Jan Gruber

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Jan Gruber

Sommer 2024: Tap bedient Caracas mit Stopp in Funchal

Das Star-Alliance-Mitglied Tap Air Portugal beabsichtigt ab 13. Juni 2024 die Destination Caracas einmal wöchentlich mit Airbus A330-900 anzusteuern. Die Besonderheit ist, dass ein Zwischenstopp in Funchal vorgesehen ist. Bis inklusive 8. August 2024 soll von der portugiesischen Hauptstadt aus nonstop nach Caracas geflogen werden. Auf dem Rückflug gibt es dann eine Zwischenlandung in Funchal. Mit Wirksamkeit zum 15. August 2024 will man dies umdrehen, so dass es dann auf dem Hinflug den Stopp in Funchal gibt.

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Nach Diebstahlsverdacht: Singapore-Flugbegleiter soll Polizist gebissen haben

Zu einem ungewöhnlichen Vorfall ist es am 6. November 2023 nahe dem japanischen Flughafen Tokio-Narita gekommen, denn ein Flugbegleiter von Singapore Airlines wurde unter Diebstahlsverdacht verhaftet und soll während der Verhaftung einen Polizeibeamten gebissen haben.  Laut lokalen Medienberichten soll der Verdächtigte am 6. November 2023 gegen 11 Uhr 00 beim Versuch Waren aus einem Geschäft in Narita zu stehlen erwischt worden sein. Laut Asia One soll es sich um insgesamt sechs Artikel mit einem Gesamtwert von umgerechnet etwa 60 Euro gehandelt haben. Die Polizei wurde hinzugerufen.  Während der nun folgenden Amtshandlung soll sich der Flugbegleiter uneinsichtig gezeigt haben. Laut einer Erklärung der Exekutive soll er behauptet haben, dass er gar nicht stehlen wollte, sondern geplant gehabt hätte, dass er später nochmals vorbei kommt, um zu bezahlen. Das Argument zog aber nicht und es soll erheblicher körperlicher Widerstand gefolgt sein. Die Polizisten verhafteten den Mann nun und dieser soll einen Beamten gebissen haben. Dieser Umstand wurde von der japanischen Polizei bestätigt.  Lokale Medien schreiben, dass sich der Flugbegleiter wie folgt gerechtfertigt haben soll: Er gibt an, dass ihn der Polizeibeamte am Hals gepackt hätte und weil er wollte, dass sofort losgelassen wird, habe er zugepackt. Seiner Meinung nach wäre der Biss also nur eine Art von Notwehr gewesen. Die japanische Polizei sieht das anders und mittlerweile hat der Vorfall sogar das Außenministerium von Singapur auf sich aufmerksam gemacht.  Die Fluggesellschaft Singapore Airlines, für die der verdächtige Flugbegleiter hauptberuflich tätig ist, erklärte auf Anfrage gegen über Channel News Asia: „SIA kann bestätigen,

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SAF: Air France-KLM investiert in DG Fuels

Der niederländisch-französische Air France-KLM-Konzern investiert 4,7 Millionen Dollar in den in den USA ansässigen SAF-Anbieter DG Fuels. Dieser plant im Bundesstaat Louisiana eine Produktionsstätte zu errichten.  Die Firmengruppe teilte mit, dass man dem Investment erreichen möchte, dass sich die Errichtung der SAF-Raffinerie beschleunigt. Gleichzeitig hat man sich den Zugang zu jährlich etwa 75.000 Tonnen SAF gesichert. Diese sollen voraussichtlich ab dem Jahr 2029 ausgeliefert werden. Zuvor greift eine Vereinbarung, die vorsieht, dass ab 2027 bis 2036 zumindest 600.000 Tonnen des synthetischen Flugtreibstoffs geliefert werden sollen.  In den letzten 12 Monaten geben immer mehr europäische Fluggesellschaften bekannt, dass sie sich größere Mengen SAF gesichert haben. Dahinter steckt auch Marketing, denn die ab dem Jahr 2025 soll die Beimischung von 12 Prozent SAF, soweit technisch zulässig, vorgeschrieben sein. Die Pläne der Europäischen Union sehen vor, dass dieser Anteil bis zum Jahr 2050 auf 70 Prozent steigen sollen.  Viele Airlines sehen in SAF eine Art Zwischenlösung, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß zu reduzieren. Da die Herstellung aus nachwachsenden Rohstoffen erfolgt, glaubt man, dass dieser Kraftstoff gegenüber herkömmlichem Kerosin wesentlich umweltfreundlicher sein soll. Es wird damit argumentiert, dass das Kohlenstoffdioxid bereits zuvor gebunden wurde und kein zusätzliches, das aus Erdöl stammt, freigesetzt wird. Allerdings wird häufig nicht erwähnt, dass auch bei der Verbrennung von SAF in den Triebwerken Kohlenstoffdioxid entsteht. Es ist technisch unmöglich, dass dies nicht der Fall wäre.  Manche Fluggesellschaften versuchen sich auch als besonders grün darzustellen und schießen in Sachen Werbung für SAF weit über das Ziel hinaus. So warb Austrian Airlines wissentlich,

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Tarom kann staatlich garantierten Kredit nicht zurückzahlen

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom befindet sich offenbar in akuter Finanznot, denn das Unternehmen musste einräumen, dass man die am 17. Dezember 2023 fällige Rate zur Tilgung eines staatlich garantierten Kredits nicht leisten kann.  Das Darlehen wurde von der Banca Transilvania gewährt. Als Bürge fungiert der Staat, so dass anzunehmen ist, dass das Kreditinstitut bei Nichtbezahlung nach Mahnung diesen zur Kasse bitten wird. Es handelt sich nicht um den ersten Fall, bei dem eine rumänische Airline einen staatlich garantierten Kredit nicht mehr zurückbezahlen kann. Beispielsweise ist dies bei der bankrotten Blue Air ebenfalls geschehen. Mittlerweile wurde die ehemalige Billigfluggesellschaft zum Zweck der Verwertung verstaatlicht. Ein Comeback gilt als fast vollständig ausgeschlossen.  Tarom muss bis spätestens 17. Dezember 2023 eine Rate in der Höhe von 8,224 Millionen Rumänischen Lei (etwa 1.650.248 Euro) überweisen. Dazu ist man eigenen Angaben nach nicht in der Lage. Die Regierung denkt derzeit gar nicht daran den Staatscarrier fallen zu lassen, denn man ist davon überzeugt, dass es gelingt diesen ab 2025 profitabel betreiben zu können.  Aus Dokumenten des Verkehrsministeriums geht hervor, dass Tarom im bisherigen Jahresverlaufs die Raten samt Zinsen, die vierteljährlich fällig sein sollen, aus eigenen Mitteln bezahlen konnte. Nun überlegt die Regierung über eine Kapitalerhöhung zusätzliches Geld in Tarom einzuschießen. Allerdings soll es sich lediglich um eine „Umschichtung“ handeln, denn dem Flughafen Timisoara soll eine bereits bewilligte Förderung gestrichen werden. 

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Wegen Triebwerksproblemen: Volaris kündigt 200 Mitarbeiter

Die mexikanische Fluggesellschaft Volaris hat eigenen Angaben nach 200 Mitarbeitern die Kündigung ausgesprochen. Hintergrund ist, dass man wegen der Probleme mit den Pratt & Whitney-Triebwerken Teile der Flotte nicht nutzen kann.  Wiedereinstellungszusagen hat man aber nicht abgegeben. Lediglich verspricht man, dass die Betroffenen bei eventuellen Neueinstellungen bevorzugt behandelt werden sollen. Von den Problemen sind die Neo-Modelle betroffen. Die 39 A320 und zehn A321 verfügen über andere Triebwerke. 

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Ryanair setzt Akaba-Flüge aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat ihr Flugangebot nach Akaba (Jordanien) temporär eingestellt. Hintergrund ist, dass aufgrund der Grenznähe zu Israel die Nachfrage stark eingebrochen ist. Auch andere Anbieter pausieren derzeit ihre Flüge zu diesem Airport.  Bei Ryanair sind die Verbindungen von/nach Akaba ab Rom-Ciampino, Bergamo, Madrid, Köln/Bonn, Wien, Sofia und Charleroi betroffen. Derzeit ist vorgesehen, dass die gannten Strecken bis zumindest Mitte Dezember 2023 pausieren sollen. Bis dahin wird man entschieden, ob und wann die Routen reaktiviert werden. 

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Münster/Osnabrück hat den Ernstfall trainiert

Am Flughafen Münster/Osnabrück wurde am vergangenen Wochenende eine Notfallübung, an der rund 700 Personen teilgenommen haben, durchgeführt.  Simuliert wurde folgendes Szenario: Ein Mittelstreckenjet des Typs Airbus A320, der mit 114 Passagieren besetzt ist, hat Hydraulikprobleme. Die Maschine kommt bei der Landung von der Piste ab und bleibt im Gras stehen. Das Hauptfahrwerk kollabiert und das linke Triebwerk gerät in Brand. Etwa die Hälfte der Reisenden sind verletzt und auch vier Tote werden simuliert.  Die zuerst eintreffende Flughafenfeuerwehr wurde von den externen Feuerwehren, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen aus den umliegenden Städten und Gemeinden bei der Brandbekämpfung und der Rettung der Passagiere unterstützt.  

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Ukraine International Airlines ist pleite

Gegen die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines wurde seitens der staatlichen Ukreximbank ein Konkursantrag gestellt. Bereits zuvor wurde bekannt, dass Betriebsgüter des Unternehmens unter den Hammer gekommen sind. Die Finanzlage des Carriers war bereits vor dem kriegerischen Angriff Russlands gegen die Ukraine angespannt.  Ukraine International Airlines ist kein staatliches Unternehmen, sondern eine private Fluggesellschaft. Fälschlicherweise wird das Unternehmen immer wieder als Staatscarrier titutliert, jedoch ist man das nicht. Über einige Jahre hinweg waren auch Swissair und Austrian Airlines an UIA beteiligt. Die AUA hat die Beteiligung kurz nachdem man selbst von Lufthansa übernommen wurde aufgelöst. Geblieben ist aber eine Codeshare-Kooperation, die kriegsbedingt nicht mehr von Bedeutung ist, weil ohnehin der Luftraum der Ukraine gesperrt ist.  Noch vor der Corona-Pandemie ist Ukraine International Airlines in Schieflage geraten. Hintergrund ist, dass man zunehmenden Konkurrenzdruck durch Billigfluggesellschaften aus dem In- und Ausland bekommen hat. Auch sind nach der Annexion der Krim durch die Russische Föderation einst ertragreiche Russland-Strecken weggefallen. Doch UIA schaffte es in der Luft zu bleiben. Auch die Coronakrise hat man überstanden.  Die Regierung der Ukraine plante vor und während der Pandemie eine neue staatliche Fluggesellschaft in die Luft zu bringen. Diese sollte, nach Möglichkeit, mit in der Ukraine gefertigtem Fluggerät fliegen. Es war vorgesehen, dass das neue Unternehmen die einstige Rolle von UIA übernehmen sollte. Ob dieses Vorhaben gelungen wäre, hätte sich zeigen müssen. Diese Frage stellt sich derzeit aber nicht, denn die Pläne für die neue nationale Fluggesellschaft liegen kriegsbedingt auf Eis und Ukraine International Airlines wurde auf Antrag der

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O’Leary will russische Flugzeuge „nicht einmal geschenkt“

Dem Billigflieger Ryanair wird immer wieder nachgesagt, dass man Interesse an billigem Fluggerät aus China oder Russland habe. Konzernchef Michael O’Leary erteilte zumindest Maschinen aus russischer Fertigung abermals eine Absage. In einer von CNBC übertragenen Gesprächsrunde sagte der Manager, dass er russisches Fluggerät nicht einmal geschenkt haben will. Dies gelte gänzlich unabhängig von den Sanktionen, denn bereits zuvor wäre dies nie ein Thema gewesen. Vor längerer Zeit äußerte O’Leary gegenüber Aviation.Direct heftige Kritik an der russischen Luftfahrtindustrie und meinte, dass man dieser ohnehin nicht trauen könne.

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Genehmigung verweigert: Isla Air muss Testflüge mit Wasserflugzeugen absagen

Mit de Havilland DHC-6 „Twin Otter“ will das auf Mallorca ansässige Unternehmen Isla Air Express die Balearen besser miteinander verknüpfen. In einer zweiten Ausbauphase will man mit den Wasserflugzeugen auch Kurs auf Alicante und Valencia nehmen. Doch: Es gibt erheblichen Widerstands seitens der lokalen Behörden.  Am 9. und 10. November 2023 hätten erste Testflüge zwischen Palma de Mallorca und Ibiza-Stadt durchgeführt werden sollen. Diese mussten abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben werden, weil die zuständige Hafenbehörde die notwendigen Genehmigungen nicht erteilt hat. Laut einem Bericht der Zeitung „Periódico de Ibiza y Formentera“ soll eine der Ursachen sein, dass signifikant wichtige Lizenzen fehlen. Ein Behördensprecher wollte keine Angaben dazu machen, ob und wann es doch noch grünes Licht geben wird.  Sonderlich begeistert scheinen die politisch verantwortlichen von den geplanten Flügen mit Wasserflugzeugen nicht zu sein. Bereits vor fünf Jahren stellte Isla Air Express den Antrag auf die Erteilung der entsprechenden Genehmigungen. Bis dato hat man diese nicht erhalten, jedoch machen weder die Ämter noch das Unternehmen genaue Angaben zu den Gründen. Jedenfalls erklärt Isla Air Express, dass man bislang rund acht Millionen Euro investiert habe.  Die Initiatoren beabsichtigen zunächst von Mallorca aus nach Ibzia, Menorca und Formentera zu fliegen. Die Strecken sollen zwischen vier und sieben Mal pro Tag mit 18-sitzigen Twin Otters bedient werden. In der zweiten Phase soll es ab Ibiza und Formentera auch nach Alicante und Valencia gehen.  Isla Air Express ist entgegen der eigenen Darstellung keine echte Fluggesellschaft. Man verfügt über kein AOC und keine Betriebsgenehmigung. Geplant

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