Jan Gruber

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Jan Gruber

Quartalszahlen: Swiss meldet Rekordzahlen

Die Fluggesellschaft Swiss konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres mit 615,9 Millionen Schweizer Franken das stärkste Ergebnis in der Firmengeschichte erzielen. Die operativen Erträge lagen bei vier Milliarden Schweizer Franken. An Bord hatte man 12,4 Millionen Reisende.  „Ich bin dankbar und stolz, dass wir als Swiss-Team in den wichtigen Sommermonaten solch ein gutes Ergebnis erwirtschaftet haben. Damit haben wir unser finanzielles Fundament weiter gestärkt und bewiesen, dass wir nach überwundener Pandemie auch längerfristig solide auf eigenen Beinen stehen“, so Finanzchef Markus Binkert.  In den Monaten Juli bis September steigerte Swiss ihr operatives Ergebnis gegenüber Vorjahr um ein Viertel auf knapp 277,6 Millionen Franken (2022: 220,5 Millionen Franken) und erzielte das stärkste Quartalsergebnis ihrer Geschichte. Die operativen Erträge stiegen um rund 10,6 Prozent auf 1,5 Milliarden Franken (2022: 1,3 Milliarden Franken). Obwohl die Nachfrage nach Cargoleistungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken ist und inzwischen wieder auf Vorkrisenniveau zurück ist, hat die Frachtsparte der Lufthansa-Tochter auch in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 einen Beitrag zum Gesamtergebnis geleistet.  „Ich danke dem gesamten Swiss-Team sehr herzlich für seine ausgezeichnete Team-Leistung, die unser Rekordergebnis ermöglicht hat. Es freut mich besonders, dass wir nicht nur finanziell auf Kurs sind, sondern dass die jüngste Umfrage klar zeigt, dass die Motivation und die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden deutlich gestiegen sind. Gerade vor dem Hintergrund, dass das wirtschaftliche Umfeld anspruchsvoller wird und wir weltpolitisch unruhigen Zeiten entgegen gehen, ist es von großer Bedeutung, dass wir uns ein solides finanzielles Polster geschaffen haben. Es versetzt

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Jetblue nimmt Edinburgh und Dublin auf

Mit Edinburgh und Dublin hat die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue zwei weitere Europa-Ziele bekanntgeben. Diese sollen im Sommerflugplan 2024 mit New York JFK und Boston verbunden werden. Die Dublin-Flüge sollen am 13. März 2024 aufgenommen werden. Edinburgh wird ab New York erst per 22. Mai 2024 bedient. Die Neuaufnahmen sind vorerst als saisonale Verbindungen geplant und daher bis 30. September 2023 befristet.

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Air Astana hat Airbus A321LR Nummer 11 eingeflottet

Kürzlich hat die kasachische Fluggesellschaft Air Astana ihren elften Airbus A321LR in Empfang genommen. Diese Maschine ist in Almaty stationiert.  Die Flotte der Air Astana Group umfasst inzwischen 48 Flugzeuge, davon gehören 40 Maschinen zur Airbus-Familie. Der Airbus A321LR ist mit 150 Economy-Class-Sitzen und 16 Plätzen in der Business Class ausgestattet, von denen vier mehr Freiraum bieten und in einer eigenen Sitzreihe angeordnet sind.

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Kasachstan versteigert 117 Kampfjets aus Sowjetzeiten

Einige Staaten, deren Streitkräfte militärisches Fluggerät, das aus Sowjetzeiten stammt, betrieben haben, haben diese als Spende an die Ukraine übergeben. Kasachstan geht einen anderen Weg, denn man bietet im Rahmen einer Versteigerung ausgemusterte Kampfjets quasi auf dem freien Markt an. Das Staatsunternehmen Kazspetsexport wurde mit der Durchführung einer Auktion, in der insgesamt 117 militärische Maschinen der Typen MiG-27, MiG-29, MiG-31 und Su-24 erhältlich sind, beauftragt. Laut Unterlagen wurden diese in den Jahren 1975 bis 1989 gefertigt. Der Startpreis wurde mit umgerechnet 3,85 Millionen U.S.-Dollar festgelegt. Die Dokumente erklären auch den vergleichsweise niedrigen Preis, denn es geht klar und deutlich hervor, dass die meisten Maschinen in einem so schlechten Zustand sind, dass diese nicht einmal mehr als Ersatzteilspender geeignet sind. Zahlreiche Kampfjets waren über viele Jahre ohne technische Betreuung unter freiem Himmel abgestellt und verrotteten vor sich hin. Auch wurde das eine oder andere „Souvenir“ entnommen. Dem Vernehmen nach sollen lediglich einige MiG-31 in einigermaßen gutem Zustand sein, denn diese waren noch bis April 2020 im Einsatz. Es handelt sich um die letzte Serie, die vor dem Zusammenbruch der UdSSR hergestellt wurde. Die anderen Jets, die im Rahmen der Auktion erhältlich sind, sollen schon wesentlich länger außer Dienst sein. Ein für den 26. Oktober 2023 geplanter Auktionstermin wurde ohne Angabe näherer Gründe kurzfristig abgesagt. Nun soll die Versteigerung am 11. November 2023 über die Bühne gehen, aber es gibt eine entscheidende Änderung: Das Mindestgebot wurde gegenüber dem ersten Termin halbiert. Dies ist ein Indiz dafür, dass es für den 26. Oktober

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Jetsmart bringt neue Tochterairline in Kolumbien an den Start

Der Billigflieger Jetsmart beabsichtigt in Kolumbien unter dem Namen Jetsmart Colombia einen Ableger an den Start zu bringen. Dieser befindet sich momentan im Zulassungsverfahren. Voraussichtlich ab Sommer 2024 will man unter eigenem AOC innerhalb von Kolumbien fliegen sowie auch internationale Routen bedienen. Eigenen Angaben nach kann man momentan den selbst gesteckten Zeitplan einhalten. Die Neugründung ist auch eine Reaktion auf den Wegfall von Viva Air Colombia, denn der einstige Lowcoster musste Konkurs anmelden. Jetsmart ist der Ansicht, dass großes Potential und großer Bedarf für Billigflüge von/nach und innerhalb von Kolumbien besteht.

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Kurz nach dem Start: BermudAir schafft Business-Class-Only-Geschäftsmodell ab

Nur wenige Wochen nach der Betriebsaufnahme verabschiedet sich BermudAir vom Business-Class-Only-Konzept. Künftig wird man an Bord auch Economy-Class-Sitze anbieten. Offenbar hat sich herausgestellt, dass das Geschäftsmodell reine Business-Class-Flüge zwischen den Bermuda-Inseln und den USA anzubieten, wirtschaftlich nicht tragfähig ist. Aus diesem Grund wird man künftig auch Economy-Class anbieten.

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Eintragung im Firmenbuch: Lilihill nun offiziell nicht mehr am Flughafen Klagenfurt beteiligt

Der Klagenfurter Flughafen befindet sich nun auch formell wieder vollständig im Eigentum des Landes Kärnten (via K-BV) und der Stadt Klagenfurt. Das zuständige Firmenbuchgericht hat am 31. Oktober 2023 die erforderlichen Eintragungen, die bedingt durch das Ziehen der Call-Option notwendig waren, durchgeführt. Dabei hat sich das Gericht so einiges an Zeit gelassen, denn eine vertiefte Prüfung musste durchgeführt werden. Hintergrund ist, dass der ehemalige Mehrheitseigentümer Lilihill ein Rechtsmittel eingelegt hatte. Dies hatte zur Folge, dass sich das Firmenbuchgericht mit dem Vorbringen befassen musste. Nach intensiver Prüfung wurde entschieden, dass die Voraussetzungen für die Änderung im Firmenbuch gegeben sind. Die öffentliche Hand hatte bereits vor einigen Monaten den hinsichtlich des Rückkaufs vereinbarten Kaufpreis an Lilihill überwiesen. Anschließend wurde das Ziehen der Call-Option formell an das Gericht gemeldet. Kurz darauf legte der ehemalige Mehrheitseigentümer ein Rechtsmittel ein. Dieses war – zumindest was die Eintragung im Firmenbuch anbelangt – nicht von Erfolg gekrönt. Somit ist man formell seit 31. Oktober 2023 nicht mehr am Flughafen Klagenfurt beteiligt. Der Airport befindet sich nun auch laut Firmenregister wieder vollständig im Eigentum der öffentlichen Hand, also Land Kärnten (über die K-BV) und Stadt Klagenfurt. Weiters wurde vor wenigen Tagen bekannt, dass die Position des Geschäftsführers offiziell ausgeschrieben wurde. Maximilian Wildt wurde vor einigen Monaten als Übergangschef bestellt. Dem Vernehmen nach will er sich für die fixe Bestellung bewerben. Es ist allerdings völlig offen, ob er oder ein anderer Bewerber zum Zug kommen wird.

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China: Erste Comac ARJ21-Frachter ausgeliefert

Der chinesische Flugzeugbauer Comac hat am 30. Oktober 2023 die ersten Frachtflugzeuge des Typs ARJ21CCF an YTO Cargo Airlines und Air Central übergeben. Es handelt sich um die ersten zu Cargozwecken umgerüsteten ARJ21. Die Arbeiten wurden von der Guangzhou Aircraft Maintenance Engineering Company, die je zur Hälfte China Southern Airlines und der Hong Kong Aircraft Engineering Company gehört, durchgeführt. Das Projekt wurde bereits Anfang dieses Jahres von der chinesischen Zivilluftfahrtbehörde bewilligt. Der ARJ21 ist eine Weiterentwicklung einer Lizenzversion der McDonnell Douglas MD-90. Bislang bietet Comac dieses Muster ab Werk lediglich als Passagierflugzeug an. Nunmehr fliegen die ersten beiden Umbau-Frachter.

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Leasing: Air Montenegro sucht zwei weitere E190/E195

Die Fluggesellschaft Air Montenegro plant ihre Flotte um zwei weitere Einheiten der Embraer E-Jet-Reihe zu erweitern. Dazu hat man eine Ausschreibung herausgegeben, in der man nach E190 und/oder E195 sucht. Es handelt sich um keinen Kauf, sondern Air Montenegro beabsichtigt die Maschinen im Zeitraum zwischen Dezember 2023 und März 2024 von Leasinggebern zu übernehmen. Die Nutzungsdauer gemäß Ausschreibung beträgt sechs Jahre.

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Sicherheitslage: MSC ändert Routen der Orchestra

Die Reederei MSC Cruises ändert die für die Orchestra geplante Route, die eigentlich durchs Rote Meer hätte führen sollen. Der Liner wird zwischen 16. Dezember 2023 und 19. April 2024 jeweils einwöchige Fahrten im Mittelmeer absolvieren. Unter anderem legt man in Valencia, Cagliari, Rom und vielen weiteren Städten an. Die Änderung ist eine Folge aus der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten. Die Reederei teilte mit, dass man aus Sicherheitsgründen die für das Rote Meer geplanten Fahren durch Routen im westlichen Mittelmeer ersetzt.

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