Jan Gruber

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Jan Gruber

Winter 2023/24: Tuifly Belgium nimmt Antwerpen-Tel Aviv auf

Die Fluggesellschaft Tuifly Belgium nimmt im Winterflugplan 2023/24 eine Nonstopverbindung zwischen Antwerpen und Tel Aviv auf. Diese soll zunächst zweimal wöchentlich bedient werden. Die neue Route soll ab 14. Dezember 2023 mit dem Maschinentyp Embraer 195-E2 bedient werden. Die operative Durchführung der Flüge soll zunächst an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag erfolgen, teilte Tuifly Belgium mit.

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Philippinen: Bombendrohung sorgt für Ärger in Bicol

Am 2. Oktober 2023 sorgte eine vermeintliche Bombendrohung zur temporären Schließung des philippinischen Flughafens Bicol. An Bord einer Cebu-Pacific-Maschine, die nach Manila fliegen sollte, wurde in der Toilette ein zerknüllter Zettel mit der Aufschrift „Bomb?“ gefunden. Der Kapitän von Flug SJ326 entschied die Exekutive zu informieren. Alle 130 Fluggäste und Besatzungsmitglieder mussten die Maschine verlassen. Anschließend wurden die Gepäckstücke sowie das Handgepäck aller Insassen akribisch genau durchsucht. Gefunden wurde nichts. Auch konnte die Polizei nach Untersuchung des Jets Entwarnung geben. Die Zivilluftfahrtbehörde der Philippinen erklärte, dass das Kabinenpersonal von Cebu Pacific den Zettel in einer der Toiletten gefunden habe. Das zerknüllte Papierstück soll im Fach, in dem sich das WC-Papier befindet, versteckt gewesen sein. Rein vorsorglich habe der Kapitän die Exekutive um Unterstützung gebeten. Die Fluggesellschaft Cebu Pacific bestätigte den Vorfall und erklärte: „Als Vorsichtsmaßnahme wurden die Passagiere und die Besatzung aus dem Flugzeug geholt, um eine zusätzliche Sicherheitskontrolle zu ermöglichen. Die Passagiere wurden in den Bereich vor dem Abflug gebracht, wo sie betreut und mit Mahlzeiten versorgt wurden. Ihre Taschen wurden ebenfalls ausgeladen, um sie einer Sicherheitskontrolle zu unterziehen“. Aber nicht nur der Cebu-Pacific-Flug war von einer Verspätung betroffen, sondern die Zivilluftfahrtbehörde verfügte eine temporäre Schließung des Biscol International Airports. Fünf ankommende Maschinen wurden nach Manila umgeleitet und weitere fünf Flugzeuge durften bis zum Aufheben der Sperre nicht starten. Derzeit ermittelt den die Behörden den Täter.

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Lübeck Air geht in eine Winterpause

Mit Wirksamkeit zum 29. Oktober 2023 wird sich Lübeck Air, die Hausmarke des Flughafens Lübeck-Blankensee, in eine Winterpause verabschieden. Das Unternehmen wird aufgrund einer Umstrukturierung sowie aus „unternehmerischen Überlegungen“ in der kalten Jahreszeit keine Flüge anbieten. Ursprünglich hat man als virtueller Carrier linienähnliche Charterflüge innerhalb Deutschlands angeboten. Mittlerweile hat sich das Konzept stark in Richtung touristischer Angebote verschoben. Innerdeutsch war zuletzt eine Dornier 328 von Private Wings für Lübeck Air im Einsatz. Auf den Ferienstrecken fliegt momentan ein von Nordica betriebener Airbus A320 für Marathon Airlines.

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Eurowings startet Vorabend-Check-in in Dortmund

Seit 29. September 2023 ermöglicht Eurowings auch am Flughafen Dortmund die Nutzung des so genannten Vorband-Check-ins. Dieser ist aber kostenpflichtig. In Stuttgart, Köln, Hamburg, Düsseldorf, Berlin und neu auch Dortmund können Eurowings-Passagiere bereits am Vorabend zwischen 18 Uhr 20 Uhr 00 gegen eine Gebühr von fünf Euro ihre Gepäckstücke am Schalter aufgeben. Dies ist aber nur möglich, wenn der Flug am Folgetag bis spätestens 12 Uhr 00 geplant ist.

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Celebrity Cruises mit neuer Late-Check-Out-Option

Gegen Aufpreis bietet Celebrity Cruises ihren Fahrgästen nun an, dass der Check-Out am letzten Tag der Reise verspätet erfolgen kann. Man kann dann bis zu 90 Minuten vor dem Ablegen der nächsten Kreuzfahrt an Bord bleiben und die Services des Schiffes in Anspruch nehmen. Vorerst wird dies an den Häfen Athen, Barcelona, Civitavecchia und Ravenna angeboten. Zur Auswahl stehen zwei unterschiedliche Pakete. Das günstigere kostet 69 U.S-Dollar und das teurere schlägt mit 99 Euro zu Buche. Nähere Einzelheiten zu den Late-Check-Out-Optionen erhalten interessierte Personen direkt bei der Reederei oder bei ihrem Reisebüro.

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Lettland: Air Baltic bereitet Börsengang vor

Die Fluggesellschaft Air Baltic, die sich momentan im Mehrheitseigentum des lettischen Staats befindet, bereitet sich auf den Börsengang vor. Dazu hat man mit STJ Advisors und Superia unabhängige Finanzberater zur Unterstützung ernennat. Deren Rolle umfasst die unabhängige Prüfung, Beratung und Überwachung des gesamten IPO-Prozesses und dessen Management sowie die Anleitung und Unterstützung aller Beteiligten, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. „Wir freuen uns, dass wir STJ Advisors und Superia als unsere unabhängigen IPO-Berater ausgewählt haben, nachdem wir den potenziellen Weg zum Börsengang bewertet und sowohl das Kooperationsangebot als auch die Erfahrung in der Region berücksichtigt haben. Die mögliche Börsennotierung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer neuen Entwicklungsstufe von Air Baltic. Wir sind entschlossen, noch mehr Spitzenleistungen zu erbringen und Air Baltic als führende Fluggesellschaft und Marke im Baltikum weiter zu stärken“, so Firmenchef Martin Gauss.

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Trotz Kritik: Condor setzt weiterhin auf Marabu

Ungeachtet der teils heftigen Kritik von betroffenen Passagieren hält Condor daran fest, dass im Winterflugplan 2023/24 zahlreiche Routen von der Konzernschwester Marabu und deren Subunternehmern übernommen werden. Es geht um viele Strecken ab Hamburg, München, Stuttgart und Nürnberg. Seit einigen Wochen erhalten Passagiere, die Condor-Flüge (DE-Flugnummern) gebucht hatten, die Information zugeschickt, dass sich ihre Flüge geändert hätten. Ein von Condor stammendes E-Mail, das ein Betroffener an Aviation.Direct weitergeleitet hat, zeigt, dass nicht explizit darüber informiert wird, dass nun Marabu der Operating-Carrier ist. In einigen Fällen soll dies nur an der nunmehrigen DI-Flugnummer erkennbar sein. Fluggäste, die diese Umbuchung auf die estnische Konzernschwester ablehnen, haben offenbar äußerst unterschiedliche Erfahrungen. So einiges scheint vom jeweiligen Callcenter-Agent abzuhängen, denn manche Betroffene berichten, dass sie kostenfrei stornieren konnten, anderen wäre erklärt worden, dass die reine Änderung der Flugnummer als Stornogrund nicht anerkannt werde.

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Herbstferien 2023: Düsseldorf rechnet mit zehn Prozent Passagierzuwachs

Der Flughafen Düsseldorf rechnet damit, dass man während der Herbstferien, die offiziell am 2. Oktober 2023 begonnen haben, etwa 1,1 Millionen Passagiere auf 8.400 Flügen haben wird. Die Schulferien dauern bis zum 15. Oktober 2023 an. Derzeit geht man am größten Airport von Nordrhein-Westfalen davon aus, dass man gegenüber dem Vorjahreszeitraum um etwa zehn Prozent mehr Fluggäste haben wird. Besonders stark nachgefragt sind Destinationen auf den Kanaren, Balearen sowie in der Türkei. Viele Passagiere dürften sich auch für Urlaube in Abu Dhabi, Dubai, Doha, Lissabon, Barcelona, Istanbul, Hurghada sowie an der türkischen Südküste und auf griechischen Inseln entschieden haben.

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Per Helikopter eingeflogen: Donauturm bekommt höchste Rutsche Europas

Die österreichische Bundeshauptstadt Wien ist schon sehr bald um eine spektakuläre Attraktion reicher, denn der Donauturm wird mit einer überdimensionalen Rutsche ausgerüstet. Am 3. Oktober 2023 wurden mit Hilfe eines Helikopters die ersten Komponenten in einer Höhe von 165 Metern montiert. Eigenen Angaben nach handelt es sich um die höchste Rutsche Europas. Wagemutige können dann an der nördlichen Außenseite des Turms vom Zentralgeschoss durch das transparente Kunstwerk zur Aussichtsebene auf 150 Metern Höhe rutschen und sich neben dem Weitblick auch einen Adrenalinkick holen. Das Projekt des international renommierten deutschen Objektkünstlers Carsten Höller wird für mindestens drei Jahre installiert und lässt den bald 60 Jahre alten Donauturm als Kunstturm erstrahlen. Seit rund 60 Jahren ist der Donauturm ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt Wien. Am Dienstagvormittag wurden die ersten Komponenten der künftigen „Donauturm-Rutsche“ eingeflogen mit an der Nordseite des Turms an das Zentralgeschoss in 165 Metern Höhe bis zur 15 Meter tieferen Aussichtsebene montiert. Das gesamte Donauturm Gelände sowie der Donauturm wurden für den ca. zweistündigen Einsatz aus Sicherheitsgründen komplett für alle Personen gesperrt. Weiters bleibt der Donauturm bis 17.10.2023 aufgrund der Abschlussarbeiten rund um die Neuerung für alle Gäste geschlossen. Die Rutsche, auf der die Benutzer mit Matten auf einer Bahn mit kurvigen und geradlinigen Streckenabschnitten hinunterrutschen, schafft ein neues Erlebnis der Höhenerfahrung. Für Mitte November ist das Soft-Opening geplant. Die Stadt Wien und ihre Besucher dürfen sich auf eine neue, aufregende Attraktion freuen, die die Grenzen zwischen Kunst und Abenteuer auf faszinierende Weise verschwimmen lässt. „Wir freuen uns sehr, dass

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Lufthansa: Spohr stellt Ground-Handling-Comeback in Deutschland in Aussicht

Einst hatte Lufthansa auf vielen deutschen Flughäfen eigenes Bodenpersonal, das sich um die Abfertigung der Passagiere gekümmert hat. Vor einigen Jahren war man der Meinung, dass es billiger kommt, wenn man auf externe Dienstleister setzt. Nun könnte sich das wieder ändern. Konzernchef Carsten Spohr kritisiert, dass zahlreiche deutsche Ground-Handling-Anbieter noch immer ihre Personalprobleme in den Griff bekommen habe. Gegenüber der Zeitung „Tagesspiegel“ sagte er nun, dass man in Erwägung zieht die Verträge zu kündigen und das Handling wieder in den eigenen Konzern zu holen. Er deutete auch an, dass die Arbeitgeber möglicherweise nicht attraktiv genug wären.

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