Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen Dresden hat neuen General-Aviation-Hangar eröffnet

Am Mittwoch, den 11. Oktober 2023 wurde auf dem Flughafen Dresden ein neuer GAT-Hangar eröffnet. Es handelt sich um den dritten seiner Art. Die Mitteldeutsche Flughafen AG investierte etwa 4,8 Millionen Euro. Mit dieser Investition wird der hohen Nachfrage im Geschäftsbereich der Allgemeinen Luftfahrt entsprochen. Die Bauarbeiten für den neuen Hangar begannen im Februar dieses Jahres. Bauherr war der Flughafen Dresden. Das neue Gebäude bietet mit rund 2.100 Quadratmetern Fläche Platz für bis zu zwölf Flugzeuge und wurde auf dem Areal des 2018 abgebrochenen ehemaligen Terminals 2 A errichtet. Der Neubau ist in zwei Bereiche unterteilt: Eine Hallenseite ist mit einem Drehteller von 27 Metern Durchmesser ausgestattet, der das Ein- und Aushallen der Kleinflugzeuge erleichtert (die Technik gibt es bereits in einem anderen Hangar am Flughafen Dresden). Die zweite Hallenseite bietet Platz zur freien Positionierung von Business-Jets. Die Dachfläche des neuen Hangars soll künftig mit Photovoltaik ausgestattet werden. Der CFO der Mitteldeutschen Flughafen AG Ingo Ludwig betonte anlässlich der Eröffnung: „Der neue Hangar und die anderen Um- und Neubauten sind ein starkes Bekenntnis zum Flughafen Dresden und seiner Bedeutung für die Region. Die heutige Übergabe ist nach der kürzlich übergebenen neuen Bundespolizei-Wache ein weiterer Meilenstein unseres umfangreichen Investitionsprogramms hier am Flughafen.“

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September 2023: Zürich hatte 2.818.696 Fluggäste

Der Flughafen Zürich-Kloten hatte im September 2023 insgesamt 2.818.696 Fluggäste. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man um 21 Prozent zulegen und lag somit um zwei Prozent unter dem Vorkrisenaufkommen. Der Umsteigeranteil lag bei 30 Prozent, was 856.474 Reisenden entspricht. Die Anzahl der Lokalpassiere wird mit 1.956.515 Fluggästen angegeben. Die Flugbewegungen waren gegenüber dem Vorjahresmonat um 13 Prozent erhöht und lagen bei 23.310 Starts bzw. Landungen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 140 Fluggästen 5% über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1 Prozentpunkt auf 83% gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im September 30.632 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 7% gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit September 2019 wurde 16% weniger Fracht abgewickelt.

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Israel-Rückholflug: Israir muss für österreichisches Bundesheer einspringen

Die Fluggesellschaft Israir führt im Auftrag der österreichischen Bundesregierung am Mittwochabend vorerst einen Evakuierungsflug von Tel Aviv nach Larnaka durch. Ursprünglich war geplant, dass das Bundesheer mit einer Lockheed C-130 zwischen Tel Aviv und Paphos pendeln soll, jedoch konnte die Maschine aufgrund einer Panne Österreich nicht verlassen. Eigentlich hätte am Mittwoch, den 11. Oktober 2023 eine Lockheed C-130, wohlgemerkt das einzige flugfähige Exemplar des österreichischen Bundesheeres, Paphos überstellt werden sollen. Von dort aus sollten dann Österreicher aus Tel Aviv evakuiert werden. Anschließend hätten sich die Staatsbürger zivile Flüge ab Zypern nach Österreich organisieren müssen. Dazu kam es aber nicht, denn wegen Rauch in der Maschine konnte das militärische Fluggerät die Alpenrepublik nicht verlassen und die Insassen mussten wegen dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung sogar medizinisch untersucht werden. Zunächst hieß es, dass die betroffene „Hercules“ repariert werden soll. Das dauert scheinbar länger als ursprünglich vermutet, denn das Außenministerium hat mittlerweile den „Plan B“ gezogen. Man greift statt auf das eigene Militär nun auf die Fluggesellschaft Israir zurück. Bei dieser hat man eine Maschine gechartert, mit der am Mittwochabend der erste Evakuierungsflug durchgeführt wird. Im Gegensatz zu anderen Staaten lässt Österreich aber nicht nonstop ins Heimatland fliegen, sondern nur nach Zypern. Statt nach Paphos geht es nun nach Larnaka, was für die Betroffenen insofern vorteilhaft ist, weil es planmäßig mehr Flüge gibt. Laut Außenministerium sollen auf Zypern Notunterkünfte für die evakuierten Österreicher organisiert worden sein. Ob es sich dabei um Hotelzimmer oder Feldbetten handelt, wurde nicht näher erläutert. Jedenfalls sollen sowohl in

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Österreichs „Rückhol-Aktion“ von Israel nach Zypern stockt noch vor dem Erstflug

Zuerst wollte man nicht, weil man keinen Bedarf sah, dann kündigte man groß an und nun kann man nicht, weil die einzige flugtaugliche Maschine defekt ist. Ungefähr so lässt sich die Evakuierungsaktion, die von der österreichischen Bundesregierung für Staatsbürger, die sich momentan noch in Israel aufhalten, beschreiben. Als unter anderem Polen und Ungarn längst begonnen hatten ihre Bürger aus Israel zu evakuieren, sah man beim österreichischen Außenministerium noch keinen Bedarf dafür. Man verwies darauf, dass es noch genügend reguläre Linienflüge geben würde. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch El Al und Ryanair zwischen Israel und Österreich nonstop unterwegs. Der Billigflieger stellte am Montag auch seine Dienste ein, denn eine von der Tochter Malta Air betriebene Boeing 737-800 musste wegen einem Raketenalarm im Luftraum von Israel umkehren und eine Ausweichlandung in Paphos vornehmen. Am Dienstag kündigte die österreichische Bundesregierung dann plakativ an, dass man eine Art „Luftbrücke“ zwischen Tel Aviv und Paphos einrichten wird. Dazu soll temporär eine Lockheed C-130 auf dem zypriotischen Airport stationiert werden. Österreichische Einwohner sollen aus Israel nach Zypern geflogen werden und von dort aus soll es mit zivilen Flugzeugen weitergehen. Die Vorgehensweise habe man gewählt, um aufgrund der kürzeren Flugdistanz möglichst viele Staatsbürger so schnell wie möglich ausfliegen zu können. Die Sache mit den „Ankündigungen“ der Regierung Wie bei der amtierenden Bundesregierung üblich kann man sich auf Aussagen der Politiker nur selten verlassen. Ein Paradebeispiel sind die 60 Euro, die für Kinder von beispielsweise Arbeitslosen und Mindestsicherungsbeziehern monatlich zusätzlich überwiesen werden sollten. Ab Juli 2023 wurde

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September 2023: BER weiterhin deutlich unter Vorkrisenaufkommen

Im September 2023 wurde der Flughafen Berlin-Brandenburg von 2,27 Millionen Passagieren genutzt. Gegenüber dem Vormonat konnte man um rund 50.000 Fluggäste zulegen, jedoch ist man vom Vorkrisenaufkommen noch weit entfernt. Die damaligen Flughäfen Tegel und Schönefeld hatten im September 2019 gemeinsam rund 3,3 Millionen Reisende. Von diesem Wert ist der BER noch sehr weit entfernt.  Insgesamt sind in den ersten drei Quartalen dieses Jahres fast 17,2 Millionen Passagiere über den BER gereist. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es in den ersten neun Monaten rund 14,6 Millionen Reisende. Im vergangenen Monat starteten und landeten 16.640 Flugzeuge am BER und damit etwa 500 mehr als im August 2023. Im September des Vorjahres 2022 waren es etwa 700 Flugzeuge weniger. Im September des Jahres 2019 gab es rund 25.700 Flugbewegungen. Im vergangenen Monat wurden am BER insgesamt 3.212 Tonnen Luftfracht verladen. Dies ist ein Anstieg im Vergleich zum September des Vorjahres, in dem 2.882 Tonnen verladen wurden, und auch gegenüber September 2019 mit 3.017 Tonnen.

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Passagierzahlen: München meldet 20 Prozent Wachstum

Der Flughafen München hatte in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 insgesamt 27,9 Millionen Passagiere. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20 Prozent bzw. 4,7 Millionen Fluggäste zulegen. Insbesondere in den verkehrsreichen Sommermonaten Juli, August und September wurde mit einem Fluggastaufkommen von 11,3 Millionen Passagieren bereits wieder 81 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht. In den letzten beiden Septemberwochen – während des Oktoberfestes – nutzten jeweils mehr als 910.000 Passagiere den Münchner Airport. Am 22. September wurde mit 136.863 Fluggästen ein neuer Tagesrekord für dieses Jahr aufgestellt. Im September 2023 boten 79 Airlines vom Flughafen München aus 204 Ziele in 60 Staaten regelmäßig nonstop an. Davon sind 15 Destinationen innerdeutsch. 142 Ziele befinden sich in 36 europäischen Ländern. In 23 Ländern außerhalb Europas werden insgesamt 47 Ziele angeboten. Die Anzahl der Starts und Landungen am Münchner Airport stieg von Januar bis September 2023 auf 227.000 Flugbewegungen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies eine Steigerung um sieben Prozent. Bei der Auslastung der Flugzeuge ist erneut ein Rekordwert erreicht worden: Waren die Maschinen in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres im Durchschnitt zu 77 Prozent besetzt, waren es heuer an Bayerns Luftverkehrsdrehkreuz knapp 82 Prozent. Im dritten Quartal wurde mit 86 Prozent sogar ein neuer absoluter Höchstwert erzielt. Auch der Cargo-Bereich am Münchner Airport legte zu: Bei der Summe aus Luftfracht und Luftpost liegt die in den ersten drei Quartalen des Jahres umgeschlagene Menge bei 209.000 Tonnen – vier Prozent mehr als 2022. Die München-Zahlen auf einen Blick: 2023 2022 Veränderung

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Air France reaktiviert Mali-Flüge mit Euro-Atlantic-Wetlease

Im Auftrag von Air France wird Euro Atlantic Airways ab 13. Oktober 2023 Nonstopflüge zwischen Paris-Charles de Gaulle und Bamako (Mali) bedienen. Die Verbindung der französischen Airline ruht seit Anfang April 2023. Hintergrund ist unter anderem, dass der Luftraum des Niger nach einem Putsch gesperrt wurde. Air France strich dann die Flüge nach Niamey, Ouagadougou und Bamako. Ein Airline-Sprecher erklärte gegenüber der Agentur AFP unter anderem, dass man derzeit intensiv daran arbeitet, dass auch die Flüge nach Burkina Faso reaktiviert werden können.

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Rhätische Bahn legt wieder Dampffahrten auf

Mit der Kraft von Feuer und Wasser zieht die Dampflok ihre Runden durch das weite Graubünden. Wie zu ihren Anfängen, begeistert die Rhätische Bahn auch in diesem Herbst mit ihren Dampffahrten in bezaubernden alten Zügen. Im Herbst tauchen Bahnliebhaber auf der Dampffahrt Engadin / Albula in die wundersame Welt des Dampfzeitalters ein. Denn im Herbst bietet die harmonisch in die Landschaft eingebettete Strecke zwischen Samedan und Surava – ein Paradestück aus der Zeit der Bahnpioniere und Teil des UNESCO-Welterbes Rhätische Bahn – ein besonderes Naturschauspiel. Die weite Gebirgswelt des Engadins mutet dort besonders an. Zeit zum Verweilen, Erkunden und Fotografieren haben Fahrgäste bei längeren Aufenthalten in den Bahndörfern Filisur und Bergün. Langsam setzt sich auch am Bahnhof in Samedan beim Start der Engadiner Dampffahrt die mehr als 100 Jahre alte Dampflok in Bewegung. Es geht binnen drei Stunden nach Scuol-Tarasp. Zwischenhalte sind in Bever, Zernez und Ardez. Nach einer Pause in Scuol-Tarasp verspricht die Rückfahrt den Bahnfreunden ein weiteres Mal das besondere Erlebnis der herbstlichen Naturkulisse. Mit ihren traditionsreichen Gebirgsstrecken bietet die Rhätische Bahn bereits seit 1889 eine Reihe von außergewöhnlichen Bahnerlebnissen in der schweizerischen Region Graubünden. Der Betrieb startete anfänglich mit einer Strecke von Landquart bis Klosters und umfasst heute ein insgesamt 384 Kilometer langes Bahnnetz inmitten des Hochgebirges – ein Teil der Linien zählt seit 2008 zum UNESCO-Welterbe. Mit dem Bernina Express und dem Glacier Express verfügt die Rhätische Bahn über Marken, die weit über die Grenzen der Schweiz hinaus bekannt sind.

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Raketengefahr: Ryanair-Tochter Malta Air musste Wien-Tel-Aviv-Flug abbrechen

Im Auftrag von Ryanair befand sich Malta Air am Montag, den 9. Oktober 2023 unter der Flugnummer FR7161 auf dem Weg von Wien nach Tel Aviv. Aus Sicherheitsgründen wurde der Anflug auf den größten Airport Israels abgebrochen. Der Kapitän entschied sich zu einer Ausweichlandung auf dem Flughafen Paphos (Zypern). Im direkten Vergleich mit den Mitbewerbern Wizz Air und Austrian Airlines hat Ryanair den Flugverkehr zwischen Wien und Tel Aviv länger aufrechterhalten. Eigentlich wollte man auch am Montag noch fliegen, jedoch brach man den Anflug auf Tel Aviv im Luftraum von Israel ab und nahm eine Ausweichlandung in Paphos vor. Die Boeing 737-800, die als 9H-QAG registriert ist, setzte sicher auf dem zypriotischen Airport auf. Hintergrund der Entscheidung des Kapitäns ist, dass es ausdrückliche Warnungen bezüglich der Gefahr wegen Raketenbeschuss der Terroristen im Umfeld des Flughafens Tel Aviv gegeben hat. Aus diesem Grund wurde in den letzten Tagen der Betrieb am größten Airport Israels immer wieder temporär eingestellt. Bei Ryanair dürfte die Angelegenheit rund um Flug FR7161 zu einem raschen Umdenken geführt haben. Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern hat man zuvor den Israel-Flugbetrieb aufrecht erhalten. Das änderte sich am Montag schlagartig, denn der irische Billigflieger hat für die nächsten Tage sämtliche Israel-Flüge ersatzlos gestrichen. Aus Sicherheitsgründen wohlgemerkt. Für die Passagiere des Ryanair-Fluges FR7161 ging es nach einem Aufenthalt in Paphos, der unter anderem auch zum Tanken genutzt wurde, wieder zurück nach Wien. Die 9H-QAG kam anschließend planmäßig auf dem Burgas-Umlauf und anderen Flügen zum Einsatz. Nachdem Austrian Airlines, Wizz Air und

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September 2023: Ryanair hatte 17,4 Millionen Fluggäste

Im September 2023 sind 17,4 Millionen Passagiere mit der Ryanair Group geflogen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum waren dies um neun Prozent mehr Reisende. Die Auslastung lag konstant bei 94 Prozent. Im bisherigen Jahresverlauf beförderte der irische Konzern 178.9 Millionen Passagiere. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte man somit um 17 Prozent zulegen. Die Auslastung stieg um vier Prozentpunkte auf 94 Prozent. Im September 2023 hat man 97.350 Flüge durchgeführt, teilte der Billigflieger mit.

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