Jan Gruber

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Jan Gruber

FAA reagiert: Temporäres Grounding für Boeing 737-Max-9

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA hat verfügt, dass sämtliche Boeing 737-Max-9, die von lokalen Carriern betrieben werden oder im Luftraum der USA fliegen, außerordentlich inspiziert werden müssen. Konkret bedeutet das ein temporäres Flugverbot. Laut FAA sind von dieser Lufttüchtigkeitsanweisung weltweit etwa 171 Boeing 737-Max-9 betroffen. „Die FAA verlangt eine sofortige Inspektion bestimmter Boeing 737 MAX 9, bevor sie wieder in den Flugbetrieb aufgenommen werden können“, so FAA-Administrator Mike Whitaker. „Die Sicherheit wird weiterhin unsere Entscheidungsfindung bestimmen, während wir die Untersuchung des NTSB zu Alaska Airlines Flug 1282 unterstützen“. Die Behörde hat eine so genannte Emergency Airworthiness Directive herausgegeben. Diese verpflichtet Betreiber von Boeing 737-Max-9 Inspektionen vor dem nächsten Abflug durchzuführen. Werden die in der Notfall-Lufttüchtigkeitsanweisung festgelegten Schritte und Zyklen nicht durchgeführt, so gilt für das Muster Flugverbot. Die erforderlichen Inspektionen werden etwa vier bis acht Stunden pro Flugzeug in Anspruch nehmen. Die FAA reagiert damit außergewöhnlich schnell auf den jüngsten Boeing 737-Max-Vorfall. Eine von Alaska Airlines betriebe Maschine dieses Typs hat während dem Steigflug aus noch ungeklärter Ursache ein komplettes Notausgangspanel verloren. Aufgrund vorliegender Fotos und Videos scheint der zumindest nicht unbegründete Verdacht zu bestehen, dass ein weiterer Qualitätsmangel ans Licht gekommen sein könnte. Im Gegensatz zu den fatalen Abstürzten der von Lion Air und Ethiopian Airlines betriebenen Boeing 737-Max-8 ist der jüngste Vorfall glimpflich verlaufen. Den Piloten ist die Notlandung erfolgreich gelungen und alle Passagiere und Crewmitglieder konnten die B737-Max-9 verlassen. Die FAA stand zum Zeitpunkt der beiden Totalverluste im Kreuzfeuer der Kritik, da man nicht schnell genug reagierte. Letztlich

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Westbahn kündigt Wien-Stuttgart an

Die österreichische Eisenbahngesellschaft Westbahn beabsichtigt im Dezember 2024 ihr Streckennetz in Deutschland zu verlängern. Künftig wird man auch Kurs auf Stuttgart nehmen und dabei ab München Zwischenstopps in Augsburg und Ulm einlegen. Vor einiger Zeit hat die Westbahn ihre Stammstrecke zunächst bis München Hauptbahnhof verlängert. Später folgte dann die Aufnahme von Fahrten bis Innsbruck Haupfbahnhof und seit Dezember 2023 geht es auch nach Bregenz. Innerhalb Österreichs will man die Tirol- und Vorarlberg-Strecken aufstocken. Mit Fahrplanwechsel 2024, der im Dezember 2024 stattfinden wird, sollen vorerst zwei tägliche Kurspaare zwischen Wien-Westbahnhof und Stuttgart Hauptbahnhof verkehren. Es handelt sich dabei um eine Verlängerung der München-Strecke. Ab Salzburg Hauptbahnhof werden die Stuttgart-Züge dann in Rosenheim, München-Ost, München Hauptbahnhof, Augsburg und Ulm Zwischenstopps zum Ein- und Aussteigen einlegen. Geplant ist, dass die Neubaustrecke zwischen Ulm und Stuttgart Hauptbahnhof genutzt wird. Gegenüber der wesentlich länger bestehenden Route über das Filstal ist diese von der Fahrzeit her gesehen deutlich schneller. Der Mitbewerber Deutsche Bahn AG hat schon vor einiger Zeit fast alle Fernzüge auf die neue Trasse verlegt, so dass über die zeitraubende Geislinger Steige hauptsächlich Regionalzüge bzw. Euronight-Verbindungen verkehren. „Wir haben auf der Weststrecke noch viel vor. Neben einer zusätzlichen Tagesrandverbindung nach Vorarlberg wollen wir die Fahrzeit ins Ländle um insgesamt rund eine Stunde verkürzen. Gleichzeitig wollen wir unsere nächsten Erweiterungsschritte setzen und neue Direktverbindungen über München, Augsburg und Ulm nach Stuttgart aufnehmen – zunächst zweimal pro Tag von Wien Westbahnhof Richtung Stuttgart und retour“, so Westbahn-Geschäftsführer Florian Kazalek. Zwei Drittel mehr Züge unterwegs Das letzte

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Tui Österreich inkludiert Wizz-Air-Flüge in Pauschalreisen

Der Reiseveranstalter Tui Österreich bietet zwischen Anfang Feber und vorerst Ende März 2024 im Rahmen von Pauschalreisen auch Flüge, die von Wizz Air durchgeführt werden, an. Die erste Wizz Air Maschine startet am 1. Februar auf die Insel Madeira, ab 3. Februar geht es nach Teneriffa. Die Kooperation mit Wizz Air soll im kommenden Sommer fortgeführt und ausgebaut werden. Für den besonderen Komfort steht TUI Reisenden auf den Wizz Air Flügen nach Teneriffa und Madeira die kostenfreie Mitnahme von einem Handgepäckstück bis 10 Kilo sowie einem Aufgabegepäck bis 20 Kilo zur Verfügung. Der Check-In am Airport ist für TUI Gäste ebenfalls kostenlos. Die Flüge ergänzen somit das bereits bestehende Portfolio mit Austrian Airlines ab Wien, deren Flugverbindungen TUI Gäste bereits den ganzen Winter jeden Donnerstag, Samstag und Sonntag nach Teneriffa, sowie ab 4. Februar immer sonntags nach Madeira bringen.

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Skyalps-Chef Gostner will AUA-Inlandsstrecken „übernehmen“

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps beabsichtigt künftig im Auftrag von Lufthansa und Austrian Airlines zahlreiche Linienstrecken mit de Havilland Dash 8-400 zu bedienen. Dies erklärte Eigentümer Josef Gostner im Rahmen eines Interviews mit einer Südtiroler Tageszeitung. Allerdings: Weder Austrian Airlines noch deren Konzernmutter Lufthansa wollen die veröffentlichen Aussagen bestätigen. Gemäß den Aussagen von Josef Gostner würde der Flughafen Linz künftig eine größere Rolle im Streckennetz von Skyalps spielen. Schon seit einigen Wochen bedient man den oberösterreichischen Airport an Linz. Künftig sollen die Destinationen Bozen, Wien und Frankfurt am Main dazu kommen. Die Verbindung zur Homebase in Südtirol auf eigene Rechnung, die österreichische Hauptstadt für die AUA und zum Kranich-Drehkreuz soll es im Auftrag von Lufthansa gehen. Von dort aus sollen dann auch Flüge nach Friedrichshafen aufgenommen werden. AUA und Lufthansa bestätigen nicht Doch damit nicht genug: Skyalps-Eigentümer Josef Gostner verkündete auch, dass man für Austrian Airlines die Inlandstrecken von Wien nach Graz, Klagenfurt und Innsbruck bedienen werde. So sagte es der Unternehmer im Interview mit der Tageszeitung Tageszeitung „Alto Adige“. Es besteht die zumindest nicht unbegründete Vermutung, dass die Aussagen nicht mit den potentiellen Partnern abgestimmt waren, denn sowohl Lufthansa als auch Austrian Airlines wollen eine Kooperation mit Skyalps ausdrücklich nicht bestätigen. Weder Austrian Airlines noch Lufthansa haben sich dazu geäußert welche Form der Zusammenarbeit mit Skyalps in Frage kommt. Insbesondere die Frage, ob das Südtiroler Unternehmen die Strecken auf eigene Rechnung „übernehmen“ wird und ein Codeshare-Abkommen abgeschlossen wird, so dass die Flüge auch weiterhin als Zubringer genutzt werden können oder

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Türkei: Ajet ist startklar für den Erstflug

Die Tukish-Airlines-Tochter Ajet hat von der türkischen Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. Damit sind die Voraussetzungen für die Aufnahme des Flugbetriebs, die im März 2024 erfolgen soll, gegeben. Derzeit ist Anadolujet eine Marke von Turkish Airlines. Künftig sollen diese Aktivitäten unter dem Brand Ajet in Form einer eigenständigen Tochtergesellschaft fortgeführt werden. Dazu werden zahlreiche Maschinen, die derzeit auf dem AOC der Muttergesellschaft registriert sind, auf jenes der neuen Tochter wechseln. Schon vor längerer Zeit hat Turkish Airlines angekündigt, dass die Bereiche Cargo und Lowcost-Flüge in neue Tochter-Airlines ausgegliedert werden sollen. Im November 2023 wurde dann bekannt, dass Anadolujet künftig als Ajet auftreten soll. Es wurde bereits mitgeteilt, dass der künftig eigenständig agierende Billigflieger stark in Richtung Europa expandieren soll. Die hierzu erforderlichen Zertifikate wurden von der türkischen Zivilluftfahrtbehörde am 2. Jänner 2024 erteilt. „le Antragsverfahren unserer Tochtergesellschaft AJet zur Erlangung eines Luftverkehrsbetreiberzeugnisses im Rahmen der Verordnung über gewerbliche Luftverkehrsunternehmen wurden abgeschlossen und AJet wurde am 2.01.2024 von der Generaldirektion für Zivilluftfahrt ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis erteilt“, so die Turkish-Airlines-Tochter in einer Medienerklärung. Zunächst wird Ajet zwei Bases unterhalten. Diese befinden sich in Ankara-Esenboğa und Istanbul-Sabiha Gökçen. Die Flotte wird zunächst aus 103 Maschinen bestehen. Im Jahr 2024 will man 93 Destinationen in 33 Staaten anfliegen. Die Jets sollen Schritt für Schritt auf das neue AOC umregistriert werden.

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Deutschland hat Kinderreisepässe abgeschafft

Die Bundesrepublik Deutschland hat mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2024 die so genannten Kinderreisepässe abgeschafft. Bestehende Exemplare behalten ihre Gültigkeit, jedoch sind Verlängerungen und/oder Neuausstellungen nicht mehr möglich. Eltern müssen für ihre Kinder nun reguläre Reisepässe, die mit höheren Gebühren verbunden sollen, beantragen, sofern in Länder, für die der Reisepass notwendig ist, gereist werden soll. Sofern akzeptiert kann unter Umständen, besonders innerhalb der EU, auch der Personalausweis des Kindes ausreichen. Wichtig: Unabhängig vom Alter des Nachwuchses benötigt dieser einen eigenen Reisepass und/oder Personalausweis. Nur die Dokumente der Eltern vorzulegen ist nicht ausreichend. Auch gibt es schon seit vielen Jahren nicht mehr die Möglichkeit das Kind in den eigenen Reisepass eintragen zu lassen.

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Sommer 2024: Cathay Pacific stockt Hongkong-Zürich auf

Im Sommerflugplan 2024 wird Cathay Pacific temporär häufiger Kurs auf Zürich nehmen. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass der in Hongkong ansässige Carrier die Nonstopverbindung zwischen der chinesischen Sonderverwaltungszone und der schweizerischen Wirtschaftsmetropole auf vier Umläufe pro Woche aufstockt. Vorerst soll dies lediglich bis zum 30. Juni 2024 gelten. Über eine mögliche Fortführung der zusätzlichen Flüge hat Cathay Pacific noch nicht entschieden.

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Datumsgrenze: United-Verspätung vermasselt doppelte Silvester-Feier

In der Silvesternacht waren viele Passagiere von United-Airlines-Flug UA200, der von Guam nach Honolulu führte, enttäuscht. Zahlreiche Reisende hatten diese Verbindung extra gebucht, um das neue Jahr gleich zweimal zu erleben. Eine erhebliche Verspätung versalzte aber die Suppe. Dass man das neue Jahr gleich zweimal begrüßen kann wäre auf dieser Flugverbindung nur deshalb möglich gewesen, weil während der Reise die Zeitzone gewechselt wird. Daraus wurde aber nichts, denn die Boeing 777-300ER mit der Registrierung N2747U hob erst mit sechsstündiger Verspätung ab. Bei der Landung war somit schon der 1. Jänner 2024 erreicht. Einige Passagiere poltern auf Sozialen Medien, dass sie ihr Geld zurückhaben wollen, denn man habe diesen Flug nur aufgrund der Besonderheit, dass man aufgrund der unterschiedlichen Zeitzonen das Silvesterfest gleich zweimal erleben kann, gebucht. Der Carrier entschuldigt sich für die Verspätung und verweist auf Entschädigungsmöglichkeiten nach U.S.-amerikanischen Recht. Besser gelaufen ist es für die Passagiere der Flüge NH106 (All Nippon Airwayss) und CX871 (Cathay Pacific). Beide Maschinen sind am 31. Dezember 2023 kurz vor dem Jahreswechsel abgehoben, haben die Datumsgrenze überflogen und am Zielort wieder deutlich vor Mitternacht, jedoch wieder am 31. Dezember 2023 gelandet. Somit konnten die Passagiere aufgrund des Überfliegens der Datumsgrenze das Silvesterfest zweimal erleben. Die Reisenden von UA200 wurden von United Airlines aber eher enttäuscht.

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Salt Lake City: Mann in Delta-A220-Triebwerk verstorben

Am 1. Jänner 2024 ist es auf dem U.S.-amerikanischen Flughafen Salt Lake City zu einem schweren Unfall gekommen. Ein rund 30-jähriger Mann wurde tot in einem Triebwerk eines von Delta Airlines betriebenen Airbus A220-100 gefunden. Laut Erklärung der Polizeibehörde soll es sich um einen Passagier mit gültiger Bordkarte gehandelt haben. Dieser habe aber eine Sicherheitstür des Airports durchbrochen und sich auf das Vorfeld gebeten. Das Personal wurde auf diesen Umstand aufmerksam und hat unverzüglich sowohl den privaten Sicherheitsdienst als auch die Polizei verständigt. Der Airbus A220-100 mit der Registrierung N108DQ wurde am südlichen Ende der westlichen Landebahn enteist. Bis dorthin konnte sich der Mann zu Fuß „durchschlagen“. Aus völlig ungeklärter Ursache konnte er in eines der beiden Triebwerke klettern. Diese sollen zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Entseisungsarbeiten nicht in Betrieb gewesen sein. Flughafenarbeiter und Polizisten fanden den Mann dann bewusstlos in einem der Triebwerke des besagten Airbus A220-100. Auch zu diesem Zeitpunkt waren diese noch außer Betrieb. Sofort wurden Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet, jedoch waren alle Bemühungen vergeblich. Der „unruly PAX“ ist noch am Unfallort verstorben. Laut Polizei bestätigte der Notarzt den Tod.

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Flughafen Bozen: Gostner und Haselsteiner wollen Signa loswerden

Noch ist der insolvente Signa-Konzern sowohl am Flughafen Bozen als auch an der Regionalfluggesellschaft Skyalps beteiligt. Das soll sich ändern, denn Josef Gostner und Hans-Peter Haselsteiner wollen den Minderheitsanteil von Signa übernehmen. Offiziellen Angaben nach handelt es sich um 24 Prozent, die der insolvente Konzern am Flughafen Bozen hält. Die Mehrheit befindet sich ohnehin in den Händen von Gostner und Haselsteiner. Gemeinsam wollen diese den gescheiterten Signa-Konzern von Rene Benko ablösen. Damit soll der Airport gesichert werden. In weiterer Folge bedeutet dies auch eine Absicherung der Skyalps. Das Hinausdrängen der Signa soll über eine Kapitalerhöhung bewerkstelligt werden. Die Mehrheitseigentümer gehen davon aus, dass sich der insolvente Signa-Konzern daran nicht beteiligen kann.

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