Kanal genutzt haben. Da er bei der Kontrolle die Herkunft nicht schlüssig belegen konnte, wurde die Staatsanwaltschaft konsultiert. Diese ordnete die vorläufige Festnahme an und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf schwere Geldwäsche ein. Es ist grundsätzlich nicht verboten Gold in einer so großen Menge einzuführen, jedoch müssen Reisende die Gesetze einhalten. Das bedeutet konkret, dass der rote Kanal genutzt werden muss und dort ist es offiziell bei den Zöllnern anzumelden. Je nach Wert kann es sein, dass Abgaben bezahlt werden müssen. In jedem Fall ist ab 10.000 Euro die Herkunft nachzuweisen. Sollte sich der Verdacht auf Geldwäsche bewahrheiten, dürfte klar sein warum der mutmaßliche Täter keinerlei Nachweise für die Herkunft hatte. Werden Reisende bei Nutzung des grünen Kanals „erwischt“ blühen nicht nur Zuschläge, sondern je nach Schwere des Vergehens kann man sich ein Strafverfahren einbrocken, das mitunter auch eine Gefängnisstrafe zur Folge haben kann.

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Olympische Spiele: Frankreich führt temporäre Passkontrollen ein

In diesem Jahr werden in Frankreich die Olympischen und Paralympischen Spiele über die Bühne gehen. Aus diesem Grund führt die Regierung per 1. Mai 2024 bis vorläufig 31. Oktober 2024 temporäre Grenzkontrollen im Schengen-Raum ein. Betroffen sind sämtliche Landgrenzen zu Deutschland, Belgien, Luxemburg, Italien, Schweiz und Spanien. Generell soll an allen See- und Luftgrenzübertrittsstellen stichprobenartig kontrolliert werden. Das bedeutet für Flugpassagiere konkret, dass diese damit rechnen müssen, dass diese zwischen 1. Mai 2024 und 31. Oktober 2024 nach der Landung auf einem französischen Airport von der Polizei zum Vorweisen ihres Personalausweises oder Reisepasses aufgefordert werden können. Es ist damit zu rechnen, dass es mitunter zu Wartezeiten kommen könnte.

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Norse Atlantic will Air-Europa-Dreamliner zurück

Zuletzt musste Norse Atlantic Airways für das Jahr 2023 Passagier- und Finanzzahlen präsentieren, die nicht gerade rosig waren. Dennoch gibt man sich zuversichtlich, dass man im Sommerflugplan 2025 mit 15 Boeing 787 in der Luft sein wird. Das bedeutet konkret, dass man jene fünf B787, die momentan an Air Europa untervermietet sind, in den eigenen Flugbetrieb bringen will. Derzeit hat man zehn Dreamliner im Einsatz. Fünf Einheiten, die man geleast hat, hat man an den spanischen Carrier dry weitergereicht. Mit Air Europa habe man vereinbart, dass die Flugzeuge gestaffelt zurückgegeben werden. Den Sommer 2024 plant Norse Atlantic Airways bereits mit 12 Boeing 787.

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Air France-KLM liebäugelt weiterhin mit Tap-Kauf

Derzeit liegt der geplante Verkauf von Tap Air Portugal – zumindest vorläufig – auf Eis. Demnächst soll ein neuer Privatisierungsanlauf unternommen werden. Air France-KLM betont abermals, dass man weiterhin Interesse hat. Lufthansa, die IAG und Air France-KLM gelten als Top-Interessenten für den Kauf der portugiesischen Fluggesellschaft. Die zuletzt genannte Firmengruppe betonte zuletzt gegenüber der Agentur EFE, dass man weiterhin interessiert ist und gespannt auf die nächsten Schritte der Regierung wartet. Es wird damit gerechnet, dass in den nächsten Wochen oder Monaten eine erneute Ausschreibung erfolgen könnte.

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Quartalszahlen: AUA steckt tief in der Verlustzone

Bei Austrian Airlines scheinen die von den Arbeitnehmervertretern organisierten Betriebsversammlungen und Streiks finanzielle Auswirkungen zu zeigen. Das Unternehmen schrieb im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Verlust vor Steuern und Zinsen in der Höhe von 122 Millionen Euro. Laut Erklärung der Lufthansa-Tochter liege man damit um 70 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das erste Quartal des Jahres 2023 schloss die AUA mit einem Fehlbetrag von 73 Millionen Euro ab. Eigenen Angaben nach hat man nun das zweitschlechteste Q1-Ergebnis in der Firmengeschichte eingeflogen. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass das erste Quartal traditionell äußerst schwach ist und es Austrian Airlines in der Vergangenheit nur selten gelungen ist in den ersten drei Monaten eines Jahres profitabel zu fliegen. Der stark angestiegene Verlust wird seitens der AUA-Geschäftsleitung auf wiederkehrende Betriebsversammlungen und Streiks zurückgeführt. Die Streichungen sollen Kosten in der Höhe von 26 Millionen Euro verursacht haben. Weiters sollen die Buchungszahlen stark eingebrochen sein. Dies beziffert man mit Kosten von etwa zehn Millionen Euro. Für das zweite Quartal 2024 ist man wenig optimistisch, denn Austrian Airlines muss einräumen, dass viele potentielle Kunden bei anderen Anbietern buchen. Man ist der Ansicht, dass die vielen Flugausfälle, die aufgrund von Streiks und Betriebsversammlungen entstanden sind, Passagiere davon abhalten bei der AUA zu buchen. Die bislang angepeilte Gewinnmarge von fünf Prozent werde man nicht mehr erreichen können, so das Unternehmen.

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Swiss reaktiviert Tel-Aviv-Flüge

Die Fluggesellschaft Swiss hat am 16. April 2024 die Nonstopflüge zwischen Zürich und Tel Aviv (Ben Gurion) reaktiviert. Aus Sicherheitsgründen hat der schweizerische Carrier, wie die meisten anderen Airlines auch, aufgrund des Angriffs, den der Iran auf Israel durchgeführt hatte, diese Route temporär ausgesetzt. Zeitweise hat die Regierung von Israel verfügt gehabt, dass der Luftraum für ziviles Fluggerät temporär geschlossen bleibt. Eigenen Angaben nach konnten etwa 99 Prozent der vom Iran abgefeuerten Raketen und Drohnen abgewehrt werden. Swiss wird die Entwicklung der Sicherheitslage in der Nahost-Region weiterhin beobachten und sofern es erforderlich ist aus Sicherheitsgründen gegebenenfalls Flüge streichen bzw. Routen aussetzen.

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