Jan Gruber

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Jan Gruber

Hawaiian Airlines kauft Komponenten bei Lufthansa Technik ein

Die U.S.-amerikanische Hawaiian Airlines hat mit Lufthansa Technik einen siebenjährigen Vertrag über die Komponentenversorgung für Maschinen der Typen A330ceo und A321neo abgeschlossen. Insgesamt umfasst die neue Vereinbarung die Ersatzteilversorgung für bis zu 52 Flugzeuge in den nächsten sieben Jahren. Zudem erhält Hawaiian Airlines die flexible Option, die Zusammenarbeit um mehrere Jahre zu verlängern. Die neue Vereinbarung ist der erste Vertrag über einen Total Component Support (TCS) von Lufthansa Technik mit Hawaiian Airlines. Er umfasst insgesamt 18 Airbus A321neo und 24 Airbus A330ceo in Passagierkonfiguration. Darüber hinaus deckt der Vertrag zehn von Passagier- auf Frachttransport umgerüstete Airbus A330-300 ab, die Hawaiian Airlines im Auftrag des E-Commerce-Riesen Amazon und dessen Lufttransporttochter Amazon Air betreiben wird.

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Rosatom will Ersatzteile für Airbus und Boeing im großen Stil kopieren

Im kommenden Jahr soll die Produktion von Ersatzteilen für Maschinen der Hersteller Boeing und Airbus nach dem Motto „Marke Eigenbau“ in der Russischen Föderation im großen Stil anlaufen. Damit will man sich unabhängiger von Zwischenhändler-Konstruktionen sowie unautorisierten Kopien aus dem Iran machen. Unmittelbar nach dem kriegerischen Überfall auf die Ukraine verhängten zahlreiche Staaten Sanktionen gegen die Russische Föderation. Unter anderem hat dies zur Folge, dass Ersatzteile sowie ganze Flugzeuge – unter anderem – der genannten Hersteller nicht mehr direkt nach Russland geliefert werden dürfen. Der „Plan“, dass damit die Luftfahrt in die Knie gezwungen wird, ist bislang nicht aufgegangen. Russischen Carriern ist es gelungen über Zwischenhändler in Staaten wie China, der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten und vielen anderen weiterhin an die begehrten Original-Ersatzteile zu kommen. Zusätzlich soll man aus dem Iran „Marke Eigenbau“ beziehen können. Die führende Politik Russlands kündigte bereits kurz nach der Verkündung der Sanktionen an, dass man die benötigten Teile einfach kopieren und selbst herstellen wird. Dazu vergab man rasch Lizenzen an diverse Betriebe, jedoch ist die tatsächliche Massenproduktion bislang nicht angelaufen. „Marke Eigenbau“ soll aber im kommenden Jahr voll anlaufen und dem Vernehmen nach soll der Iran in diese Richtung „Entwicklungshilfe“ geleistet haben. Im abgeschotteten Mullah-Regime kennt man sich bestens damit aus wie man nicht autorisierte Komponenten einfach selbst herstellt. Das Projekt in Russland soll nun auf große Beine gestellt werden, denn die staatlichen Unternehmen Rosatom und Aeroflot haben dazu ein Joint-Venture vereinbart. Unter anderem bei diesem sollen russische Carrier benötigte Ersatzteile der Qualität „Marke

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Ryanair-Chef O’Leary poltert über neuerliche Boeing-Lieferverzögerungen

Über den Umstand, dass die Ryanair Group vor wenigen Tagen von Boeing die Hiobsbotschaft, dass man bis Jahresende 2023 abermals weniger B737-Max-200 ausgeliefert bekommt, erhalten. Darüber ist Konzernchef Michael O’Leary so ganz und gar nicht erfreut. Gegenüber „The Telegraph“ übt er heftige Kritik. „Boeing muss die Kurve kriegen und anfangen, diese Flugzeuge rechtzeitig auszuliefern. Ich hatte sehr viel Mitgefühl mit Boeing. Die Max stand zwei Jahre lang am Boden, aber das ist zwei Jahre her. Es ist an der Zeit, dass sie sich zusammenreißen und diese Flugzeuge ausliefern“, so O’Leary. Boeing müsste diesen „s**t together” bekommen, so der Chef der größten Billigfluggesellschaft Europas. Es ist ja nicht so, dass Ryanair nicht schon seit einiger Zeit weiß, dass der U.S.-amerikanische Hersteller den Zeitplan nicht einhalten kann, jedoch ist neu, dass die Anzahl der Maschinen, die man bis Jahresende 2023 erhalten soll, seitens Boeing abermals nach unten korrigiert wurde. Erst vor wenigen Wochen musste Ryanair einräumen, dass man den Winterflugplan 2023/24 wegen Maschinenmangel ausdünnen muss. Als Grund wurde angegeben, dass man weniger Flugzeuge ausgeliefert bekommt als von Boeing zugesichert. Nun könnte es durchaus sein, dass der Billigflieger abermals den Rotstift ansetzen muss. „Wir arbeiten mit Boeing zusammen, um diese Auslieferungen zu beschleunigen. Aber das große Problem für uns ist, dass wir 57 Flugzeuge bis Ende April erhalten sollen. Wir hoffen, sie bis Ende Juni zu bekommen, aber wenn sie sich in den Juli oder August verschieben, wird es zu spät sein, und wir werden sie nicht nehmen“, so O’Leary gegenüber „The Telegraph“.

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Überraschung: Flixtrain-Waggons hinter Dampflokomotive gesichtet

Stellt der private Eisenbahnanbieter Flixtrain etwa aufgrund hoher Strompreise auf Dampflokomotiven um? Zumindest könnte man das aufgrund eines Fotos, das von einem Bahn-Fachportal veröffentlicht wurde, vermuten. Immerhin zeigt es Waggons in Flix-Design hinter einer Dampflokomotive. Zumindest in der D-A-CH-Region sind Dampftraktionen – abgesehen von Sonderverkehren – mittlerweile äußerst selten. Noch seltener anzutreffen: Flixtrain-Waggons, die an eine braunkohleliebende Dampflokomotive angekuppelt sind. Setzt Flixtrain wegen hoher Strompreise nun auf das Kochen von Wasser mit Kohlefeuerung? Ganz und gar nicht, stellt ein Sprecher der Flix SE klar. Mit Hilfe einer Elektrolokomotive wurden die Dampflokomotive und die Flixtrain-Waggons gemeinsam überstellt. In der Luftfahrt würde man einen solchen Vorgang als „Ferry-Flug“ bezeichnen. Man hat sich lediglich die Überstellung mit einer historischen Dampflokomotive geteilt. „Auf dem Foto ist eine Überführungsfahrt zu sehen, eine E-Lok hat einen unserer Wagen und eine Dampflok überführt. Mehr steckt da tatsächlich nicht dahinter“, so ein Flix-Sprecher gegenüber Aviation.Direct. Das Foto findet sich übrigens unter diesem Link bei Lok-Report.de.

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Messebetreiber RX Global will sich aus Österreich zurückziehen

Das international tätige Veranstaltungsunternehmen RX Global prüft den Rückzug aus Österreich. Unter anderem ist man in der Alpenrepublik als Betreiber der Messen in Wien und Salzburg aktiv. Vormals war das Unternehmen unter dem Namen „Reed Messe“ bekannt. Zum bevorstehenden Verkauf, von dem die Aktivitäten in Deutschland nicht betroffen sein sollen, teilte RX Global wie folgt mit: „RX Global hat seine Geschäftsaktivitäten in Österreich evaluiert und beschlossen, Optionen für einen Ausstieg aus dem österreichischen Markt zu prüfen. Dieser Markt erholt sich langsamer als erwartet. RX geht davon aus, dass eine neue Eigentümerschaft die besten Voraussetzungen für Wachstum des Geschäfts in Österreich bietet. Derzeit beginnen Vorbereitungen für einen Verkaufsprozess in Österreich, der mehrere Monate in Anspruch nehmen kann. Deutschland bleibt ein strategischer Schlüsselmarkt für RX“.

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Uzbekistan Airways: München ab sofort mit Tashkent verbunden

Am Sonntag, den 29. Oktober 2023 hat Uzbekistan Airways auf der Strecke Tashkent-München den Erstflug durchgeführt. Diese Route soll zweimal wöchentlich bedient werden. Jeweils freitags und sonntags landen die Flüge aus Taschkent um 09:20 Uhr in München, der Rückflug nach Usbekistan erfolgt um 10:45 Uhr. Auf den Flügen werden Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo eingesetzt. Laut Flughafen München soll Taschkent sowohl für Geschäftsreisende als auch Touristen interessant sein. Darüber hinaus bietet Uzbekistan Airways ein regionales Netzwerk mit Anschlussflügen, über die weitere Ziele an der alten Seidenstraße entdeckt werden können.

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British Airways feiert Comeback am Flughafen Köln/Bonn

Nach längerer Abwesenheit hat das IAG-Konzernmitglied British Airways am Montag, den 30. Oktober 2023 das Comeback auf dem Flughafen Köln/Bonn gefeiert. Der Carrier bietet ab sofort 12 wöchentliche London-Heathrow-Umläufe an. Es ist schon lange her, dass British Airways mit Flügen zu seinem Hauptdrehkreuz in Köln/Bonn präsent war. Dies änderte sich am Montag schlagartig, denn die IAG-Tochter ist mit bis zu zwei täglichen Rotationen zurückgekehrt. „Dass British Airways jetzt nach Köln/Bonn zurückgekehrt ist und in hoher Frequenz nach London-Heathrow mit dem dortigen Drehkreuz fliegt, freut uns ungemein“, so Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Die neue Verbindung ist so attraktiv, weil sie eine große Zahl an Fluggästen anspricht – vor allem auch aus der Wirtschaft der gesamten Region. London ist eines der wichtigsten internationalen Wirtschaftszentren, von Heathrow aus können Reisende dank des Drehkreuzes in die ganze Welt fliegen und nicht zuletzt ist die Metropole ein äußerst spannendes Ziel für Städtetrips.“ British Airways fliegt montags, mittwochs, donnerstags, freitags und sonntags zweimal am Tag nach Heathrow (mittags gegen 12 Uhr und abends gegen 20 Uhr), dienstags und samstags findet ein Flug am Tag statt (mittags gegen 12 Uhr). In der gleichen Frequenz geht es zuvor von London ins Rheinland. Zum Einsatz kommen die Airbus-Modelle A319 und A320. „Köln wird als Kulturzentrum immer beliebter und wir sind glücklich, in eine Region zurückzukehren, von der wir wissen, dass sie sowohl bei Geschäfts- als auch bei Privatreisenden beliebt ist. Wir freuen uns darauf, Reisende in diesem Winter wieder auf unserer Verbindung zwischen Köln/Bonn

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Deutsche Bahn: Neue ICE-Garnituren kommen mit neuem Innendesign

Im Dezember 2023 wird die Deutsche Bahn AG den ersten Intercity-Express mit neuem Innendesign in den Liniendienst stellen. Es handelt sich dabei um den ICE-3neo Nummer 17, der als erster einen neuen Fahrgastraum haben wird. Im Laufe des kommenden Jahres folgen dann die Neuauslieferungen des Typs ICE-L. Dabei handelt es sich um das erste Mitglied der Intercity-Express-Familie, das nicht von Siemens, sondern vom spanischen Hersteller Talgo gebaut wird.

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Nepal: Versicherung steigt bei Yeti Airlines ein

Die nepalesische Fluggesellschaft Yeti Airlines hat mit der Asian Life Insurance einen neuen Minderheitsgesellschafter. Das Versicherungsunternehmen hat zum Preis von 1,75 Milliarden Rupien 49 Prozent erworben. Das Luftfahrtunternehmen, das seit 1998 auf dem Markt ist, ist auf Inlandsflüge spezialisiert. Man betreibt sowohl ATR72-500 als auch mehrere de Havilland Twin-Otters. In Europa wurde Yeti Airlines einer breiten Öffentlichkeit aufgrund des Unfalls von Flug YT691, durchgeführt mit der ATR72-500 mit der Registrierung 9N-ANC, bekannt. Alle 72 Insassen kamen nahe dem Flughafen Pokhara beim Absturz vom 15. Jänner 2023 ums Leben.

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Deutschland und Österreich verweigern Air Montenegro Genehmigung für Tuzla-Flüge

Im Rahmen der sogenannten siebenten Freiheit der Luftfahrt beabsichtigt Montenegro Airlines ab Tuzla einige Strecken zu bedienen. Während die Niederlande eine Route nach Amsterdam und die Türkei eine Strecke nach Istanbul bewilligt haben, winken andere Staaten ab. Konkret verweigern Deutschland, Österreich, Dänemark und Schweden das grüne Licht, das benötigt wird, um Nonstopflüge ab Tuzla in die genannten Staaten durchzuführen. Hintergrund ist, dass Montenegro Airlines ein Drittstaaten-Carrier ist und daher behördliche Bewilligungen benötigt, um im Rahmen der so genannten siebenten Freiheit fliegen zu dürfen. Nähere Informationen zu den Freiheiten der Luftfahrt finden sich in diesem Artikel bei Aviation.Direct. Selbstredend unterstützt Bosnien das Vorhaben, denn von deren Zivilluftfahrtbehörde gibt es bereits die notwendigen Bewilligungen. Das ist aber nicht ausreichend, denn von den Ämtern auf beiden Seiten der jeweiligen Route ist diese notwendig. Schweden, Dänemark, Österreich und Deutschland verweigern Air Montenegro die Genehmigungen. Davon nicht betroffen sind Flüge, die man ab dem Staatsgebiet von Montenegro anbietet. Laut einem Bericht des Portals „Klix“ habe der Carrier von den Behörden in Luxemburg, wo man die Route Tuzla-Luxemburg angesucht hat, noch gar keine Rückmeldung bekommen. Air Montenegro will in Tuzla eine Basis errichten. Hierzu hat man sich auch um Subventionen beworben, denn die Schließung der Wizz-Air-Base hat zahlreiche Lücken hinterlassen. Diese wollen die Verantwortlichen in Bosnien mit Hilfe anderer Carrier schließen. Von diesem Kuchen will Air Montenegro seinen Teil abhaben, jedoch scheint das Vorhaben – wenn überhaupt – nur in sehr kleinem Umfang umgesetzt werden zu können, da man kein BiH-AOC bzw. kein EU-AOC hat und

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