Jan Gruber

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Jan Gruber

Innsbruck: Anrainer beschweren sich über angeblich lauten Embraer 175

In Innsbruck ist in der laufenden Sommersaison 2023 ein Embraer 175 von Marathon Airlines stationiert. Gegen diesen begehrt nun eine Anrainer-Initiative auf, denn diese behauptet, dass der Regionaljet außergewöhnlich laut wäre. Ein angeblich starkes Dröhnen sowie lautes Pfeifen empfinde man besonders an Wochenenden als störend.  Über Jahre hinweg kamen für das Charterprogramm zweier Tour Operator deutlich lautere Maschinen zum Einsatz. Es handelte sich um Fokker 100, die unter anderem von Avanti Air und Trade Air betrieben wurden. Auch Austrian Airlines war bis zur Ausflottung mit diesem Maschinentyp regelmäßig in Innsbruck zu Gast. Ausgerechnet die in die Jahre gekommenen Regionaljets des ehemaligen niederländischen Herstellers sollen aus der Sicht der Initiative leiser gewesen sein als die nunmehr eingesetzten Embraer 175.  Dazu kommt, dass Austrian Airlines und Air Dolomiti so gut wie jeden Tag mit Embraer 195 bzw. Embraer 190 Flüge von/nach Innsbruck durchführen. Die Triebwerke sind weitgehend ident mit jenen, die am E175 von Marathon Airlines verbaut sind. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung behauptet Hildegard Auer von der Anrainergemeinschaft, dass beim Start der Maschine des griechischen Carriers bereits im Vorfeld laute Pfeiftöne wahrzunehmen wären, die als störend empfunden würden. Auch gäbe es ein lautes Dröhnen.   Am Flughafen Innsbruck sind ein paar Beschwerden eingegangen. Airportchef Marco Pernetta hat daher die Fluglärm-Messpunkte genau auswerten lassen. Gegenüber der TT bestätigt er, dass dabei kein einziger erhöhter Wert festgestellt werden konnte. Möglicherweise würden manche Menschen bestimmte Frequenzen rein subjektiv als laut empfinden. Dem widerspricht die Anrainergemeinschaft und fordert vom Flughafen Innsbruck, dass dieser weitere Lärmschutzmaßnahmen ergreift.

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ÖBB: Jugend-Sommerticket ist wieder da

Die Österreichischen Bundesbahnen haben vor wenigen Tagen den Verkauf des Sommertickets, das für Personen unter 26 Jahren erhältlich ist, aufgenommen. Dieses ist neuerlich nicht während der gesamten Schul-Sommerferien, sondern lediglich für 30 Tage, gültig Personen unter 20 Jahren bezahlen 39 Euro und alle anderen 59 Euro. Für die Nutzung bestimmter Züge bzw. Busse ist eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung notwendig. Andernfalls ist die Netzkarte nicht gültig. Laut ÖBB soll jedoch nur die Hälfte der sonst üblichen Gebühr verrechnet werden.

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Tipp: Bewerbertag bei Austro Control

Die Austro Control befindet sich momentan wieder auf der Suche nach Personen, die sich für den Beruf des Fluglotsen interessieren. Dazu veranstaltet man am 24. Juni 2023 am Standort Schnirchgasse einen Informations- und Bewerbertag.  Wer sich für diesen verantwortungsvollen und abwechslungsreichen Job mit bezahlter Ausbildung und einem Einstiegsgehalt von 5.500 Euro interessiert, kann sich am 24. Juni direkt bei Austro Control in Wien informieren. 

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Taipeh: Scoot-Dreamliner sicher mit fehlendem Bugrad gelandet

Mit einem fehlenden Bugrad ist die Boeing 787-9, betrieben von Scoot, auf dem Flughafen Taipeh gelandet. Derzeit ist noch völlig unklar wann und wie dieses verloren wurde.   Der Dreamliner befand sich auf dem Weg von Seoul in die Hauptstadt von Taiwan. Der Flug ist völlig unspektakulär verlaufen. Nach der Landung von Flug TR897 stellten die Piloten verblüfft fest, dass eines der beiden Bugräder fehlt. Das Langstreckenflugzeug konnte sicher landen und auch ohne Probleme zum Gate rollen. Die Registrierung der betroffenen Maschine lauter 9V-OJF.  Es ist völlig unklar wann und wo der Verlust stattgefunden hat. Eine Suche im Nahbereich des taiwanesischen Airports ist ohne Ergebnis verlaufen. Spekuliert wird, dass es schon während dem Aufsteigen in Südkorea abgefallen sein könnte. Eine genaue Untersuchung soll für Aufklärung sorgen. 

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Cockpit-Türen: FAA schreibt zusätzliche Absicherung vor

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde verschärft die Sicherheitsvorschriften an Bord von Verkehrsflugzeugen. Konkret soll eine zusätzliche Barriere verhindern, dass unbefugte ins Cockpit eindringen können, wenn die Tür geöffnet ist. Dies hat zur Folge, dass künftig nur noch Maschinen eine FAA-Zulassung erhalten, wenn diese über die Sekundärbarriere verfügen. Die Anordnung gilt jedoch nicht für Flugzeuge, die bereits vor dem Inkrafttreten der neuen Vorschrift hergestellt wurden. Das bedeutet konkret, dass Airlines ihre bestehenden Flotten nicht nachrüsten müssen. „Jeden Tag befördern Piloten und Flugbesatzungen Millionen von Amerikanern sicher – und heute unternehmen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um sicherzustellen, dass sie den physischen Schutz haben, den sie verdienen“, sagte US-Verkehrsminister Pete Buttigieg.

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Wien: Touristik-Lehrlinge bei Emirates zu Gast

Die Fluggesellschaft Emirates hat am Flughafen Wien-Schwechat junge Touristiker empfangen und dabei unter anderem ein Flugzeug präsentiert. Die Veranstaltung richtete sich gezielt an Lehrlinge. In Kooperation mit der Wiener Berufsschule für Handel & Reisen bietet das Unternehmen Lehrlingen des 1. und 2. Lehrjahres die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu erweitern. Die Schüler bekommen nicht nur Einblick in den Flughafen Wien und die Vienna Lounge, sondern sammeln in einer Emirates Produktschulung und Coaching Session auch wertvolle Informationen und Erfahrungen für ihre Ausbildung. „Wir sind selbst weltweit laufend auf der Suche nach Kabinen- und Cockpitpersonal und verstehen die Problematik der Tourismusbrache daher gut,“ so Elisabeth Zauner, Country Managerin von Emirates Österreich. „Darum liegt es uns besonders am Herzen, regelmäßige Schulungen und Veranstaltungen sowohl für Neu- als auch Quereinsteiger und -einsteigerinnen anzubieten, und auch die Ausbildung an der Berufsschule für Handel & Reisen kontinuierlich zu unterstützen.“

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Mai 2023: Brüssel mit rund zwei Millionen Fluggästen

Der Flughafen Brüssel wurde im Mai 2023 von 2.071.182 Passagieren genutzt. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahresmonat um 22 Prozent zulegen. Das Frachtaufkommen war um sechs Prozent rückläufig. Der Anteil der Umsteigepassagiere ins Ausland lag im Mai bei 14 % und damit 38 % höher als 2022. Der Flughafen Brüssel ist und bleibt ein wichtiger Umsteigeknotenpunkt von Europa und Nordamerika nach Afrika. Die zehn am häufigsten besuchten Länder im Mai waren Spanien, Italien, Deutschland, die Türkei, Griechenland, Portugal, Frankreich, die Vereinigten Staaten, Marokko und das Vereinigte Königreich. Im Mai ging das geflogene Luftfrachtaufkommen am Flughafen Brüssel um 6 % auf 49.502 Tonnen zurück. Das Gesamtfrachtaufkommen sank im Vergleich zum Mai 2022 um 10 % auf 58.839 Tonnen. Dieser Rückgang ist vor allem auf einen Rückgang von 27 % bei der per LKW beförderten Fracht zurückzuführen. Das Segment der Vollfrachter war zum ersten Mal in diesem Jahr rückläufig (-14 %), während die Belly-Fracht auf Passagierflügen stabil blieb (+0,2 %), ebenso wie das Segment der Expressdienste (-0,5 %). Die wichtigsten Importregionen sind Asien (+6% im Vergleich zum Mai 2022), Afrika (-7%) und Nordamerika (-13%). Bei den Ausfuhren liegt Asien (-3%) weiterhin an der Spitze, gefolgt von Nordamerika (-0,2%) und Afrika (-19%).   Die Zahl der Flugbewegungen stieg im Mai 2023 um 7% gegenüber 2022. Die Zahl der Passagierflüge stieg im Vergleich zu 2022 um 10%, mit durchschnittlich 143 Passagieren pro Flug, gegenüber 130 im Mai 2022. Die Zahl der Frachtflüge ging im Vergleich zum Mai 2022 um 8% zurück.

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Mai 2023: Airbus bei Auslieferungen vorne, Boeing bei Neubestellungen

Der Mai 2023 ist sowohl für Airbus als auch für Boeing durchaus erfolgreich verkaufen. Die U.S.-Amerikaner konnten deutlich mehr Neubestellungen an Land ziehen, jedoch haben die Europäern bei den Auslieferungen klar die Nase vorne gehabt. Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Mai 2023 insgesamt 63 Verkehrsflugzeuge ausliefern. Damit hat man mehr Maschinen an Kunden übergeben können als in den Vormonaten. Dies könnte auch ein Indiz dafür sein, dass es im Bereich der Lieferketten, auf denen es Störungen gibt, zu einer Entspannung gekommen ist. Die überwiegende Mehrheit der ausgelieferten Flugzeuge gehört der A320neo-Reihe an. Man übergab 19 A320neo und 32 A321neo an Kunden. Weiters wurden je ein A220 an Air Baltic, Air France und Breeze Airways übergeben. Auf der Langstrecke hat man drei A330-900 ausgeliefert. Unter diesen befand sich der erste A330neo, der an Ita Airways gegangen ist. Aus dem A350-Programm gab es ebenfalls Auslieferungen: Drei A350-900 und zwei A350-1000 gingen an Kunden. Erwähnenswert ist, dass sich darunter ein A350-1000 befand, der an Qatar Airways übergeben wurde. Mit dem Golfcarrier befand man sich über einen längeren Zeitraum hinweg in einem Streit, der jedoch zwischenzeitlich beigelegt wurde. Im Bereich der Neuaufträge konnte Airbus 17 Bestellungen an Land ziehen. Dabei handelt es sich um 16 Orders für die A320neo-Baureihe und ein noch anonym geführter Kunde hat einen A330-900 bestellt. Netto konnte man seit Jahresanfang 144 Flugzeuge verkaufen. Im Mai 2023 hat man aber die höchste Anzahl an Neuauslieferungen erreichen können. Bis 31. Mai 2023 hat man seit Beginn dieses Jahres 244 Flugzeuge an

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Diesmal ab Verona: Skyalps fliegt wieder nach Rom

Die Regionalfluggesellschaft Skyalps wird im September 2023 eine neue Nonstopverbindung nach Rom-Fiumicino aufnehmen. Diese bietet man aber nicht ab der Homebase Bozen, sondern ab Verona an. Das Südtiroler Luftfahrtunternehmen bemüht sich derzeit um neue Routen außerhalb der Homebase Bozen. Am Freitag hat man beispielsweise angekündigt, dass man künftig auch zwischen Linz und Düsseldorf fliegen wird. Es handelt sich um die erste Linienstrecke, die außerhalb der Homebase bzw. außerhalb Italiens angeboten wird. Für das Frühjahr 2024 ist schon angekündigt, dass die Verbindung ab Oberösterreich mit verbesserten Flugzeiten aufgestockt werden muss. Ab 25. September 2023 will Skyalps im doppelten Tagesrand zwischen Verona und Rom-Fiumicino fliegen. Diese Route soll mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400 bedient werden. Derzeit verfügt man über vier dieser Regionalverkehrsmaschinen. Zwei weitere stehen zur Einflottung an. Im Flugpreis sollen ein kostenloser Parkplatz am Flughafen Bozen „San Giacomo“ sowie ein Shuttlebus nach Verona inkludiert sind. Damit will Skyalps wohl erreichen, dass man auch potentielle Passagiere im Einzugsgebiet der Homebase für sich gewinnen will. In der Vergangenheit hatte man Flüge zwischen Bozen und Rom-Fiumicino im Portfolio, jedoch wurden diese mangels Nachfrage aufgegeben. Nun versucht man es ab dem Flughafen Verona und die Südtiroler Passagiere sollen per kostenlosem Bus anreisen. Die günstigsten Onewaytickets auf der geplanten Inlandsstrecke sollen 75 Euro kosten. Bedient werden soll diese Route an den Verkehrstagen Montag bis Freitag im doppelten Tagesrand. An Samstagen und Sonntagen ist je ein Umlauf geplant. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Südtiroler

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Flughafen München testet Fracht-Roboter

Am Flughafen München unterzieht das Fraunhofer-Institut einen neu entwickelten Roboter namens „Evobot“ einem Testlauf. Dieser wird im Frachtterminal und auf dem Vorfeld des Flughafens München einem ersten Praxistest unterzogen. Der autonome Roboter hat während der ersten Testfahrten bei Cargogate am Münchner Flughafen bewiesen, wie vielseitig einsetzbar er ist. „Die Entwicklung und der Ausbau des Bereichs Cargo und Logistik sind wesentliche Bestandteile unserer Unternehmensstrategie. Wir begrüßen jede Initiative, Abfertigungsprozesse zu optimieren und zu digitalisieren. Der evoBOT wird die tägliche Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen im Frachtbereich erleichtern und den Arbeitsplatz attraktiver machen«, erklärt Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.

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