Jan Gruber

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Jan Gruber

Stockholm: Brussels Airlines zieht sich aus Bromma zurück

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines ist eine von wenigen Fluggesellschaften, die internationale Flüge ab Stockholm-Bromma anbietet. Damit ist mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 – zumindest vorläufig – Schluss. Der Carrier wird das Flugangebot, das man bislang ab dem innerstädtischen Airport der schwedischen Hauptstadt hat, zum größeren Flughafen Arlanda verlagern. Für Brussels Airlines bedeutet das eine größere Flexibilität beim Einsatz des Fluggeräts, denn Bromma kann nur von kleineren Maschinen angesteuert werden. Allerdings werden Geschäftsreisende nur wenig erfreut darüber sein, dass sich der Anfahrtsweg deutlich verlängern wird.

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OE-LZP: Austrian Airlines hat vierten A320neo übernommen

Bei Austrian Airlines ist am Mittwochabend mit der OE-LZP der vierte von vorerst letzte Airbus A320neo angekommen. Dieser trägt den Taufnamen „Kalkalpen“ und wird voraussichtlich in der kommenden Woche in den Liniendienst gestellt. Die A320neo-Teilflotte besteht aus den Maschinen mit den Luftfahrtkennzeichen OE-LZO („Seewinkel“), OE-LZN („Donau Auen“), OE-LZQ („Gesäuse“) und neu OE-LZP („Kalkalpen“). Zu den am häufigsten angesteuerten Destinationen dieses Maschinentyps zählen unter anderem: Amsterdam, Amman, Berlin, Frankfurt, Ziele in Griechenland: wie Athen, Heraklion und Thessaloniki sowie Kairo, London und Zürich. „Wir freuen uns über die Ankunft unseres neuesten Flottenmitglieds rechtzeitig zu Ferienbeginn. Austrian startet gut gebucht und mit vollen Fliegern in den Sommer. Mit dem A320neo haben wir einen der innovativsten und effizientesten Flugzeugtypen am Markt zu Austrian geholt und ich freue mich, dass wir auch auf der Langstrecke bald wachsen werden“, so Firmenchefin Annette Mann.

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Ersatzbeförderung: Lufthansa erleidet Schlappe vor dem Bundesgerichtshof

Der deutsche Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Fluggesellschaften im Falle von der Airline gestrichenen Flügen bei Umbuchungen keinen Aufpreis verlangen dürfen. Die Passagiere dürfen frei entscheiden wann sie ihre Ersatzbeförderung antreten wollen. Maßgeblich ist lediglich, dass es auf dem gewünschten Flug freie Plätze gibt. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ist aufgrund des Umstands, dass Lufthansa zu Beginn der Corona-Pandemie zahlreiche Flüge storniert hat, jedoch von zwei Reisenden, deren Fälle vor Gericht gelandet sind, für die Umbuchung auf spätere Flüge einen Aufpreis verlangt hat. Die Angelegenheit zog sich durch die Instanzen und landete unter dem Aktenzeichen X ZR 50/22 vor dem Bundesgerichtshof. Zu Beginn der Corona-Pandemie wurden von einigen Regierungen die Grenzen regelrecht panikartig geschlossen und viele Airlines haben ihre Flugbetriebe temporär ausgesetzt bzw. nur ein Minimalangebot durchgeführt. Von den Streichungen waren auch die beiden Passagiere, für die die Verbraucherzentrale vor Gericht gezogen ist, betroffen. Diese wollten einige Monate später ihre Ersatzbeförderung in Anspruch nehmen, also anstatt einer Erstattung die kostenfreie Umbuchung nutzen. Dies wurde von Lufthansa aber teilweise verwehrt, denn der Carrier erklärte den Betroffenen, dass dies nur gegen die Bezahlung einer Tarifdifferenz möglich wäre. Interventionsversuche der Verbraucherzentrale brachten Lufthansa nicht zum Einlenken. Der Fall zog sich dann durch die Instanzen und der BGH entschied zu Gunsten der Reisenden. Lufthansa wurde die bisher praktizierte Praxis somit höchstrichterlich untersagt. Seitens der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wird das Urteil wie folgt kommentiert: „Der Wunsch des Fluggastes ist entscheidend für den Zeitpunkt der Ersatzbeförderung, wenn es verfügbare Plätze gibt“. Dies würde dazu führen, dass nun Klarheit herrsche.

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Turkish Airlines stockt Moskau-Flüge weiter auf

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wird mit Wirksamkeit zum 6. Juli 2023 noch häufiger zwischen Istanbul und Moskau unterwegs sein. Diesmal stockt man die Verbindung zum Flughafen Vnukovo weiter auf. Zu diesem Airport bietet man momentan bis zu fünf tägliche Umläufe an. Ab Anfang Juli 2023 will man bis zu sechs Mal pro Tag fliegen. Diese Route wird je nach Rotation mit den Maschinentypen Airbus A321 und Großraumjets des Typs Airbus A330 bedient. Unter anderem türkische Carrier konnten sich seit dem Beginn der Sanktion gegen die Russische Föderation stark als Umsteigeort etablieren.

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Russland hebt Preise für Überflüge um 20 Prozent an

Die Russische Föderation scheint es finanziell stark zu spüren, dass man den Luftraum für Überflüge von Carriern, die aus Ländern stammen, die sich an den Sanktionen beteiligen, gesperrt hat. Man verliert dadurch erhebliche Einnahmen. Nun bittet man jene Airlines, die weiterhin über Russland fliegen, stärker zur Kasse. Aufgrund des Umstands, dass die Russische Föderation der größte Staat der Welt ist, wurde deren Luftraum vor dem Einmarsch der Armee in die Ukraine von vielen Fluggesellschaften, besonders auf Langstreckenflügen, genutzt. Das änderte sich binnen weniger Tage, denn als Reaktion darauf, dass beispielsweise die USA, die EU, das Vereinigte Königreich und Kanada russische Carrier gebannt haben, schloss Russland jene aus so genannten „unfreundlichen Staaten“ ebenfalls aus. Für die Branche ist das durchaus kompliziert, weil besonders im Europa-Asien-Verkehr mitunter lange Umwege geflogen werden müssen. Russland spürt den Bann, den man selbst ausgesprochen hat, aber in der Staatskasse. Die Einnahmen aus Überflügen sind drastisch zurückgegangen, so dass man nun gegensteuert und jene Carrier, die noch über Russland fliegen bzw. fliegen dürfen um 20 Prozent stärker zur Kasse bittet. Dem Vernehmen nach könnten besonders chinesische Fluggesellschaften stark betroffen sein, denn diese nutzen besonders häufig den Luftraum der russischen Föderation. Aber auch Golfcarrier wie Emirates, Qatar Airways und Etihad Airways sowie Air India, Turkish Airlines und Ethiopian Cargo dürften die Preiserhöhung schon bald deutlich spüren. Dies wir aber nicht ausreichen, um den Einnahmenverlust kompensieren zu können. Vor der Corona-Pandemie bezahlten Fluggesellschaften rund 1,7 Milliarden U.S.-Dollar pro Jahr für die Nutzung des russischen Luftraums. Ungeachtet des Umstands, dass

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Zürich: Edelweiss feiert Biarritz-Erstflug

In der Vorwoche hat die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air den Erstflug zwischen Zürich und Biarritz durchgeführt. Bis Mitte September 2023 bietet man zwei wöchentliche Umläufe an. Seit 23. Juni 2023 fliegt Edelweiss Air jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag von Zürich nach Biarritz. Dieses Ereignis wurde mit dem traditionellen Ribbon-Cut zelebriert. Gemeinsam mit der Crew schnitten Urs Lobsiger, Captain des Erstfluges und Rolf Hancock, Vice President Aviation Development des Flughafens Zürich, das Band durch.

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Marabu-Subunternehmer lässt Fluggast per Durchsage die Flugstreichung mitteilen

Die Condor-Konzernschwester Marabu sorgt mit dem Umstand, dass die Crew des maltesischen Subunternehmers Air Horizont den Fluggästen die Hiobsbotschaft, dass man heute nicht mehr in Richtung Hamburg abheben wird, einfach eine Passagierin hat lassen, für Aufsehen. Ein Video, das von einem Passagier aufgenommen und von zunächst von der deutschen Bildzeitung veröffentlicht wurde, zeigt den Vorfall, der sich am 23. Juni 2023 an Bord der von Air Horizont betriebenen Boeing 737-400 mit der Registrierung 9H-AMW, die als Marabu-Flug MBU6641 hätte unterwegs sein sollen, ereignet hat. Die Condor-Schwester Marabu Airlines gerät seit der Betriebsaufnahme nicht aus den Negativschlagzeilen. Enorme Verspätungen, kurzfristige Streichungen und mangelnde Betreuung der betroffenen Reisenden scheinen zur Tagesordnung zu zählen. Das Unternehmen beteuerte zwar immer wieder, dass man durch das Entflechten des Flugplans sowie dem Einmieten zusätzlicher Wetlease-Maschinen bemüht wäre für Abhilfe zu sorgen. Einigen Reisenden stößt durchaus sauer auf, dass diese ursprünglich einen Condor-Flug gebucht hatten, jedoch dann auf die Konzernschwester Marabu umgebucht wurden, die unter anderem ab München und Hamburg zahlreiche Routen von der deutschen Airline übernommen hat. Da das estnische Luftfahrtunternehmen momentan nur die ES-MBU selbst betreibt, aber alle anderen Flugzeuge von Drittanbietern wie Nordica und Heston Airlines bereedert werden, zeigt sich abermals, dass der fast ausschließliche Rückgriff auf ACMI-Anbieter im Chaos enden kann. Mittlerweile hat Marabu auch von anderen Betreibern Flugzeuge eingemietet, da man die offensichtlichen Probleme mit den von Nordica, Heston und selbst betriebenen Jets nicht in den Griff bekommt. Zu diesen zählt auch die von Air Horizont betriebene Boeing 737-400, die am 23.

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Sommer 2024: Norwegian reaktiviert Basis Palma de Mallorca

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle wird im Sommer 2024 eine weitere Basis reaktivieren. Es handelt sich um den Standort Palma de Mallorca, der bereits einige Monate vor der Coronapandemie dicht gemacht wurde. Der norwegische Luftfahrtkonzern hatte sich unter anderem mit dem Langstreckenprojekt sowie der Expansion mit einem Ableger in Argentinien massiv verhoben. Bereits vor der Coronapandemie war man massiv finanziell angeschlagen. Im Zuge der Krise flüchtete man sich in Insolvenzverfahren und überlebte dieses in deutlich verkleinertem Umfang. In Spanien hat man mittlerweile die Bases Málaga, Barcelona und Alicante reaktiviert. Im Sommerflugplan 2024 soll jene auf Palma de Mallorca folgen. Dies ist ein deutliches Indiz dafür, dass der Carrier beabsichtigt im kommenden Jahr unter anderem in Richtung Deutschland Konkurrenz zu machen.

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Paderborn zurück in den schwarzen Zahlen und verlängert mit Hüser

Der deutsche Flughafen Paderborn wird auch weiterhin von Roland Hüser geleitet werden. Der Manager steht seit 1. Juli 2021 an der Spitze des Airports in bekam in der jüngsten Gesellschafterversammlung eine Vertragsverlängerung bis Ende 2028. Während der Corona-Pandemie musste sich der Flughafen Paderborn/Lippstadt in ein Insolvenzverfahren flüchten. Mittlerweile hat man wieder rund eine halbe Million Fluggäste pro Jahr. Bis zum Jahr 2025 sollen es 800.000 Reisende jährlich werden. Auch ist es dem ehemals krisengeschüttelten Airport gelungen in die Gewinnzone zu kommen. Das Geschäftsjahr 2022 konnte man mit einem Plus von 462.500 Euro abschließen. Der Aufsichtsrat sieht dies, auch im Hinblick auf jahrelange Verluste und das mittlerweile abgeschlossene Insolvenzverfahren sowie die Corona-Pandemie als großen Erfolg an.

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Wien: Ryanair nimmt 14 Gepäckaufgabeautomaten in Betrieb

Diese 14 neuen Selbstbedienungsautomaten ergänzen die 12 Gepäckaufgabeschalter von Ryanair und erweitern die Gepäckabfertigung am Flughafen Wien, wodurch sich die durchschnittliche Wartezeit der Passagiere bei der Gepäckaufgabe auf weniger als 2 Minuten verkürzt. Sie gewährleisten nicht nur eine schnelle und einfache Gepäckaufgabe für Ryanair-Kunden, sondern unterstreichen auch das Engagement von Ryanair, die Kundenerfahrung kontinuierlich zu verbessern.  „Mit dem Beginn der Sommerferien am Freitag freut sich Ryanair, die bereits umfangreichen Gepäckaufgabemöglichkeiten am Flughafen Wien mit der Einführung dieser 14 neuen Selbstbedienungsautomaten zu erweitern. Die Wartezeiten der Passagiere bei der Gepäckaufgabe werden dadurch erheblich verkürzt und ein noch reibungsloseres Flughafenerlebnis bei Flügen mit Europas Fluglinie Nr. 1 – Ryanair – gewährleistet.  Österreichische Kunden und ihre Familien können nun die Sommerferien optimal nutzen, indem sie einen der günstigen Ryanair-Flüge vom Flughafen Wien nach Alicante, Barcelona, Faro, Malta, Neapel, Santander, Palma, Zadar oder Zakynthos genießen, ohne sich über lange Warteschlangen bei der Gepäckaufgabe Gedanken machen zu müssen“, so Andreas Gruber von Ryanair. Der Carrier wird jährlich von rund 5,5 Millionen Fluggästen, die von/nach Wien reisen genutzt. Derzeit bietet man rund 800 Flüge pro Woche zu 75 Destinationen an. Dazu Flughafendirektor Julian Jäger: „Pünktlich zum Ferienbeginn starten Ryanair und der Flughafen Wien ein neues Self-Service Angebot zur einfachen Gepäckaufgabe. Passagiere können so noch einfacher und bequemer ihre Urlaubsreise zu einer der zahlreichen attraktiven Reisedestinationen aus dem breiten Flugangebot von Ryanair antreten“.

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