Jan Gruber

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Jan Gruber

Graz: Lufthansa stockt München-Strecke wieder auf

Mit Wirksamkeit zum 3. September 2023 beabsichtigt Lufthansa wieder bis zu dreimal täglich zwischen Graz und München zu fliegen. Die Anbindung an das Drehkreuz wurde mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 stark ausgedünnt. Offensichtlich ist man beim Kranich-Konzern zur Ansicht gelangt, dass es nicht ausreichend ist den steiermärkischen Airport nur einmal pro Tag an den Hub München anzubinden. Ursprünglich hatte man für den Sommerflugplan 2023 eine starke Aufstockung angekündigt, jedoch kam dann ein regelrechter Kahlschlag. Statt 33 Umläufen pro Woche werden nur sieben angeboten. Bereits vor der Aufstockung auf bis zu drei tägliche Flüge wird man unter anderem ab Ende August 2023 punktuell auf zwei Rotationen pro Tag erhöhen. Die Durchführung der München-Flüge erfolgt im Regelfall mit Fluggerät der Tochtergesellschaft Lufthansa Cityline. Die Konzernschwester Eurowings unterhält seit einigen Wochen auf dem Flughafen Graz eine Basis. Man bietet neu Flüge nach Hamburg und Berlin sowie zu anderen Destinationen an. Allerdings hat man die Stuttgart-Strecke, die von Austrian Airlines übernommen wurde und während der Corona-Pandemie mehrfach ausgesetzt wurde, endgültig eingestellt. Die Flugzeiten und Frequenzen dürften wohl für die Geschäftsreisenden, die auf dieser Route häufig unterwegs waren, eher unbrauchbar gewesen sein.

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Eisenbahnverkehr: Vida fordert Beibehaltung von Direktvergaben

Immer wieder kritisieren private Eisenbahnunternehmen, dass viele Staaten, darunter auch Österreich, die so genannte Direktvergabe bei subventionieren Routen bzw. Auftragsverkehren praktizieren. In der Alpenrepublik kommen im Regelfall die ÖBB zum Zug oder aber regional tätige Anbieter. Vergaben an neue Anbieter kommen praktisch nicht vor.  Geht es nach der Gewerkschaft Vida soll das auch so bleiben. Diese befürchtet nämlich, dass bei Umsetzung der PSO-RIchtlinie das Billigstbieterkonzept schlagend wird und in weiterer Folge könnte es möglicherweise zu „Lohndrückerei“ kommen. Man verweist auf angeblich chaotische Zustände in Deutschland und im Vereinigten Königreich, wo die Strecken schon länger mittels Ausschreibung vergeben werden.  

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Bulgarin entblößt sich und beißt Bundespolizist an Bord einer Lufthansa-Maschine

Am Freitagabend rastete in 27-jährige Bulgarin an Bord einer Lufthansa-Maschine, die von München nach Sofia fliegen sollte, komplett aus. Zunächst zog sie sich aus, anschließend randalierte sie und letztlich biss sie einen Bundespolizisten so heftig, dass dieser sich nun im Krankenstand befindet. Laut Exekutive soll sich das Flugzeug auf dem Weg zur Runway befunden haben. Währenddessen soll sich die 27-jährige Frau, die laut Polizei bulgarische Staatsbürgerin sein soll, vollständig entblößt haben. Dem nicht genug: Dazu soll sie enorm laut geschrien haben. Nachdem es nicht gelungen ist sie ruhig zu stellen, wurde der Kapitän informiert. Dieser entschied dann, dass zu einer Parkposition zurückgekehrt wird und die Bundespolizei zur Hilfe geholt wird. Die Frau soll sich strikt geweigert haben sich wieder zu bekleiden und lautstark randaliert haben. Auch nachdem Beamte der Landes- und der Bundespolizei die Lufthansa-Maschine betreten hatten, stellte sie ihr Verhalten nicht ein. Ein Bundespolizist versuchte der bulgarischen Dame eine Decke umzulegen, jedoch reagierte sie darauf ganz unerwartet. Sie soll dem Exekutivbeamten stark in den linken Oberarm gebissen haben, heißt es seitens der Bundespolizeidirektion. Anschließend habe man unmittelbaren Zwang anwenden müssen, „um den Biss zu lösen und sich zu schützen“. Mit den vereinten Kräften mehrerer Polizisten konnte der „unruly PAX“ dann überwältigt und abgeführt werden. Sie wurde nach Angaben der Behörde in das Bezirkskrankenhaus Taufkirchen zur weiteren Abklärung gebracht. Es wurden mehrere Anzeigen erstattet und zwar unter anderem wegen Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung. Der Lufthansa-Flug konnte erst mit rund 3,5 Stunden Verspätung abheben. Laut Polizei begab

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Osijek: Sprint-Air-Saab-340 mit Bremsproblemen bei der Landung

Bei der Landung von Trade-Air-Flug C3814 hatte die von Sprint Air betriebene Saab 340 mit der Registrierung SP-KPL am 18. Juni 2023 ein technisches Problem mit dem Bremssystem. Dies hatte zur Folge, dass das Turbopropflugzeug bei geringer Geschwindigkeit seitlich von der Runway abgekommen ist.  Die Maschine befand sich auf einem Inlandsflug von Zagreb nach Osijekt und war alles andere als gut gebucht. Offiziellen Angaben nach soll nämlich nur ein einziger Fluggast, der genau wie die drei Crewmitglieder unverletzt geblieben ist, an Bord gewesen sein. Laut Trade Air soll auch das Fluggerät unbeschädigt sein.  „Der technische Support von Sprint Air arbeitet daran, die Ursachen für dieses technische Versagen zu verstehen, um es für künftige Flüge vollständig zu beheben“, kündigt Trade Air in einer raschen Erklärung an. Sprint Air ist im Wetlease für das kroatische Luftfahrtunternehmen tätig. Die Einsätze beschränken sich auf subventionierte Inlandsstrecken. 

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Westjet löst auch Ferienflieger Sunwing auf

Die kanadischen Ferienfluggesellschaft Sunwing Airlines hat seitens Eigentümer Westjet ein Ablaufdatum verpasst bekommen. Der Carrier soll innerhalb von zwei Jahren in die Muttergesellschaft fusioniert und somit faktisch aufgelöst werden.  Erst vor wenigen Tagen gab Westjet bekannt, dass man den Lowcoster Swoop, der bislang im ULCC-Bereich positioniert ist, mit Ende der Sommerflugplanperiode 2023 aufgegeben wird. Die Tochtergesellschaft wird in das Stammhaus fusioniert. Das Fluggerät und die Beschäftigten werden übernommen. Zuvor hat man eine entsprechende Einigung mit den Gewerkschaften erzielt.  Laut Canadian Press soll nun dem Ferienflieger Sunwing Airlines ein ähnliches Schicksal erleiden. Diesem bleibt aber mehr Zeit, denn der Schritt soll irgendwann innerhalb der nächsten zwei Jahre vollzogen werden. Westjet will weiterhin Pauschalreisen unter der Marke Sunwing verkaufen, jedoch soll der Flugbetrieb dann nur noch vom Stammhaus druchgeführt werden. Die Mitarbeiter und das Fluggerät sollen übernommen werden. 

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Nürnberg: Eurowings fliegt im Winter 2023/24 auch nach Marsa Alam

Die Lufthansa-Tochter Eurowings beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 ab Nürnberg auch Kurs auf Marsa Alam zu nehmen. Damit baut man das Ferienprogramm weiter aus. Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass der Carrier in der kalten Jahreszeit ab dem fränkischen Airport verstärkt auf die Kanaren sowie nach Hurghada fliegen wird. Mit Marsa Alam wird man eine zweite Ägypten-Destination im Portfolio haben. Diese soll ab 3. November 2023 bedient werden. Zunächst ist ein wöchentlicher Umlauf, der jeweils am Verkehrstag Freitag durchgeführt werden soll, geplant. Es ist damit zu rechnen, dass mit einigen Reiseveranstaltern Verträge abgeschlossen wurden, denn Ägypten ist eine klassische Destination für Pauschalreisen.

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Sommerferien 2023: Köln/Bonn erwartet 1,7 Millionen Passagiere

Der deutsche Flughafen Köln/Bonn rechnet damit, dass man während der Sommerferien von etwa 1,7 Millionen Reisenden genutzt wird. Damit würde man das Aufkommen des Vorjahreszeitraums um etwa sieben Prozent übertreffen.  Die verkehrsreichsten Zeiten sind das erste Hinreisewochenende vom 23. bis 25. Juni sowie das letzte Rückreisewochenende vom 4. bis 6. August mit jeweils über 110.000 Passagieren. Am verkehrsreichsten Tag (4. August) werden mehr als 40.000 Reisende erwartet, die in Köln/Bonn starten und landen.   „Die Sommerferien zählen zu den schönsten und zugleich arbeitsreichsten Zeiten am Flughafen. Wir sehen in diesem Jahr erneut einen erfreulichen Anstieg der Fluggastzahlen und haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Neuerungen umgesetzt, damit unsere Gäste so angenehm wie möglich in den Urlaub starten können“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Wir haben neue digitale Services eingeführt, bauliche Optimierungen vorgenommen und moderne Aufenthaltsbereiche geschaffen. Auch die Neugestaltung der Bordkartenkontrolle im Terminal 1 wird rechtzeitig zum Ferienstart abgeschlossen.“   

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Zimex Aviation wird Erstkunde der de Havilland DHC-6-300-G

Das schweizerische Luftfahrtunternehmen Zimex Aviation wird Erstkunde der de Havilland DHC-6-300-G. Im Rahmen der Paris Air Show hat man bekanntgegeben, dass man zwei Exemplare dieses Typs direkt beim kanadischen Flugzeugbauer bestellt hat.  Zum Liefertermin der modernisierten Twin Otter machten weder der Carrier noch der Hersteller konkrete Angaben. Das Modell basiert auf der 300er-Version, jedoch verfügt es über eine erneuerte Avionik, die unter anderem dazu führt, dass die Reichweite und die Nutzlast steigen. Während der Paris Air Show gab auch die indische Flybig bekannt, dass man bei de Havilland bestellt hat. Hinsichtlich dem Modell DHC-6-300-G hat man jedoch lediglich eine Absichtserklärung unterschrieben und noch keine Order getätigt. Zimex Aviation ist somit der offizielle Erstkunde.  Der schweizerische Carrier verfügt derzeit unter anderem über drei ATR42, neun ATR72, acht de Havilland DHC-6-300 und zwei DHC-6-400. Auf dem AOC des in Salzburg anässigen Österreich-Ablegers sind zwei ATR42-320F registriert.  Zur bei de Havilland Aircraft of Canada getätigten Order erklärt Zimex-Chef Daniele Cereghetti: „Die Twin Otter ist seit mehr als vier Jahrzehnten der Eckpfeiler unseres Betriebs, und wir freuen uns, die neue Classic 300-G in unserer Flotte willkommen zu heißen. Als erster Betreiber dieser außergewöhnlichen Flugzeugserie mit EASA-Zulassung sind wir sehr stolz darauf, was auch unsere Fähigkeiten als de Havilland-Endorsed Service Centre unterstreicht“. 

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Almaty: Air Astana nimmt Kurs auf Tel Aviv

Im September 2023 wird Air Astana eine Nonstopverbindung zwischen Almaty und Tel Aviv aufnehmen. Eigenen Angaben nach handelt es sich um die erste und bislang einzige Linienstrecke zwischen den beiden Staaten.  Vorerst soll an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag mit Maschinen des Typs Airbus A321LR geflogen werden. Der Abflug in Almaty erfolgt donnerstags um 4:30 Uhr mit Landung um 8:15 Uhr Ortszeit. Am Sonntag startet der Flieger um 4:10 Uhr mit Ankunft um 7:55 Uhr Ortszeit in Tel Aviv. Zurück von der israelischen Stadt am Mittelmeer geht es um 9:30 Uhr Ortszeit mit Ankunft um 18:20 Uhr in der Wirtschaftsmetropole Almaty. Die Flugdauer beträgt auf dem Hinflug 6:45 Stunden und auf dem Rückweg 5:50 Stunden.  „Wir freuen uns, unseren Fluggästen mit der neuen Verbindung von Air Astana nach Tel Aviv das einzigartige Land im Nahen Osten näher zu bringen“, sagt Adel Dauletbek, Vice President of Marketing and Sales bei Air Astana. „Tel Aviv ist eine spannende Stadt mit zahlreichen Möglichkeiten für Touristen. Das Höchstmaß an Komfort sowie Kundenservice auf all unseren Flügen machen diese Reise unvergesslich.“ 

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Delta Air Lines mit neuem Europa-Manager

Die Fluggesellschaft Delta Air Lines hat mit Matteo Curcio einen neuen Senior Vice President, der für die Regionen Europa, Mittlerer Osten, Afrika und Indien zuständig ist, berufen. Von Paris aus koordiniert er auch die Wachstumsmöglichkeiten mit Virgin Atlantic und Air France-KLM.  Der Manager ist seit 2006 für den U.S.-amerikanischen Carrier tätig. Vor seiner Versetzung nach Europa war er unter anderem für die Asien-Pazifik-Region zuständig. Alain Bellemare, President International bei Delta Air Lines, kommentiert: „Matteos herausragende Expertise, kombiniert mit seiner Erfahrung im Aufbau von internationalen Partnerschaften wird dafür sorgen, dass Delta in der EMEAI-Region künftig noch stärker und wettbewerbsfähiger wird.“ 

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