Jan Gruber

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Jan Gruber

Budweis: Tour Operator will 70 Prozent der Charterplätze verkauft haben

Im August 2023 sollen die ersten Charterflüge nach Antalya, Kreta und Rhodos ab dem tschechischen Flughafen České Budějovice abheben. Der Reiseveranstalter zeigt sich mit der Nachfrage äußerst zufrieden und erklärt, dass rund 70 Prozent der Kapazität bereits verkauft wäre. Bislang gibt es ab Budweis keine regulären Linienflüge. Die Umwandlung des einstigen militärischen Airports in einen Zivilflughafen zieht sich schon lange hin. Auch führte die Corona-Pandemie dazu, dass nochmals Verzögerungen eingetreten sind. In diesem Jahr wird es die ersten Charterflüge, die seitens des Tour Operators Čedok aufgelegt werden, geben. Die operative Durchführung erfolgt mit Fluggerät von Smartwings. Bemerkenswerterweise gelingt es dem Reiseveranstalter die Pauschalreisen und Nur-Flug-Angebote zu höheren Preisen als vergleichbare Angebote ab Prag zu verkaufen. Laut der Medienstelle des Anbieters verzeichnet man eine so hohe Nachfrage für Ferienflüge ab Budweis, dass rund 70 Prozent der Kapazität bereits verkauft sind. Dies sieht man als großen Erfolg an, denn es gibt aufgrund der Vorgeschichte des Airports keine Erfahrungswerte, auf die man zurückgreifen hätte können.

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Im A321neo: China Airlines startet kostenloses Wlan

Seit 1. Juni 2023 bietet die taiwanesische Fluggesellschaft Chaina Airlines auf allen Flügen, die mit dem Maschinentyp Airbus A321neo durchgeführt werden, kostenfreies Wlan an. Voraussetzung ist, dass man eine Vielfliegerkarte hat oder die Premium-Business-Class gebucht hat. Die Mitglieder des Kundenbindungsprogramms Dynasty benötigen zumindest einen der nachstehenden Stufen: Paragon/Emerald/Gold. Auch Passagiere der Premium-Business-Class können das Wifi über den Wolken kostenfrei nutzen. Ganz ohne Beschränkung ist das kostenfreie Angebot aber nicht, denn pro Passagier stehen maximal 300 Megabyte zur Verfügung.

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Flughafen Salzburg in den schwarzen Zahlen, aber vor hohen Investitionen

Der Flughafen Salzburg konnte im Geschäftsjahr 2022 einen Gewinn in der Höhe von 2,2 Millionen Euro erwirtschaften. Damit hat man den Turnaround geschafft, denn 2021 musste man mit einem Minus von 25,6 Millionen Euro abschließen. Noch sind aber nicht alle Folgen der Pandemie überwunden, so Geschäftsführerin Bettina Ganghofer. Die Managerin rechnet damit, dass der zweitgrößte Airport Österreichs in diesem Jahr rund 1,5 Millionen Passagiere haben wird. Im Vorjahr waren es 1,2 Millionen Fluggäste. Derzeit wären die Vorzeichen so, dass es weiterhin bergauf gehen würde, so Ganghofer. Besonders in der D-A-CH-Region würde die Erholung der Luftfahrt aber wesentlich langsamer vorangehen als in anderen EU-Staaten. Neues Terminal dürfte 20 Millionen Euro teurer werden Der Salzburger Flughafen muss bis zum Jahr 2030 einige kostspielige, aber notwendige Investitionen stemmen. Weiters muss man eine Altlastensanierung, die ebenfalls nicht gerade günstig werden wird, vornehmen. Das mittlerweile in die Jahre gekommene Terminal 1 soll neu errichtet werden. Ursprünglich plante man mit Kosten von etwa 80 Millionen Euro. Mittlerweile geht man aufgrund der allgemeinen Kostensteigerungen davon aus, dass es zumindest 100 Millionen Euro kosten wird. Der frühestmögliche Baubeginn ist im Jahr 2026. Noch heuer soll der Generalplan ausgeschrieben und vergeben werden. Die Bauarbeiten könnten dann sechs bis sieben Jahre andauern. Rundherum muss so einiges erneuert werden. Beispielsweise benötigt man einen neuen Sperrgepäck-Scanner und muss auch das so genannte „Entry-Exit-System“, das EU-weit vorgeschrieben wird, einbauen bzw. installieren. Dieses soll der Sicherheit dienen, denn damit sollen Drittstaatenangehöre an den EU-Außengrenzen besser „überwacht“ werden können. Ungeachtet dessen, dass der Salzburger Flughafen

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Ofner und Stöckl fordern Wiederaufnahme von Salzburg-Wien

Vor einiger Zeit hat Austrian Airlines die Inlandsflüge zwischen Salzburg und Wien-Schwechat eingestellt. Nun fordern Christian Stöckl, Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens Salzburg, und Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, dass diese wieder aufgenommen werden. Die beiden Funktionäre vertreten damit eine völlig gegenteilige Meinung als Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne), denn diese will unter dem Deckmantel Klimaschutz sämtliche Inlandsflüge eingestellt sehen. Das so genannte Air-Rail-Angebot, das Austrian Airlines in Kooperation mit den ÖBB durchführt, scheint von den Passagieren nicht wie erhofft angenommen zu werden. Gerade bezogen auf Linz und Salzburg scheinen viele Passagiere lieber mit dem Auto zum München Airport zu fahren als mit der Bahn zum Wiener Flughafen. – „Es ist an der Zeit, die Zubringerflüge von Salzburg nach Wien wieder einzuführen“, fordert WKÖ-Luftfahrtchef Günther Ofner. Er unterstützt damit die Forderung des Aufsichtsratschefs des Flughafens Salzburg, dem vormaligen Landeshauptmann-Stv. Christian Stöckl. Denn die Effekte der Einstellung der Kurzstreckenflüge Salzburg-Wien seien nicht unbedingt im Sinne des Erfinders. „Der überwiegende Teil der Fluggäste, die von Salzburg via Wien in die Welt flogen, nutzen aufgrund der Einstellung der Flugverbindung Salzburg-Wien nun entweder das Auto zum Flughafen München oder fliegen von Salzburg aus über Frankfurt oder einen anderen, teilweise außereuropäischen Hub zu ihren Enddestinationen. Weder ist dadurch dem Wirtschaftsstandort Österreich noch der Umwelt gedient“, so Ofner. Salzburg wird derzeit von Austrian Airlines überhaupt nicht angesteuert. Der Carrier hat sich schrittweise vom zweitgrößten Airport Österreichs zurückgezogen. Mit der Einstellung der Hub-Anbindung an Wien-Schwechat hat man sich gänzlich verabschiedet. Auch in Linz ist man nicht mehr im

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Blick hinter die Kulissen: ÖHV startet neuen Podcast

Die Österreichische Hoteliervereinigung hat unter dem Namen „Hörwärts“ einen neuen Podcast ins Leben gerufen, der über verschiedene Plattformen kostenlos angehört werden kann. Dieser soll einen besonderen Blick hinter die Kulissen der Branche ermögichen. Begleitet werden die beiden Hosts dabei stets von Experten  aus unterschiedlichen Bereichen. Gestartet wird mit drei Folgen zur „Zukunft des Tourismus“ und „Digitalisierung“ bzw. einem Blick über die Grenzen nach Deutschland, Südtirol und in die Schweiz. „Die ÖHV ist eine Wissensorganisation. Wir bündeln Know-how, vereinfachen, erklären und sind Übersetzer für die verschiedenen Welten der Wirtschaft und Politik. Genau an dieser Schnittstelle setzt der Podcast. Es war also ein logischer Schritt für uns das neue Format zu entwickeln“, erklärt Dr. Markus Gratzer, ÖHV-Generalsekretär.

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United Airlines: München-Washington feiert 25er

Die Fluggesellschaft United Airlines verbindet seit 11. Juni 1998 und damit seit über 25 Jahren den Flughafen München mit dem Washington Dulles International Airport. Es folgten über die Jahre weitere Routen wie New York-Newark, Chicago, San Francisco, Houson und Denver. Insgesamt hat United in diesem Zeittraum über 8,7 Millionen Passagiere auf mehr als 45,800 Flügen ab/nach MUC transportiert. Auf der Verbindung zwischen der bayrischen Landeshauptstadt und der Kapitale der USA verkehrten im letzten Vierteljahrhundert über 17,500 Flüge mit mehr als 3,4 Millionen Gästen an Bord. „Der Flughafen München ist für United Airlines seit nunmehr 25 Jahren ein äußerst wichtiges Gateway nach Deutschland und ein enorm starker Partner, wenn es darum geht, unseren Passagieren ein umfangreiches Flugangebot in die USA zu offerieren“, so Reto Schneider, Country Manager Germany & Switzerland bei United. „Unsere Fluggäste haben die Möglichkeit, ab MUC täglich nonstop zu den sechs United-Drehkreuze Washington, D.C., New York/Newark, Chicago, San Francisco, Houston und Denver zu fliegen. Wir danken unseren geschätzten Kunden und dem Reisevertrieb in Deutschland sehr dafür, dass sie sich immer wieder für uns entscheiden.“

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Lübeck: Rundflüge mit Douglas DC-3

Ab dem norddeutschen Flughafen Lübeck bietet DDA Classic Airlines am 22. und 23. Juni 2023 Rundflüge mit der Douglas DC-3 „Prinses Amalia“ an. Geflogen wird die Maschine von einer ehrenamtlichen KLM-Crew. Nach dem Zweiten Weltkrieg erwarb der Niederländische Prinz Bernhard die DC-3 von General Dwight D. Eisenhower und ernannte die Dakota PH-PBA zum ersten Regierungs-Flugzeug. Nach fast 30 Jahren Dienst wurde Sie 1975 in den wohlverdienten Ruhestand geschickt und erhielt einen Platz im Aviodome Museum am Flughafen Amsterdam-Schiphol. In den 90er Jahren hatte Prinz Bernhard dann die Idee, die alte Dame wieder flugtauglich zu machen. Mit Hilfe der Dutch Dakota Association und KLM wurde Sie in den Folgejahren gründlich und liebevoll restauriert und 2010 auf den Namen der ältesten Tochter des niederländischen Königs Willem-Alexander – auf Amalia – getauft. Seit Anfang 2018 geht die DC-3 auch wieder in den Originalfarben des Regierungsflugzeuges auf Tour. Die DC-3 war eines der ersten Flugzeuge, die ganz aus Aluminium gebaut wurden und zeichnete sich vor allem durch Sicherheit, Robustheit und hohe Wirtschaftlichkeit aus. Bis 1949 wurden von der Douglas Aircraft Company über 10.000 DC-3 auf die Piste geschickt, von denen noch schätzungsweise 250 Maschinen im Einsatz sind. Einen hohen Bekanntheitsgrad, speziell in Lübeck und Umgebung, erhielt die DC-3 als sogenannter „Rosinenbomber“ während der Berliner Luftbrücke. Die DDA ist eine gemeinnützige Stiftung, betrieben von erfahrenen Piloten und Luftfahrtenthusiasten. Für die Airline wäre ein Abheben ohne Sponsoring nicht möglich, geflogen wird jedoch zum Selbstkostenpreis. Der Rundflug kostet 175 Euro p.P. Flüge ab Flughafen Lübeck:

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Flughafen Klagenfurt: Ex-Lauda-Manager Wildt übernimmt Geschäftsführung

Der Klagenfurter Flughafen hat mit Maximilian Wildt einen neuen Geschäftsführer bekommen. Der ehemalige Lauda-Manager war bereits in der Vergangenheit als Marketingleiter für den Airport tätig, ehe er diesen in Richtung Do&Co verlassen hat.  Da sich der nun ehemalige Mehrheitseigentümer Lilihill nicht an der Kapitalerhöhung beteiligt hat, ist der Anteil zu Gunste der Stadt Klagenfurt und des Landes Kärnten (über die K-BV) verwässert. Die öffentliche Hand hält nun die Mehrheit. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) hatte bereits vor einigen Tagen angekündigt, dass man die von Lilihill eingesetzte Geschäftsführung absetzen wird und einen neuen Flughafenchef bestellen wird.  Diesen Job wird nun Maximilian Wildt übernehmen. Der neue Klagenfurter Airport-Direktor war bereits in der Vergangenheit als Marketingleiter am Kärntner Flughafen tätig. Er hat diesen aber im Vorjahr zu Gunsten eines Jobs bei Do&Co verlassen. Vor seiner Tätigkeit am Airport war er in verschiedenen Positionen für den Billigflieger Lauda tätig.   Wildt hat aber keinen unbefristeten Vertrag erhalten, sondern wurde adinterim für zunächst ein halbes Jahr bestellt. Laut Erklärung der Vertreter der Eigentümervertreter soll die Position des Flughafengeschäftsführers ausgeschrieben werden und anschließend eine definitive Berufung von Wildt oder eines anderen Kandidaten erfolgen.   Während einer Pressekonferenz meinte Maximilian Wildt, dass es am Klagenfurter Flughafen noch so einiges an Potential gibt. Die Präsenz von Ryanair, die er selbst in seiner vormaligen Funktion als Marketingleiter eingefädelt hat, wäre jedenfalls mal ein guter Start. Wichtig wäre nun, dass das Kerngeschäft den Schwerpunkt der Aktivitäten des Airports bildet.  Auch hat der Flughafen Klagenfurt einen neuen Betriebsleiter bekommen. Harald Stoutz, der

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Österreichs: Trotz hoher Preise weniger Tourismus-Umsätze

Das österreichische Wirtschaftsforschungsinstitut rechnet damit, dass die Alpenrepublik von hoher Reiselust profitieren kann. Allerdings wirken sich die zum Teil enorm stark gestiegenen Preise auch negativ aus, denn in Summe befinden sich die Gesamtumsätze der Tourismuswirtschaft im Sinken. Gerade Österreicher sollen Inlandsurlauben eher den Rücken kehren.  Mit knapp 19 Mio. Ankünften und rund 69,3 Mio. Nächtigungen zog die Nachfrage nach Urlaubsaufenthalten in Österreich im Winter 2022/23 kräftig an (+45,6% bzw. +31,5% im Vergleich zum Winter 2021/22). Auf die bisherigen Höchstwerte der Saison 2018/19 fehlten noch 7,1% der Ankünfte und 4,9% der Nächtigungen, womit das historisch drittbeste Winterergebnis erzielt wurde. Für die Sommersaison 2023 zeichnet sich eine sehr gute Buchungslage ab, die preisbereinigte Umsatzentwicklung wird aber schwächer ausfallen, so das Wirtschaftsforschungsinstitut auf Grundlage von Zahlen der Statistik Austria.  Nachdem die Saison im Winter 2021/22 aufgrund der Pandemie beeinträchtig war und der Rückstand gegenüber der Vorkrisenwintersaison 2019 bei über einem Drittel (Ankünfte) bzw. gut einem Viertel (Nächtigungen) lag, war vor Beginn des letzten Winters die Sorge groß, dass die hohe Inflation die Erholung der österreichischen Tourismuswirtschaft weiter verzögern würde. Umfragen zum Urlaubsverhalten bestätigten auch, dass die Urlaubsplanung bei inländischen wie auch deutschen Gästen von der Teuerung beeinflusst wurde.   Letztendlich kam es aber zu keinen nennenswerten Einschränkungen der Reisedauer und ‑häufigkeit, sodass die Zahl der Gäste und Nächtigungen kräftig zulegte. Die Umsätze konnten damit jedoch nicht Schritt halten: Nach einer Schätzung des WIFO stiegen die Umsätze im Vergleich zum Winter 2018/19 nominell zwar um +9,3% (auf 16,5 Mrd. €), preisbereinigt ergibt sich daraus

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Jetblue verpasst sich eine neue Livery

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue verpasst ihrer Flotte einen neuen Look. Bereits am 15. Juni 2023 stellt man den ersten Airbus A321, der das neue Farbenkleid trägt, in den Liniendienst. Die übrigen Maschinen werden Unternehmensangaben nach im Rahmen des normalen Flugzeuglackierungszyklus nachziehen. „Die Bemalung war schon immer Teil unserer Identität. Wenn Sie ein JetBlue-Flugzeug sehen – ob am Boden oder in der Luft – wollen wir, dass unsere Kunden uns als eine Reisemarke erkennen, die sie anders als alle anderen bewegt“, so Jayne O’Brien, Leiterin der Abteilung Marketing und Kundenbindung bei JetBlue. „Die neue Lackierung hilft uns, uns von der Masse der traditionellen Fluggesellschaften abzuheben, und spiegelt auf eindrucksvolle Weise unsere Rolle als Disruptor wider, der auf einzigartige Weise niedrige Flugpreise und großartigen Service kombiniert“. Künftig werden die Maschinen in blau erscheinen. Das Heckflossenmuster wurde modernisiert und erweitert. Der Jetblue-Schriftzug ist künftig auch auf dem „Bauch“ der Flugzeuge zu sehen. Bunte Winglets, die laut Carrier mit einer aufgefrischten Palette von Akzentfarben für zusätzlichen Spaß sorgen sollen. Die neue Lackierung ist die erste vollständige Erneuerung der JetBlue-Lackierung überhaupt. Die Kunden können sich darauf freuen, im Laufe des Jahres weitere neue Farbdesigns mit aufgefrischten Heckflossenmustern zu sehen.

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