Jan Gruber

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Jan Gruber

Sale and Leaseback: Avolon übernimmt neun Cathay-Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific hat sich mit dem Leasingunternehmen Avolon auf das Sale-and-Leaseback von neun Airbus A320neo-Reihe-Flugzeuge geeinigt. Diese sollen in den Jahren 2026 und 2027 an den in Hongkong ansässigen Luftfahrtkonzern übergeben werden. Die Transaktion bedeutet, dass Cathay Pacific die ab Werk bestellten Flugzeuge noch vor der Übernahme an Avolon verkauft hat. Vom zuletzt genannten Unternehmen least man die Maschinen der Typen Airbus A320neo und A321neo dann langfristig. Die Fluggesellschaft will mit den Neuzugängen ihre Flotte modernisieren.

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Binnen zehn Jahren: Turkish Airlines will die Flotte verdoppeln

Bereits vor der Corona-Pandemie verfolgte das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines einen rasanten Wachstumskurs. Nun will man nochmals einen Gang hochschalten und innerhalb von zehn Jahren die Flotte auf 800 Maschinen ausbauen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Langstrecke, die man besonders stark expandieren möchte. Im Rahmen der jüngsten Investorenkonferenz nannte das halbstaatliche Luftfahrtunternehmen konkrete Zahlen, denn man will sowohl unter der Kernmarke Turkish Airlines als auch als Anadolujet, die künftig als Ajet mit eigenem AOC operieren soll, stark wachsen. Der Billigflieger soll von aktuell 87 Flugzeugen auf rund 200 Jets ausgebaut werden. Im Jahr 2033 sollen auf dem Turkish-AOC etwa 300 Maschinen der A320neo-Reihe, 200 der B737-Max-Familie und zahlreiche Langstreckenflugzeuge registriert sein. Im zuletzt genannten Segment will man 120 A350 sowie 150 B777 bzw. B787 haben. Die momentan 57 Airbus A330 sollen bis etwa 2030 ausgeflottet werden. Auch im Frachtbereich will Turkish Airlines stark wachsen, denn in diesem Teilbereich soll die Flotte verdoppelt werden. Dieser soll künftig ebenfalls unter eigenem AOC als Tochtergesellschaft geführt werden. Konzernchef Murat Seker geht davon aus, dass die THY-Flotte bis 2025 auf rund 500 Maschinen anwachsen wird und im Jahr 2028 werde man rund 600 Maschinen haben. Allerdings hat man die Bestellungen, die zur Zielgröße von 800 Flugzeugen führen sollen, bislang nicht getätigt. Offiziellen Angaben nach steckt hinter der Zurückhaltung, dass man sich hinsichtlich der Triebwerke noch nicht festgelegt hat. Auch die Aufnahme vieler neuer Strecken strebt Turkish Airlines an. Mittlerweile ist durchgesickert, dass man auch Kurs auf Bratislava nehmen möchte. Man will die slowakische

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Sommer 2024: Avanti Air fliegt ab Friedrichshafen nach Calvi und Preveza

Im Auftrag eines Reiseveranstalters wird die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air im Sommerflugplan 2024 Charterflüge nach Calvi und Preveza ab Friedrichshafen durchführen. Ab 28. April 2024 geht es jeweils an Sonntagen mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400 nach Calvi. Am 11. Mai 2024 folgt die Aufnahme der Preveza-Flüge, die jeweils an Sonntagen für den Tour Operator durchgeführt werden sollen.

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Wien: Air Cairo stockt Marsa Alam und Hurghada auf

Die ägyptische Ferienfluggesellschaft Air Cairo beabsichtigt im Sommerflugplan 2023/24 häufiger zwischen Österreich und Ägypten zu fliegen. Betroffen sind die Ziele Hurghada und Marsa Alam. Die zuletzt genannte Destination hatte mal zuletzt einmal wöchentlich im Programm. Ab Anfang April 2024 will man auf zwei wöchentliche Umläufe verdoppeln. Hurghada soll ab 22. Juni 2024 täglich angesteuert werden. Zu Aufstockungen kommt es auch ab zahlreichen deutschen Airports.

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Tarifverhandlungen: GDL droht mit unbefristetem Streik

Die Lokführergewerkschaft GDL droht damit, dass es bei der Deutschen Bahn zu unbefristeten Streiks kommen könnte. Hintergrund ist, dass Tarifverhandlungen anstehen und sich Vorsitzender Claus Weselky laut einem Spiegel-Bericht „nicht lange mit Warnstreiks aufhalten möchte“. In der Vergangenheit legte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer mehrfach den Eisenbahnverkehr in Deutschland regelrecht lahm. Einst forderte man stolze 40 Prozent mehr Lohn für die Bediensteten und einigte sich nach einem längeren Streikmarathon auf einen wesentlich geringeren Prozentsatz. Dennoch wurde klar, dass die Spartengewerkschaft in der Lage ist das Land regelrecht lahmzulegen. Sofern die bevorstehenden Verhandlungen nicht reibungslos verlaufen sollten, droht die GDL wieder mit Streiks, die mitunter einige Tage andauern können. Auch für die traditionell reisestarken Weihnachtstage schließt man Arbeitsniederlegungen nicht explizit aus. Man evaluiert gerade sogar, ob eine Streik-Urabstimmung schon vor der ersten Verhandlungsrunde, die für den 9. November 2023 vereinbart ist, angesetzt werden kann. Dazu kommt, dass sich die Gewerkschaften GDL und EVG einen regelrechten Machtkampf liefern. im Sommer 2023 kam es mit der zweitgenannten Arbeitnehmervertretung nach einer Schlichtung zu einem Kompromiss. Diesen will die GDL aber nicht übernehmen. Man fordert unter anderem zumindest 555 Euro mehr Gehalt pro Monat und will die wöchentliche Arbeitszeit von 38 auf 35 Stunden abgesenkt sehen.

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Afghanistan: Flydubai kehrt nach Kabul zurück

Als erste internationale Fluggesellschaft hat die Emirates-Konzernschwester Flydubai angekündigt, dass man künftig wieder Kabul, ansteuern wird. Ab 15. November 2023 will man die Hauptstadt Afghanistans wieder mit Dubai verbinden. Im Jahr 2021 haben sich die Streitkräfte der USA und ihrer Nato-Partner regelrecht chaotisch aus Afghanistan verabschiedet. Dies hat den Taliban ermöglicht binnen weniger Tage ohne nennenswerten Widerstand die Macht zu übernehmen. Viele Menschen wollten das Land fluchtartig verlassen, da sie enorme Angst vor Repressalien hatten. Die meisten Evakuierungsflüge wurden militärisch durchgeführt. Nur wenige Carrier steuern derzeit Flughäfen in Afghanistan an. Als erster großer Carrier kündigt nun Flydubai das Comeback an. Mit Wirksamkeit zum 15. November 2023 will man wieder bis zu zweimal täglich zwischen den Hauptstädten Kabul und Dubai pendeln. Im Regelfall sollen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 eingesetzt werden. Momentan ist das Flugangebot ab Kabul sehr stark eingeschränkt. Viele Carrier sind noch zurückhaltend, da man Sicherheitsbedenken hat. Das afghanische Konsulat in Dubai teilte unter anderem mit, dass man hofft, dass Flydubai nach und nach weitere Carrier folgen. Dies wäre für die Konnektivität und Erholung Afghanistans von besonderer Bedeutung.

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Panama: Copa Airlines musste wegen Inkontinenzslip umkehren

Am Freitag, den 13. Oktober 2023, ist es auf Copa-Airlines-Flug CM393 auf dem Weg von Panama nach Tampa zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall gekommen. Der Kapitän entschied sich wegen einem verdächtigen Gegenstand, der sich als harmloser Inkontinenzslip herausstellte, zur Rücklandung. Im Einsatz war die Boeing 737-8V3 mit der Registrierung HP-1832CMP. Kurz nach dem Start fand das Kabinenpersonal auf einer der Toiletten einen „verdächtigen Gegenstand“. Pflichtgemäß informierte man sofort den Kapitän, der dann entschied, dass aus reiner Vorsicht umgekehrt wird. Die Maschine landete kurz darauf sicher auf dem Flughafen Panama City. Die Lage war insofern auch unklar, weil es an diesem Tag das Gerücht gab, dass es angeblich eine Bombendrohung gegen einen Flug gegeben haben soll. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Crew aber keine konkrete Warnung. Dennoch ist man auf Nummer Sicher gegangen und vorsorglich zurückgekehrt. Nach der Landung wurden die 144 Passagiere sowie die Crew von der Polizei zum Aussteigen ersucht. Alle Personen und Gepäckstücke wurden penibel genau durchsucht. Sprengstoffexperten der Exekutive nahmen den „verdächtigen Gegenstand“ auf der Toilette vorsichtig unter die Lupe und konnten dann Entwarnung geben. Es handelte sich lediglich um einen Inkontinenzslip, umgangssprachlich auch als Windel für Erwachsene bekannt. Mit der entsprechenden Portion Humor konnten die Passagiere und die Crew dann im zweiten Anlauf den Flug nach Tampa antreten. Sie hatten jedenfalls die Sicherheit, dass vom Inkontinenzslip, der laut offizieller Mitteilung der Polizei von dieser entsorgt wurde, keine Gefahr ausgeht. Es wurde übrigens nicht explizit mitgeteilt, ob das Exemplar gebraucht oder ungebraucht war.

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Flughafen Köln testet Wasserstoff-Bus

Noch bis Mitte Oktober 2023 testet der Flughafen Köln/Bonn einen für den Linienverkehr zugelassenen Bus mit Wasserstoffantrieb auf dem Vorfeld. Es handelt sich um ein Modell des portugiesischen Herstellers CaetanoBus. „Die Mobilität der Zukunft gestalten wir schon heute so nachhaltig wie möglich. Klimaschutz ist ein wesentlicher Teil unserer Unternehmensstrategie“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Wasserstoff ist eine Zukunftstechnologie, die wir neben der E-Mobilität immer stärker ausbauen. Bis 2035 wollen wir nur noch emissionsfreie Fahrzeuge und Geräte auf den Vorfeldern einsetzen, bis 2045 soll unser Flughafen klimaneutral sein“. Der „H2.City Gold“-Wasserstoffbus schafft eine Reichweite von 500 Kilometern. Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einem 180-Kilowatt-Siemensmotor, fünf Wasserstoff-Tanks, einem 44-Kilowattstunden-Batteriepaket und der 60-Kilowatt-Toyota-Brennstoffzelle.

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Varna: Fünf Deutschland-Strecken im Winter 2023/24

Im Winterflugplan 2023/24 werden ab dem bulgarischen Flughafen Varna fünf Deutschland-Strecken angeboten. Es handelt sich dabei um die Ziele Memmingen, Berlin, Dortmund, Köln/Bonn und Hamburg, die von Wizz Air bedient werden. Weiters bietet der pinkfarbene Lowcoster Flüge nach London-Luton, Charleroi, Tel Aviv, Larnaka und Eindhoven an. Mit Bulgaria Air gheht es nach Sofia. Turkish Airlines verbindet Varna mit dem Drehkreuz Istanbul während Austrian Airlines an den Hub Wien anbindet. Auch sind zwei wöchentliche Israir-Umläufe nach Tel Aviv geplant.

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Israel: Flugzeugversicherer verweigern zunehmend den Deckungsschutz

Immer mehr zivile Fluggesellschaften haben das Problem, dass die Versicherer ihrer Flugzeuge den Deckungsschutz für den Luftraum von Israel zurückziehen. Das liegt daran, dass oftmals in den Bedingungen festgehalten ist, dass Kriegsgebiete nicht angesteuert werden dürfen. In jüngerer Vergangenheit ist dieses Phänomen bereits im Vorfeld des kriegerischen Überfalls Russlands auf die Ukraine aufgetreten. Zahlreiche Assekuranzen haben ihre Kunden darauf aufmerksam gemacht, dass wegen akuter Kriegsgefahr kein Versicherungsschutz im Luftraum der Ukraine gewährt werden kann. Dies führte dazu, dass die ukrainische Regierung Staatshaftungen angeboten hat, jedoch diese von nur wenigen Anbietern in Anspruch genommen wurden. Wenige Tage später wurde der Luftraum aufgrund von Kriegsausbruch geschlossen. Dazu kommt, dass ähnlich wie im Feber 2022 nun auch bezüglich Israel einige Leasinggeber untersagen, dass ihr Fluggerät von/nach bzw. über Israel eingesetzt wird. Für die Airlines sind beide Umstände problematisch, da man ohne Versicherungsschutz nicht fliegen darf und eine Untersagung durch den Eigentümer des Fluggeräts selbigen Effekt hat. Die Regierung Israels bringt für die in ihrem Land ansässigen Carrier ein Haftungsprogramm an den Start. Dieses soll den möglichen Wegfall von Versicherungsschutz seitens internationaler Assekuranzen ersetzen. Vereinfacht gesagt: Der Staat übernimmt das Risiko und muss dann im Falle von Unfällen haften. Derzeit ist vorgesehen, dass nur Airlines mit Sitz in Israel den „staatlichen Versicherungsschutz“ beantragen können. Es gab bereits erste Rückführungsflüge, die mangels Versicherungsschutz abgesagt werden mussten. Beispielsweise musste Norwegian Air Shuttle einen Flug von Oslo nach Tel Aviv und zurück, den man im Auftrag der norwegischen Regierung hätte durchführen sollen, absagen. Dazu teilte das Unternehmen

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