Jan Gruber

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Jan Gruber

BDL räumt mehr Langstrecke ab Berlin wenig Chancen ein

Die deutsche Bundeshauptstadt Berlin gilt schon lange als schwieriges Pflaster in Sachen Langstreckenflügen. Sowohl politisch als auch touristisch Verantwortliche fordern den Ausbau des Angebots. Das sieht aber der Bundesverband der deutschen Fluggesellschaften skeptisch und verweist darauf, dass die Ursache für das geringe Angebot sehr simpel ist: Es rechnet sich wirtschaftlich schlichtweg nicht, denn die als kaufkraftschwach geltende Region ist als Stand-Alone-Markt mit nur wenig Nachfrage gesegnet und dazu kommt, dass es kaum Zubringerflüge gibt. Berlin ist kein klassisches Drehkreuz wie Frankfurt oder München.

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Sommer 2024: Qantas nimmt Perth-Paris auf

Die australische Fluggesellschaft Qantas wird ab Juli 2024 ein drittes Europa-Ziel ab Perth anbieten. Viermal wöchentlich wird man Kurs auf Paris-Charles de Gaulle nehmen. Die Route soll mit Boeing 787 ohne Zwischenstopp bedient werden. Nach Rom-Fiumicino und London-Heathrow handelt es sich um die dritte Destination, die man nonstop mit Perth verbindet. Weiters besteht ab Sydney eine A380-Verbindung nach Heathrow, jedoch wird diese mit Tankstopp in Singapur durchgeführt. Die Paris-Flüge sollen ab 12. Juli 2024 bedient werden. Der Carrier gibt eine Flugzeit von etwa 17 Stunden an. Zunächst bietet man vier Umläufe pro Woche an. Ab August 2024 reduziert Qantas auf drei Rotationen wöchentlich.

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Flydubai und Emirates tätigen Großbestellungen bei Boeing

Golfcarrier Emirates hat zu Beginn der Dubai Air Show kommuniziert, dass man 90 Boeing 777X und fünf Boeing 787 bestellen wird. Auch die Konzernschwester Flydubai beglückte die U.S.-Amerikaner mit einer Order. Emirates hat 55 B777-9 und 35 777-8 sowie fünf Dreamliner nachbestellt. Unter Berücksichtigung vorheriger Orders wartet man somit auf die Auslieferungen von 205 Maschinen der B777X-Reihe. Die Konzernschwester Flydubai hat erstmals in ihrer Firmengeschichte Langstreckenmaschinen bestellt. Man gab bekannt, dass man einen Vertrag über die Lieferung von 30 Boeing 787-9 unterschrieben hat.

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Air Baltic bestellt 30 weitere Airbus A220-300

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat im Rahmen der Dubai Air Sow kommuniziert, dass man 30 weitere Airbus A220-300 bestellen wird. Bereits jetzt ist man mit 44 Exemplaren der weltgrößte Operator dieses Musters. Mit dieser neuen Bestellung erhöht sich der feste Auftragsbestand der Fluggesellschaft auf insgesamt 80 Flugzeuge. „Dieser Tag markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte von Air Baltic – wir planen, bis 2030 erstmals eine Flotte von 100 Flugzeugen zu betreiben. Bereits seit fast sieben Jahren ist der Airbus A220-300 das Rückgrat unseres Betriebs und hat einen wesentlichen Anteil an der internationalen Erfolgsgeschichte von Air Baltic“, sagte Martin Gauss, President und CEO von Air Baltic. „Als weltweiter Erstkunde der Airbus A220-300 sind wir auch weiterhin ein stolzer Botschafter dieser Maschine. Wir sind unseren Partnern bei Airbus für die unglaubliche Unterstützung, das Vertrauen und die Zusammenarbeit über all die Jahre hinweg dankbar.“

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Russische Luftfahrtindustrie präsentiert sich groß auf der Dubai Air Show

In den Vereinigten Arabischen Emiraten findet derzeit die Dubai Air Show statt. Diese unterscheidet sich von anderen Luftfahrtmessen dieser Zeit durch die Präsenz russischer Hersteller. Bedingt durch die westlichen Sanktionen, an denen sich die VAE nicht beteiligen, musste die russische Industrie beispielsweise der Paris Air Show fernbleiben.  In Dubai will sich insbesondere der Rostec-Konzern besonders umfangreich präsentieren und stellt zahlreiche Produkte aus seinem Portfolio aus. Man hofft darauf, dass man Bestellungen aus Staaten, die sich nicht an den Sanktionen beteiligen oder als Unterstützer Russlands gelten an Land ziehen kann.  Die Vereinigten Arabischen Emirate stehen durchaus auch in der Kritik, denn über unter anderem in diesem Staat angesiedelte Zwischenhändler ist es russischen Airlines bislang immer wieder gelungen an Ersatzteile, die aufgrund der Sanktionen nicht direkt in die Russische Föderation geliefert werden dürfen, zu kommen.  „Die Dubai Airshow ist eine der wichtigsten internationalen Messen für Rostec, auf der wir traditionell die Leistungen der heimischen Luftfahrtindustrie präsentieren. Die Teilnahme an der Veranstaltung bietet uns eine wertvolle Gelegenheit, direkt mit potenziellen Partnern und Kunden aus dem Nahen Osten in Kontakt zu treten“, so Vladimir Artyakov, stellvertretender Generaldirektor des staatlichen Rostec-Konzerns.  Präsentiert wird so ziemlich alles aus dem aktuellen Produktportfolio der Firmengruppe. Laut Rostec soll in diesem Jahr der Schwerpunkt auf militärischem Fluggerät liegen. Beispielsweise stellt man die Ilyushin Il-76MD-90A und zahlreiche Helikopter aus. Dazu Artyakov: “ In diesem Jahr werden wir auf der Veranstaltung eine Reihe neuer Produkte vorstellen, von denen eines wirklich groß angelegt sein wird. Die Rede ist vom schweren Transportflugzeug Il-76MD-90A(E),

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Athen: Bluebird nimmt kurzzeitig Kurs auf Berlin und Wien

Ab Mitte November 2023 wird die griechische Fluggesellschaft Bluebird Airways ab Athen einige zeitlich befristete Destinationen bedienen. Unter anderem geht es nach Berlin, Prag und Wien.  Die Hauptstädte von Tschechien und Deutschland wird man zwischen 25. November 2023 und 7. Jänner 2024 in je nach Kalenderwoche variierender Frequenz bedienen. Sofia bedient man ab 27. November 2023 bis vorläufig 20. Dezember 2023 dreimal wöchentlich.  Besonders kurz wird man Kurs auf Wien-Schwechat nehmen, denn diese Strecke ist für den Zeitraum von 22. Dezember 2023 bis 7. Jänner 2024 geplant. Vorgesehen sind während dieser Zeit tägliche Flüge. Die Flotte von Bluebird Airways besteht momentan aus drei Boeing 737-800. In der Vergangenheit hatte man auch die zwischenzeitlich ausgeflotteten Typen B737-300, B737-400 und McDonnell Douglas MD-80 in Verwendung. 

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Volotea nimmt Berlin-Straßburg auf

Die Billigfluggesellschaft Volotea nimmt am 20. November 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Berlin und Straßburg auf. Diese wird zunächst zweimal wöchentlich bedient.  An Montagen fliegt die spanische Billigfluggesellschaft in vormittäglicher Zeitenlage. Donnerstags bietet man Abendflüge an. Seit einiger Zeit baut Volotea das Streckennetz ab Deutschland sukzessive aus. Im Rahmen einer Vertriebskooperation sind die meisten Flüge auch über Eurowings buchbar. 

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Deutschland: Barig kritisiert Erhöhung der Sicherheitsgebühr scharf

Die vom deutschen Bundeskabinett beschlossene Erhöhung der Obergrenze der Sicherheitsgebühr von zehn auf 15 Euro stößt auch beim Board of Airline Representatives in Germany nicht auf Zustimmung. Das Gremium kritisiert das Vorhaben scharf.  „Eine Anhebung der Obergrenze der Luftsicherheitsgebühren, wie es die Bundesregierung derzeit plant, bereitet uns große Sorge. Sie würde nicht nur deutlich höhere Kosten für die Fluggesellschaften und die Passagiere bedeuten, sondern auch die ohnehin hohe Gebührenlast für den Luftverkehr weiter intensivieren und damit der Erholung und Entwicklung des Luftverkehrsstandortes Deutschland insgesamt sehr schaden. Tatsache ist: Von 2019 bis 2022 haben sich die Luftsicherheitsgebühren bereits mehr als verdoppelt und die Fluggesellschaften finanziell erheblich belastet. Tatsache ist zudem, dass Deutschland bei der Erholung des Luftverkehrs infolge der Corona-Pandemie im europäischen Vergleich weit hinterherhinkt und beinahe das Schlusslicht bildet, wie der Bundesverband der deutschen Fluggesellschaften (BDF) jüngst ermittelt hat. Eine ganz wesentliche Ursache für diese schleppende Erholung hierzulande sind die enormen Standortkosten, unter denen Fluggesellschaften zu leiden haben. Eine Anhebung der Obergrenze für die Luftsicherheitsgebühren um weitere 50 Prozent ist allein vor diesem Hintergrund völlig inakzeptabel. Ein starker Luftverkehr ist ein Wirtschaftsmotor. Ein geschwächter Luftverkehr dagegen belastet die wirtschaftliche Prosperität, schränkt die Mobilität ein und gefährdet Arbeitsplätze. Hohe Standortkosten in Deutschland begünstigen eine Verlagerung des Luftverkehrs ins Ausland. In anderen Ländern hat man dieses Problem erkannt und beschränkt derartige Abgaben auf ein wirtschaftlich verträgliches Maß. Zum Beispiel übernimmt der Staat in einigen EU-Ländern selbst die Kosten für die Luftsicherheit. Wir appellieren daher eindringlich an die Politik, die geplante Erhöhung der

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Dänemark will mit neuer Ticketsteuer die Dekarbonisierung der Luftfahrt fördern

Seit dem Beginn der 2000er-Jahre haben die Regierungen mehrerer europäischer Staaten damit begonnen Flugtickets zu besteuern. Unter verschiedenen Bezeichnungen will man Airlines zur Kasse bitten, um die Staatskasse aufzubessern.  Je nach Anbieter werden diese auf den Flugpreis aufgeschlagen oder aber von der Fluggesellschaft, die formell Abgabenschuldner ist, getragen. Letzteres ist dann der Fall, wenn der bezahlte Ticketpreis niedriger ist als die vom Staat erhobene Steuer. Innerhalb jener EU-Staaten, die sich ein Körberlgeld verdienen, gibt es viele unterschiedliche Ansätze. Zum Beispiel besteuert Österreich Kurzstreckenflüge absurd hoch, während Langstreckenverbindungen vergleichsweise billig sind. Umsteiger sind überhaupt weitgehend ausgenommen.  Dass Airlines komplett gegen derartige Steuern sind, ist schon lange bekannt. Doch mittlerweile wurde die Taktik geändert, denn nur noch wenige Anbieter fordern die generelle Abschaffung von Ticketsteuern. Viel mehr will man erreichen, dass die Einnahmen zweckgebunden für die Weiterentwicklung der Luftfahrt verwendet werden. Beispielsweise wollen einige Branchenakteure, dass damit Subventionen für Elektroflugzeuge und/oder die Erforschung alternativer Antriebe vergeben werden.  In Staaten wie Deutschland oder Österreich ist man von diesem Wunschgedanken sehr weit entfernt, denn offenbar führt der Einfluss der Grünen dazu, dass mittlerweile kein Hehl mehr daraus gemacht wird, dass mit den Einnahmen aus den Ticketsteuern die Bahnverkehre quersubventioniert werden sollen. Die Fahrgäste hatten davon bislang noch nichts, denn die Fahrscheinpreise sind bis dato nicht gesunken, sondern wurden von Deutscher Bahn und Österreichischen Bundesbahnen sukzessive erhöht. Auch die in Deutschland gehypte Mehrwertsteuersenkung auf Zugfahrkarten ist – wie zu erwarten war – nach anfänglichen minimalen Preissenkungen mittlerweile vollständig verpufft. Generell ist übrigens nur sehr wenig

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Darum ist Wasserstoff keine Option für moderne Luftschiffe

Die Blütezeit der Luftschiffe, geprägt von majestätischen Giganten wie der LZ-129 „Hindenburg“ und der LZ-127 „Graf Zeppelin“, war eng mit der Verwendung von Wasserstoff als Füllgas verbunden. Doch warum entschied man sich für Wasserstoff statt des sichereren Heliums? Diese Frage wirft einen Blick auf die Technologie und politischen Umstände der Zeit.  Einige Startups sehen die Zukunft von Kurzstreckenflügen im Einsatz von Luftschiffen. Mit einer einzigen Ausnahme, die einen Frachter in die Luft bringen will, setzen alle modernen Konzepte auf Helium als Füllgas. Das hat seinen guten Grund, denn ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Wasserstoff ein Spiel mit dem Feuer ist. Die D-LZ129 „Hindenburg“ ist bis heute das bekannteste Luftschiff aller Zeiten, jedoch nicht nur wegen der enormen Größe, sondern auch wegen der Tragödie von Lakehurst.  Diese werde in jedem Fall vermeidbar gewesen, wenn anstatt brennbarem Wasserstoff das Edelgas Helium verwendet worden wäre. Das war auch so geplant, denn die Hindenburg wurde von der Luftschiffbau Zeppelin entsprechend konstruiert. Allerdings ist man an das begehrte Helium, das damals nur den USA im erforderlichen Umfang zur Verfügung stand, nicht drangekommen, Also kam wieder Wasserstoff zum Einsatz und da dieses leichter ist als Helium konnte auch die Kapazität gesteigert werden.  Es ist keinesfalls so, dass man bei der Deutschen Zeppelin Reederei, ein Joint-Venture des Deutschen Reichs, Lufthansa und Luftschiffbau Zeppelin, nicht wusste, dass Wasserstoff als Traggas gefährlich ist. Der mittlerweile weitgehend in Vergessenheit gerate Unfall des britischen Luftschiffs R101 vom 4. Oktober 1930 war für Hugo Eckener, Geschäftsführer der Luftschiffbau Zeppelin, Anlass

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