Jan Gruber

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Jan Gruber

Deutschland: Bislang zehn Millionen 49-Euro-Tickets verkauft

Seit Anfang Mai 2023 ist der Nachfolger des im Vorjahr für drei Monate angebotenen Neun-Euro-Tickets, das so genannte Deutschland-Ticket, zum Preis von 49 Euro pro Monat erhältlich. An den großen Erfolg des Vorgängers kann es bislang aber noch nicht anknüpfen. Laut dem Verband deutscher Verkehrsunternehmen wurden bislang zehn Millionen dieser deutschlandweit im Nahverkehr gültigen Netzkarten verkauft. Bisher ist es – im Gegensatz zum Vorjahr – noch nicht zu akut überfüllten Zügen gekommen. Dies dürfte nicht nur am deutlich höheren Preis liegen, sondern auch am Umstand, dass allein der Erwerb wesentlich komplizierter ist. Das Neun-Euro-Ticket war an fast allen Verkaufsautomaten, Schaltern, über das Internet sowie über Apps unkompliziert und ohne Bindung erhältlich. Beim Nachfolger, der nun 49 Euro kostet, jedoch im Gegensatz zum österreichischen Klimaticket Ö nur im Nahverkehr gilt, ist das anders. Es handelt sich um ein Abo, das jedoch monatlich gekündigt werden kann. Bedingt durch den Umstand, dass manche große Verkehrsunternehmen eine Bonitätsprüfung vornehmen, ist es Menschen mit entsprechender Vorgeschichte, die in der so genannten Schufa aktenkundig ist, nur kompliziert zugänglich. Einige Unternehmen verzichten auf derartige Prüfungen. Dennoch machen es sowohl der Gesetzgeber als auch die Verkehrsverbünden den Passagieren durchaus kompliziert an den 49-Euro-Fahrschein zu kommen. Der Verband Pro Bahn kritisiert heftig, dass die Fahrkarte im Gegensatz zum Vorgänger nicht einfach am Automaten und Schaltern gekauft werden kann, sondern nur über das Internet bzw. an Schaltern, die entsprechende Unterstützung anbieten. Dadurch würde man ältere Menschen sowie Personen, die ein gewisses Misstrauen gegenüber Onlinebestellungen haben, regelrecht ausschließen. Auch kritisiert die

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Flughafen Berlin lädt Anrainer zum Schallschutztag ein

Der Flughafen Berlin-Brandenburg veranstaltet am 29. Juni 2023 in der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr im Dialogforum Schönefeld einen Informationstag zum Thema Schallschutz. Dazu lädt man insbesondere die Anrainer ein. Am Schallschutztag haben alle interessierten Gäste die Möglichkeit, ihre Fragen und Sachverhalte zu besprechen. Neben verschiedenen Baufirmen sind Expertinnen und Experten zu den Themen Fluglärm und Flugrouten sowie das Schallschutzteam der FBB den gesamten Tag vor Ort. Zudem wird es auch in diesem Jahr wieder Fachvorträge geben. So steht um 13 Uhr das Schallschutzprogramm des BER im Fokus, um 15 Uhr werden die Themen Fluglärm und Flugrouten präsentiert. Der Schallschutztag findet regelmäßig seit 2016 statt. Besuch und Beratung sind unverbindlich und kostenlos. Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der Flugverkehr hat seit der Eröffnung des BER deutlich zugenommen und wird weiter wachsen. Wir möchten unsere Anwohnerinnen und Anwohner daher erneut einladen, den bevorstehenden Schallschutztag zu besuchen. Er ist ein Angebot an alle, sich umfassend und fundiert zu den Themen Schallschutz, Fluglärm und Flugrouten zu informieren.“

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Einzelne EU-Staaten drängen auf verpflichtende API-Datenbank

Einige EU-Mitgliedsstaaten wollen, dass die bereits praktizierte Aufzeichnung von PNRs, unter denen Fluggesellschaften viele Informationen rund um die Buchung speichern, ausgedehnt wird. Als Argument führt man an, dass man dies zur Bekämpfung von Terrorismus und schweren Verbrechen benötigen würde. Konkret geht es um die API-Daten, die unter anderem Name, Geburtsdatum, Nationalität, Informationen zum Gepäck und gegebenenfalls auch Passadaten beinhalten. Bislang übermittelten die Airlines zwar eine PNR-Liste, jedoch viele eben keine API-Datensätze. Das wollen einige EU-Staaten geändert sehen und die Fluggesellschaften dazu verpflichten, dass diese auch die im Zuge des Check-ins (egal, ob dieser online oder am Schalter erfolgt) erhobenen Daten, ebenfalls in eine zentrale Datenbank einspeisen. Das Vereinigte Königreich verlangt bereits heute von Airlines, die in deren Hoheitsgebiet landen wollen, dass derartige Informationen vorab elektronisch übermittelt werden. Zumindest offiziell soll dadurch die Arbeit der Grenzpolizei erleichtert werden. Während der Corona-Pandemie hat sich Deutschland Ärger mit der EU-Kommission eingehandelt, denn man ermöglichte den Gesundheitsbehörden die PNR-Daten auszuwerten. Dafür gab und gibt es keine gesetzliche Grundlage. Die Bundesrepublik stellte die rechtswidrige Praxis zunächst nicht ein, lenkte jedoch ein, nachdem Brüssel ein Vertragsverletzungsverfahren sowie eine Klage in Aussicht gestellt hatte. Missbräuchliche Nutzung von PNR-Datensätzen ist also jederzeit möglich und das Beispiel Deutschland zeigt, dass es lediglich eine Art „Vorwand“ braucht und ob eine gesetzliche Grundlage vorhanden ist oder nicht spielt dann sowieso keine Rolle. Eigentlich ist die Einsicht in die PNR-Sätze nur mit konkretem Verdacht bei schweren Verbrechen sowie Terrorismusverdacht zulässig. Allerdings scheint bei der Politik ein grundsätzlicher Denkfehler vorzuliegen, denn das jahrelange

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Winter 2023/24: Austrian Airlines stockt Berlin-Innsbruck auf

Im Winterflugplan 2023/24 wird Austrian Airlines häufiger zwischen Berlin und Innsbruck fliegen. Man bietet auf dieser saisonalen Route künftig zwei Umläufe pro Woche an. Im Zeitraum zwischen 23. Dezember 2023 und 9. März 2024 wird Austrian Airlines an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag die deutsche Bundeshauptstadt mit Innsbruck verbinden. Kernzielgruppe sind Wintersportler, die ihre Urlaube in den nahegelegenen Schigebieten verbringen wollen. „Mit unserem erweiterten Flugangebot zwischen Berlin und Innsbruck bieten wir unseren Gästen nun mehr Flexibilität und eine direkte Verbindung nach Tirol. Wir freuen uns, unser Streckennetz mit dieser attraktiven Verbindung zu erweitern und unseren Gästen ein noch breiteres Reiseerlebnis zu ermöglichen“, so Chief Commercial Officer Michael Trestl. Im Vergleich zum letzten Winterflugplan 2022/2023 fliegt Austrian Airlines die Strecke Berlin-Innsbruck jetzt über einen längeren Zeitraum und mit einer wöchentlichen Frequenz mehr.

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Flughafen Wien AG gewinnt Immobilien-Award

Die Flughafen Wien AG konnte kürzlich den so genannten European Real Estate Brand Award in der Kategorie „Business Campus Austria 2023“ gewinnen. Mehr als 7.000 Branchenexperten haben im Rahmen einer Marken-Wert-Studie des REB-Institutes über 150 Unternehmen bewertet. „Diese Auszeichnung bestätigt die erfolgreiche Immobilienstrategie des Flughafen Wien, die seit mehr als zehn Jahren die Entwicklung des gesamten Flughafen-Standortes maßgeblich vorantreibt. Mit einer ausgezeichneten Verkehrsanbindung, einem breiten Infrastruktur-, Service- und Nahversorgungsangebot und vor allem mit dem topmodernen Office Park 4 ist die Vienna AirportCity der ideale Betriebsstandort für Unternehmen. Das erkennen auch zahlreiche Unternehmen, laufend siedeln sich neue Betriebe an.“, Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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Einstieg als Aktionär: Andreas Bierwirth wird Avconjet-Chef

Der einstige Geschäftsführer von Germanwings und Austrian Airlines, Andreas Bierwirth, hat wieder einen Job in der Luftfahrt gefunden. Er wird ab 1. September 2023 Geschäftsführer der österreichischen Bedarfsfluggesellschaft Avconjet. Bierwirth, der selbst über eine gültige Berufspilotenlizenz verfügt, fliegt eigenen Angaben nach seit rund zehn Jahren gelegentlich in Avconjet-Cockpits. Auch ist er momentan Mitglied des Aufsichtsrats der nicht-börsennotierten Aktiengesellschaft. Hauptberuflich war er nach seinem Abgang von Austrian Airlines jahrelang an der Spitze von T-Mobile Austria tätig und zuletzt kurzzeitig im Vorstand der Erste Group Bank AG. Mit 1. September 2023 wird Bierwirth nicht nur als Firmenjet der Avconjet-Gruppe fungieren, sondern wie er selbst bekanntgegeben hat, steigt er auch als Aktionär ein. Das genaue Ausmaß der Beteiligung haben weder das Unternehmen noch der Manager genauer kommentiert. „Und darüber hinaus freue ich mich sehr, nun auch die DO & CO AG in der Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender weiter begleiten zu dürfen. Damit rundet sich mein Betätigungsfeld perfekt ab. Zumal beide Unternehmen sich mit voller Leidenschaft zu höchster Qualität in ihren Segmenten bekennen“, so Andreas Bierwirth. Eigenen Angaben nach sind auf den AOCs der Avconjet-Gruppe derzeit rund 100 Flugzeuge registriert. Das Unternehmen ist unter anderem auf Aircraft Management, Bedarfsflüge und Sondertransporte wie beispielsweise die Beförderung für Operationen dringend benötigter Organe spezialisiert.

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Nikolsdorf: Pilot von Schleppflugzeug bei Absturz verstorben

In der Nähe des Flugplatzes Nikolsdorf (Osttirol) hat sich am Sonntag gegen Nachmittag ein schwerer Unfall ereignet. Ein einmotoriges Schleppflugzeug ist abgestürzt und vollständig ausgebrannt. Polizeiangaben nach ist der 43-jährige Pilot ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft hat mittlerweile Ermittlungen aufgenommen und zwar gegen die Insassen des Segelflugzeuges, das geschleppt wurde. Ersten Vermutungen nach dürften Probleme beim unmotorisierten Fluggerät, das geschleppt wurde, maßgeblich zum Absturz beigetragen haben. Betreiber des Schleppers des Typs Robin DR400 ist ein lokaler Flugverein. An Bord des Seglers befanden sich ein Flugschüler und sein Lehrer. Es handelt sich um einen italienischen und einen österreichischen Staatsbürger. Der Zweck des Schleppens war, dass das Segelflugzeug für einen Lehrflug in die Luft gebracht werden sollte. Ersten Ermittlungen nach geriet der Segler in geringer Höhe ins Schlingern und die so genannte Haube wurde geöffnet. Dies hatte zur Folge, dass das unmotorisierte Fluggerät rasch an Höhe gewonnen hat, jedoch das Schleppflugzeug nach vorne gekippt und abgestürzt ist. Es zerschellte auf einer Wiese nahe dem Flugplatz. Anschließend brannte es trotz intensiver Bemühungen der Feuerwehr vollständig aus. Die Staatsanwaltschaft hat mittlerweile einen Sachverständigen mit der Ermittlung der Unfallursache beauftragt. Insbesondere soll geklärt werden, ob das Verhalten der Insassen des Segelflugzeuges maßgeblich für den Absturz des Schleppers und in weiterer Folge für den Tod des Piloten verantwortlich war oder nicht. Auch die Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes war bereits an der Unfallstelle vor Ort und sicherte erste Beweise für die Flugunfalluntersuchung.

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All Nippon Airways räumt erneut bei Skytrax ab

ANA All Nippon Airways, größte japanische Fluggesellschaft und seit zehn Jahren in Folge mit 5 Skytrax-Sternen ausgezeichnet, hat bei den diesjährigen Skytrax-Awards wieder abkassiert.  Die Airline kam bei der Wahl zur Fluggesellschaft des Jahres 2023 auf den dritten Platz und wurde bestplatzierte Fluggesellschaft in gleich drei Einzelkategorien: Demnach bietet ANA den weltweit besten Flughafenservice, ist die sauberste Fluggesellschaft der Welt, und die ANA-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sind in ganz Asien die besten. Skytrax ist die weltweit führende unabhängige internationale Organisation zur Bewertung von Luftverkehrsunternehmen aus Sicht der Kundinnen und Kunden. „Dank des Engagements aller unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, außergewöhnliche Dienstleistungen und Produkte zu liefern, hat ANA den dritten Platz in der prestigeträchtigen Auszeichnungskategorie ,Airline of the Year‘ der Skytrax bekommen“, sagte Shinichi Inoue, President and CEO der ANA. „Unsere Erfolgsbilanz zeigt, dass ANA eine der führenden Fluggesellschaften ist. Wir sind entschlossen, die Welt in Staunen zu versetzen mit unserem kundenorientierten Service, unseren Produkten und dem Kundenerlebnis im globalen Vergleich. Damit antworten wir auf die Bedürfnisse, die unsere Passagiere in der nach-Covid-Ära haben.“

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Skyalps baut Flotte auf 14 Dash 8-400 aus

Die Regionalfluggesellschaft Skyalps will ihre Flotte bis März 2024 stark ausbauen. Künftig will man 14 de Havilland Dash 8-400 betreiben und davon sollen mindestens drei Exemplare an süditalienischen Airports stationiert werden.  Bereits seit einiger Zeit ist bekannt, dass Skyalps zumindest zehn Turbopropflugzeuge dieses Typs einflotten möchte. Derzeit besteht die Flotte aus vier Exemplaren. Demnächst wird man auch Linienflüge außerhalb der Homebase Bozen anbieten. Es handelt sich dabei um die Strecken Verona-Rom (Fiumicino) sowie Düsseldorf-Linz.  Gegenüber Air Transport World bestätigte Firmenchef Alex Spinato, dass die Flotte bis März 2024 entsprechend erweitert wird und zumindest drei Airports an süditalienischen Airports stationiert werden. Wohl aus Wettbewerbsgründen hat man sich noch nicht tiefer in die Karten blicken lassen. In wenigen Tagen wird die Flotte von vier auf fünf de Havilland Dash 8-400 erweitert. Auch lässt man die Maschinen schrittweise mit speziellen Winglets nachrüsten. 

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Sommerferien 2023: Basel rechnet mit längeren Wartezeiten

Der Flughafen Basel-Mulhouse geht davon aus, dass während der Sommerferien der Airport deutlich stärker genutzt wird. Man warnt davor, dass es zu längeren Wartezeiten an den Kontrollstellen als auch bei der Sicherheitskontrolle kommen könnte.  Der Euro-Airport empfiehlt, dass Fluggäste zumindest zwei Stunden vor dem Abflug erscheinen sollten. Es empfiehlt sich deshalb, sich vor dem Abflug frühzeitig über die Einreisebestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaft und des Ziellandes zu informieren. Reicht eine Identitätskarte oder wird ein Pass und vielleicht auch ein Visum verlangt? Wer die Möglichkeit hat, online einzuchecken, kann ebenfalls Zeit sparen. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Fluggesellschaft, ob Online-Check-in möglich ist.  „Das erhöhte Passagieraufkommen kann zu längeren Wartezeiten sowohl bei der Passkontrolle als auch beim Check-in-Bereich führen. Deshalb empfehlen wir Reisenden frühzeitig am Flughafen zu sein und am Schalter ihre Dokumente für das Check-in und für die Passkontrolle bereitzuhalten. Um möglichst entspannt durch die Sicherheitskontrolle zu gehen und unnötige Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir die Passagiere zudem, sich bereits im Voraus zu informieren, was in das Aufgabegepäck und was in das Handgepäck gehört. Gewisse Gegenstände dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mit auf die Flugreise genommen werden“, so der Flughafen Basel-Mulhouse in einer Aussendung. 

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