Jan Gruber

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Jan Gruber

SAS und Etihad vereinbaren Codeshare-Kooperation

Im Rahmen eines in der vergangenen Woche unterschiebenen Codeshare-Abkommens arbeiten die Fluggesellschaften SAS und Etihad Airways künftig zusammen. Dies wirkt sich auch auf die Vielfliegerprogramme aus, denn künftig können auf den Kooperationsrouten Meilen gesammelt werden. Etihad Airways erwartet sich von der Zusammenarbeit, dass man die Präsenz im Norden Europas erweitern kann. Umgekehrt will SAS zusätzliche Anschlüsse über Abu Dhabi anbieten können. Laut Mitteilung wird das Codeshare-Abkommen voraussichtlich Ende Dezember 2023 aktiv sein. Zuvor müssen noch einige Anpassungen im Bereich der IT gemacht werden.

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Eisenbahn: Vom Péage-Vertrag zum freien Wettbewerb

Die Liberalisierung des Eisenbahnverkehrs in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist ein interessantes Beispiel für die Entwicklung des Schienenverkehrs in Europa. Diese Länder haben im Laufe der Geschichte unterschiedliche Wege bei der Privatisierung und Liberalisierung des Eisenbahnsektors beschritten. Die drei Staaten haben eine ähnliche Entwicklung hinter sich, jedoch war die Herangehensweise bezüglich privater bzw. staatlicher Verkehre und Infrastruktur sehr unterschiedlich. In Deutschland stemmte man sich viele Jahre hinweg gegen private Mitbewerber und in Österreich fuhren zu Beginn private Eisenbahngesellschaften reihenweise in die Pleite oder mussten notverstaatlicht werden. Dennoch hatte es in der Alpenrepublik eine lange Tradition, dass auch alternative Anbieter die zumeist staatliche Infrastruktur gegen Gebühr nutzen dürfen. Bis zur Gründung der Westbahn, die zunächst zwischen Wien und Salzburg aktiv war, wurde dies aber nur äußerst selten tatsächlich in Anspruch genommen. Zusätzlich befeuert wurde dies auch davon, dass bedingt durch verschiedene EU-Verordnungen Privatunternehmen mittlerweile einen gesetzlichen Anspruch auf die Nutzung der Infrastruktur gegen angemessenes Entgelt haben. Selbstredend: Was angemessen ist und was nicht, da gibt es dann gerne Konflikte zwischen Staatsbahnen und privaten Anbietern. Die Geschichte der Eisenbahnen in Deutschland Die Anfänge des Eisenbahnverkehrs in Deutschland reichen bis in die Gründerzeit des 19. Jahrhunderts zurück. In dieser Zeit entstanden zahlreiche private Eisenbahngesellschaften, die den Aufbau eines Schienennetzes vorantrieben. Beispiele für solche Unternehmen sind die Bayerische Ludwigsbahn und die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft. Doch im Laufe der Zeit begann die deutsche Regierung, die Eisenbahninfrastruktur zu verstaatlichen. Dieser Prozess begann im 19. Jahrhundert und wurde schließlich im 20. Jahrhundert mit der Gründung der Deutschen

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München: Lufthansa Technik baut neue Lagerhalle für Triebwerke

Vor wenigen Tagen wurde auf dem Areal des Flughafens München mit der Errichtung einer neuen Lagerhalle für Werkzeuge, Triebwerke und Bodengeräte der Lufthansa Technik begonnen. Diese soll auch Büros und Sozialräume für die Beschäftigten beherbergen. Auf einer Fläche von etwa 1.500 Quadratmetern werden künftig für die Wartung von Triebwerken der Maschinentypen Airbus A320, A340-600 und A350 benötigte Betriebsmittel vorgehalten. Auch ganze Tauschtriebwerke sollen künftig im Neubau gelagert werden. Die Eröffnung der neuen Halle ist für Ende 2024 vorgesehen. Da nun Ersatzteile und Maschinen getrennt „gelagert“ werden, sollen im Hangar mehr Stellflächen für Flugzeuge geschaffen werden. Dadurch steigt die Kapazität des Lufthansa Technik Standorts in München.

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Flughafen Basel mit 77 Zielen im Winterflugplan 2023/24

Ab dem Flughafen Basel werden im Winterflugplan 2023/24 seitens der vor Ort tätigen Fluggesellschaften 77 Destinationen nonstop angesteuert. Das Angebot setzt sich unter anderem aus Flugzielen innerhalb Europas in Spanien, Frankreich, Italien, Großbritannien sowie auch in der Türkei zusammen und beinhaltet zudem auch Destinationen in Nordafrika wie Marokko, Tunesien, Ägypten und Algerien. Ab dem EuroAirport werden während dieser Wintersaison verschiedene Flugziele neu im Angebot sein oder wiederaufgenommen werden wie Funchal und Enfidha mit easyJet, Oran mit ASL Airlines und London Stansted mit Ryanair. Zudem wird Chair Airlines ab dem Winterflugplan neu die Strecke Basel-Pristina bedienen und zu diesem Zweck ein Flugzeug vom Typ Airbus A320 am EuroAirport stationieren. Sun Express fliegt neu die Destination Kayseri, welche bisher nur im Sommer bedient wurde, auch im Winterflugplan an. Außerdem wird Aegean Airlines über die Weihnachtszeit Flüge nach Thessaloniki anbieten. Eine Steigerung der Kapazitäten gibt es diesen Winter auf verschiedenen Strecken wie z.B. Lissabon, London-Gatwick und Zagreb.

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Vierte Basel-Evakuierung: Lassen sich die Behörden an der Nase herumführen?

Bereits viermal binnen weniger Tage musste der Flughafen Basel aufgrund von Bombendrohungen evakuiert werden. Dies hatte stets zur Folge, dass der Flugbetrieb für mehrere Stunden unterbrochen werden musste. Alle Personen hatten das Terminal zu Verlassen und im Freien auf die Entwarnung abzuwarten. Leider kommen derartige Bombendrohungen, die sich fast immer als Fehlalarm und damit harmlos herausstellen, vor, jedoch markiert Basel zumindest in jüngerer Vergangenheit einen traurigen, aber auch durchaus peinlichen Rekord. In der Luftfahrt gilt zwar der Grundsatz „Safety first“, aber das bei dermaßen häufigen Drohungen, die sich stets als harmlos herausstellen, weil die Exekutive genau gar nichts gefährliches finden, besteht ein ganz anderes Risiko. Irgendwann nehmen Passagiere, aber auch Mitarbeiter und Beamte etwaige Drohungen gar nicht mehr ernst. Ja, mal wieder alle raus, die „Übung“ kennen wir ja schon von den drei vorherigen „Aktionen“ in dieser Woche. Warum raus in die Kälte? Die Frage, die durchaus berechtigt ist: Wie kann es sein, dass sich Flughafen und französische Behörden (der Euro-Airport befindet sich auf französischem Staatsgebiet) derartig von offensichtlichen Scherzbolden vorführen lassen? Die Sicherheitslage ist derzeit aufgrund der Kriege in Israel und der Ukraine angespannt, aber ausgerechnet in Frankreich geht man in anderen Regionen anders vor. Nicht überall wird sofort der Flugbetrieb eingestellt. An anderen französischen Flughäfen wird zunächst verdeckt in Zivil die Lage evaluiert und nur dann evakuiert, wenn es notwendig ist oder absolut unklar ist. Polizei entscheidet und nicht der Flughafenbetreiber In Basel hingegen scheint man wegen jedem E-Mail, anonymen Anruf oder Social Media Posting gleich mit harten

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Cargo: Emirates und Kühle+Nagel arbeiten enger zusammen

Die Spedition Kühne+Nagel und Emirates SkyCargo bauen ihre bestehende Kooperaiton weiter aus. Eine so genannte Host-to-Host-Verbindung soll dazu führen, dass sich die Buchungsprozesse erheblich vereinfachen. Den Agenten der Spedition bietet Emirates damit Zugang zu den Flugplänen, Tarifen und verfügbaren Kapazitäten der Fluggesellschaft in Echtzeit. Die Verbindung wurde zunächst in der Schweiz und in Österreich eingeführt und wird bis Ende des Jahres für Nutzer in ausgewählten Ländern in Europa, Nord- und Südamerika, Afrika, Asien und Ozeanien verfügbar sein. „Diese Partnerschaft ist ein Beleg für unsere langjährige Digitalisierungsstrategie, die darauf abzielt, das Kundenerlebnis weiter zu verbessern, Abläufe zu optimieren und die Effizienz zu steigern. Indem wir für Kunden wie Kühne+Nagel direkte Wege zur Verbindung mit Emirates SkyCargo schaffen, können wir den Buchungsprozess optimieren und unsere Beziehungen im gesamten Logistik-Ökosystem stärken“, so Nabil Sultan, Divisional Senior Vice President, Emirates SkyCargo.

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City Airlines: UFO befürchtet Aus für Lufthansa Cityline

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO befürchtet, dass der jüngste Lufthansa-Ableger „City Airlines“ dazu beitragen könnte, dass die bestehende Lufthansa CItyline rasch aufgelöst werden könnte. Konkrete Belege für die Behauptung nennt man nicht, aber man hält die Ankündigung, dass bei Embraer oder Airbus 40 Regionaljets für die Neugründung bestellt werden könnten für „kaum widerrufbare Fakten“. Weiters: „Dies lässt für UFO nur den Schluss zu, dass ein schnelles Aus der CityLine geplant ist“. Die neue Fluggesellschaft verfügt derzeit über einen Airbus A319, der auf dem AOC registriert ist. Kommerziell ist man bislang aber nicht abgehoben. Dieser Schritt soll im Sommer 2024 nachgeholt werden. Zunächst soll City Airlines den Maschinentyp Airbus A319 betreiben. Später soll entweder auf Airbus A220 oder aber auf E2-Jets des Konkurrenten Embraer umgestellt werden. Diesbezüglich hat man sich im Hause Lufthansa noch nicht final entschieden. Die Gewerkschaft UFO sieht die „Kopie“ von Lufthansa CItyline durchaus kritisch und befürchtet, dass der bestehende Regio-Carrier keine lange Zukunft mehr haben wird. Dazu Daniel Kassa Mbuambi, UFO-Vorsitzender: „Wir erwarten hier ein ähnliches Szenario wie bei der Schließung der Konzernflugbetriebe Germanwings und SunExpress Deutschland. Eine neue, bislang untarifierte Plattform führt zur Schließung eines gut tarifierten Flugbetriebs und setzt zeitgleich auch alle anderen Konzernairlines, insbesondere die Kabinenbeschäftigten der Lufthansa, unter Druck. Lufthansa verhindert damit erneut Lösungen am Tariftisch, die den langjährigen Mitarbeiterrn der CityLine-Kabine eine nachhaltige Beschäftigung im eigenen Unternehmen hätte sichern können. Nun zahlen Piloten und Flugbegleiter der Lufthansa CityLine einen sehr hohen Preis für ihre langjährige Loyalität gegenüber dem Konzern“. Laut UFO habe man die

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Herbstferien 2023: Karlsruhe rechnet mit 43.000 Fluggästen

Ende Oktober 2023 startet auch am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden der Winterflugplan 2023/24. Zunächst geht es jedoch in die Herbstfähren, in denen etwa 43.000 Reisende auf 172 Flügen erwartet werden. Das sind über 40% mehr Passagiere als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Reisende werden gebeten, sich zweieinhalb bis drei Stunden vor Abflug am Flughafen einzufinden. Nach den Herbstferien beginnen am 07.11.2023 wöchentliche Flüge nach Hurghada/Ägypten. Damit auch Reisende mit schulpflichtigen Kindern aus der Region noch in den Urlaub starten können wurde eigens für den FKB der Sommerflugplan für einige Destinationen um eine Woche verlängert. Das gilt u.a. für die Ziele Antalya, Fuerteventura, Heraklion und Lamezia-Terme. Nach längerer Pause kehrt Thessaloniki wieder in den Winterflugplan und damit als Reiseziel in den Herbstferien zurück.

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Flughafen Klagenfurt sucht einen neuen Chef

Der Flughafen Klagenfurt befindet sich auf der Suche nach einem neuen Geschäftsführer. Dieser würde auf Maximilian Wildt, der im Juni dieses Jahres ad interim bestellt wurde. Es handelt sich um die reguläre Ausschreibung, die seitens der Politik schon vor einigen Monaten angekündigt wurde. Kurz nachdem die öffentliche Hand (Land Kärnten über die K-BV und Stadt Klagenfurt) wieder die Mehrheit am kleinsten Verkehrsflughafen Österreichs gehalten haben, wurde das noch unter Lilihill eingesetzte Management abberufen. Maximilian Wildt wurde damals als Interimsgeschäftsführer vorgestellt. Der amtierende Klagenfurt-Chef war zuletzt für den Airline Caterer Do & Co tätig. Zuvor war er am Kärntner Airport unter anderem für das Anwerben von Fluggesellschaften aktiv. Der erste Wechsel zum Flughafen Klagenfurt erfolgte von Laudamotion aus, wo Wildt einige Zeit gearbeitet hat. Beim Comeback am Kärnter Airport wurde seitens des Aufsichtsrats klar und deutlich kommuniziert, dass Maximilian Wildt als Übergangsgeschäftsführer bestellt wurde und die formelle Ausschreibung, die eine fixe Bestellung eines Bewerbers zur Folge hat, erst in einigen Wochen herausgegeben wird. Genau das ist nun geschehen. Wildt wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Position, die er momentan befristet bekleidet, bewerben. Ob er auch den Zuschlag bekommt, ist völlig offen. Angenommen werden jedenfalls Bewerbungen von allen Personen, die sich für den Job interessieren und die erforderliche Mindestqualifikation bzw. Berufserfahrung vorweisen können. In einigen Wochen wird der Aufsichtsrat dann die Entscheidung verkünden und entweder Wildt fix bestellen oder aber einen neuen Geschäftsführer vorstellen.

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Innsbruck: Klinik-Heliport nach Sanierung wieder in Betrieb

Ab 27. Oktober 2023 ist der Hubschrauberlandeplatz der Innsbrucker Uniklinik wieder in Betrieb. Zuvor ist es aufgrund von Materialfehlern, die unmittelbar nach der Sanierung entdeckt wurden, zu einer mehrwöchigen Verzögerung gekommen. Nach über 26 Jahren Betriebszeit, in denen es laut Krankenhaus etwa 69.000 Flugbewegungen gegeben hat, wurde dieses Jahr die Sanierung des Heliports, der hauptsächlich für den Anflug von Patienten genutzt wird, saniert. Für die Übergangszeit wurde ein Ersatzlandeplatz in der Olympia-World eingerichtet. Die Patienten wurden von dort aus dann mit Hilfe von Krankenwägen in die Klinik gebracht. Dieses Provisorium hätte eigentlich schon vor ein paar Wochen beendet werden sollen. Im Zuge der Abnahme des sanierten Heliports haben Sachverständige, die für den Auftraggeber tätig waren, dann nicht unerhebliche Materialfehler festgestellt. Diese mussten von der Baufirma behoben werden. Die Folge daraus: Der Heliport des Krankenhauses konnte auch weiterhin nicht genutzt werden. Nun gab es grünes Licht, denn der runderneuerte Hubschrauber-Landeplatz wurde positiv abgenommen. Ab 27. Oktober 2023 starten und landen wieder Rettungshelikopter direkt bei der Innsbrucker Klinik. Das Olympiaworld-Provisorium wird daher nicht mehr benötigt. Offiziellen Angaben nach gab es am Ausweichplatz während der Sanierungsphase rund 400 Flugbewegungen.

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