Jan Gruber

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Jan Gruber

Bremen: Krankenstände versalzen Urlaubsflüge

Am Flughafen Bremen ist es am 29. September 2023 zu äußerst langen Wartezeiten vor der Sicherheitskontrolle gekommen. Dies hatte zur Folge, dass mindestens 100 Passagiere trotz rechtzeitigem Erscheinen am Airport ihre Flüge verpasst haben. Laut einem Bericht von Radio Bremen soll die Ursache für die Verzögerungen gewesen sein, dass die von der Bundespolizei beauftragte Sicherheitsfirmen unter erheblichem Personalmangel gelitten haben soll. Wegen kurzfristiger Krankmeldungen sollen von 35 eingeplanten Beschäftigten lediglich 21 Mitarbeiter tatsächlich zum Dienst erschienen sein. Auch wäre es nicht gelungen kurzfristig dienstfreie Kollegen zum Airport bewegen zu können.

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Israel: Austrian Airlines führt Evakuierungsflug durch

Am Donnerstag, den 12. Oktober 2023 hat sich der von Austrian Airlines betriebene Airbus A320 mit der Registrierung OE-LBN im Auftrag der Bundesregierung auf den Weg nach Tel Aviv gemacht. Dort werden Österreicher abgeholt und zurück nach Wien gebracht. Unter der Flugnummer OS 2651 geht es zunächst „ferry“, also ohne Passagiere an Bord, in die Metropole in Israel. Im Anschluss fliegt die OE-LBN mit Fluggästen an Bord wieder zurück nach Österreich. Es handelt sich um den ersten Evakuierungsflug, der von Israel nach Österreich führt. Am Vorabend wurden einige Staatsbürger an Bord einer Israir-Maschine von Tel Aviv nach Larnaka ausgeflogen. Von dort aus soll es mit Linienflügen nach Wien weitergehen. Laut Außenministerium wurden in Zypern Notunterkünfte organisiert. Eigentlich hatte die österreichische Bundesregierung geplant, dass eine Lockheed C-130 in Paphos stationiert werden soll. Von dort aus hätte das militärische Fluggerät „Shuttleflüge“ zwischen Tel Aviv und Paphos durchführen sollen. Die Österreicher hätten dann ab Zypern mit Linienflügen in die Heimat geflogen werden sollen. Dazu kam es aber nicht, weil die einzige flugfähige C-130 die Alpenrepublik gar nicht verlassen konnte. Wegen einem technischen Defekt ist es zu einer Rauchbildung gekommen und die Besatzung musste medizinisch untersucht werden. Bislang ist das Flugzeug des Bundesheeres nicht wieder einsatzfähig. Letztlich führe dies dazu, dass die österreichische Bundesregierung Austrian Airlines freihändig, also ohne Ausschreibung, mit der Durchführung von Rückholerflügen aus Israel beauftragt hat.

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Boeing-777-Poser: Swiss verwarnt drei Crewmitglieder

Vor einigen Wochen sorgte eine Swiss-Crew, die auf dem Flughafen Buenos Aires für Fotos auf der Tragfläche einer Boeing 777 posierte, für Aufsehen. Beim Arbeitgeber kam dieses Verhalten so ganz und gar nicht gut an. Der Vorfall wurde intern untersucht und nun gibt es für die drei Crewmitglieder Konsequenzen in Form einer offiziellen Verwarnung. Dabei will man es seitens Swiss auch belassen, bestätigte eine Sprecherin gegenüber der Aargauer Zeitung. Rein theoretisch wäre auch die fristlose Entlassung möglich gewesen, jedoch hält man bei Swiss mehr von konstruktiven Gesprächen und schriftlichen Verwarnungen.

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Athen: Aegean Airlines fliegt neu nach Dubai

Im November 2023 nimmt die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines eine Nonstopverbindung zwischen Athen und Dubai auf. Diese soll mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo bedient werden. Der Erstflug ist für den 11. November 2023 angekündigt. Zunächst will man in der Winterflugplanperiode 2023/24 bis zu sechs Mal pro Woche ab der griechischen Hauptstadt Kurs auf die VAE-Metropole nehmen.

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Leipzig/Halle: Wizz Air nimmt Bukarest auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt im Juni des kommenden Jahres eine Nonstopverbindung zwischen Bukarest und Leipzig/Halle auf. Diese soll zunächst dreimal wöchentlich bedient werden. Der Erstflug ist für den 4. Juni 2024 angekündigt. Die Bedienung soll dem aktuellen Stand der Dinge nach an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag erfolgen. Das Fluggerät ist dabei in Rumänien stationiert.

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Riga: Air Baltic feiert 28-jährigen Bestand

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic feiert im Oktober 2023 ihren 28-jährigen Bestand. Auf juristischen Umwegen ist der Carrier aus der Aeroflot-Basis Riga hervorgegangen. „Wir sind seit beeindruckenden 28 Jahren in der Luft. Air Baltic hat in dieser Zeit so viele Meilensteine erreicht, und im Jubiläumsmonat steuern wir sogar auf die 2 500-Mitarbeiter-Marke des Unternehmens zu. Ich bin stolz auf unsere Fluggesellschaft und das engagierte gesamte Team, das sich um alle Aspekte unseres Geschäfts kümmert“, so Firmenchef Martin Gauss. „Außerdem können wir uns Air Baltic nicht ohne unsere Passagiere vorstellen – sowohl die treuen Vielflieger als auch diejenigen, die gerade ihren ersten Flug erleben wollen. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und freuen uns darauf, Sie bald an Bord von Air Baltic zu sehen!“ Derzeit beschäftigt der Carrier über 2 400 Mitarbeiter aus 30 verschiedenen Ländern. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter liegt bei 35 Jahren, die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit beträgt jedoch 6 Jahre. Bisher haben 7 Mitarbeiter seit der Gründung im Jahr 1995 für die Fluggesellschaft gearbeitet – 28 Jahre lang. Das Verhältnis der Geschlechter ist 46% Frauen und 54% Männer.

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Flughafen Dresden hat neuen General-Aviation-Hangar eröffnet

Am Mittwoch, den 11. Oktober 2023 wurde auf dem Flughafen Dresden ein neuer GAT-Hangar eröffnet. Es handelt sich um den dritten seiner Art. Die Mitteldeutsche Flughafen AG investierte etwa 4,8 Millionen Euro. Mit dieser Investition wird der hohen Nachfrage im Geschäftsbereich der Allgemeinen Luftfahrt entsprochen. Die Bauarbeiten für den neuen Hangar begannen im Februar dieses Jahres. Bauherr war der Flughafen Dresden. Das neue Gebäude bietet mit rund 2.100 Quadratmetern Fläche Platz für bis zu zwölf Flugzeuge und wurde auf dem Areal des 2018 abgebrochenen ehemaligen Terminals 2 A errichtet. Der Neubau ist in zwei Bereiche unterteilt: Eine Hallenseite ist mit einem Drehteller von 27 Metern Durchmesser ausgestattet, der das Ein- und Aushallen der Kleinflugzeuge erleichtert (die Technik gibt es bereits in einem anderen Hangar am Flughafen Dresden). Die zweite Hallenseite bietet Platz zur freien Positionierung von Business-Jets. Die Dachfläche des neuen Hangars soll künftig mit Photovoltaik ausgestattet werden. Der CFO der Mitteldeutschen Flughafen AG Ingo Ludwig betonte anlässlich der Eröffnung: „Der neue Hangar und die anderen Um- und Neubauten sind ein starkes Bekenntnis zum Flughafen Dresden und seiner Bedeutung für die Region. Die heutige Übergabe ist nach der kürzlich übergebenen neuen Bundespolizei-Wache ein weiterer Meilenstein unseres umfangreichen Investitionsprogramms hier am Flughafen.“

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September 2023: Zürich hatte 2.818.696 Fluggäste

Der Flughafen Zürich-Kloten hatte im September 2023 insgesamt 2.818.696 Fluggäste. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man um 21 Prozent zulegen und lag somit um zwei Prozent unter dem Vorkrisenaufkommen. Der Umsteigeranteil lag bei 30 Prozent, was 856.474 Reisenden entspricht. Die Anzahl der Lokalpassiere wird mit 1.956.515 Fluggästen angegeben. Die Flugbewegungen waren gegenüber dem Vorjahresmonat um 13 Prozent erhöht und lagen bei 23.310 Starts bzw. Landungen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 140 Fluggästen 5% über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1 Prozentpunkt auf 83% gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im September 30.632 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 7% gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit September 2019 wurde 16% weniger Fracht abgewickelt.

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Israel-Rückholflug: Israir muss für österreichisches Bundesheer einspringen

Die Fluggesellschaft Israir führt im Auftrag der österreichischen Bundesregierung am Mittwochabend vorerst einen Evakuierungsflug von Tel Aviv nach Larnaka durch. Ursprünglich war geplant, dass das Bundesheer mit einer Lockheed C-130 zwischen Tel Aviv und Paphos pendeln soll, jedoch konnte die Maschine aufgrund einer Panne Österreich nicht verlassen. Eigentlich hätte am Mittwoch, den 11. Oktober 2023 eine Lockheed C-130, wohlgemerkt das einzige flugfähige Exemplar des österreichischen Bundesheeres, Paphos überstellt werden sollen. Von dort aus sollten dann Österreicher aus Tel Aviv evakuiert werden. Anschließend hätten sich die Staatsbürger zivile Flüge ab Zypern nach Österreich organisieren müssen. Dazu kam es aber nicht, denn wegen Rauch in der Maschine konnte das militärische Fluggerät die Alpenrepublik nicht verlassen und die Insassen mussten wegen dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung sogar medizinisch untersucht werden. Zunächst hieß es, dass die betroffene „Hercules“ repariert werden soll. Das dauert scheinbar länger als ursprünglich vermutet, denn das Außenministerium hat mittlerweile den „Plan B“ gezogen. Man greift statt auf das eigene Militär nun auf die Fluggesellschaft Israir zurück. Bei dieser hat man eine Maschine gechartert, mit der am Mittwochabend der erste Evakuierungsflug durchgeführt wird. Im Gegensatz zu anderen Staaten lässt Österreich aber nicht nonstop ins Heimatland fliegen, sondern nur nach Zypern. Statt nach Paphos geht es nun nach Larnaka, was für die Betroffenen insofern vorteilhaft ist, weil es planmäßig mehr Flüge gibt. Laut Außenministerium sollen auf Zypern Notunterkünfte für die evakuierten Österreicher organisiert worden sein. Ob es sich dabei um Hotelzimmer oder Feldbetten handelt, wurde nicht näher erläutert. Jedenfalls sollen sowohl in

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Österreichs „Rückhol-Aktion“ von Israel nach Zypern stockt noch vor dem Erstflug

Zuerst wollte man nicht, weil man keinen Bedarf sah, dann kündigte man groß an und nun kann man nicht, weil die einzige flugtaugliche Maschine defekt ist. Ungefähr so lässt sich die Evakuierungsaktion, die von der österreichischen Bundesregierung für Staatsbürger, die sich momentan noch in Israel aufhalten, beschreiben. Als unter anderem Polen und Ungarn längst begonnen hatten ihre Bürger aus Israel zu evakuieren, sah man beim österreichischen Außenministerium noch keinen Bedarf dafür. Man verwies darauf, dass es noch genügend reguläre Linienflüge geben würde. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch El Al und Ryanair zwischen Israel und Österreich nonstop unterwegs. Der Billigflieger stellte am Montag auch seine Dienste ein, denn eine von der Tochter Malta Air betriebene Boeing 737-800 musste wegen einem Raketenalarm im Luftraum von Israel umkehren und eine Ausweichlandung in Paphos vornehmen. Am Dienstag kündigte die österreichische Bundesregierung dann plakativ an, dass man eine Art „Luftbrücke“ zwischen Tel Aviv und Paphos einrichten wird. Dazu soll temporär eine Lockheed C-130 auf dem zypriotischen Airport stationiert werden. Österreichische Einwohner sollen aus Israel nach Zypern geflogen werden und von dort aus soll es mit zivilen Flugzeugen weitergehen. Die Vorgehensweise habe man gewählt, um aufgrund der kürzeren Flugdistanz möglichst viele Staatsbürger so schnell wie möglich ausfliegen zu können. Die Sache mit den „Ankündigungen“ der Regierung Wie bei der amtierenden Bundesregierung üblich kann man sich auf Aussagen der Politiker nur selten verlassen. Ein Paradebeispiel sind die 60 Euro, die für Kinder von beispielsweise Arbeitslosen und Mindestsicherungsbeziehern monatlich zusätzlich überwiesen werden sollten. Ab Juli 2023 wurde

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