Jan Gruber

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Jan Gruber

Wiener Wurstelprater vor Knacken der Sieben-Millionen-Besucher-Marke

Der Wiener Wurstelprater ist eine der bekanntesten Attraktionen der österreichischen Bundeshauptstadt Wien. Derzeit deutet so einiges darauf hin, dass in diesem Jahr eine erhebliche Steigerung der Besucherzahlen geschafft wurde. Das warme Wetter im Herbst 2023 soll dabei eine entscheidende Rolle gespielt haben. „Vorsichtige Prognosen deuten darauf hin, dass 2023 bei den Besucherzahlen die sieben Millionen Marke geknackt werden kann und damit eine leichte Steigerung zum Vorjahr mit 6,8 Mio. erreicht wird. Wir erwarten insgesamt ein gutes Jahr 2023 für den Wurstelprater“, so Präsidentin des Wiener Praterverbandes Silvia Lang. Eine finale Wurstelprater-Bilanz mit den Wirtschaftsdaten von 2023 wird traditionell im Frühjahr 2024 bekanntgegeben. Zahlreiche Attraktionen haben das ganze Jahr über geöffnet. Hinzu kommen neue Indoor-Attraktionen wie z.B. „Jump World One“ oder die „Tritsch-Tratsch Concert Shows“, die auch in den Wintermonaten für viel Unterhaltung sorgen werden. „Ende Oktober wartet zudem das große Halloween Fest auf Besucher und ab Mitte November wird wieder der beliebte Wintermarkt stattfinden“, erinnert Lang. Für das kommende Jahr kündigt Stadtrat Peter Hanke an, dass es mit dem Pratermuseum, das eröffnet werden soll, eine weitere Attraktion geben wird. Das Tourismusmarketing der Stadt Wien wird nächstes Jahr einen besonderen Prater-Schwerpunkt setzen. Ziel ist es, dass noch mehr Touristen den Vergnügungspark besuchen. „Die steigenden Besucherzahlen für das Jahr 2023 verdeutlichen, dass der Wiener Wurstelprater an Attraktivität weiter zunimmt und heute mehr denn je von entscheidender Bedeutung für den Wiener Tourismus ist. Als einer der ältesten Vergnügungsparks der Welt ist er Publikumsmagnet für heimische und internationale Gäste und trägt zur Vielfalt des

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Österreichisches Bundesheer sucht Lehrlinge

Das österreichische Bundesheer befindet sich wieder auf der Suche nach jungen Menschen, die ihre Berufsausbildung bei den Streitkräften machen wollen. Die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten reichen von Waffenmechanik, Betriebslogistik, IT-Technik bis zur Verwaltungsassistenz. Im ganzen Bundesgebiet werden Lehrlinge gesucht, besonderes Augenmerk liegt heuer in den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Wien. Interessierte haben beim Bundesheer die Chance auf eine Ausbildung in verschiedensten Bereichen, unter anderem in der Elektronik, Sattlerei, Berufsfotografie oder Metallverarbeitung. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, besondere Lehrberufe zu erlernen. Neben Luftfahrzeugtechnikern in einer Fliegerwerft werden auch Lehrlinge gesucht, die das Handwerk mit militärischen Gerätschaften erlernen. Aktuell befinden sich beim Bundesheer 271 Lehrlinge in Ausbildung. Davon sind 102 Frauen und 169 Männer. Der Großteil junger Frauen macht eine Lehre als Verwaltungsassistentin, Luftfahrzeugtechnikerin oder Betriebslogistikkauffrau. Bei den Männern sind die Lehrberufe Betriebslogistikkaufmann, Luftfahrzeugtechniker sowie Elektroniker am häufigsten. „Das Bundesheer ist einer der größten Arbeitgeber des Bundes und bietet derzeit österreichweit 41 verschiedene Lehrberufe in mehr als 40 Ausbildungsstellen an. Die Lehrlinge lernen und arbeiten in einem Bundesheer, das gerade mit dem höchsten Budget der Geschichte im Aufwind ist. Denn um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen, brauchen wir qualifizierte Fachkräfte. Ich freue mich auf alle interessierten Persönlichkeiten, die Teil des Bundesheeres werden wollen“, so Verteidungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

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Passagierrechte: Ryanair kassiert saftiges Bußgeld in Ungarn

Der Billigflieger Ryanair hat vor dem Obersten Gerichtshof Ungarns eine juristische Schlappe erlitten, denn das Gericht hat eine von der Konsumentenschutzbehörde verhängte Geldstrafe in der Höhe von 200 Millionen Forint (rund 518.479 Euro) bestätigt. Es ging um ein Bußgeld, das dem Carrier Anfang dieses Jahres im Zusammenhang mit einer Flugverspätung auferlegt wurde. Im Feber 2023 soll Ryanair bei einem Flug von Budapest nach Gran Canaria die Passagiere nicht über eine Flugplanänderung informiert haben und daraus resultierend die Fluggastrechte missachtet haben. Nach einem Ermittlungsverfahren verhängte die Konsumentenschutzbehörde der Stadt Budapest eine saftige Geldstrafe. Dazu ist anzumerken, dass Ungarn eines der ersten EU-Länder war, das Konsumentenschutzeinrichtungen zur Führung von Verwaltungsstrafverfahren gegen Fluggesellschaften ermächtigt hat. Die Vorgehensweise wurde bereits vor dem Europäischen Gerichtshof verhandelt und dieser hat ausdrücklich festgehalten, dass dies zulässig ist, da es auch der einfacheren Durchsetzung von Passagierrechten im Sinne der Fluggastrechteverordnung dient. Ryanair ist gegen das jüngste Bußgeld, das man in Ungarn kassiert hat, vor Gericht gezogen. Der Oberste Gerichtshof musste daher entscheiden, ob die Strafe zulässig ist oder nicht. Die Richter entschieden zu Ungunsten der Fluggesellschaft. Ob der Billigflieger versuchen wird die Strafe vor dem Gericht der Europäischen Union anzufechten, ist noch offen.

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Condor setzt Tiflis und Eriwan temporär aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird im Winterflugplan 2023/24 nicht zwischen Frankfurt am Main und Tiflis fliegen. Besagte Route wird über den Winter 2023/24 vorläufig ausgesetzt. Für den Sommer 2024 ist vorgesehen, dass die Georgien-Flüge wieder ab Frankfurt am Main angeboten werden sollen. Zu Kürzungen kommt es auch auf der Eriwan-Strecke, denn diese wird ab Mitte November 2023 bis Ende März 2024 temporär ausgesetzt.

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Tipp: Innsbrucker Flughafenfest am Nationalfeiertag 2023

Nach drei Jahren Pause geht am Nationalfeiertag in Innsbruck wieder ein großes Flughafenfest über die Bühne. Dieses findet am 26. Oktober 2023 in der Zeit von 10 Uhr 00 bis 17 Uhr 00 am Tiroler Airport statt. In diesem Jahr wird das österreichische Bundesheer mit einigem Fluggerät präsent sein: Von der Herkules C-130, einem Eurofighter, dem Transporthubschrauber S70 „Black Hawk“, den Helikoptern Alouette III und Agusta Bell 212, über die Schulungsflugzeuge Pilatus PC7 und DA40 NG bis zum neuesten Hubschrauber der Bundesheerflotte, dem Leonardo AW-169B „Lion“. Zusätzlich findet eine Präsentation von technischem Equipment zur Luftraumüberwachung oder auch eines Aufklärungs- und Zielzuweisungsradar statt.Die österreichischen Streitkräfte planen gegen 11 Uhr 20 einen Überflug mit Eurofightern durchzführen. Weitere Ausstellungshighlights sind die Polizei, der Samariterbund mit einem neuen Intensivhubschrauber, die Luftfahrtunternehmen Heli Tirol, Wucher Helicopter, Mountain Soaring und Strong Wings, das Flugsportzentrum, die Innsbrucker Segelfliegervereinigung (ISV), der ÖAMTC, die Flughafenfeuerwehr und der Aero Club mit seinen Modellflugzeugen. Die Flying Bulls statten dem Fest und all seinen Besucherinnen und Besuchern im Laufe des Tages einen Besuch ab. Auch gibt es im Bereich Segelflug so einiges zu sehen. Der ISV und das Flugsportzentrum informieren Interessierte. Weiters kann das Segelfliegen live erlebt werden. Zusätzlich gibt es in diesem Bereich des Flughafenfestes auch Speisen, Getränke und eine Hüpfburg. Über den Tag verteilt werden je drei Segelkunstflüge, drei Modellkunstflüge und drei Vorführungen der Polizei mit der Spezialeinheit Cobra auf der Vorfeldseite stattfinden. Damit die Besucher rasch in die Kranebitter Allee und zurück gelangen, wird ein Shuttlebusbetrieb zum Flughafengelände am

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Winter 2023/24: Eurowings streicht drei Strecken

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird im Winterflugplan 2023/24 entgegen ursprünglicher Planungen ab Düsseldorf und Prag keine Nonstopflüge nach Oslo anbieten. Lediglich mit Umstieg über andere Flughäfen sind diese Routen noch buchbar. In Köln/Bonn setzt der Carrier ebenfalls den Rotstift an. Hier trifft es die Nonstopverbindung ins zypriotische Larnaka, die im Winterflugplan 2023/24 ebenfalls nicht angeboten wird. Derzeit ist vorgesehen, dass es im Sommer 2024 zu Wiederaufnahmen kommen soll.

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AMC Airlines musste wegen Todesfall in Palma de Mallorca zwischenlanden

Die von AMC Airlines betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung SU-BPZ musste aufgrund eines Todesfalls an Bord den Charterflug AMV1583 von Kairo nach Madrid unterbrechen. Der Mittelstreckenjet landete in Palma de Mallorca zwischen. Während dem Flug ist ein 67-jähriger portugiesischer Staatsbürger aus noch ungeklärter Ursache verstorben. Fremdeinwirkungen gelten aber als ausgeschlossen. Die spanischen Behörden haben eine Autopsie angeordnet. Nach der Landung in Palma de Mallorca wurde der Verstorbene von einem Bestatter aus der Boeing 737-800 geschafft. Der Flug nach Madrid konnte nach etwa vier Stunden fortgesetzt werden.

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Westbahn bietet Seniorentarif dauerhaft an

Die Westbahn wird den Anfang September 2023 eingeführten Seniorentarif dauerhaft anbieten. Zunächst hieß es, dass dieser nur für einige Wochen buchbar gemacht wird. Nun hat man sich entschieden, dass dieser wegen hoher Nachfrage ins Dauerangebot überführt wird. „Es war uns ein großes Anliegen, das Angebot so kundenfreundlich wie möglich zu gestalten. Mit dem Westseniorenpreis können wir die Vorteile einer Seniorenaktion ohne die bislang typischen Nachteile, wie einer Beschränkung der Fahrtzeiten und der Notwendigkeit einer Seniorenkarte, anbieten. Durch die Aktion setzen wir neue Standards in Sachen kundenfreundlicher Preisgestaltung für Personen ab dem 65. Lebensjahr“, erklärt Geschäftsführer Thomas Posch. Seit der Einführung der Spezialaktion im September haben sich bereits zehntausende Senioren für das Angebot der Westbahn entschieden. „Wir waren überrascht, wie stark unsere Fahrgäste vom Westseniorenpreis gebraucht gemacht haben. Der Zuspruch lag um ein Vielfaches über den Erwartungen. Dies unterstreicht den hohen Bedarf für eine unkomplizierte Seniorenmobilität“, erläutert Westbahn Geschäftsführer Florian Kazalek. Aufgrund vertraglicher Vereinbarungen mit dem Verkehrsverbund Ostregion kann der Seniorentarif nicht für Fahrten innerhalb des VOR-Gebiets verwendet werden. Davon betroffen sind beispielsweise die Relationen von/nach St. Pölten und Amstetten ab Wien.

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Otter und Ratte an Bord entlaufen: Tierschmuggel schief gegangen

Zollbeamte und Bedienstete, die für Sicherheitskontrollen an Flughäfen zuständig sind, können viele Geschichten erzählen was Passagiere so an ungewöhnlichen Dingen mit dabei haben können. Immer wieder handelt es sich auch um lebende Tiere, die mehr oder weniger gut versteckt, mitgenommen werden. Leider werden diese oftmals geschmuggelt. Kurz nach dem Start eines von Vietjet durchgeführten Fluges von Bangkok nach Taipeh ist eine solche Aktion aber gehörig schief gegangen. Einem Schmuggler sind nämlich Tiere entlaufen, die sich dann ihren Weg durch die Kabine gesucht haben. Beispielsweise erschreckte sich jemand, der zunächst eine Albinoratte auf seinem Weg zur Toilette bemerkt hatte. Damit nicht genug: Unter einem Sitz fand dann ein anderer Fluggast einen Otter, der immerhin rund einen Meter lang war. Das Kabinenpersonal war dann bemüht die Tiere einzufangen und forderte mittels Durchsage den Besitzer dazu auf, dass dieser sich sofort melden sollte. Eine Dame kam dann tatsächlich auf die Crew zu und sagte, dass ihr die weiße Ratte gehören würde. Mit dem Otter wollte sie zunächst nichts zu tun haben. Aber die Crew ließ nicht locker und konnte so einen umfangreichen Tierschmuggel aufdecken. Neben der Ratte und dem Otter, die entlaufen sind, wurden in den Gepäckstücken der Dame noch eine Schlange, ein Murmeltier, zwei weitere Otter, 28 Schildkröten und zwei weitere nicht näher bezeichnete Nagetiere gefunden. Das war dann für die Airline genug, denn diese erstattete Strafanzeige und übergab die Frau samt ihrem „Zoo“ an die Exekutive. Gegen sie wurde nun ein Strafverfahren in Taiwan eingeleitet. Im günstigsten Fall kommt die Schmugglerin

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Airbus errichtet A400M-Wartungszentrum in Wunstorf

Im deutschen Wunstorf errichtet der Airbus-Konzern ein Wartungszentrum für den militärischen Flugzeugtyp A400M. Vor wenigen Tagen fand die Grundsteinlegung, an der auch hochrangige Vertreter des deutschen Militärs und der Politik teilgenommen haben. Derzeit geht der Flugzeugbauer davon aus, dass der Neubau im Jahr 2027 in Betrieb genommen werden kann. Etwa 300 Mitarbeiter werden sich dann mit der Wartung und Instandhaltung von Airbus A400M beschäftigen. Die Entscheidung für Wunstorf hat auch etwas damit zu tun, dass der Flugzeugbauer die Kooperation mit der deutschen Bundeswehr verbessern will.

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