Jan Gruber

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Jan Gruber

Alltours will mehr Tunesien-Pauschalreisen anbieten

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours will künftig deutlich mehr Tunesien-Pauschalreisen anbieten. Dies soll auch mit allgemein steigenden Preisen in klassischen Urlaubsregionen zusammenhängen. Bislang spielt dieser nordafrikanische Staat bei Alltours nur eine geringe Rolle.  Strategie-Leiter Ronny de Clerq erklärte gegenüber verschiedenen Medien, dass man in den kommenden Jahren das Engagement in Tunesien „deutlich verstärken“ werde. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wäre in diesem Land „großartig“. Dazu verpflichtet man mit Wirksamkeit zum 1. November 2023 die Tunisian Travel Service als so genannte Incoming-Agentur. Die Zusammenarbeit mit Best Time Travel läuft mit Ende der Sommersaison 2023 aus. 

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Eurowings hat ersten Airbus A321neo übernommen

Mit der D-AEEA hat die Lufthansa-Tochter Eurowings ihren ersten Airbus A321neo übernommen. Diesen vermarktet man als „Mallorca-Airbus“. Mit dieser Maschine können bis zu 232 Personen befördert werden, so dass sie das momentan größte Muster der Flotte ist.  Unter der Marke Eurowings ist das Unternehmen seit rund 30 Jahren auf dem Markt. Eigenen Angaben nach ist der Neuzugang der größte Mittelstreckenjet, den man jemals auf dem AOC registriert gehabt hat. Primär sollen die A321neo-Maschinen in Richtung Palma de Mallorca eingesetzt werden. Punktuell kommt das Flugzeug auch auf nachfragestarken Routen in Richtung Griechenland zum Einsatz. Die Balearen-Insel ist jenes Ziel, das man im Sommer 2023 besonders häufig ansteuert. Man bietet zu Spitzenzeiten 400 Rotationen pro Woche an.  „Unsere Buchungseingänge sind eindeutig: Die Menschen wollen wieder in die Ferien fliegen. Mit der A321neo fliegen unsere Gäste mit dem zurzeit modernsten, effizientesten und leisesten Mittelstrecken-Jet der Welt“, sagt Jens Bischof, CEO von Eurowings.  Der Carrier hat insgesamt acht A320neo mit 180 Sitzen und fünf A321neo mit 232 Sitzen bestellt. Insgesamt sieben A320neos wurden bisher eingeflottet, eine weitere voraussichtlich in 2024. Weitere drei Airbus A321neo erhält Eurowings voraussichtlich im Laufe des Jahres 2023.  Gleich nach der Landung wurde D-AEEA offiziell in die Hände von Eurowings Technik übergeben. Der Technikbetrieb in Düsseldorf mit rund 120 Mitarbeitern wird in den nächsten Wochen die Restaufrüstung des Flugzeugs durchführen. Der erste kommerzielle Flug mit Fluggästen wird voraussichtlich im August nach Mallorca durchgeführt. 

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Luxair wird europäischer B737-Max-7 Launching Customer

Noch hat die Boeing 737-Max-7 keine FAA-Zulassung und auch der genaue Termin der voraussichtlichen Erteilung steht noch nicht fest. Nun wurde aber bekanntgegeben, dass Luxair als Europa-Launchkunde fungieren wird. Der kleine Carrier soll damit zum europäischen Erstbetreiber der kleinsten Max-Variante werden.  Während die Max-8 und die größere Max-9 bei vielen Fluggesellschaften im aktiven Liniendienst stehen, sieht es bei der kleinsten und größten Variante (Max-7 und Max-10) anders aus. Diese sind noch nicht durch die FAA und andere Luftfahrtbehörden zugelassen worden. Wohl aber konnte man nach langem Ringen einen Kompromiss bezüglich einer neuen U.S.-amerikanischen Sicherheitsvorschrift erzielen, denn andernfalls wären für Max-8/9 und Max-7/10 gar unterschiedliche Typeratings notwendig gewesen. Damit wäre ein wichtiges Verkaufsargument verloren gegangen.  Insgesamt wartet Luxair auf die Auslieferung von acht B737-Max. In Kürze werden zwei geleaste Max-8 zur Flotte stoßen. Die Max-7 hat man ebenfalls bestellt und wird sogar europäischer Launch-Kunde. „Wir investieren weiterhin in das Wachstum von Luxair, und diese Vereinbarung über vier Boeing 737-7 ist ein weiterer Schritt zur Sicherung einer langfristigen Zukunft für unsere nationale Fluggesellschaft. Dieser Flugzeugtyp passt perfekt zu Luxair und wird den Anforderungen des Marktes gerecht“, so Giles Feith,Geschäftsführer von Luxair.  Momentan setzt sich die Flotte des Carriers aus je vier Boeing 737-700 und –800, elf de Havilland Dash 8-400 und zwei im Wetlease eingemieteten Embraer 190 zusammen. In der Vergangenheit hatte man auch Embraer 145 in Betrieb, jedoch wurden diese bereits ausgemustert. In Kürze wächst die Flotte um zwei B737-Max-8, die über einen Lessor bezogen werden. Mittelfristig sollen die NG-Modelle durch

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Aeroflot stockt „westliche Flotte“ weiter auf

Russlands staatliche Fluggesellschaft Aeroflot baut ihre Flotte um zwei Maschinen aus. Dabei handelt es sich nicht etwa um Fluggerät aus lokaler Produktion, sondern um zwei Boeing 737-900ER, die zunächst auf dem AOC der Tochtergesellschaft Rossiya registriert werden sollen. Von Airbus will man 199 Millionen Euro zurückbekommen haben und verhandelt mit westlichen Lessoren über den Kauf von 47 Flugzeugen.  Laut lokalen Medienberichten stammen die beiden Flugzeuge aus dem Bestand der staatseigenen Leasinggesellschaft GTLK. Diese ist von westlichen Sanktionen betroffen. Die beiden Boeing 737-900ER sollen aus dem Bestand des Lessors stammen, berichten lokale Medien.   Erst im März 2023 sorgte man für weltweites Aufsehen, denn zwei Boeing 737-900ER, die vormals bei Lion Air im Einsatz waren, wurden nach Moskau-DME überstellt und das ungeachtet der westlichen Sanktionen. Der Hintergrund ist aber recht einfach: Die beiden Flugzeuge, die als PK-LPY bzw. PK-LPW registriert waren, befinden sich im Eigentum von GTLK. Es handelte sich um eine branchenübliche Rückgabe an den Leasinggeber, wenngleich dies seitens russischer Airlines, sofern es um westliches Fluggerät geht, seit dem Einmarsch in die Ukraine eher der absolute Ausnahmefall geworden ist. Sogar die Zustimmung des Kremls ist erforderlich. Diese wurde bei Boeing 737-Max von S7-Airlines sogar erteilt.  Aeroflot will von Airbus 199 Millionen U.S.-Dollar zurückbekommen haben  Laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Tass habe sich Aeroflot bereits im Dezember 2022 mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus auf die Rückzahlung bereits geleisteter Anzahlungen geeinigt. Firmenchef Sergei Vladimirovich Alexandrovsky wird unter anderem damit zitiert, dass man rund 199 Millionen U.S.-Dollar zurückbekommen habe und sich in

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Vueling stolz auf SAF-Spenden, aber nur wenige machen mit

Einige Fluggesellschaften, darunter auch die spanische Billigfluggesellschaft Vueling, bieten ihren Passagieren an, dass diese im Zuge der Flugbuchung für so genannte SAF-Treibstoffe, die von der Branche als besonders nachhaltig beworben werden, spenden können. Im Vorjahr sollen sich bei dieser IAG-Tochter rund 100.000 Passagiere dafür entschieden haben.  Einige Monate vor der Corona-Pandemie kam unter anderem durch die Auftritte von Greta Thunberg der von deutschen Medien getragene Begriff „Flugscham“ auf. Viele Massenmedien haben behauptet, dass sich Fluggäste dafür schämen würden, dass sie das angeblich so klimaschädliche Verkehrsmittel Flugzeug nutzen würden. Die Passagierzahlen der Jahre 2018 und 2019 haben aber eine ganz andere Sprache gesprochen, jedoch führte der Medienhype leider auch dazu, dass sich einige Politiker unter Druck gesetzt gefühlt haben und überhastet während der Pandemie Ticketsteuern erhöht haben. So geschehen beispielsweise in Österreich.  Beigeschmack des „Greenwashings“  Möglichkeiten sich die angebliche „Flugscham“ reinzuwaschen gibt es bereits seit vielen Jahren. Viele Airlines bieten kurz vor dem Abschluss der Flugbuchung an, dass für Klimaschutzprojekte und/oder den Ankauf von SAF-Treibstoffen gespendet werden kann. Die Lufthansa Group ging sogar einen Schritt weiter und bietet so genannte Green-Fares mit integrierter Kompensation bzw. SAF an. Vom Markt wird das Produkt trotz Jubelmeldungen des Carriers aber nur sehr schwach angenommen. Die Ursachen hierfür können sehr unterschiedlich sein, jedoch dürften bei allen Anbietern mangelnde Transparenz was mit dem Geld eigentlich wirklich geschieht und der Umstand, dass viele das „Klimathema“ aufgrund jahrelanger, nahezu täglicher medialer Bombardements nicht mehr hören können. Die Aktivitäten der Klimakleber könnten bei vielen Menschen die Bereitschaft für „Greenwashing“

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Dortmund: Heike Heim ist neue Aufsichtsratsvorsitzende

Der Flughafen Dortmund hat am 16. Juni 2023 mit Heike Heim eine neue Aufsichtsratsvorsitzende bekommen. Die Managerin ist seit 1. Juni 2023 Vorstandsvorsitzende der Dortmunder Stadtwerke AG.  Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH bestätigte den Jahresabschluss 2022 von minus 8,5 Millionen Euro. Das entspricht einer Verbesse-rung gegenüber dem Jahresergebnis 2021 von 7,1 Millionen Euro. Mit 1,4 Mio. Euro erreicht der Dortmund Airport zudem erstmals das in den EU-Leitlinien geforderte positive Betriebsergebnis (Jahresergebnis ohne Abschreibungen, Zinsen und hoheit-liche Kosten) und erfüllt damit früher als geplant die Verpflichtungen der seit April 2014 geltenden Leitlinien für staatliche Beihilfen zu einem ausgeglichenen operativen Betriebsergebnis bis 2024. Im Jahr 2022 nutzten rd. 2,6 Millionen Fluggäste den Dortmund Airport für ihre Reise (plus 53 Prozent). 

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China: 20 weitere Embraer E190/E195 sollen in Frachter verwandelt werden

Der Flugzeugbauer Embraer und die Lanzhou Aviation Industry Development Group haben während der Paris Air Show eine Absichtserklärung über den Umbau von 20 Maschinen der Typen E190 und E195 von Passagier- in Frachtflugzeuge unterschrieben.  ie Vereinbarung sieht eine Zusammenarbeit beim Aufbau von Umrüstungskapazitäten in Lanzhou, China, vor, um die Einführung von E-Jet-Frachtflugzeugen der ersten Generation auf dem chinesischen Markt zu unterstützen. Die Lanzhou Group wird der erste Kunde für Embraers Umrüstungsprogramm von Passagier- auf Frachtflugzeuge in China und die Basis für die Umrüstungen des Unternehmens in diesem Land.  Vor einiger Zeit brachte Embraer eine Cargo-Variante der E190/E195-Reihe auf den Markt. Es handelt sich um ehemalige Passagierflugzeuge, die in Frachter umgebaut werden. In diesem Größensegment sieht man eine Marktlücke. Aufgrund des Umstands, dass viele Operators in der Passage zunehmend auf die Nachfolgerserie E2 umstellen, sind Gebrauchtmaschinen vergleichsweise günstig zu haben. Dies macht die Regionaljets für Frachtfluggesellschaften attraktiv.  Sowohl Embraer als auch der chinesische Vertragspartner sehen ein großes Wachstumspotential in der Volksrepublik. Die Cargo-Nachfrage würde Jahr für Jahr ansteigen. Dabei sollen aus Sicht der Brasilianer die Umbaufrachter eine wichtige Rolle spielen. Ab Werk bietet Embraer noch keine E-Jet-Frachter an, wobei sich dies durchaus noch ändern könnte. Man geht davon aus, dass in China Nachfrage für etwa 700 umgebaute E-Jet-Frachter bestehen könnte. 

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Croatia Airlines übernimmt ersten A220 im zweiten Quartal 2024

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines geht davon aus, dass man im Sommerflugplan 2023 den ersten Airbus A220 in Betrieb nehmen wird. Man hat mit der Air Lease Corporation einen Vertrag über vier A220-300 und zwei A220-100 abgeschlossen. Die erste Einheit werde dem aktuellen Stand der Dinge nach zwischen April und Ende Juni 2024 in Zagreb eintreffen, teilte der Carrier mit. Nähere Einzelheiten kann man jedoch laut Ex-Yu-Aviation noch nicht nennen. Jedenfalls geht man davon aus, dass im Hochsommer 2024 zumindest ein Airbus A220 im Liniendienst gestellt wird. Der Carrier beabsichtigt die gesamte Flotte auf diesen Maschinentyp umzustellen.

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Turkish Airlines gewinnt vier Skytrax-Awards

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines hat im Rahmen der Paris Air Show insgesamt vier Skytrax-Auszeichnungen gewinnen können. Unter anderem stufte die Organisation den Carrier als „beste Fluggesellschaft Europas“ ein.  Weiters konnte sich das türkische Luftfahrtunternehmen in den Kategorien „bestes Business Class-Catering weltweit“, „bestes Economy Class-Catering weltweit“ und „beste Economy Class-Sitze in Europa“ durchsetzen. Bereits in der Vergangenheit konnte Turkish Airlines bei den Skytrax-Awards, die jedoch seit einigen Jahren stark an Prestige verloren haben, Spitzenplatzierungen erreichen. 

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Nächste Airpower findet im September 2024 statt

Im kommenden Jahr wird im österreichischen Zeltweg eine Neuauflage der Flugshow Airpower über die Bühne gehen. Das Verteidigungsministerium wird wieder zum zweijährigen Rhythmus zurückkehren, heißt es in einer Mitteilung. „Über 275.000 Besucherinnen und Besucher am Veranstaltungsgelände sowie weitere zehntausende Luftfahrtbegeisterte am Gelände des Fliegerhorstes Hinterstoisser, etwa neun Millionen Wertschöpfung für die Region, ein deutliches Nächtigungsplus sowie ein medialer Werbegegenwert alleine in nationalen Medien von über 3,5 Millionen Euro – all das sind beeindruckende Zahlen der vergangenen ‚Airpower24‘ in Zeltweg. Ich freue mich sehr verkünden zu können, dass wir wieder zum ursprünglichen zweijährigen Rhythmus der Airpower-Veranstaltungen zurückkehren und wir gemeinsam mit den Partnern Red Bull und Land Steiermark gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit der ‚Airpower24‘ in der Region auch nächstes Jahr wieder einen wichtigen Impuls geben werden“, so Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP). Als Termin für die Airpower24 wurde der Zeitraum 6. und 7. September 2024 fixiert.

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